Ohne Hose vor der ganzen Schule

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Morallosigkeit Boshaftigkeit Schule

Als ich vor einigen Jahren noch zur Schule ging, habe ich gerne mal den einen oder anderen Klassenkameraden getriezt. Aber immer nur aus Spaß und kleinere Scherze, nie etwas Schlimmeres. Eines Tages fand in der größten Sporthalle der Stadt ein Sportturnier statt. Alle weiterführenden Schulen des Ortes waren eingeladen, darunter auch eine Berufsschule. Die Halle war gut gefüllt, schätzungsweise 2.000 Leute saßen auf den Rängen. Neben etlichen Schülern auch viele Lehrer, einige Eltern und so weiter. Jedenfalls mussten wir uns wenig später hintereinander aufstellen, um gegen eine andere Klasse im Staffellauf anzutreten. Vor mir stand ein pummeliger Junge, den ich nicht besonders mochte. Er trug eine ausgeleierte Sporthose und da kam mir die Idee. Kurz bevor er loslaufen musste, zog ich ihm die Sporthose mitsamt Boxershorts bis zu den Fußknöcheln herunter. Als er dann sprintete, stolperte er dummerweise und flog so halber aus den Shorts. Er hatte wirklich einen kleinen Penis. Bis er seine Hosen dann endlich wieder hochgezogen hatte, hatten es unlängst natürlich alle gesehen. Das Gelächter war abartig, die Leute haben teils geschrien vor Lachen. Wir haben ihn hinterher noch ewig deswegen aufgezogen. Heute tut es mir leid, der arme Kerl!

Beichthaus.com Beichte #00036980 vom 05.11.2015 um 20:52:02 Uhr (23 Kommentare).

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Verbrecher des Zweiten Weltkriegs

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Neugier Familie

Meine (m/34) Großmutter ist vor Kurzem mit beinahe 100 Jahren gestorben. Da nun ihre ehemalige Wohnung geräumt werden muss, habe ich auch mitgeholfen, ihre ganzen Sachen bei meinen Eltern unterzustellen und dann zu schauen, was damit passiert. Dabei ist mir eine Kiste in die Hände gefallen, die mich neugierig gemacht hat. Ich öffnete sie und fand einige alte Notizbücher, wie sich beim Hineinsehen herausstellte, wohl alte Tagebücher meines Großvaters, der vor mittlerweile 15 Jahren verstorben ist. Ich habe ein paar davon eingesteckt und mir später daheim genauer angesehen. Sie waren wirklich schon sehr alt, ab dem Ende der Dreißiger Jahre, also noch während der Zeit des Dritten Reiches. Nun zum schwierigen Teil der Sache: Ich habe herausgefunden, was mein Großvater tatsächlich während des Zweiten Weltkrieges angestellt hat. Was ich bisher wusste, war, dass er gedient hatte, in Gefangenschaft geriet und bereits kurz nach Kriegsende zurückkehrte. Also eigentlich nichts Besonderes für jemanden seines Jahrganges. Jedoch hat er in den (zeitgenössischen) Tagebüchern detailliert beschrieben, was tatsächlich geschehen ist, und anscheinend hat er nicht in der Wehrmacht, sondern der SS gedient und gehörte zum engeren Kreis um Reinhard H., einem der Hauptorganisatoren des Holocausts.


Er schreibt in den Büchern über seine Zeit in Prag während der Besetzung Anfang der 40er Jahre, wie er hochrangige Nationalsozialisten wie Heinrich H. begegnet ist und ich lese seine tatsächliche Begeisterung für den Nationalsozialismus heraus. Ich erkenne auch seinen scheinbaren Abscheu den Juden gegenüber. Er beschreibt zum Beispiel eine Szene, in der er einer Jüdin ihre Einkäufe aus der Hand gerissen und in die Gosse geworfen hat, weil sie den Gruß nicht gemacht hatte, als er an ihr vorbeilief. Was noch viel schlimmer ist, er scheint außerdem an der Deportation der Prager Juden maßgeblich mit beteiligt gewesen zu sein, hat Konzentrationslager wie Theresienstadt persönlich besucht und war von der Notwendigkeit des Holocausts überzeugt. Das alles hat mich verständlicherweise ziemlich aus den Wolken fallen lassen, in meiner Erinnerung kenne ich ihn nur als liebevollen Großvater, der keiner Fliege etwas zuleide getan hätte. Dieses Bild in mir hat, je weiter ich mit meiner Lektüre vorangekommen bin, sehr zu wackeln begonnen, und ich beginne zu erkennen, dass er ein Kriegsverbrecher und Nationalsozialist ersten Ranges war. Und ich bin gleichzeitig neugierig und ängstlich, weiterzulesen, denn bisher habe ich noch nicht mal das erste Buch durch und keine Ahnung, wie er es scheinbar geschafft hat, straffrei auszugehen.


Meine Großeltern und Eltern haben nie etwas davon erwähnt, und ich habe keine Ahnung, ob mein Vater (ihr Sohn) überhaupt von den Machenschaften seines Vaters weiß. Meine Erziehung war ausgesprochen liberal und ich habe nie etwas von derartigem Gedankengut bei meinen Großeltern bemerkt. Nun zu meiner Beichte: Ich werde all dieses Wissen für mich behalten und weder meinen Eltern noch meinen Geschwistern oder sonst wem erzählen, was ich herausgefunden habe. Außerdem werde ich demnächst meine Eltern besuchen fahren und versuchen, auch den Rest seiner Tagebücher an mich zu nehmen. Unsere Familie hatte immer ein sehr gutes Verhältnis, das ich jetzt nicht gefährden will. Niemand hätte etwas davon, bestrafen kann man meinen Großvater jetzt nicht mehr. Es tut mir leid, aber ich bin echt fertig und das will ich meiner Familie nicht auch noch antun. Sie sollen unsere Eltern bzw. Großeltern als das in Erinnerung behalten, das sie in unseren Augen bisher waren. Außerdem weiß ich nicht, was so eine Offenbarung in der aktuellen Debatte um Flüchtlinge, wo jeder gleich rechts ist, der sich kritisch äußert, für persönliche Konsequenzen haben kann. Diese Verschleierung tut mir leid, im Grunde macht mich das nicht besser als meine Großmutter und alle sonstigen Mitwisser.

