Teurer Schachsport

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Diebstahl Geiz Habgier Schamlosigkeit Sport Münster

Ich spiele Schach. Öfters haben wir auch Mannschaftsspiele. Die Hälfte davon außerhalb. Solche Spiele können bis zu 6 Stunden lang dauern. Deswegen bietet jeder Gastgeberverein Kaffee, Getränke, Schokoriegel oder manchmal sogar belegte Brötchen als Verpflegung an. Gegen Geld versteht sich. Oft heißt es dabei "Essen und Getränke werden kostengünstig angeboten". Meist sind die Preise auch völlig in Ordnung, aber einige Vereine haben doch eine komische Vorstellung was denn "kostengünstig" ist. Oder sie meinen einfach "kostengünstig" für sich selbst. Wenn ich einen Euro für einen kleinen Schokoriegel, 1,50 für ein Tässchen Filterkaffee aus einer schäbigen Maschine, oder einen Euro für ein 0,2er Gläschen Cola zechen soll, fühle ich mich einfach nur abgezockt. Da ich natürlich nicht 6 Stunden nur von Luft leben kann, kaufe ich mir trotzdem etwas. Zahle aber nie den vollen Preis. Ich lege einen Euro in die Kasse, wenn ich mir einen Kaffee hole und nehme 50 Cent wieder raus. Eben so als hätte ich zwei Euro in die Kasse getan. Das Ganze mache ich dann bis zu 5-mal pro Spiel. Das funktioniert auch nur, weil die Gastgeber und übrigens auch mein Verein bei Heimspielen auf die Ehrlichkeit der anderen vertraut und man zum Bezahlen einfach die paar Münzen in eine Schale legen muss und sich dann, fast immer unbeaufsichtigt sein gekauftes Zeug nehmen kann. Mich freut dann immer die Vorstellung, wenn die tatsächlich glauben, ich würde den vollen Preis bezahlen. Nur darf ich mir nicht zu viel kaufen, sonst wird irgendwann jemand doch noch stutzig. Ich beichte also, dass ich andere Vereine beklaue, weil ich zu faul bin mir vor dem Spiel eine Stulle zu schmieren und eine Pulle Cola einzupacken.

Beichthaus.com Beichte #00029794 vom 12.02.2012 um 01:03:08 Uhr in 48143 Münster (21 Kommentare).

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Die Frau, die mich damals mobbte

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Gewalt Ungerechtigkeit Schule Arbeit

Ich war ein jahrelanges Mobbingopfer. Fast meine ganze Klasse beteiligte sich daran, mich zu schlagen und vor allem psychisch zu peinigen. Oft genug hatte ich keine Lust mehr in die Schule zu gehen, und mich jeden Tag aufs Neue beleidigen und herumschubsen zu lassen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00029793 vom 10.02.2012 um 12:10:03 Uhr (44 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Letzte Wahl

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Begehrlichkeit Zwietracht Rache

