Flitzerblitzer

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Verrat Schamlosigkeit Polizei

Flitzerblitzer
Ich war heute mit dem Rad unterwegs, als ich direkt neben dem Radweg auf dem Parkstreifen einen blauen Kombi mit einem seltsamen Gerät im Kofferraum entdeckte. Es war ein Blitzer. Die Herren darin hatten die Fenster runtergekurbelt und genossen den schönen Tag nahe dem Wald. Ich hielt direkt neben dem Wagen, zückte mein Handy und rief den örtlichen Radiosender an. Die sogenannte Blitzerhotline. Die Nummer habe ich immer gespeichert, auch wenn ich mittlerweile kein Auto mehr fahre. Ich meldete den Blitzer im Beisein der beiden Herren. Durch das geöffnete Fenster verstanden sie jedes Wort. Nach dem Gespräch wünschte ich den Beiden noch einen schönen Tag und radelte weiter. Die Beiden waren leicht sprachlos. Ich vermute mal, dass sie ihren schönen Standort wieder wechseln mussten, denn als ich später noch mal an der Stelle vorbeikam, waren sie weg. Ich beichte, dass ich die Autorität der Ordnungsamtsschergen in deren Beisein untergraben habe.

Beichthaus.com Beichte #00028161 vom 22.09.2010 um 14:44:26 Uhr (29 Kommentare).

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Günstiges Hotel in London

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Rache Boshaftigkeit Ekel Urlaub London

Vor ungefähr einem Jahr fasste ich (damals 22) mit zwei Kommilitonen in den Semesterferien kurzfristig den Plan, einen Kurzurlaub zu machen. Wir suchten also im Internet nach günstigen Flügen und fanden einen Billigflug nach London, den wir direkt buchten. Nun brauchten wir nur noch ein günstiges Hotel. Auch das war schnell gefunden. Insgesamt sollten die drei Übernachtungen dort pro Person etwa 100 Euro kosten. Wir freuten uns über den relativ günstigen Preis, denn die Hotelzimmer sahen auf den Bildern ziemlich gut aus. Drei Wochen später in London angekommen traf uns fast der Schlag, als wir in besagtes Hotel eincheckten. Die Bilder, die man uns präsentiert hatte, hatten mit der Realität rein gar nichts gemeinsam. Die Zimmer waren klein und äußerst schmutzig, das Frühstück war grauenhaft und aus der Dusche kam nur kaltes Wasser (angeblich war zufällig gerade der Boiler kaputtgegangen). Das gesamte Personal war äußerst unfreundlich und reagierte auf Beschwerden gereizt und teilweise sogar aggressiv.
Wir ließen uns dadurch unseren Urlaub nicht kaputtmachen, sondern genossen trotzdem die Stadt und versuchten so wenig Zeit wie möglich im Hotelzimmer zu verbringen. Vor der Abreise wollten wir trotzdem noch ein besonderes Abschiedsgeschenk im Hotel lassen: Wir kauften im Supermarkt einen schönen großen Fisch. Außerdem besorgten wir uns Paketband. Kurz bevor wir abreisten klebten wir den Fisch mit dem Paketklebeband sorgfältig von unten an eines der Betten. Dass sich dort irgendjemand vom Personal zum Saubermachen herunterbücken würde und etwas entdecken würde, hielten wir in Anbetracht der sich dort befindenden Staubschicht für sehr unwahrscheinlich.
Ich wüsste nur zu gerne, ob, wann und von wem der Fisch letztendlich entdeckt wurde und wie lange es gedauert hat, bis der bis dahin entstandene Geruch durch das einzige winzige Fenster im Zimmer abgezogen war. Wir haben jedenfalls nie wieder etwas von dem Hotel gehört, offensichtlich konnten die uns also nicht als Übeltäter identifizieren. Heute würde ich so etwas wahrscheinlich nicht mehr machen, sondern einfach eine miese Hotelbewertung auf der Buchungsseite hinterlassen.

Beichthaus.com Beichte #00028160 vom 22.09.2010 um 02:25:20 Uhr in London (26 Kommentare).

