Brötchen ohne Hygienezange

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Ekel Unreinlichkeit Trägheit Straubing

Ich nehme die frischen Brötchen in einer der bekannten deutschen Supermarktketten immer mit der Hand und nicht mit der Hygiene-Zange aus der Glasvitrine. Manchmal schauen andere Kunden mich deswegen böse an, aber mit der Hand geht es einfach schneller. Ich will meinen Feierabend nun einmal nicht wegen einer Hygienezange verkürzen.

Beichthaus.com Beichte #00023648 vom 17.04.2008 um 23:26:44 Uhr in Straubing (20 Kommentare).

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Scar-Face mit fünf Kratern

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Sucht Zwang Ekel Unreinlichkeit

Ich (w/21) habe leichte Akne. Klar, angefangen hat es in der Pubertät und zieht sich wohl noch ein Weilchen hin, bis sie ganz abklingt. Durch einfaches Sporttreiben würden sie auch ohne Medikamente ein reines Hautbild wie von einem Pfirsich widerspiegeln. Aber ich krieg meinen kleinen Arsch nicht hoch. Bei Gelegenheit, was ziemlich häufig ist, drücke sie mir gegen den guten Rat meines Arztes und gegen den altklugen Rat der verdammten Welt genüsslich aus. Sehe ich im Spiegel nur leichte Hügel oder Dellen, begutachte ich sie, rechne nach Gefühl aus, wie viel Druck von Nöten sei und aus welcher Richtung meine Zeigefinger kommen müssten und möglichst wenig die Haut zu reizen. Manchmal stimmen meine Fingerfertigkeiten mit den Berechnungen überein und der Talg sprudelt entweder langsam oder schnell - je nachdem - aus der verstopften Pore.

Mitunter spritzt die weiße (Dick-)Flüssigkeit ein paar Zentimeter weit vom Spiegel weg auf Armaturen oder meine Kleidung. Habe ich mal einen schlechten Tag, kann es sein, dass ich so viel Kraft aufwende, dass die Stelle hinterher etwas blutet und die Haut aufgekratzt ist. Am nächsten Tag sieht die Stelle entsprechend gerötet aus. Da ich diese Methode mit so gut wie allen vergrößerten erkennbaren Pickeln oder Mitesser anwende, habe ich vereinzelt rote Punkte im Gesicht verteilt. Unterscheiden sich in kleinen Nuancen in Form und Farbe. Sieht schon nicht schön aus, aber es ist meine Sucht, ich kann damit nicht aufhören. Wenn sich meine masochistische Phase zuspitzt und mein Scar-Face aus mindestens fünf Kratern besteht, die auch noch mit blauen Flecken unterlegt sind, sage ich mir: "Ich hör auf! Egal, ob der Talg am Ende aus den Pickeln mit einem blendenden Weiß leuchtet und von allein rausspritzt."

Leider hält dieser gute Vorsatz nur drei, vier Tage, maximal anderthalb Wochen, bis ich wieder Hand anlege und mich verstümmle. An einigen Stellen um die Nase herum sind auch schon kleine Äderchen zu sehen. Medizinischer Fachausdruck: Couperose. Ich hab sie mir wegmachen lassen und nun sind sie im Begriff wieder zu kommen. Ich fing schon früh an, zu drücken. Ich hab es als erstes bei meiner Mutter, aber öfters bei meinen älteren Schwestern gesehen, wie sie alle drückend vorm Flurspiegel standen. Vielleicht sind sie ähnlich wie ich und können keinem Spiegel in vertrauter Umgebung widerstehen, um die autorisierte Lebensform zu beobachten, wie prächtig sie blühen und sich entwickeln.

Beichthaus.com Beichte #00023642 vom 17.04.2008 um 20:40:44 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Menschen ohne Tischmanieren

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Ekel Unreinlichkeit Familie Ernährung

Ich muss beichten, dass ich gerade am Mittagstisch sitze und denke, dass ich meine Mutter hasse. Sie sitzt vor mir, schmatzt und quietscht mit der Gabel und ihre Essgeräusche widern mich an. Außerdem leckt sie wie ein Hund den Teller ab. Ich finde es so ekelig und ich hasse Leute, die keine Tischmanieren besitzen! Außerdem nervt mich eigentlich ihre ganze Art. Nie sagt sie etwas Nettes! Und egal was ich sage, es wird immer negativ gegen mich verwendet. Ich kann diese Person nicht mehr am Kopf haben und auch jetzt gerade will ich ihr einfach nur in den Bauch boxen und laut schreien. Aber ich halte immer meine Klappe und versuche meistens noch nett zu ihr zu sein. Ich schäme mich so dafür und gleichzeitig fühle ich mich schuldig, dass ich so denke. Aber ich muss mir irgendwo meine Wut von der Seele schreiben sonst gehe ich an meinen unterdrückten Wutausbrüchen kaputt.

Beichthaus.com Beichte #00023628 vom 09.04.2008 um 01:06:22 Uhr (13 Kommentare).

