Schwänze am Pissoir

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Morallosigkeit Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Tja - was soll ich sagen. Wann immer ich kann, starre ich anderen Kerlen am Pissoir auf die Schwänze. Ich finde es einfach geil anzusehen und ab und an sind echt schöne, große Schwänze dabei. Ich schüttele dann extra lange ab, um länger dort stehen zu können. Am Liebsten hätte ich, dass mehr geht, wie man es hier ja auch hin und wieder liest, aber leider ist noch nie etwas Entsprechendes passiert. Ich zeige meinen eigenen Schwanz beim Pinkeln natürlich auch gut sichtbar, es soll ja partnerschaftlich zugehen! Vielleicht sollte ich einfach noch etwas länger abschütteln und schauen, was passiert.

Beichthaus.com Beichte #00033682 vom 30.07.2014 um 16:33:01 Uhr (13 Kommentare).

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Wie man alleine ein Kind macht

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Morallosigkeit Selbstsucht Ignoranz Schwangerschaft Partnerschaft

Ich bin mittlerweile 33 Jahre alt und will unbedingt ein Kind. Ich habe auch einen festen Partner, mit dem ich schon seit vier Jahren zusammen bin. Natürlich schlafen wir miteinander, jedoch verhüten wir mit Kondomen. Erstens vertrage ich keine Pille und zweitens ist das meinem Freund recht, weil er dann die Kontrolle hat, wie er sagt. Meinen Kinderwunsch habe ich schon mehrfach ausgesprochen, aber bislang ist eisiges Schweigen auf seiner Seite. Nun, mein Wunsch steigert sich von Tag zu Tag und neulich gab es eine gute Gelegenheit für mich: Das Kondom war in meiner Scheide geblieben, weil er zu lange in mir verharrte und es dann schlicht herunterrutschte. Natürlich war er total in Panik und hat mit allen Mitteln untersucht, ob irgendetwas aus dem Gummi gelaufen ist und mich schwängern könnte. Es war nichts zu sehen, hat mich aber an etwas erinnert, das ich vor einiger Zeit gelesen habe. Dort stand, dass es durchaus weit verbreitet sei, dass amerikanische Basketballspieler von ihren weiblichen Fans zu One-Night-Stands gebracht werden und die Mädchen anschließend versuchen, sich mit den benutzten Gummis zu inseminieren - sprich ein Kind zu machen. Manche versuchen es, in dem sie mit einer Nadel ein kleines Loch hineinstechen, andere sollen es dadurch hinbekommen haben, dass sie das Kondom entsprechend nach dem Akt ausquetschen und sich den Samen einführen. Ich beichte, dass mich seit Tagen diese Gedanken quälen, so etwas zu tun, da jetzt meine Regel erst noch ansteht. Wenn ich es also in den nächsten Tagen tue, könnte ich das Ergebnis immer noch auf den obigen Vorfall schieben. Ein Kleines von ihm wäre so süß.

Beichthaus.com Beichte #00033678 vom 30.07.2014 um 08:24:29 Uhr (33 Kommentare).

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“Beichte

Die falschen Entscheidungen eines Vaters

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Morallosigkeit Trunksucht Engherzigkeit Selbstsucht Familie

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich ein beschissener Vater bin. Vor fast sechs Jahren habe ich auf einer Party ein damals 18-jähriges Mädchen kennengelernt - wir waren beide eigentlich nur auf eine schnelle Nummer aus, aber dabei ist das Kondom gerissen und es kam, wie es kommen musste. Sie wurde schwanger. Als unser Sohn dann geboren wurde, habe ich die beiden im Krankenhaus besucht, und ich muss sagen, es war ein schönes Gefühl, den Kleinen auf meinen Armen zu halten. Aber ich wusste damals, dass ich mit einer eigenen Familie nichts anfangen konnte. Daher bin ich lieber weiter mit meinen Kumpels zum Saufen in die Discos gegangen, da haben wir schon ordentlich was ausgehalten, bis man sich dann echt gefragt hat, wie man wieder nach Hause kam. Bis vor zwei Jahren habe ich auch noch bei meinen Eltern im Haus gelebt und habe mir von meinem gesparten Geld ein schönes neues Auto gekauft. Der Mutter überweise ich seit der Geburt jeden Monat 200 Euro auf ihr Konto - mir ist allerdings klar, dass das Geld den Vater nicht ersetzt. Wenn es mir gerade passte, ging ich die beiden besuchen - meistens ging ich dann mit meinem Sohn in ein Spielzeuggeschäft, wo er sich was aussuchen konnte, was er wollte.


