Eingepinkelte Fußballschuhe

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Faulheit Ekel Unreinlichkeit

Ich (m/18) möchte beichten, dass ich mir mit neun Jahren einmal das Bein gebrochen hatte. Ich war damals krank geschrieben und lag zu Hause im Bett, als ich sehr dringend pinkeln musste. In meiner Not und notorischen Faulheit (die bis heute hält) habe ich es tatsächlich nicht auf die Reihe gebracht, auf das sechs Meter entfernte Klo zu gehen. Da sah ich im Augenwinkel meine Fußballschuhe! Oh Mann, ich habe da reingepisst und zu meinem Erstaunen waren sie so wasserdicht, dass nichts rauslief. Meine Mutter musste die Sauerei dann aufräumen. Ich schäme mich für meine Faulheit.

Beichthaus.com Beichte #00026146 vom 24.04.2009 um 11:44:25 Uhr (9 Kommentare).

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Der Tag, an dem ich ein Haus anzündete

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Vandalismus Diebstahl Dummheit

Ich (m) bin 18 und die Scheiße, die ich gebaut hatte, passierte im Sommer 2006 - das war das Jahr unseres Lebens. Ich und meine Clique haben jeden Tag gechillt und Scheiße gemacht. Ich weiß nicht warum, aber wir wollten einfach nichts anderes machen außer Scheiße bauen. Nach dem Klauen bei Re** und anderen Dingen mussten wir etwas Größeres machen. Also beschloss ich mit meinem Freund ein Haus mit großem Garten zu erforschen. Der Garten war ungepflegt und die Rollläden waren unten. In dem Garten stand ein kleines Gartenhaus und dahin führte unser Weg. Wir fingen an, an der Tür herumzustochern und wollten die Hütte aufbrechen. Nach zehn Minuten Arbeit scheiterten wir und ich beschloss eine Eisenstange zu nehmen und sie in das an der Seite liegende Fenster zu werfen. Kaputt war sie und wir konnten rein, aber in dem Schuppen war nichts außer ein Rasenmäher und anderer Scheiß. Dann verließen wir den Garten und kamen ein paar Tage später wieder dahin, aber dieses Mal mit dem Großteil der Jungs. Wir fingen an, das Kellerfenster kaputt zu schlagen. Das Haus war schon ein bisschen älter und alles war etwas porös. Wir dachten, dass es leersteht. Als wir das Fenster offen hatten und im Haus drinnen waren, bemerkten wir, dass das Haus noch voll eingerichtet war. So als ob jemand einkaufen geht und alles liegen lässt.

Wir erforschten das ganze Haus und alles war noch eingerichtet und sauber. Wir fingen an die Schränke leer zu räumen und Wertgegenstände einzupacken. Wir fanden viel. Ich habe mir eine Tasche genommen und unter anderem Silberbesteck und Schmuck verschiedenster Art eingesteckt. Wir hätten alles mitnehmen können. Aber irgendwie waren wir blöd. Wir setzten uns auf die Sofas und berieten uns mit Zigarette, was wir machen sollen. Wir gingen wieder raus und guckten die weitere Tage ob irgendwas auffällt.

