Den Feierabend verpennt

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Faulheit Dummheit Falschheit Arbeit

Ich möchte beichten, dass mir regelmäßig etwas total Dummes passiert: Ich habe ein Einzelbüro und es gibt Tage, da habe ich am Mittag nichts mehr zu tun. So kommt es dann, dass ich nach dem Mittagessen im Büro einschlafe. Jetzt ist es mir schon zum dritten Mal passiert, dass ich den Feierabend verpennt habe und erst nach 21 Uhr das Büro verlassen habe. Glücklicherweise werden beim Ausstempeln die "Überstunden" meinem Zeitkonto gutgeschrieben. Trotzdem ärgere ich mich über so viel Dummheit.

Beichthaus.com Beichte #00037405 vom 15.01.2016 um 15:26:16 Uhr (9 Kommentare).

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Die Männer vergöttern mich!

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Selbstsucht Engherzigkeit Schamlosigkeit Fremdgehen

Ich (w/18) hatte teilweise bis zu fünf Freunden gleichzeitig, deren Alter zwischen gleichaltrig bis zu 25 Jahre älter variierte. Alle glaubten, ich würde jeden von ihnen als den Einzigen auf diesem Planeten vergöttern und waren aufrichtig in mich verliebt. Sie lagen mir zu Füßen. Es tut es mir leid, dass ich sie alle ausgenutzt habe, denn das haben sie vermutlich nicht verdient, andererseits war es unglaublich interessant und ich bin dankbar für alle Erfahrungen, die ich gesammelt habe. Ich will mein Aussehen eigentlich nicht dazu nutzen, Männer zu manipulieren, aber es macht Spaß, die Macht zu prüfen, die davon ausgeht. Das Schlimme ist, ich mache das nicht aus Rache, weil ich mal verarscht oder sitzen gelassen wurde, sondern einfach so, weil ich es kann.

Beichthaus.com Beichte #00037397 vom 14.01.2016 um 09:23:45 Uhr (32 Kommentare).

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“Beichte

Ich brauche keine Gesellschaft

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Engherzigkeit Ignoranz

Ich (w) bin - seit ich denken kann - Misanthrop und nicht gesellschaftsfähig. Ich habe nur wenige Freunde, auf die ich mich zwar freue, wenn sie mich besuchen, aber fast noch mehr, wenn sie wieder gehen. Als Kind habe ich in der Schule oft gebeten, alleine an einem Tisch sitzen zu dürfen, sowie Gruppenarbeiten allein zu erledigen. Mannschaftssport war immer schon Fehlanzeige, Joggen, Schwimmen, Krafttraining und Wandern waren und sind meine bevorzugten Sportarten, da man sie auch alleine oder mit wenigen ausgewählten Personen ausüben kann. Gemütliches Beisammensitzen? Halte ich nicht länger aus als zwei Stunden. Es gibt genau einen Menschen in meinem Leben, dessen Gesellschaft ich rund um die Uhr ertrage, und das ist der, den ich geheiratet habe. Meinen Mann liebe ich über alles und ich wäre ohne ihn verloren, aber da bildet er die Ausnahme. Doch jetzt kommt der Clou - ich bin überglücklich damit, was natürlich niemand verstehen kann.


Ich habe trotz allem ein ausgefülltes Leben, einen mehr als akzeptablen Job, sehr viele Hobbys, und mich erfüllt große Zufriedenheit, wenn ich entweder Zweisamkeit mit meinem Mann genießen oder mich völlig allein beschäftigen kann. Er ist das ziemliche Gegenteil von mir, ist offen und gesellig und trifft sich mindestens einmal die Woche mit seinen recht zahlreichen Freunden. Die meisten Leute glauben, ich würde allein versauern, wenn er nicht da ist, dem ist jedoch nicht so.


Die einzige Gesellschaft, nach der ich mich manchmal doch sehne, ist die eines treuen Haustieres, am Liebsten hätte ich einen großen Hund oder auch zwei. Irgendwann werde ich mir auch bestimmt einen anschaffen, nur momentan geht es aus beruflichen Gründen nicht. Ich beichte also, dass ich eine notorische Einzelgängerin bin und keinerlei Bedürfnis verspüre, irgendwas daran zu ändern - was oft dazu führt, dass sich andere Leute von mir vor den Kopf gestoßen fühlen, die da oft was Persönliches hineininterpretieren, da niemand verstehen kann, dass ich einfach nur meine Ruhe haben möchte.

