Wenn man eine Frau beim Kacken stört

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Zorn Manie Peinlichkeit Arbeit

Ich (w) möchte beichten, dass ich ein Toiletten-Nazi bin. Nein, ich male nicht alles braun, sondern ich habe besondere Bedürfnisse beim Stuhlgang, besonders auf der Arbeit. Zu allererst: Wenn ich die Toilette betrete, desinfiziere ich erst einmal den gesamten Sitz. Wenn ein Stück Toilettenpapier angerissen ist, wandert es sofort in den Müll. Ich zähle meine Klopapierstreifen ab (genau 6), um die perfekte Dicke zum Abwischen zu haben. Betritt noch jemand anderes die Toilette, setze ich alles daran, vor ihr das Klo zu verlassen, damit sie mich nicht erkennt. Wenn jemand reinkommt, während ich am Kacken bin, bleibt bei mir alles stecken und ich kann einfach nicht weitermachen.
Beichtenswert daran ist eigentlich nur der Hass, den ich mittlerweile auf meine Kolleginnen habe, da sie immer reinkommen, wenn ich gerade kacken muss. Am Schlimmsten sind die, die dann eine angeregte Klo-Unterhaltung führen wollen. Ich hasse das. Ich hasse es so sehr, dass ich manchmal gerne einfach nicht spülen würde, nur um deren angeekeltes Gesicht zu sehen. Allgemein würde ich aus Rache gerne alles mit meiner Scheiße einschmieren. Da das dann aber die nette Putzfrau wegmachen müsste, habe ich diesen Plan noch nicht umgesetzt. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036659 vom 18.09.2015 um 07:40:38 Uhr (13 Kommentare).

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Menschliches Leben ist nicht immer schützenswert!

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Mord Vorurteile Gesellschaft

Ich beichte hiermit, dass ich inakzeptable Ansichten pflege. Meiner Meinung nach ist menschliches Leben nicht um jeden Preis schützenswert. Ich bin der festen Überzeugung, dass es Menschen gibt, die einfach durch und durch schlecht und eine Zumutung sind, es hierbei keine Chance auf Besserung gibt und jede Gesellschaft besser bestellt wäre, wenn man solche Individuen einfach entfernen könnte.


Ohnehin gibt es auf dem Planeten bereits zu viele Menschen, sodass ich einem Menschenleben keinen herausragenden Wert zurechnen kann. Ich weiß allerdings, dass eine Errungenschaft wie die allgemeinen Menschenrechte einen enormen zivilisatorischen Fortschritt mit sich gebracht haben, den man auf keinen Fall zerreden darf. Mir ist auch klar, dass es katastrophal wäre, wenn eine Institution wie eine Regierung sich das Recht herausnehmen könnte, Menschen zu töten. Ich bin gegen die Todesstrafe, da diese zur Unterdrückung leicht herangezogen werden könnte. Ich beichte hiermit, dass ich trotz allem ethischen und humanistischen Verständnisses, einem Menschen nur für seine Zugehörigkeit zu einer bestimmten biologischen Gattung keine Sonderrechte oder besonderen Wert zubilligen kann. Wenn es den Planeten und die Natur retten würde, würde ich auch ein Programm zur weltweiten Vergiftung von Millionen Menschen sofort billigen und unterstützen - auch wenn es mich selbst erwischt. Ich bin nach eigenem Verständnis übrigens ganz und gar kein Misanthrop und verschweige solche Ansichten auch allgemein, da ich niemanden auf diese Gedanken bringen möchte.

Beichthaus.com Beichte #00036645 vom 16.09.2015 um 13:19:09 Uhr (11 Kommentare).

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Die Lügenpresse!

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Morallosigkeit Vorurteile Aggression Medien Gesellschaft

Ich bin ein Verfechter des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems in Deutschland. Schaut euch einfach ausländische TV-Sender an und ihr wisst warum. Jedoch sah ich vor Kurzem einen Bericht über die Flüchtlinge und Vorurteile. In dem Teil, der mich aufregte, versuchten sie das Vorurteil "Asylanten sind besonders kriminell" zu widerlegen. Dazu nutzten sie zwei Kreisdiagrammen, welche aussagten: Asylanten haben einen Anteil von nur 0,4 Prozent an der Bevölkerung in Deutschland und Asylanten haben einen Anteil von nur 1,9 Prozent an den Straftätern in Deutschland. Sie belegten den "etwas höher" ausfallenden Anteil mit Homogenität der Gruppe - viele junge Menschen, viele Männer, also einen Personengruppe die im Allgemeinen mehr Straftaten begeht. Ob es sich um einen bereinigten Vergleich gehandelt hat, wurde nicht gesagt. Ich würde davon mal ausgehen. Im Endeffekt heißt das, ein Asylant ist fast FÜNFMAL häufiger ein Straftäter als eine durchschnittliche Person in Deutschland. Mir ist völlig schleierhaft, wie man anhand der genannten Zahlen dieses Vorurteil entkräften will. Ich fühle mich von der Sendung ziemlich verarscht. Es wird doch immer gesagt, ein Asylantenheim führt nicht zu einem signifikanten Anstieg der Kriminalität im Umfeld.