Später habe ich dann mitbekommen, dass die Mutter Drogen genommen hat, die sie von dem Geld für das Kind kaufte. Dann haben sie ihre Eltern vor die Wahl gestellt: entweder das Kind oder die Drogen. Sie hat sich dann für das Kind entschieden und ist in eine Drogenklinik gegangen, wo sie sechs Wochen lang war. In dieser Zeit war das Kind bei mir und meiner (mittlerweile) Ex-Freundin. In dieser Zeit war ich irgendwie wie ausgewechselt, ich hatte richtige Vaterfreuden. Aber als sie dann wieder aus der Drogenklinik entlassen wurde, durfte ich den Jungen nur noch jedes zweite Wochenende zu mir holen, und manchmal fiel es mir wirklich schwer, ihn wieder wegzubringen. Voriges Jahr bin ich dann wegen einer besser bezahlten Arbeit in eine andere Stadt gezogen und sehe den Jungen jetzt kaum noch. In dem Jahr, in dem ich jetzt in der anderen Stadt lebe, habe ich ihn erst zwei Mal gesehen. Jetzt, im Nachhinein, bereue ich es wirklich, dass ich eine tolle Frau und das Kind sitzen gelassen habe.

Beichthaus.com Beichte #00033667 vom 27.07.2014 um 21:47:59 Uhr (15 Kommentare).

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Die Bank meines Vertrauens

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Betrug Boshaftigkeit Hochmut Morallosigkeit Geld Augsburg

Ich (m/23) habe längere Zeit für eine Bank gearbeitet und möchte nun einiges aus dieser Zeit beichten. Besagte Bank, die zu einem deutschlandweiten Netz gehört, und unter der lokalen Bevölkerung einen sehr guten Ruf genießt, hat mich zu einem schlechteren Menschen werden lassen. Inzwischen habe ich mit so ziemlich jedem ehemaligen "Freund", der dort noch arbeitet, einen ziemlichen Streit am laufen. Aber vielleicht auf Anfang: Ich habe dort meine Ausbildung angefangen, im Glauben, einigen Leuten einmal helfen zu können, wenn sie sich verschuldet haben oder vom Eigenheim träumen. In den ersten Tagen und Wochen waren dort alle Kollegen auch oberflächlich freundlich. Sobald ein Kunde dann jedoch weg war, wurde über diesen aufs Übelste gelästert. Und wie man das als junger Mensch nun einmal so macht, um sich zu integrieren, machte ich mit. Im Laufe der Ausbildung bin ich also zu einem dieser gehässigen Menschen geworden, die jedem Anderen von vornherein mit Verachtung gegenübertreten. Egal, ob Kunde oder im privaten Umfeld.


Die Ziele, die vorgegeben wurden, habe ich immer brav eingehalten, wenn auch mit Mühe und Not, während die Kollegen das Ziel problemlos überschritten haben. Zuerst dachte ich, das liegt daran, dass diese besser "verkaufen" können, als ich. Doch bald merkte ich, dass sie einfach jedem Kunden den letzten Scheiß verkauft haben, um die Ziele zu erreichen. Da war schon mal ein Bausparvertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren dabei - bei einer 95-jährigen Dame. Irgendwann habe ich die genannten Ziele mit meiner ehrlichen Tour dann auch nicht mehr erreicht und habe damit angefangen, jungen Menschen unnötige Zusatzprodukte oder teure Fonds-Sparpläne aufzuschwatzen. So habe ich meine Ziele zumindest erreicht. Zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass ich von den Prämien damals nie etwas gesehen habe, sondern diese immer direkt an einen Berater gingen, der dafür keinen Finger krumm gemacht hat. Ich beichte also, dass ich den Gutglauben und die Ahnungslosigkeit vieler Leute ausgenutzt habe, um die vom Chef gesetzten Ziele einzuhalten.