Beichthaus.com Beichte #00037392 vom 13.01.2016 um 14:35:12 Uhr (17 Kommentare).

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Mein Schwarm aus Schulzeiten

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Begehrlichkeit Peinlichkeit Verzweiflung Partnerschaft

Mein Schwarm aus Schulzeiten
Vor 15 Jahren, ich war zarte 17, hatte ich mich unsterblich in eine gleichaltrige Klassenkameradin verliebt. Sie war von Mutter Natur wirklich äußerst privilegiert worden und absolut makellos. Ihr wunderschönes, sogar etwas exotisch wirkendes Gesicht war alleine schon ein Blickfang, aber ihre Figur war zum Niederknien. Im Schwimmunterricht fiel allen aus der Stufe die Kinnlade auf Bauchnabelhöhe, wenn sie im Bikini, unter dessen Oberteil sich ihre unbeschreiblich perfekten Brüste abzeichneten, und mit kreisendem Apfelpo unter ihrer schmalen Taille hereingeschwebt kam. Selbst unser Sportlehrer wurde regelmäßig nervös, und es kostete ihn einige Mühe, nicht zu gaffen. Sie war aber nicht nur eine wirkliche Augenweide, sondern auch wirklich gut drauf. Sie trank gerne Bier, war witzig und auch ganz und gar nicht auf den Kopf gefallen.

Natürlich gab es Neiderinnen unter den anderen Mädchen der Jahrgangsstufe, aber selbst die trauten sich nicht, allzu laut zu lästern. Sie hatte noch einen älteren Bruder und eine wesentlich jüngere Schwester. Ich bemühte mich ein Jahr lang darum, ihre Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, indem mich besonders geistreich und witzig gab, versuchte sie mit meinen Künsten im Gitarrenspiel zu beeindrucken, trainierte viel, und stylte mich in derselben Art wie unser Schulschönling. Mein Erfolg blieb allerdings sehr überschaubar. Ich war mehr oder weniger gefriendzoned, wie man heute sagen würde. Eines Tages jedoch beobachtete ich zufällig, wie sie von einem muskulösen, bärtigen, und sehr gut aussehenden Typen von der Schule abgeholt wurde. Die beiden küssten sich leidenschaftlich, und er legte seine Pranken um ihre Taille und ihren Hintern.

Mich packte die Eifersucht und mir war tagelang körperlich richtig schlecht. Ich bekam heraus, dass dieser Typ schon um die 30 war, obwohl er wesentlich jünger aussah, und eine eigene Werbeagentur besaß. Monatelang war ich am Boden zerstört, und litt, wie man eben nur als naiv-dämlicher Teenager leiden kann. Ich schrieb depressive, weinerliche Liebeslieder und trug nur noch schwarze Klamotten. Irgendwann, kurz vor dem Abitur, fing ich mich dann jedoch glücklicherweise wieder. Danach zogen die Jahre ins Land. Auf einem Klassentreffen sah ich das Mädchen wieder, aber wir redeten nicht viel, obwohl ich sie immer noch sehr attraktiv fand. Sie hatte wohl zwischenzeitlich zwei Kinder und war mit dem Typen von damals verheiratet.

Vor zwei Jahren begann ich einen neuen Job. Dazu kam ich mehr oder weniger wie die Jungfrau zum Kind, weil ich eigentlich etwas ganz anderes studiert hatte. Am ersten Tag im neuen Unternehmen bekam ich meine persönliche Assistentin vorgestellt, und mich traf der Schlag. Sie sah fast haargenau so aus wie mein Schwarm zu Schulzeiten. Dieselbe Figur, ein genauso exotisches, wunderschönes Gesicht. Mir dämmerte nach dem ersten Schock, dass das wohl ihre jüngere Schwester sein musste. Der Nachname stimmte nur eben nicht. Ich schnüffelte ein wenig in ihrer Personalakte und stellte fest, dass sie 23 war, und leider schon verheiratet. Wir verstanden uns dennoch sehr gut, und es kam, wie es kommen musste: Ich verliebte mich erneut wie ein dämlicher kleiner Teenager. Jeden Tag schlich ich um sie herum wie ein liebeskranker 16-Jähriger und fühlte mich so richtig doof dabei, während ich verzweifelt versuchte, eine gewisse Distanz zu ihr zu wahren. Unser Verhältnis zueinander wurde trotzdem immer enger, und mein Gehirn bestand bald aus rosa Hormongrütze.