Was stimmt nun? Wo kommen diese Zahlen her? Was sage ich nun meiner Oma, in deren Nähe ein Asylantenheim eingerichtet wird. Keine Angst Oma, die Kriminalität wird zwar ansteigen, aber nur weil die Bewohner besonders oft junge Männer sind! Egal, das ist nicht meine Beichte. Meine Beichte ist: Als ich über diesem Beitrag mit Freunden diskutierte, sagte ich in meiner Aufregung das Wort "Lügenpresse". Das Wort ist für mich ein reines PEGIDA- und Verschwörungstheoretiker-Wort. Ich schäme mich für die Aussprache des Wortes sehr und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036643 vom 16.09.2015 um 10:19:12 Uhr (35 Kommentare).

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Der Haufen, an dem eine Kneipe bankrott ging

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Ekel Peinlichkeit

Ich (m/33) bin Bauarbeiter. Kein gelernter Maurer oder so, sondern ich habe mich vom einfachen Hilfsarbeiter hochgearbeitet zur rechten Hand des Chefs. Aber darum soll es hier gar nicht gehen. Im Job wird bei unserer Firma Bier gesoffen wie Wasser, wie im Klischee. Ich bin da relativ zurückhaltend, aber zwei Bier pro Tag sind auch bei mir drin. Dazu gibt es jeden Mittag schwere Mahlzeiten, da unser Chef mit einem Lieferservice eine Art Flatrate ausgehandelt hat, bekommen wir das Mittagessen direkt zur Baustelle geliefert. Oft sind das so leckere Sachen wie Döner, Dürum, andere türkische Pizzen usw. Lecker, aber schwere Kost. Doch das Ganze hat einen Nachteil: Bier und die stark gewürzten Speisen scheinen in meinem Darm eine Art Höllenpakt einzugehen. Um es kurz zu machen - ich stinke beim Kacken wie kein anderer Mensch, den ich je gerochen habe. Der Geruch ist erstens unglaublich stark von der Intensität her und durch kaum etwas zu überdecken, durchdringt alles und außerdem löst er bei vielen Leuten direkt einen Brechreiz aus. Im letzten Haus, in dem ich lebte, hatten die Bäder keine Fenster, sondern Lüftungen, welche alle im selben System verbunden sind. Oft, wenn ich meinen Feierabendschiss erledigt hatte, hörte ich im Haus (sehr hellhörig) aus mehreren Wohnungen dezente Würgelaute. Ich hoffe bis heute, dass die Leute meinen Auszug und das Verschwinden des periodisch auftretenden infernalischen Gestankes aus dem Nichts nicht in Verbindung gebracht haben, vermute es aber schon, schon weil ich ehemalige Nachbarn tuscheln habe sehen, als wir uns beim Einkaufen über den Weg liefen.


Das Krasseste, was aber je passierte, war, dass mich die Kollegen auf ein Feierabendbier in ihre Stammkneipe eingeladen haben, bevor ich meinen Abendschiss verrichten konnte. Es handelte sich hierbei um eine Arbeiterkneipe, die klein, relativ einfach eingerichtet, aber gemütlich war. Nach dem zweiten Bier konnte ich es mir nicht mehr verkneifen und suchte die dortige Örtlichkeit auf. Das zusätzliche Bier war aber scheinbar schon durch das ganze Gedärm geflossen, denn an diesem Tag stank es schlimmer als je zuvor. Ich öffnete natürlich das Fenster und benutzte das herumstehende Raumspray, aber dadurch roch es auch nur, als hätte ich in einen Wald geschissen. So verließ ich die Toilette wieder, in der Hoffnung, dass keiner so schnell da rein müsse, aber nur fünf Minuten später ging ein anderer Gast pinkeln, bzw. wollte es, und ließ die Tür dabei offen. Und was jetzt kommt, ist die reine Wahrheit, ich schwöre es bei allem, was mir heilig ist: Innerhalb von fünf Minuten füllte sich der Schankraum mit dem infernalischen Geruch. Von den ca. 15 anwesenden Personen mussten sich 7 Leute explosionsartig übergeben, der Wirt und die Bedienung eingeschlossen. Wie man sich sicher ansatzweise vorstellen kann, kamen nun zu meinem Gestank noch die verschiedenen halb verdauten Mageninhalte der anderen Leute dazu. Irgendjemand rief dann schließlich tatsächlich den Notruf, und zwei Krankenwägen trafen ein. Doch diese kamen nicht alleine, nein, die Polizei war ebenfalls im Schlepptau. Diese fackelte nicht lange und erklärte die Kneipe für vorläufig geschlossen und brachte erstmal alle Leute ins Freie, wo es den meisten auch schlagartig besser ging, nachdem sie aus dem Gestank raus waren. Doch damit war die Geschichte leider noch nicht zu Ende. Was jetzt kommt, musste ich mir aber aus Geschichten und einigen Berichten in der Lokalzeitung selber zusammenbauen, da ich diese Kneipe, die danach auch nie mehr für die Allgemeinheit offen stand, nie mehr betreten habe.