Beichthaus.com Beichte #00036979 vom 05.11.2015 um 20:23:14 Uhr (22 Kommentare).

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Ein betrunkener Streber

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Trunksucht Falschheit Engherzigkeit Schule

Ich möchte eine Jugendsünde beichten. Wir waren 17 und hatten unsere erste Vorabi-Party. Mit dabei war auch einer aus unserer Stufe, der zwar ein ziemlicher Streber, aber immer sehr nett und hilfsbereit war. Ansonsten war mit ihm nie viel los. Er gehörte eher zu denen, der beliebt war, weil man Hausaufgaben bei ihm abschreiben konnte. Ansonsten beschäftigte er sich in seiner Freizeit ausschließlich mit Lernen und nicht mit dem, was für unser Alter typisch war - außerdem hatte er wohl ein extrem strenges Elternhaus. Auf der besagten Party (die wohl die erste seines Lebens war), haben wir ihn so richtig abgefüllt. Am Ende konnte er kaum noch stehen. Wir wollten ihn dann nach Hause bringen, weil er nicht mehr laufen konnte und auf dem Weg dorthin kamen wir an einem Supermarkt vorbei. Dort haben wir einen Einkaufswagen besorgt, ihn dort hineingelegt und nach Hause geschoben. Zwischendurch ist der Einkaufswagen mehrfach umgefallen und er trug wohl einige leichte Blessuren davon, die aber nicht weiter ernst waren.

Bei ihm zu Hause angekommen, stellten wir den Einkaufswagen samt "Inhalt" vor die Haustür, klingelten bei seinen Eltern Sturm und versteckten uns. Nach einiger Zeit kamen die Eltern an die Tür und waren absolut entsetzt. Sie rasteten regelrecht aus, trugen ihn dann aber ins Haus. Nun aber zu meiner eigentlichen Beichte: Durch einen Zufall habe ich Jahre später bei einem Praktikum herausgefunden, dass die Eltern regelmäßig Besuch vom Jugendamt hatten, da der Verdacht körperlicher Misshandlungen im Raum stand. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Klassenkamerad auch damals eine ordentliche Abreibung verpasst bekommen hat und ich letztlich teilweise schuld daran war. Das tut mir heute noch von Herzen leid.

Beichthaus.com Beichte #00036977 vom 05.11.2015 um 11:19:15 Uhr (6 Kommentare).

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Überraschung im Briefschlitz

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Schamlosigkeit Waghalsigkeit Dummheit Peinlichkeit

Ich (m/30) habe etwas aus meiner Jugend zu beichten. Vor etwa zehn Jahren lebte ich noch bei meinen Eltern, zusammen mit meiner ein Jahr jüngeren Schwester. Eines Tages klingelte es an der Tür, es war die Schulfreundin meiner Schwester. Sie wollte scheinbar ein Referat mit meiner Schwester vorbereiten. Ich wollte ihr eigentlich Zugang zu unserem Haus gewähren, doch ich tat etwas sehr Unüberlegtes. Aus meiner pubertären Geilheit heraus, steckte ich meinen Penis durch den Briefschlitz, der sich etwa in Hüfthöhe in der Tür befand. Prompt sagte ich: "Wenn du reinkommen willst, muss du mir schon einen Handjob machen". Solch eine Szene fand ich mal in einem Porno, welchen ich total erregend fand. Da ich sowieso sturmfrei hatte, und die Freundin meiner Schwester heiß war, bot sich das an. Sie beschimpfte mich daraufhin als Perversling und rannte von dannen. Nun, jetzt wo ich deutlich reifer bin, finde ich diese Aktion einfach nur geschmacklos. Es war schlicht und ergreifend Nötigung an einer Minderjährigen. Wie dumm kann ich nur gewesen sein? Zum Glück behielt sie es für sich, sonst hätte es eventuell Ärger von allen Seiten gegeben. Bis heute habe ich mich nicht entschuldigt, auch wenn es höchste Eisenbahn ist. Leider kann ich mich dazu nicht überwinden, da die ganze Geschichte womöglich neu aufgerollt wird. Wer weiß, vielleicht würde sie es allen erzählen, wenn sie daran erinnert wird? Wie dem auch sei, ich bitte aus tiefstem Herzen um Absolution. Eine Jugendsünde ist eine Jugenddummheit. Wir waren alle doch in dem Alter.

Beichthaus.com Beichte #00036963 vom 02.11.2015 um 19:24:33 Uhr (18 Kommentare).

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Meine Schwiegermutter ist richtig boshaft!

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Zorn Hass Dummheit Vorurteile Familie

Ich hasse meine Schwiegermutter! Sie ist ein richtiges Biest und macht mir oft deutlich, dass ich für ihren Sohn zu dumm bin. Er ist Informatiker und ich habe vier Semester Mathematik studiert, das dann abgebrochen und jetzt mein Studium der sozialen Arbeit erfolgreich […]
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Beichthaus.com Beichte #00036960 vom 02.11.2015 um 13:37:11 Uhr (26 Kommentare).

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