Eines Tages erzählte sie mir im Vertrauen, dass sie sich mit ihrer Schwester vollkommen überworfen habe, da sie jetzt mit deren Ex verheiratet sei. Ich spuckte fast den Kaffee über den Tisch, als ich das hörte. Mein sinnloses Leiden begann erneut, doch dann hatte ich eine Idee. Ich fragte sie, ob ihre Schwester Single sei, und sie bejahte. Ich suchte lange in Social Media Networks herum, und schaffte es schließlich, Kontakt zu meinem früheren Schwarm aufzunehmen und ein Date zu arrangieren. Mittlerweile sind wir ein glückliches Paar. Ich beichte also, dass ich über einige Umwege an sie geraten bin, ihr aber niemals wirklich erzählen können werde, wie das alles passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00037391 vom 13.01.2016 um 12:12:21 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Morgenmuffel mit Piercing

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit

Morgenmuffel mit Piercing
Ich (m/25) habe ein Piercing in der Unterlippe, und zwar einen Stecker. Nein, das ist nicht die Beichte, aber wichtig zu wissen. Gestern morgen kam bei uns der Heizungsableser zur Jahresablesung ins Haus, also musste ich, obwohl ich frei hatte, früh raus, weil dieser Knecht sich für sieben Uhr morgens angekündigt hatte. Also saß ich um 6:50 Uhr da, gähnte in meinen Kaffee und wartete auf den Mann. In der Schlaftrunkenheit fing ich an, völlig gedankenverloren in der Nase zu bohren, was sonst eher nicht so meine Angewohnheit ist, und machte auch Beute. Einen mittleren, gut feuchten und daher schwer greifbaren Rotzbatzen. Dieser war aber plötzlich weg. Weder in der Nase noch am Finger war was zu finden, auch auf dem Pulli, der Hose und dem Tisch fand ich nichts, und zum Glück war meine Tasse schon leer, da war aber auch nichts. Also dachte ich, der ist wohl am Boden, sah aber auch dort nichts, und zuckte gedanklich die Achseln und meinte, der blieb wohl wo er war.

Pünktlich um sieben Uhr klingelte der Mann dann auch, und ich machte auf. Er sagte guten Morgen und sah mich seltsam an. Er machte sich dann ans ablesen, was ja recht schnell geht und schaute mich dabei immer wieder seltsam an. Danach stellte er noch einige Fragen zur Heizung und schmunzelte dabei die ganze Zeit und sah mich seltsam an. Man merkte, dass er sich das Lachen verkniff. Irgendwann wurde es mir zu doof, und da ich eh direkt und morgens nicht gesellschaftsfähig bin, fragte ich kurz angebunden: "Ist was, oder warum schaust du so blöd?" Er grinste auf einmal hämisch und meinte nur: "Wenn du schon so nett fragst, an deinem Piercing ist was, was da wohl nicht so ganz hingehört, Spiegel sollen helfen!", salutierte mir ironisch und machte die Tür von außen zu.

Ich ging also ins Bad und sah in den Spiegel und da hing die gelbe Pracht tatsächlich an meinem Piercing, und ich hatte es nicht gemerkt. Wunderbarerweise ist mir der Typ heute im Nachbarblock, als ich zu einem Kumpel wollte, wieder beim Heizungen ablesen über den Weg gelaufen, grinste, tippte sich an die Stelle, an der mein Piercing sitzt, salutierte wieder und schüttelte lachend den Kopf. Ich hätte am liebsten ein Loch gegraben, um darin zu verschwinden.

Beichthaus.com Beichte #00037390 vom 13.01.2016 um 06:58:55 Uhr (13 Kommentare).

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