Ich habe auch eine Beichte aus der Friend-Zone. Zweieinhalb Jahre lang bin ich meiner "besten Freundin" hinterhergerannt, hab ihr unter anderem Valentinstags-Geschenke gemacht, sie zum Essen eingeladen, und ihr bei Problemen immer zur Seite gestanden. Einmal habe ich ihr zwei Konzertkarten für ihre Lieblingsband geschenkt, die sie mir freudestrahlend aus der Hand genommen hat, um anschließend mit irgend so einem Volltrottel, den sie damals grade toll fand, hinzugehen. Sie hat immer nur genommen, und nie irgendwas zurückgegeben. Ich durfte mir aber im Gegenzug gefallen lassen, dass sie mich mit fadenscheinigen Ausreden versetzte, ihre schlechte Laune an mir ausließ und mir auf der Tasche lag. Mindestens fünf Mal hat sie sich von mir ins Kino einladen lassen, und ich Trottel hab natürlich immer brav bezahlt, weil ich dachte, dass ich so früher oder später ihr Herz gewinnen würde. Aber Pustekuchen, Madame traf sich immer mit irgendwelchen Deppen, die sie mies behandelten und obendrein noch fremd gingen. Zum Ausheulen hatte sie ja dann mich. Sie blieb nach mehreren herben Enttäuschungen schließlich bei einem Typen hängen, dessen Freizeitbeschäftigungen vorwiegend aus kiffen, zocken und schlecht Skateboarden bestanden. Ich hatte keine Ahnung, was sie an ihm fand, denn er war weder besonders intelligent, noch besonders gut aussehend, noch besonders durchtrainiert. Was er aber definitiv war: besonders eifersüchtig. Deshalb verbot er mir und ihr den Umgang. Das stellte sich allerdings als Vorteil für mich heraus, weil ich mich so besser von ihr lösen konnte. Da sie seinen Lebensstil bald teilte, rauchte, trank und den ganzen Tag Chips aß, ruinierte sie sich relativ schnell die Figur und ihr sehr hübsches Gesicht. Ich erfuhr immer mal sporadisch, durch heimliche SMS, die sie mir ab und an schrieb, dass ihr Beziehungsalltag geprägt war von Langeweile, sinnlosen Streitereien und schlechtem Sex. Ihre Larmoyanz wurde mir bald zuwider und ich war kurz davor zu fragen, warum sie dann statt ihn nicht mich genommen hatte, ließ es aber bleiben.


Die Jahre zogen ins Land, ich ging ins Fitnessstudio, begann noch etwas mehr auf mein Äußeres zu achten, hatte Glück in meinem Job und sammelte unabhängig von ihr auch meine Erfahrungen mit Frauen. Irgendwann schickte sie mir eine SMS, dass wir uns unbedingt treffen müssten, mit ihrem Freund wäre Schluss, und es ginge ihr richtig mies. Ich war natürlich neugierig und traf mich mit ihr. Sie war ziemlich rund und unförmig geworden, hatte Augenringe, die auch ihr Make-up nicht verbergen konnte, und sah allgemein, trotz der Tatsache, dass sie sich ordentlich aufgebrezelt hatte, nicht besonders gut aus. Wir unterhielten uns über dies und das, und mir fiel auf, dass sie die ganze Zeit nervös an sich herum zupfte, mir ihren Ausschnitt unter die Nase hielt und mich öfter anfasste, als es eigentlich so ihre Art war. Sie versuchte das Treffen in die Länge zu ziehen und ich musste ihr versprechen, dass wir uns so schnell wie möglich wiedersehen. Mir wurde bewusst, dass sie mich jetzt wohl doch wollte. Diese Annahme bestätigte sich, als sie bald anfing über den Facebook-Chat mit mir zu flirten und mir per Mail ein Aktfoto von sich schickte, auf dem man leider aber sehr deutlich sehen konnte, wie gründlich ihre Figur gelitten hatte. Ich ließ ihre Annäherungsversuche zunächst unkommentiert. Nach einiger Zeit jedoch wurde sie immer offensiver, bis sie sich dazu steigerte zu behaupten, sie wisse doch ganz genau, dass ich auf sie stünde, schließlich wäre ich ihr schon vor fünf Jahren hinterhergerannt. Darauf antwortete ich nur, dass diese Zeiten längst vorbei seien. Eine Stunde später stand auf Facebook in ihrem Status, dass alle Männer gleich wären, nämlich Vollidioten. Mich packte in diesem Moment die pure Wut auf ihr selbstgerechtes Getue. Ich schrieb ihr eine Nachricht in der ich ihr jedes einzelne Mal aufzählte bei dem sie mir gegenüber egoistisch war, mich benutzt oder mies behandelt hatte, und an das ich mich noch erinnern konnte. Zusammenfassend schrieb ich außerdem, dass ich das alles ja nicht so schlimm fände, wenn sie einfach nicht mitbekommen hätte, dass ich in sie verliebt war, aber das hatte sie ja gerade eben erst zugegeben. Sie hatte mich also ganz bewusst ausgenutzt, und jetzt sei ich einfach nur die laue fünfte Wahl für sie, weil sie wisse, dass sie mit ihrem Aussehen schon lange nicht mehr Punkten könne. Andere Werte habe sie ja nicht wirklich. Was sie dabei aber völlig übersehe wäre, dass ich schon lange nicht mehr in ihrer Liga spielte, beziehungsweise sie nicht mehr in meiner. Diesen Text schickte ich ihr und lud ihn gleich noch als Blog hoch. Den Link zum Blog fügte ich in einem Kommentar unter ihrem Status ein. Bereits nach einer halben Stunde hatte ich über dreißig Likes. Leider hat sie ihren Status dann gelöscht. Wir haben derzeit keinerlei Kontakt mehr, und ich beabsichtige es dabei zu belassen.

