Verleugnete Sexualität

19

anhören

Feigheit Lügen Verzweiflung Begehrlichkeit Liebe

Ich (m/22) habe ein Geheimnis. Ich stehe etwas - oder sogar etwas mehr - auf Männer. Das hat mir im Laufe meiner Jugend und auch jetzt noch immer wieder Probleme bereitet. Alles fing an mit einem guten Freund, den ich sehr mochte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich eine Freundin, jedoch gab es immer Streitereien - auch deswegen, weil ich sehr viel Zeit mit Ihm verbracht habe. Irgendwann gaben wir uns sehr untypische Spitznamen, das fanden meine Freundin und mein Freundeskreis heraus. Das war sehr peinlich und unangenehm für mich. Etwa ein halbes Jahr später trennte ich mich von meiner Freundin und auch der Kontakt zu diesem Freund brach ab. So kam es dazu, dass ich allein war. Ganz allein. Ich machte eine Ausbildung und lernte einen anderen Mann kennen. Er war 28 - also viel älter als ich zu diesem Zeitpunkt. Ich verliebte mich in ihn und versuchte alles, um mit ihm in Kontakt zu kommen. Er hatte eine Freundin, schon sehr lange. Er gefiel mir ohne Ende und ich wusste nicht wohin, da ich niemanden hatte, dem ich mich 100 Prozent anvertrauen konnte. Und so kam es dazu, dass ich wirklich alles versucht habe, um bei ihm zu sein. Ich erzählte auch Sachen über mich, die nicht stimmen, nur um mich interessant zu machen. Im Nachhinein war das alles sehr auffällig und auch peinlich für mich. Nach der Ausbildung wechselte ich bei diversen Firmen hin und her. Nun, bei einer großen Firma angekommen, fühle ich mich wohl. Aber dann merkte ich, dass die Schwester eines Mitschülers aus der Ausbildung, die bei mir in der Firma arbeitet, von diesen Beobachtungen erfahren hat. Ich weiß nicht, was sie weiß, aber sie schaut mich immer komisch-grinsend an. Ich hätte ein Problem damit, wenn das rauskommt.


Aber noch nicht genug: Mein bester Freund kam mit meiner Ex-Freundin zusammen, sie erzählte ihm viele intime Details und sie zogen mich mit den Geschehnissen von früher (Spitznamen, wahrscheinliches sexuelles Interesse etc.), als ich mit ihr noch zusammen war, ständig auf. Nun war es an der Zeit, ein gutes Lügengerüst aufzubauen. Ich schaffte es, alles so hinzubiegen, dass es nur "Spaß" war, und nannte absolut hirnrissige Motive, wieso das alles früher so war. Und nun ist es wieder so weit. Ich habe mich etwas in einen Arbeitskollegen verguckt, er hat zwei Kinder und ist frisch verheiratet, ist etwas älter als ich und erinnert mich etwas an den Typ, auf den ich in der Ausbildung stand. Er hat heute hier geschlafen, es ist nichts passiert. Ich dachte jedoch bisher, dass dieses Verliebtsein noch nicht zu stark ist. Als ich heute das Bettzeug weggeräumt habe, habe ich am Kissen gerochen. Das tat gut.


Ich realisierte, es ist wieder so weit: Diese Versuche, alles zu tun, um mit ihm Kontakt zu haben. Interessante Sachen erzählen, die ihn ja interessieren müssen, da es basierend auf seinen Interessen ist. Ich bewahre alles für mich, da ich niemanden habe, dem ich das erzählen könnte. Niemand, der es neutral sieht. Langsam bin ich verzweifelt, da ich mein Leben in so vielerlei Hinsicht "schönen" musste, damit nichts davon herauskommt.
Ich hoffe, eines Tages wird sich alles zum Guten wenden und ich treffe eine Frau, die ich liebe und die mich liebt. Ich möchte eine Frau, keinen Mann. Nur weiß ich nicht, ob ich mein Leben lang das ganze Gerüst tragen kann, was ich mir bisher aufgebaut habe. Verglichen mit einem Wackelturm: Ein Stäbchen an der falschen Stelle, und alles war für die Katz! Bis dahin gilt: Füße stillhalten. Ruhe bewahren. Niemandem zu 100 Prozent vertrauen.

Beichthaus.com Beichte #00034041 vom 01.10.2014 um 15:42:37 Uhr (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Nichtsnutze ohne Respekt

30

anhören

Vorurteile Hass Ungerechtigkeit Boshaftigkeit

Ich möchte beichten, dass ich (m/20) sehr rassistisch bin - wenn man das so nennen kann. Jetzt denkt vermutlich jeder, dass ich ein Nazi bin, das Blöde ist nur, dass ich Türke bin. Ich weiß nicht, wie ich das richtig erklären soll: Ich bin eigentlich ein sehr weltoffener Mensch, der einfache Werte wie Respekt und Worte wie: Bitte, Danke und Entschuldigung gelernt hat, aber ich hasse meine eigenen Landsleute und alle anderen Ausländer in Deutschland. Dies bezieht sich aber nicht auf jeden Türken und jeden Ausländer, sondern auf die, die noch nie in ihrem Leben gearbeitet haben und auf die, die sagen, dass man mit Hartz IV besser lebt und deswegen gar nicht erst nach Arbeit suchen. Sich dann aber beschweren, wie hart das Leben ist und dass Deutschland scheiße ist - teilweise versuchen einige ja auch noch darüber zu "rappen", wenn man das so nennen darf.