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“Beichte

Die Freundin meines Kumpels

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Fremdgehen Morallosigkeit

Ich (m/21) habe zusammen mit einem Kumpel seine neue Freundin abgeholt. Wir mussten sie aus 290km Entfernung abholen. Ich bin gefahren, weil mein Kumpel kein Auto hatte. Bei ihr angekommen, haben wir von ihren Eltern noch eine Kaffee bekommen und sind dann zurück gefahren. Auf der Fahrt, habe ich mich viel mit ihr unterhalten, mein Kumpel zeigte kaum Interesse an ihr. Zuhause angekommen verabredeten wir drei uns am Abend, um in die Kneipe zu gehen. Als der Abend schon spät war, fing sie an, unter dem Tisch mit mir zu füßeln und schob ihren Fuß zwischen meine Nüsse. Im Anschluss rieb sie ihn mit dem Fuß steif. Als mein Kumpel auf die Toilette ging, setzte sie sich neben mir und griff mir in den Schritt. Sie sagte dann, dass sie mich gleich haben will. Wir trieben es am Strand. Meinem Kumpel haben wir unter einem Vorwand nach Hause gebracht. Er hat es bis heute nicht erfahren.

Beichthaus.com Beichte #00028158 vom 21.09.2010 um 18:30:58 Uhr (36 Kommentare).

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Aufgedeckt

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Lügen Drogen Schule

Aufgedeckt
Zwischen meinem dreizehnten und fünfzehnten Lebensjahr habe ich geraucht wie ein Schlot. Meine Eltern wussten von nichts. Ich konnte das damals ziemlich gut verheimlichen - bis mein Vater eines Tages am gemeinsamen Frühstückstisch die Zeitung aufschlug. Unter der […]
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Beichthaus.com Beichte #00028157 vom 21.09.2010 um 08:36:51 Uhr (50 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Jörg-Detlef

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Schamlosigkeit Hochmut Arbeit

Jörg-Detlef
Ich (m/23) habe mich vor einigen Monaten in einer Firma beworben. Ganz regulär, mit Zeugnis, Lebenslauf usw. Einige Tage später kam ein Anruf, ich solle zu einem Vorstellungsgespräch kommen. Als ich in der Firma am nächsten Tag eintraf, war besagter Herr jedoch krank und ich wurde zu einem Kollegen verwiesen. Ich ging also zu einem circa 40 Jahre alten, sehr seriösen und freundlichen Mann ins Zimmer. Er stellte sich mit seinem Nachnamen vor. Der Name war ganz "normal", also nichts, worüber man sich hätte amüsieren können. Das Gespräch verlief die ersten fünf Minuten sehr gut, ich war ausgesprochen ruhig und habe ganz sachlich die Fragen meines Gesprächspartners beantwortet. Kurzum, es lief eigentlich perfekt und ich merkte auch, dass mein Gegenüber durchaus zufrieden war.

Jedoch kam wenig später die Sekretärin ins Zimmer, entschuldigte sich für die Störung und meinte: "Jörg-Detlef, kommst du bitte mal mit rüber? Da ist ein Herr von der Firma X, es ist wichtig". Ich dachte, ich traue meinen Ohren nicht. Dieser Mann vor mir heißt Jörg-Detlef! Als besagte Person dann das Zimmer verließ, musste ich erst einmal volles Rohr lachen. Sicherlich kann der gute Mann nichts für seinen Namen, aber er klang in dem Moment einfach zu blöd. Ich saß also lachend auf dem Stuhl, habe immer wieder "Jörg-Detlef" vor mich hingenuschelt und mir einen abgelacht. Auf einmal sagt eine Stimme hinter mir: "Lachen sie ruhig weiter, ich habe nur meine Unterlagen vergessen". Mich traf der Schlag. Jörg-Detlef kam nach zehn Sekunden wieder ins Zimmer, schnappte sich ein paar Dokumente und ging hinaus. Nach circa zehn Minuten kam er wieder zurück, entschuldigte sich für die Unterbrechung und führte das Gespräch weiter, als wäre nichts gewesen. Mit dem üblichen Satz "Wir melden uns bei Ihnen!" verabschiedete er sich von mir. Ich dachte mir, ok, er hat wohl nicht gemerkt, dass ich über ihn gelacht habe. Ein paar Tage später kam jedoch die Absage. Man habe sich für einen anderen Bewerber entschieden. Das Fiese an der Absage war jedoch der Namenszug am Ende des Briefes. Jörg-Detlef war circa in Schriftgröße 25 geschrieben, der Nachname ganz normal in etwa 12. Zur Absage bekam ich also gleichzeitig noch einen Arschtritt verpasst. Ich schwöre hoch und heilig, dass ich nie wieder über die Namen anderer Leute lache.

Beichthaus.com Beichte #00028152 vom 17.09.2010 um 12:17:39 Uhr (90 Kommentare).

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