Beichthaus.com Beichte #00029785 vom 07.02.2012 um 11:30:04 Uhr (35 Kommentare).

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Nähe und Distanz

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Begehrlichkeit Engherzigkeit Verzweiflung

Ich bin jetzt 25, aber hatte noch nie eine richtige Freundin. Meine Eltern haben mir nie sowas wie körperliche Nähe beigebracht, oder mal gesagt, sie wären Stolz auf mich. Wenn ich als Kind wegen was weinte, wurde ich nicht getröstet, wenn ich Schmerzen hatte, brachte man mich irgendwann zum Arzt. Aber Händchen halten, wenn man beim Zahnarzt war, kannte ich nicht. Bei Füllungen natürlich immer das Billigste, keine 10 DM zu viel zahlen.


Eine Frau sehe ich bei der Arbeit häufiger. Sie hat mir Komplimente gemacht, wir haben sehr viel geredet. Ich habe mich so dermaßen in sie verknallt, verstehe mich mit ihr super. Jedenfalls, als ich sie letztens sah, heulte sie, weil sie eine Prüfung verhauen hatte, aber ich war nicht in der Lage, sie in irgendeiner Weise zu trösten oder sie einfach in den Arm zu nehmen. Mein Inneres baute so eine unglaubliche Blockade auf, dass ich mich in diesem Moment, in dieser Situation, außerstande sah, sie zu berühren, sie zu trösten, obwohl ich es ja eigentlich wollte, aber ich wusste verdammt nochmal nicht, wie ich das anstelle. Stattdessen fragte ich sie was Dummes, ich weiß noch nicht mal mehr, was ich gefragt habe. Ich hoffe, sie verzeiht mir das irgendwann, wenn sie denn meine Freundin werden würde. Aber selbst wenn es nicht klappen sollte, tat mir das sehr Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029782 vom 06.02.2012 um 18:38:48 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Der Yoga-Lehrer

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Fremdgehen Eifersucht Verrat

Meine Freundin besucht seit einiger Zeit einen Yoga-Kurs mit zwei ihrer Freundinnen. Schon nach der vierten Stunde sagte sie mir, dass sie das Gefühl habe, einer der Lehrer machte sich an sie heran. Ich konnte mir das zunächst nicht wirklich vorstellen, da ich bis dato nur Gutes über die Yoga und Pilates-Schule gehört hatte, zu der sie geht. Sie erzählte mir aber von Mal zu Mal mehr Geschichten darüber, wie der betreffende Lehrer sie wiederholt an Stellen begrapschte, die ihr unangenehm waren, und in der Pause versuchte, mit ihr ins Gespräch zu kommen. Ich gab ihr den Rat, dem Lehrer unter vier Augen einfach mal zu sagen, was sie davon hielt. Leider wollte meine Freundin das nicht, weil sie fürchtete, dass sie dann bei dem Lehrer, beziehungsweise dem Team der Yoga-Schule in Ungnade fiel. Weiterhin legte sie mir ans Herz, ja nicht herumzuerzählen, dass sie sich von dem Lehrer belästigt fühlte.