Aber nichts passierte. Wir gingen öfters rein und fanden immer mehr Wertgegenstände. Als wir am Ende keinen Bock mehr hatten, fingen wir an, da drin alles zu zerschlagen. Wir gingen raus und kamen die nächsten Tage nicht mehr hin. Aber das änderte sich, als ich abends bei mir zu Hause wieder mal den Film 8Mile guckte. Da brennen die doch auch ein Haus ab und das war mein Plan. Ich wollte es abfackeln und sagte das direkt am nächsten Tag meinen Freunden, die allerdings nicht mitmachen wollten. Wir sind wieder in das Haus reingegangen, aber dieses Mal nur zu dritt. Da das Haus noch völlig eingerichtet war, war auch alles vorhanden. Meine beiden Freunde nahmen ein riesiges Benzinfass aus der Garage und ich nahm mir Strohrum. Das Kellerfenster war sehr klein und eng, aber der einzige Weg rein und raus. Meine beiden Freunde gingen nach draußen und ich fing an, unten Gardinen und noch irgendwelche Wäsche anzuzünden. Es brannte. Ich war auf dem Weg nach draußen und in dem Moment fiel der Benzinkanister um und alles lief genau vor den Ausgang und da es Sommer war, war es heiß und ich hatte kurze Hosen an. Ich hatte Angst um mein Leben, überall brannte es. Ich kletterte schließlich aus dem Fenster und verbrannte mir meine ganzen Beinhaare, von denen ich nicht mal viele hatte. Mein anderer Freund hatte sich das Gesicht verbrannt. Ich kam also raus aus dem Fenster und begann nur noch zu rennen. Wir rannten um unser Leben.

Zwei Minuten später ging es los. Nur Sirenen in einer 13.000-Einwohner-Stadt. Wir hatten solche Angst wie nie zuvor. Aber die Zeit verging und niemand hatte was gemerkt bis zu dem Zeitpunkt, als ich auch Ärger in der Schule hatte und mit einer Psychologin und einem Polizeibeamten reden musste. Das war aber eine andere Geschichte. Auf jeden Fall musste ich mit aufs Revier und das komplette Programm machen. Komplett ausziehen, Fingerabdrücke, DNA-Speichelprobe, Fotos und so weiter. Und das brachte mich in die Lage. Da wir in dem Haus geraucht hatten, konnten sie mir so unter anderem das nachweisen. Ich weiß nur wie ich eines Abends nach Hause kam und meine Mom gesagt hat, die Kripo war da und damit war es dann geschehen. Ich musste die Schuld auf mich nehmen, weil sie alles von mir hatten und ich wollte meine Freunde nicht mit reinziehen. Ich wurde angezeigt wegen Folgendem: Hausfriedensbruch, Einbruch, schwere Sachbeschädigung, schwerer Diebstahl, Brandstiftung. Und vorbestraft war ich vorher auch schon. Damit war das mein Ende. Ich hatte unendlich viel Stress mit Polizei und Kripo. Das Ende vom Lied war, dass ich zwei Monate Strafe absitzen musste in meinem Alter! Das war mit eines meiner krassesten Erlebnisse. Da waren noch mehr, aber ich glaube, ihr habt kein Bock so viel zu lesen.

Beichthaus.com Beichte #00026145 vom 24.04.2009 um 10:11:31 Uhr (27 Kommentare).

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Meine Sucht nach Comics

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Manie Peinlichkeit Sucht Gesellschaft

Meine Sucht nach Comics
Ich (m/40), verheiratet, Kinder, muss nun auch mal etwas beichten. Nämlich dass ich Comicsüchtig bin. Hört sich weiter nicht tragisch an aber lasst mich dazu noch ein paar Erklärungen geben. Ich besitze eine stolze Comicsammlung. Zunächst mal alle Lustigen Taschenbücher (jeden Monat kommt ein Neues dazu), dann (aus meiner Jugendzeit) eine umfangreiche Sammlung von Clever & Smart Heften und dazu natürlich noch den Klassiker, also Asterix. Und sonst noch paar spezielle Sachen. Weiter nicht tragisch, eigentlich. Aber was mich wirklich manchmal belastet, ist, dass keine Sitzung auf dem Klo, kein Imbiss (sofern ich dabei alleine bin), kein Sonnenbad (oder was auch immer) bei mir ohne ein Comic funktioniert. Ich brauche immer ein LTB (auch wenn schon 100 x gelesen), sonst habe ich das Gefühl, dass irgendwas fehlt. Am schlimmsten ist es auf Dienstreisen. Ich bin viel unterwegs in Deutschland und Europa, mit der Bahn oder dem Flugzeug. Da ich in gehobener Position arbeite, kann ich meist 1. Klasse fahren. Wenn die anderen ihren Laptop auspacken, dann zücke ich mein Comic. Verdammt, da gab's schon peinliche Situationen. Aber ich kann nicht anders. Wenn ich dann im Comic erst mal lese, dann sind mir die abfälligen Blicke meiner Businesskollegen sowas von egal und ich schmunzel vor mich hin. Ich hoffe, dass nie zufällig einer meiner Vorgesetzten im Zug oder Flieger auftaucht und mich sieht...