Zudem hasse ich es, Angst zu haben, dass mir nachts eine Gruppe dieser Leute droht oder mich ausraubt, was bereits einmal passiert ist. Ich verspüre nichts außer Hass für solche Nichtsnutze. Ich merke immer schon, wie mein Gehirn schrumpft, wenn ich zufällig im Linienbus mithöre, wie diese Prolos darüber reden, welche "Schlampe" sie mal wieder "gedillert" haben und was für ein tolles Auto sie fahren. Wobei ich mich immer wieder frage, woher sie das Geld nehmen. Aber lange Rede, gar kein Sinn: Ich möchte bereit im Voraus um Vergebung bitten, wenn ich in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren mal wegen mehrfachen Totschlags eingebuchtet werde, weil ich das nicht mehr ertrage

Beichthaus.com Beichte #00034034 vom 29.09.2014 um 14:56:35 Uhr (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Spielchen beim Chatroulette

20

anhören

Masturbation Fetisch Schamlosigkeit Sex Internet

Ich (m/24) möchte hier heute etwas beichten, was mir unendlich peinlich ist! Ich fing vor einiger Zeit an, mich auf Chatseiten im Internet herumzutreiben, wo man zufällig fremde Menschen mit Webcam trifft. Anfangs ging ich nur so aus Spaß auf diese Seiten, doch nach und nach fragte ich mich, was den Männern da den Kick gibt, sich nackt zu zeigen und so versuchte auch ich es mal. Ich fand ein nettes Mädchen und fragte sie nach einer kurzen Zeit, ob ich mich denn für sie ausziehen dürfte. Sie grinste und sagte, dass ich das gerne tun dürfte. Also legte ich los, zog mich splitterfasernackt aus und zeigte mich so vor ihr. Sie grinste nur und sagte, dass ich einen sehr schönen Körper habe. Das erregte mich so sehr, dass ich mir vor ihr einen runterholte und dann schnell aus dem Chat verschwand, da ich mich sehr schämte. Doch in mir war etwas geweckt worden. Ich verspürte schon abends wieder den Drang, mich nackt zu zeigen. Und so tat ich es immer wieder auf gleiche Weise. Da es mir irgendwann zu lange dauerte, saß ich sofort nackt vor der Cam - auch mit deutlich sichtbarem Gesicht. Am Besten war es, wenn ich Mädels traf, die zu zweit oder dritt waren, denn dann hatten sie richtig Spaß daran, mich anzufeuern und teilweise ließ ich mir von ihnen einen Countdown geben, bis ich mein Sperma losschoss.


Ich befriedigte mich jeden Tag vor der Kamera und nach und nach musste es einfach immer extremer werden. Ich genoss es, wenn die Frauen mir sagten, was ich tun sollte. So musste ich mir für eine Gruppe, die sich zum Vortrinken getroffen hatte, meine Hoden mit einem Schnürsenkel verschnüren. Für eine andere Gruppe musste ich so tun, als würde ich ein Kissen befriedigen und so weiter. Irgendwann fragte ich die Mädchen, was ich machen könne, das sie noch nie gesehen hätten. Ich wollte einfach nachhaltig in ihrer Erinnerung bleiben. So kam es, dass ich mich vor der Kamera anal befriedigte, erst mit Fingern und später mit einem Vibrator. Eines Tages traf ich dann auf eine ältere Frau, der mein Spiel sichtlich gefiel! Sie genoss es, mir Befehle zu geben und zum krönenden Abschluss musste ich meine Beine über den Kopf nach hinten legen und mich mit offenem Mund zum Orgasmus bringen. So kam es dazu, dass ich das erste Mal mein eigenes Sperma schluckte. Ich schämte mich so unglaublich, als ich sah, wie die Frau lachte. Doch schon am nächsten Tag wiederholte ich die Aktion und seitdem schließe ich immer in meinem Mund ab. Einige der Mädchen machten schon Videos und ich ließ das auch zu, da es mich wirklich anmacht - aber dabei versuche ich, meinen Kopf zu verstecken. Ich möchte also beichten, dass ich seit fast einem Jahr täglich mein eigenes Sperma schlucke und mich dabei gerne zeige!