Von Woche zu Woche jedoch steigerten sich seine Zudringlichkeiten, und in mir brodelte es bereits bedrohlich. Wir hatten mehrere Diskussionen in denen ich ihr nahelegte, entweder den Kurs zu wechseln, oder ein ernstes Gespräch mit dem Lehrer zu führen, doch sie wollte beides nicht und weigerte sich beharrlich irgendeinen Rat in der Sache von mir anzunehmen. Anstelle dessen ging sie dann irgendwann einfach dazu über mir nicht mehr zu erzählen, was beim Yogakurs so vor sich ging. Ich dachte so bei mir, dass sie dann wohl oder übel seine Grapschereien über sich ergehen lassen musste, obwohl mir das nicht passte, aber ich konnte sie ja schlecht zum Aufhören zwingen. Zwar zog ich die Möglichkeit in Betracht, den Lehrer mal selbst zur Seite zu nehmen um ihm ordentlich die Meinung zu geigen, aber das hätte sie sicher mitbekommen und dann hätte es wohl ein mittelgroßes Drama gegeben.


Stattdessen zog ich vorsichtig Erkundigungen über ihn ein, und siehe da, meine Freundin war bei weitem nicht die Einzige, die sich von ihm belästigt fühlte. Es gab wohl schon mehrmals Probleme dieser Art mit ihm, und sein Job hing daher auch am seidenen Faden, wie ich nach einiger Recherche erfuhr. Ich zögerte allerdings damit, ihn bei seinem Chef anzuschwärzen, da ich nicht wollte dass er wegen meiner Eifersucht seinen Job verliert. Außerdem war ich mir sicher, dass eine der anderen Frauen, an die er sich so heran schmiss, das schon erledigen würde.


Eines Tages bemerkte ich jedoch, dass sich meine Freundin ziemlich rege SMS mit jemandem schrieb. Mir fühlte nichts allzu Gutes, und als ich sie direkt darauf ansprach bestätigten sich meine Befürchtungen. Erst blockte sie ab, aber ich ließ nicht locker, und so gab sie irgendwann zu, dass sie sich mit ihrem Yogalehrer schrieb. Ich fragte sie daraufhin in sehr zynischem Tonfall ob man sie nur lange genug begrapschen und aufdringlich an ihr herumgraben müsse, damit sie Interesse bekam. Daraufhin rastete sie aus, und ich sagte ihr, dass ich unter diesen Umständen nicht bereit wäre, die Beziehung mit ihr weiterzuführen. Natürlich suchte sie direkt Trost in den Armen ihres Lehrers. Dummerweise stellte sich allerdings dabei heraus, dass der Gute in einer Fernbeziehung vergeben war und durchaus nicht bereit sich ihretwegen von seiner Freundin zu trennen. Sie stand also mit Nichts da außer einer Kurzaffäre, war allerdings viel zu stolz, um bei mir noch einmal angekrochen zu kommen, obwohl ich von ihren Freundinnen erfuhr, dass sie total fertig war wegen der Sache. Ich wollte mich aber noch unbedingt an ihrem Lehrer rächen, und so setzte ich einen ziemlich teuren Privatdetektiv auf ihn an, der einen knappen Monat Beweise für seine Affären mit Schülerinnen sammelte. Die entstandenen Fotos schickte ich anonym seinem Chef und seiner Freundin zu. Gestern habe ich offiziell erfahren, dass der Lehrer fristlos gekündigt worden ist und es bereitet mir tiefe innere Befriedigung. Meine Ex geht übrigens immer noch zum Yoga, das sie jetzt aber wahrscheinlich nötiger hat als je zuvor.

Beichthaus.com Beichte #00029778 vom 06.02.2012 um 11:14:29 Uhr (25 Kommentare).

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