Das Verlies im Nachbarhaus

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Feigheit Vorurteile Dummheit

Ich (w/18) wohne mitten in der Pampa in einem großen, alten Bauernhaus auf einem Berg, ringsherum sind nur Wiesen und Wälder. Der einzige Weg, der zu uns führt, ist eine schmale Schotterstraße, die im Frühling und im Herbst regelmäßig so unterspült wird, dass man sie nur noch mit Allradantrieb befahren kann.
Etwas weiter unten steht ein altes Haus, in dem jahrelang niemand gewohnt hat, ab und zu habe ich dort eine Party gefeiert. Wie gesagt, es gibt keinen, den der Lärm stören würde und genug Platz für 30 Leute. Es gehört meinem Onkel, der es aber noch nie bewohnt hat. Jetzt hat er es vermietet, an einen Künstler, der sein Leben lang noch nichts gearbeitet hat, sondern sich wohl immer von seinen Freundinnen durchfüttern lässt. Das wäre an sich kein Problem, wenn da nicht mein Faible für Serienmörder und dergleichen wäre.
Seit der Typ das Haus um- und ausbaut, bin ich der festen Überzeugung, dass er im Keller ein Verlies oder Derartiges baut, um seine Opfer zu foltern und zu töten. Wenn ich nachts daran vorbeifahre, habe ich Angst, dass mir gleich eine übel zugerichtete, halb nackte Frau vor das Auto läuft, um ihrem Peiniger zu entkommen, oder dass er mich in den Keller verschleppt. Das geht so weit, dass ich jetzt immer den Umweg von der anderen Seite nehme, und wenn ich noch so müde und hungrig bin. Sobald es dämmert, fahre ich nicht mehr daran vorbei und das Schlimmste für mich ist, dass vielleicht wirklich mal eines seiner Opfer entkommt und niemanden findet, der es rettet, weil ich nicht mehr daran vorbei fahre.

Beichthaus.com Beichte #00031278 vom 25.05.2013 um 17:47:14 Uhr (15 Kommentare).

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Mein Doppelleben mit dem Ex

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Feigheit Lügen Verzweiflung Partnerschaft

Im vergangenen Herbst ist die Beziehung mit meinem inzwischen Ex-Freund nach drei Jahren zerbrochen. Unser Zusammenleben war eine Katastrophe. Wir könnten unterschiedlicher nicht sein. Er brauchte seine peinliche Ordnung, lebte aber ansonsten sehr verschwenderisch, während ich das genaue Gegenteil bin, nämlich sparsam, aber leicht chaotisch. Das war nur einer von vielen Gründen, wir passten schlichtweg nicht zusammen. Das hätte der Anfang von etwas Neuem sein können, doch wir sahen uns auch nach der Trennung immer wieder mal ganz unverbindlich, schließlich hatten wir uns im Guten getrennt. Wir wollten beide unsere Fühler nach neuen Partnern ausstrecken und machten auch keinen Hehl daraus. Jetzt sind Monate vergangen und ich führe eine Art Doppelleben. Meine Freunde wissen nichts davon, dass ich quasi immer noch mit meinem Ex zusammen bin. Offiziell bin ich Single und es hat auch schon hin und wieder ein Mann Interesse an mir bekundet. Ich möchte gerne einer neuen Bekanntschaft eine Chance geben, doch mein Ex hält mich zurück. Von einem Unfall, den er kürzlich hatte, blieben Narben an Gesicht und Körper zurück, sein Selbstbewusstsein ist in den Keller gesunken und er klammert sich wieder voll an unser Zusammensein. Im Prinzip war immer ich diejenige, die ihm Kraft gegeben hat, wenn er Probleme hatte. Ich habe ihn ja auch gern, ich kenne und verstehe jede seiner Macken und habe ihn, so wie er ist, lieb gewonnen, jetzt noch mehr als vor der offiziellen Trennung. Er ist wie eine Art beste Freundin, allerdings mit Extras für mich geworden. Aber ich weiß auch, dass ich mir meine Zukunft in den nächsten Jahren nicht so vorstellen kann. Ich möchte endlich wieder eine Partnerschaft, in der die Chemie stimmt, und aus der etwas wachsen kann. Ich fühle mich so schlecht für meine hinterhältigen Gedanken, weil ich ihm das nicht sagen kann. Ich würde ihn sehr verletzen und einen Menschen verlieren, dessen Nähe und Freundschaft ich auch nicht missen möchte. Warum sind Beziehungsfragen immer so kompliziert? Warum muss man einen Menschen verletzen und aufgeben, wenn ein neuer Partner kommt? Warum muss es immer ein Quälendes "entweder - oder" geben? Freunde kann der Mensch unendlich viele haben, wenn er es will, denn es wird hier nichts Altes für etwas Neues ausgetauscht. Ich beichte, dass ich einfach meinen Trott weiterlebe und nicht mutig und ehrlich genug bin, endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Aus Angst, jemandem wehzutun.