Beichthaus.com Beichte #00034028 vom 28.09.2014 um 18:01:43 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Bratensoße im Badezimmer

5

anhören

Ekel Peinlichkeit Kinder

Als ich (m/23) ungefähr zehn Jahre alt war, spielte ich oft einen halben Kilometer von meinem Elternhaus entfernt auf einem Feld. Plötzlich verspürte ich ein flaues Gefühl im Bauch und merkte, dass ich auf einmal sehr schnell mein großes Geschäft verrichten muss. Nun war es, wie gesagt, nur knapp einen halben Kilometer bis nach Hause, also machte ich mich auf den Weg, um nicht in die Büsche gehen zu müssen. Was sich allerdings als Fehler herausstellen sollte. Schon beim Laufen merkte ich, dass es kein normaler Stuhlgang sein würde und dass es sich um massiven Durchfall handeln muss. Es drückte immer unerträglicher und ich musste den Schritt beschleunigen und die letzten 100 Meter sogar rennen, was das Einhalten noch schwerer machte. Ich ahnte mich schon gerettet, als ich endlich im Bad war, und zog mir hastig die Beinkleider herunter. Während ich im Begriff war, mich niederzulassen, muss ich mich wohl einen Sekundenbruchteil zu früh entspannt haben.


Der dünnflüssige Stuhl brach aus mir heraus wie aus einem Vulkan und bedeckte Brille, Toilettendeckel, Spülkasten und sogar Teile der Wand und des Bodens um die Toilette herum. Leider konnte ich meinen Bewegungsablauf nicht mehr abbrechen und ließ mich direkt auf der mit Kot bedeckten Brille nieder - mit blankem Hintern. Das erste Mal in meinem Leben dachte ich: "Warum?! Warum ich?!" Die Situation war natürlich höchst peinlich, also entschied ich mich, das Bad erst zu verlassen, wenn alle Spuren beseitigt waren. Ich hatte 1,5 Rollen Toilettenpapier - die angebrochene Rolle verbrauchte ich komplett, um mich zu reinigen. Die Zweite ging komplett mit einer halben Flasche WC-Reiniger für die Toilette drauf, denn ich habe aus Ekel sehr viel benutzt. Nun waren noch der Boden und die Wand vom bratensoßenartigen Stuhl zu befreien, dazu hatte ich allerdings nur ein himmelblaues Gästehandtuch zur Verfügung, das danach komplett braun war. Meine Eltern waren leider zu Hause, also musste ich das Handtuch irgendwie verstecken und in meiner Not klemmte ich es hinter dem Heizkörper fest. Natürlich in dem Vorhaben, es später zu entfernen. Leider hat meine Mutter am folgenden Tag das Bad geputzt und dabei fiel das Handtuch aus dem Versteck. Sie war natürlich entsetzt und wollte wissen, was passiert war. Ich tat allerdings so, als hätte ich keine Ahnung und sagte ihr, sie solle meinen Bruder fragen. Ich möchte beichten, dass sie bis heute nicht weiß, was passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00034024 vom 27.09.2014 um 23:10:30 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Party in Omas Haus

10

anhören

Vandalismus Dummheit Feigheit Peinlichkeit Last Night

Es war wohl so um meinen 18. Geburtstag herum. Ich war unsterblich verliebt in ein Mädchen aus meinem Jahrgang, habe es ihr aber nie gestanden, da ich pickelig und schüchtern war. Ich saß manchmal im Unterricht neben ihr und sah sie regelmäßig in den Clubs der Stadt, wo ich versuchte, mir Mut anzutrinken. Meine Oma hatte ein Haus mit großem Garten, es war auch Familientreffpunkt und mein Cousin und ich haben da ständig Streiche ausgeheckt. Als Oma mal verreisen wollte, planten wir heimlich eine Party in ihrem Garten. Ich tat es eigentlich nur, weil ich das Mädchen beeindrucken wollte und hoffte, mit ihr zusammenzukommen. Ich war unglaublich naiv. Jedenfalls tat ich das Allerschlimmste. Ich kopierte Einladungen, auf denen Freibier versprochen wurde, und verteilte diese vor der Diskothek und in der Schule! Mein Cousin bekam allerdings kalte Füße und petzte alles seiner Mutter. Am Tag der Party blieb ich zu Hause bei meinen Eltern, die Tante bewachte Omas Haus. Die ganze Nacht hindurch kamen Horden besoffener Jugendlicher und wollten feiern. Meine Tante hat die dann eiskalt zu mir nach Hause geschickt. In der Straße meiner Oma wurden mehrere Laternen umgetreten. Irgendwann stand ein Mob vor meiner Tür und grölte: "Wo ist die Party?" Ich versteckte mich im dritten Stock, meine Mutter ging runter und erzählte etwas von einem kleinen dummen Jungen. Es war alles so unendlich peinlich. Mit meiner Oma habe ich nie darüber gesprochen, obwohl sie es wohl erfahren hat. Das Verhältnis war anschließend aber subtil gestört, ich hatte ein wahnsinnig schlechtes Gewissen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Party stattgefunden hätte. Die Leute wären ins Haus eingedrungen und hätten alles geplündert und verwüstet, während ich im Koma gelegen hätte. Vor allem schäme ich mich für meine Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00034016 vom 25.09.2014 um 18:21:23 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000