Irgendwann, kurz nach dem Abschluss der Ausbildung, konnte ich mich dann selbst nicht mehr wirklich im Spiegel sehen und habe geschmissen. Zum Abschluss habe ich mal allen Leuten dort ordentlich die Meinung gegeigt und nur noch zu den Leuten, die mir wie Freunde vorgekommen waren, Kontakt gehalten. Doch mit der Zeit habe ich gemerkt, dass diese auch immer mehr zu solchen Verkäufern verkommen sind. Allerdings ohne es für falsch zu halten. Meine lieben Freunde haben die Doktrin dieser Kleinbankenkette gerade zu verinnerlicht. Sie behaupten, für den Kunden zu handeln, sehen sich selbst als "Berater", aber schauen immer nur nach dem aktuellen Verkaufsziel und der höchsten Prämie. Ich habe diesen Leuten gesagt, was ich davon halte und viele Grundsatzdiskussionen geführt, die alle irgendwann mit Kontaktabbruch nach ewigen Streitereien geendet haben. Vielleicht bin ich rechthaberisch und es ist in dieser Branche üblich - was gerne auch das Argument der Anderen war - aber bloß weil einer ein Unrecht begeht, müssen es ihm doch nicht alle Anderen gleichtun, oder? Ich beichte also auch, dass ich inzwischen deutlich weniger Freunde habe, aber dafür besser schlafen kann. Inzwischen arbeite ich übrigens in einer sozialen Einrichtung, die Glücksspielsüchtige und Dauerschuldner berät. Ich hoffe, dass ich damit wenigstens etwas wiedergutmachen kann.


Aber was ich jedem, der diese Beichte liest, noch gerne sagen möchte: Wenn ihr das nächste Mal zur "Bank eures Vertrauens" geht, denkt daran: Das ist kein Bankberater, das ist ein Bankprodukt-Verkäufer, der da vor euch sitzt. Man geht ja schließlich auch nicht ins Autohaus, fragt nach dem "Autoberater" und glaubt, die verkaufen einem das beste Auto zum niedrigsten Preis ohne Hintergedanken.

Beichthaus.com Beichte #00033651 vom 24.07.2014 um 19:00:50 Uhr in Augsburg (19 Kommentare).

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“Folge

Beichten statt Arbeit

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Faulheit Trägheit Ungerechtigkeit Arbeit

Mein Kollege und ich lesen den ganzen Tag nur Beichthaus und andere lustige Seiten auf der Arbeit, anstatt wirklich zu arbeiten. Unser Chef hat Millionen, versteht aber eigentlich gar nichts vom Business. Er denkt zum Beispiel, dass das Einrichten einer neuen E-Mail-Adresse drei Stunden oder länger dauert, obwohl das in zwei Minuten erledigt ist. Manchmal sagen wir ihm dann, dass wir uns extra beeilt hätten und es somit schon in einer Stunde geschafft haben. Dafür bekommen wir dann oft sogar noch einen Bonus ausgezahlt. Aber in Wirklichkeit trödeln wir nur herum, es sei denn, uns wird mal wieder ein Bonus in Aussicht gestellt. Manchmal fällt bei uns auch komischerweise das Internet aus, meistens, wenn freitags schönes Wetter ist - wir dürfen dann nach Hause fahren, um von dort zu "arbeiten". Wenn wir wirklich effektiv arbeiten würden, dann würde die Firma garantiert noch mehr Gewinn machen, als sie es sowieso schon macht. Aber es sagt ja auch nie jemand, dass wir zu langsam sind. Ich beichte, dass wir die Dummheit unseres Chefs ausnutzen und uns jeden Tag nur die Eier schaukeln.

Beichthaus.com Beichte #00033642 vom 23.07.2014 um 14:22:37 Uhr (9 Kommentare).

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