Die Polizei informierte nämlich sowohl das Gesundheitsamt als auch die Gewässeraufsicht. Nachdem sich (natürlich) keine Krankheitserreger bei allen Betroffenen nachweisen ließen, wurde der Wirt erst gezwungen, auf eigene Kosten die gesamte Zapfanlage auszuwechseln, da man darin Schimmelsporen oder Ähnliches vermutete. Natürlich war nichts zu finden. Die Versicherung übernahm leider nur einen Teil der Kosten. Daraufhin wollte man vom Wirt, dass er alle Möbel ersetze, was dieser auch noch gerade so schaffte. Nachdem ein übereifriger junger Beamter des Gesundheitsamtes dann im Aufklärungswahn - wohlgemerkt, da roch lange nichts mehr - verlangte, dass unter dem Holzboden des Lokals nachgesehen werden sollte, sprich dieser komplett rausgerissen werden sollte, reichte es dem armen Wirt. Der Mann warf das Handtuch und löste den Pachtvertrag.


Ich möchte also beichten, dass ich einen armen unschuldigen Gastwirt regelrecht aus seinem Lokal heraus geschissen habe. Aber das Ganze hatte ein gutes Ende für ihn, er konnte sich nämlich kurz darauf eine mehr als doppelt so große Lokalität pachten, und der Laden brummt richtig. Wenigstens ist er nicht ganz auf den finanziellen Einbußen sitzen geblieben, bzw. konnte diese mittlerweile wieder reinholen. Die alte Kneipe ist jetzt übrigens eine Filiale des Dönermannes, von dem unser Essen kommt, irgendwie schließt sich so der Kreis wieder. Aber ich gehe nie mehr in einem öffentlichen Gebäude aufs Klo, lieber fahre ich vorher nach Hause.

Beichthaus.com Beichte #00036472 vom 27.08.2015 um 05:48:03 Uhr (37 Kommentare).

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Das Lied meiner ersten großen Liebe

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Trunksucht Verzweiflung Peinlichkeit Last Night Musik

Ich (w/27) war vor einer Woche auf der Geburtstagsfeier einer sehr guten Freundin. Die Feier fand draußen auf einem abgelegenen Grundstück statt. Es wurde natürlich Alkohol getrunken und ich war ausnahmsweise auch mal sehr gut mit dabei. Ich bin aktuell wieder Single und hatte bislang nur vergleichsweise kurze Beziehungen - die längste war ein Jahr. Die ganze Zeit lief Musik und es wurde auch getanzt. Ich habe abseits mit einer Freundin gequatscht. Auf einmal kommt das Lied "Zombies" von der Band Cranberries. Ich bin während des Gesprächs weggerannt und nach ein paar hundert Metern richtig zusammengebrochen. Ich musste hemmungslos wegen dieses Liedes weinen und konnte mich bestimmt 15 Minuten nicht mehr einkriegen.


Ich verbinde dieses spezielle Lied immer mit meiner ersten großen Liebe. Wir haben während des Sex immer Lieder von dieser Band gehört. Er mochte die Band, meine Musikrichtung ist es eher nicht. Das Lied hört man ja allgemein nicht so oft und ich habe es auch nicht in meiner Playlist. Ich war also total mit der Situation überfordert und der Alkohol hat auch dazu beigetragen. Ich habe seit Langem nicht mehr an ihn gedacht und ich kann es ehrlich nicht glauben, dass es mir etwas ausmacht, aber offensichtlich ist es ja so. Ich beichte also, dass ich nach 10 Jahren immer noch total am Boden zerstört bin, wenn ich dieses Lied höre.

Beichthaus.com Beichte #00036418 vom 22.08.2015 um 00:09:27 Uhr (15 Kommentare).

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