Toilettengang in der Öffentlichkeit

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Peinlichkeit Eitelkeit Intim Arbeit

An meinem Arbeitsplatz gibt es diese typischen Toilettenkabinen, die nur durch dünne Wände abgetrennt sind, die oben und unten nicht einmal ganz abschließen. Da ich morgens immer ziemlich früh zur Arbeit gehe, muss ich meistens erst dann, wenn ich schon dort bin, "groß" auf die Toilette. Ich hasse es aber, wenn sich außer mir noch jemand dort befindet, da man - wegen der oben beschriebenen Situation - zwar nichts sehen, aber alles hören und riechen kann. Wenn ich dann aufs Klo muss, hoffe ich immer, dass keiner drinnen ist. Falls doch, gehe ich zur nächsten Toilette. Manchmal wechsele ich sogar das Stockwerk, nur um alleine und ungestört kacken zu können. An manchen Tagen mache ich mir fast in die Hose, weil anscheinend alle gleichzeitig mit mir müssen. Ich könnte auch kotzen, wenn ich eine freie "Privattoilette" gefunden habe, und es kommt jemand rein, während ich noch beschäftigt bin. Ich glaube, das ist für einen 45-jährigen Mann ein reichlich unreifes Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00033039 vom 11.04.2014 um 15:12:20 Uhr (21 Kommentare).

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Ein harmloser Flirt

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Eifersucht Misstrauen Fremdgehen

Ich habe vor ein paar Jahren unabsichtlich die Beziehung meiner besten Freundin ruiniert. Man muss dazu wissen, dass meine beste Freundin es früher nicht so genau mit der Treue nahm. Sie hatte immer mehrere Typen am Start und schwärmte im Quartalstakt von neuen Männern. Sie brach dabei mit Sicherheit einige Herzen, aber auch ihr wurde mehrmals das Herz gebrochen. Nach jeder dieser Enttäuschungen suchte sie Trost bei mir. Wie man das dann eben als beste Freundin so macht, stand ich ihr bei, erklärte alle Männer zu Idioten und teilweise auch Schlimmerem. Oft genug war ihr Beitrag am Scheitern ihrer Kurzbeziehungen aber mindestens ebenso groß wie der der Männer. Sie war immer auf der Suche nach dem einen Traumtypen. Groß, sehr gut aussehend, schwarze Haare, muskulöse Gestalt. Dazu intelligent, begabt, wohlhabend, humorvoll, treu, ihr jeden Wunsch von den Augen ablesend, und so weiter. Ich erzählte ihr zwar, dass es absolut unrealistisch ist, so jemanden zu finden, zumal sie selbst auch nicht zwingend die ultimativen Modelmaße und den perfekten Charakter hat, aber sie ließ sich nicht davon abbringen.


Eines Tages begegnete ihr diese unrealistische Fantasie jedoch tatsächlich. Sie lernte genau diesen einen Typen kennen. Monatelang war sie in ihn verliebt, traute sich aber nicht, eindeutige Absichten zu bekunden. Selbst als er anfing, ihr den Hof zu machen, reagierte sie eher zurückhaltend, obwohl sie sich dann zu Hause vor Freude nicht mehr einkriegte. Irgendwann schaffte sie es jedoch trotzdem, ihn abzuschleppen. Die beiden waren ab da unzertrennlich und wirklich ekelhaft schnulzig verliebt. Ein halbes Jahr lang hatten wir nur recht wenig Kontakt, dann pendelte sich das Ganze aber wieder einigermaßen ein, als die akute Verliebtheitsphase vorbei war. Eines Tages waren wir mal wieder einen Kaffee trinken und der sehr attraktive Kellner begann, mit uns zu flirten. Meine Freundin ging in alter Manier erst darauf ein, dann bekam sie jedoch ein schlechtes Gewissen gegenüber ihrem Freund. Sie meinte, sie wollte dieses Mal wirklich treu sein und nichts vermasseln. Ich sagte ihr jedoch, dass ein kleiner Flirt nicht gleich schaden würde - er würde das mit Sicherheit auch so machen. Sie wurde daraufhin sehr nachdenklich und ruhig, was mir aber nicht gleich auffiel. Ein paar Wochen später rief sie mich an, und meinte, dass es mit ihm nicht mehr so lief, sie habe sein Handy durchsucht, und er schreibe sich ab und an mit Arbeitskolleginnen und seiner Cousine. Sie sei deswegen sauer, aber traue sich nicht, ihm zu sagen, dass sie geschnüffelt hatte. Ich riet ihr, die ganze Sache zu vergessen, zumal ein harmloses SMS-Geplänkel ja kein Problem darstellen sollte. Sie verstrickte sich aber zunehmend in ihre Eifersuchtsmasche, fing an, überall Gespenster zu sehen, machte ihm Vorwürfe und Szenen, teilweise auch in der Öffentlichkeit. Schließlich kam es, wie es kommen musste: Er verließ sie. Wieder war ich da und tröstete sie, diesmal aber aus dem Wissen heraus, dass ich ihr wohl unbeabsichtigt den Gedanken eingepflanzt habe, er könnte untreu sein. Sie ist danach nie wieder wirklich fest mit jemandem liiert gewesen, auch eben aus der Angst heraus, die Typen könnten nicht treu sein. Die Bemerkung von damals tut mir echt leid, aber ich kann es eben nicht mehr rückgängig machen.