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Mit der gemeinen Mobberin im Schulandheim

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Rache Zorn Ekel Unreinlichkeit Lügen Schule

Auf Klassenfahrt in der siebten Klasse gab es ein Mädchen, das es mich immer wissen ließ, wie sehr sie mich missbilligte. Sie zog über meine Art, wie ich mich kleidete, her, stellte meine Meinung über bestimmte Themen als unsinnig dar. Hetzte andere Klassenkameraden gegen mich auf, erzählte, ich würde mich selten waschen und als Folge dessen auf unangenehmste Weise riechen. Lachte über meine Fehler und Tollpatschigkeiten, die sich mit der Zeit langsam aber stetig häuften, weil ich zunehmend verunsicherter wurde. Eines Morgens war ich wie verwundert, warum mich die meisten "Fingerling" nannten oder mir hinterher riefen. Nach Fragen mit einem verdutzten Gesichtsausdrucks und im ins Geheimen schon ahnend, wer dafür verantwortlich war, bekam ich die Antwort von einer weniger hoch angesehenen Mitläuferin. Ich hätte mich in der Nacht unsäglich berührt. Dieses Gerücht bzw. die Tatsache (womöglich habe ich mich im Schlaf selber unbewusst erkundet) lief wie ein Lauffeuer durch die Reihen der Pubertierenden. Schallendes Gelächter am Frühstückstisch. Man hätte mich auch mit einer Tomate auf einer Brötchenschnitte verwechseln können, so rot war ich angelaufen vor Scham.

Alle kindischen Konterversuche "Ich kann nichts dafür" oder "Das ist doch gar nicht wahr" misslangen, also hielt ich den Mund und saß die Sache aus. Am Nachmittag war ich so sauer, dass ich hätte explodieren können, denn während des Ausflugs in die Innenstadt und an den Strand wurde keine Gelegenheit ausgelassen, um Witze über mein angebliches Sexualleben zu reißen. Ich grübelte: Wie könnte ich ihr, die mir mein Leben beträchtlich erschwerte, eins Auswischen, ohne es in der Öffentlichkeit auszutragen. Ich gebe zu, feige war es, anstatt Paroli zu bieten, griff ich kurzerhand nach ihrer Zahnbürste, als ich allein im unserem Sechs-Bett-Zimmer der Jugendherberge war und eilte mitsamt Putzbecher in das kleine Bad, in das man direkten Zugang vom Schlafraum hatte. Tunkte den Bürstenkopf tief in die WC-Schüssel und rührte ein paar Mal genüsslich die Zahnbürste wie einen Kochlöffel in einer Suppe herum, schruppte hier und da womögliche "Bremsspuren" weg. Ich hörte mein Herz bis zum Hals schlagen. Schließlich konnte ja jeden Moment jemand reinplatzen und wie sähe das aus, wenn dieser jemand zufällig entdeckt, dass es nicht meine Hygienemittel waren, mit denen ich aus dem Bad spazieren würde. Nicht auszudenken!

Schließlich schöpfte ich mit dem Zahnputzbecher ein wenig Toilettenwasser und huschte rüber ins Zimmer, versprühte tropfenweise die appetitliche Flüssigkeit über Kissen, Bettdecke und teilweise übers Laken. Der kleine Racheplan, der für mich damals sehr auf erregend und wohltuend war und heute noch ein schelmisches Schmunzeln auf meine Lippen zaubert, war nach dem Zurückstellen der Zahnbürste und Putzbecher am ursprünglichen Ort vollendet. Abends achtete ich genau darauf, mit ihr wie zufällig gleichzeitig mit ein paar anderen Mädchen in den großen Waschraum zu gehen und das Spektakel live mitzuerleben. Klar, dass ich hier und da wieder Speerspitzen eingesteckt habe, aber zu sehen, wie sie sich mit ihrer neuen, von mir umfunktionierenden two-in-one-Bürste putzte, war für mich ein großer Triumph. Igitt!

Aber das hast du verdient. Wenn nicht sogar noch mehr lustige Gemeinheiten. Wär ich noch mal 13, ich hätte alles Haar genau wiederholt. Ich bereue nichts, außer dass ich mehr Mut hätte zeigen können und sie mal öffentlich bloß zu stellen. Ich hatte mir ausgemalt, dass sie beim Schlafen einen widerlichen Geruch wahrnehmen und sich plötzlich wundern würde, woher er kam. Leider habe ich in dieser Nacht keine Anzeichen davon bemerkt. Sie schlief friedlich ein.

Beichthaus.com Beichte #00023625 vom 06.04.2008 um 12:48:18 Uhr (11 Kommentare).

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“Folge

Überall ist Katzenpisse!

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Rache Zorn Ekel Unreinlichkeit Tiere

Wir haben seit gut vier Jahren zwei Katzen. Einen Kater und eine Katze. Die Katze pieselt permanent in irgendwelche Ecken. Das geht nun so weit, dass wir nach einem Umzug in der neuen Wohnung nahezu nur Linoleum-Fußboden verlegt haben, um den Schaden zu begrenzen. Auch eine Sterilisation der Katze brachte keinen Erfolg in dem Verhalten des Biestes. Übliche Bestrafungsmethoden (z. B. beim Erwischen direkt mit einer Wasserpistole die Katze ansprühen, denn Katzen hassen Wasser) brachten auch keinen Erfolg. Heute habe ich der Katze nun endlich mal gezeigt, wie es ist, "angepisst" zu werden. Nachdem sie in kurzer Abwesenheit von uns in mehrere Ecken gepisst hatte, habe ich sie mir geschnappt und in die Dusche gesperrt. Dann habe ich die Hose aufgemacht und erst einmal schön auf die Katze uriniert. So, das hat sie nun davon. Natürlich habe ich sie kurz nach dem Akt ordentlich mit Shampoo eingeweicht und erst einmal geduscht. Ich hoffe, das war ihr eine Lehre. Jedenfalls duftet sie jetzt angenehm nach Shampoo und Duschbad. Mir egal, wenn mich jetzt einige für abartig halten. Macht ihr mal jahrelang beinahe täglich Katzenpisse weg.

Beichthaus.com Beichte #00023609 vom 28.03.2008 um 03:53:18 Uhr (23 Kommentare).

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