Beichthaus.com Beichte #00026144 vom 24.04.2009 um 09:48:59 Uhr (54 Kommentare).

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Aus Frust in die Abhängigkeit

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Trunksucht Sucht Amstetten

Aus Frust in die Abhängigkeit
Meine schlimmste Sünde heißt Alkohol. Heute bin ich 26 Jahre alt und mein Leben verläuft in regelmäßigen Bahnen. Jedoch war das nicht immer so. Alles begann, als ich 16 Jahre alt war. Meine Mutter hatte sich damals neu verliebt und Hals über Kopf entschieden, dass wir mit ihm zusammenziehen. Ich konnte diesen Mann nicht leiden und flüchtete, wann immer ich konnte. In meiner neuen Schule lernte ich dann auch schnell Leute kennen, durch die sich mein Leben komplett änderte. Ich führte von da an ein Doppelleben. In der Woche die brave Tochter und am Wochenende Party. Ich begann zu rauchen, und zu trinken. Innerhalb weniger Monate trank ich, anstatt Wein und Bier, Whisky und Schnaps und auch die Häufigkeit nahm drastisch zu. Meine Mutter ahnte nichts, sie war ja auch nur noch mit ihrem Leben beschäftigt. So verging fast ein Jahr. Mit einer Wette wurden mir letztendlich die Augen geöffnet. Es ging darum, ob ich es für ein paar Tage schaffen würde, ohne Alkohol Spaß zu haben. Zum ersten Mal merkte ich, wie abhängig ich eigentlich schon war. Ich hatte keinen Spaß, schon nach ein paar Tagen folgten Entzugserscheinungen, meine Gedanken drehten sich nur noch um das eine Thema, ja sogar meine Hände fingen an zu zittern. Seit dieser Zeit habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt.

Beichthaus.com Beichte #00026139 vom 23.04.2009 um 19:14:55 Uhr in Amstetten (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Boxershorts am Ast

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Seelübbe

Boxershorts am Ast
Ich (m/31) wohne in einer eher ländlichen Gegend. Jetzt in den wärmeren Monaten fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit. Dazu radele ich über einen holprigen Feldweg. Letzte Woche musste ich auf dem Rückweg nach Hause so dringend auf die Toilette, dass ich es kaum mehr halten konnte. Ich spürte bereits einen Kackknödel an meiner rechten Arschbacke, den ich mithilfe des Fahrradsattels an seinen Ursprungsort kullern ließ. Zu viele Menschen waren gerade auf dem Weg, sodass ich keine andere Wahl hatte. Nach geschicktem Lüften meiner Boxershorts kullerten einige Kügelchen auch an meinem Hosenbein entlang auf den Weg. Nach fünf Minuten unermüdlichen Kackkugelspiels hüpfte ich vom Fahrrad geradewegs hinter den nächsten Baum und sah mir die Sauerei in meiner Hose genauer an. Ich hängte meine verschissene Boxershorts an einen Ast und fuhr nach Hause. Meine Boxershorts hängen dort immer noch an einem Ast und alle Menschen, die dort vorbeifahren, haben einen angewiderten Ausdruck im Gesicht.

Beichthaus.com Beichte #00026133 vom 22.04.2009 um 19:53:23 Uhr in Seelübbe (40 Kommentare).

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