Beichthaus.com Beichte #00033012 vom 07.04.2014 um 11:05:47 Uhr (12 Kommentare).

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Verkleidung am Assi-Tag

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Vorurteile Ignoranz Gesellschaft Ahaus-Alstätte

Es ist Mottowoche in der Schule. Das heutige Thema: Assi-Tag. Ich beichte, dass ich Leggins, Turnschuhe und Jeansjacke trage und mein Gesicht so bunt ist wie ein Regenbogen. Den Blicken der Menschen in der Öffentlichkeit entnehme ich, dass meine Verkleidung nicht als Verkleidung angesehen wird. Deswegen beichte ich zusätzlich, dass ich voller Vorurteile meiner eigenen Generation entgegen blicke und genauso rumlaufe, wie die ganzen billigen Frauen die man so oft bei einem bekannten sozialen Netzwerk sieht.

Beichthaus.com Beichte #00032788 vom 27.02.2014 um 08:16:50 Uhr in Ahaus-Alstätte (5 Kommentare).

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Abschiedsfloskeln in der Drogerie

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Engherzigkeit Neid Schamlosigkeit Arbeit Nürnberg

Ich (w) arbeite seit Längerem für einen bekannten Drogeriemarkt in Süddeutschland. Leider wird diese Tätigkeit mit der Zeit immer anspruchsloser und langweiliger, sodass ich mir immer erheiternde Späße einfallen lassen muss. Hätte ich doch nur etwas Vernünftiges gelernt! Aber nun zu meiner Beichte: Es betreten überwiegend Frauen im Alter von 20-30 Jahren die Drogerie. Die meisten von denen kann ich nicht leiden, da ich mir in meiner Arbeitskleidung so minderwertig gegenüber den überschminkten Frauen vorkomme. Wenn eine Frau mal eine Packung Kondome kauft und ich an der Kasse stehe, sage ich oft Sätze wie "Viel Spaß noch" oder "Lass es nicht zu sehr krachen. Morgen ist auch noch ein Tag". Oft folgt noch ein Augenzwinkern, um die Frauen noch mehr in Verlegenheit zu bringen. Für Frauen, die billige Tampons kaufen, habe ich immer den Standardspruch "Kaufen Sie lieber nicht die Billigen, sonst müssen Sie morgen noch einmal in die Stadt für neue Unterwäsche". Ich muss zugeben, dass ich mich in der Öffentlichkeit wirklich daneben benehme, aber es macht einfach Spaß, die errötenden Frauen zu beobachten und daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032734 vom 17.02.2014 um 14:21:40 Uhr in 90402 Nürnberg (Königstraße) (20 Kommentare).

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Getarnte Gangsterbraut

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Verrat Falschheit Schamlosigkeit Arnsberg

Die Cousine meiner Freundin ist sechzehn Jahre alt und geht auf die gleiche Berufsschule wie ich (w/23). Ich habe sie schon öfters zufällig getroffen oder auf Geburtstagen gesehen und sie machte immer einen sehr lieben Eindruck. Als sie letztens im Bus hinter mir saß, musste ich allerdings feststellen, dass dem nicht so ist. Sie war permanent dabei, über andere Leute herzuziehen, hat schlecht von ihrer Mutter geredet und noch mehr. Die Fahrt ging eine Stunde und die Sachen, die sie von sich gegeben hat, waren teilweise echt zum Schießen. Das habe ich dann natürlich meiner Freundin erzählt, und sie war absolut geschockt, was ihre kleine Cousine so treibt. Als ich dann noch erwähnt habe, das die Kurze raucht, ist meine Freundin total an die Decke gegangen. Wie ich erfuhr, hat sie ihrer gesamten Familie versprochen, dass sie bis zu ihrer Volljährigkeit nicht rauchen würde, damit sie im Gegenzug den Führerschein gezahlt bekommt. Außerdem spielt sie vor der ganzen Familie immer das liebe, brave Mädchen, das nicht gerne weggeht und lieber lernt. Dass sie raucht, spricht wie eine Gangsterbraut, sich schon geprügelt hat und in der Öffentlichkeit über ihre Mutter herzieht, weiß niemand. Dabei ist ihre Mutter eine ganz liebe Person, die stets bemüht ist, ihr jeden Wunsch zu erfüllen. Deshalb habe ich sie heimlich beim Rauchen fotografiert und habe das Bild dann meiner Freundin geschickt. Sie hat es dann dem Vater und der Oma gezeigt, die die Kleine darauf angesprochen haben, ohne das Foto zu erwähnen. Und sie stritt es ab. Ich war mit sechzehn Jahren auch kein Unschuldslamm, aber meine Familie wusste, was ich für eine Rebellin war. Aber so eine Verlogenheit, nur damit man den Führerschein bezahlt bekommt, geht gar nicht. Trotzdem tut es mir leid, da ich ihr vermutlich einiges versaue.

Beichthaus.com Beichte #00032566 vom 13.01.2014 um 14:57:32 Uhr in 59755 Arnsberg (Feauxweg) (20 Kommentare).

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