Beichthaus.com Beichte #00031277 vom 25.05.2013 um 12:21:21 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Die Zeugung meiner Tochter

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Lügen Verzweiflung Missbrauch Familie

Ich (w/32) lüge meiner Tochter seit vierzehn Jahren vor, dass ihr Vater bei einem Wohnungsbrand ums Leben kam und alles, also auch die ganzen Fotos verbrannten. Gebrannt hatte es damals wirklich, aber es war nur ein Sachschaden. In Wirklichkeit wurde ich, als ich siebzehn war, nach einem Konzert vergewaltigt und dadurch schwanger. Es tut mir unheimlich leid meine Tochter anzulügen, doch ich will einfach nicht, dass sie weiß, dass ihr Erzeuger ein elender Vergewaltiger ist. Ich hoffe, dass sie dies nie herausfindet. Und falls sie es doch herausfinden sollte, dass sie mir irgendwann verzeihen kann. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031276 vom 25.05.2013 um 11:52:39 Uhr (25 Kommentare).

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Rache im Kindergarten

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Dummheit Rache Hass Kindergarten

Ich (m) werde seit meinem vierten Lebensjahr von meinem schlechten Gewissen verfolgt. Dazu möchte ich sagen, dass ich wirklich nicht diese Art von asozialem Kind war und es in dieser Situation für mich und meine Freunde logisch erschien, sich so zu verhalten. Alles […]
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Beichthaus.com Beichte #00031275 vom 25.05.2013 um 11:26:22 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gespräche über das Betthäschen

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Rache Lügen Dummheit Fremdgehen Kollegen Schkeuditz

Ich (w) hatte bzw. habe eine Affäre mit den beiden einzigen Männern in unserer Firma! Als ich vor einem Jahr anfing, in dieser Firma zu arbeiten, habe ich mich sofort unsterblich in einen der beiden verliebt. Es dauerte nicht lange, bis auch von seiner Seite aus Interesse bestand. So führten wir ein halbes Jahr lang eine Beziehung, die wir aber auf seinen Wunsch hin größtenteils geheim hielten, da er unnötige Probleme am Arbeitsplatz vermeiden wollte. Naiv, wie ich war, kaufte ich ihm das alles blind ab und beschwerte mich nie. Irgendwann fand ich dann heraus, dass er mich nebenher mit zwei weiteren Frauen regelmäßig betrogen hatte und das, obwohl ich gerade dabei war, bei ihm einzuziehen. Eine der beiden Frauen war übrigens eine andere Arbeitskollegin, die sehr wohl von uns beiden wusste. Mein anderer Kollege bekam von all dem sehr viel mit und versuchte mich aufzuheitern. Irgendwann fing er an, heimlich ihre Arbeit zu sabotieren, damit sie Ärger bekam und ich etwas zu lachen hatte. Eigentlich halte ich von solchen Racheaktionen gar nichts, aber in diesem Fall hatte ich kein bisschen Mitleid für sie übrig. So kam es, dass wir zwei immer mehr zusammenhielten und absichtlich immer mehr Chaos in die Arbeiten der Beiden brachten. Bis heute ist es niemandem aufgefallen, dass wir dies taten. Zu guter Letzt habe ich vor Kurzem eine Affäre mit diesem Kollegen angefangen. Er ist zwar seit sechs Jahren in einer Beziehung, aber es ist überall bekannt, dass er nichts von Treue hält. Seitdem treiben wir es oft während unserer Schichten und es ist mir total egal, ob mein Ex/Kollege davon etwas mitbekommt. Ich schäme mich zwar etwas dafür, dass ich nun genauso falsch wie die andere Kollegin bin, aber es ist einfach zu befriedigend, wenn meine jetzige Affäre mit meinem Ex über sein neues "Betthäschen" spricht. Mein Ex rät ihm dann immer, dass er die Frau, also mich, bloß behalten soll, wenn sie so gut im Bett sei. Rache ist gut, Rache ist sexy.

Beichthaus.com Beichte #00031274 vom 24.05.2013 um 21:19:14 Uhr in Schkeuditz (19 Kommentare).

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