Kauft bei Blut auf den Straßen!

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Habgier Ignoranz Morallosigkeit Geld Schwerin

Ich beichte, dass ich ziemlich emotionslos bin, wenn es darum geht, an der Börse Geld zu machen. Ich weiß auch nicht, aber aus irgendeinem Grund bin ich in Geldgeschäften überdurchschnittlich gut, besonders an der Börse. Ich bin sonst nur ein Durchschnittsbürger und kann alles nur so mittelmäßig, aber mit Aktien langfristig Geld zu machen ist kein Problem. Ich wundere mich oft, wie wenig die Leute eigentlich über Geldanlagen Bescheid wissen. Jeder macht sich 10 Mal mehr Gedanken über einen Autokauf, als was mit seinem hart erarbeiteten Geld passiert.

Für mich total unverständlich. Die Sache ist so einfach, dass es ein Drittklässler versteht. So nun zum Kern meiner Beichte. Mir ist es total egal, was in der Welt passieren muss, damit ich meinen Gewinn mache. Mein Motto ist: "Man muss kaufen, wenn das Blut auf den Straßen ist, selbst wenn es dein Eigenes ist." Ich wünsche mir im Boom immer ein ganz wenig eine Katastrophe, damit ich ja wieder mein Geld machen kann, egal ob Krieg oder Wirtschaftskrise. Man kann nur verdiene,n wenn andere leiden und das interessiert mich nicht, wenn irgendein Fremder leidet.

Beichthaus.com Beichte #00010922 vom 27.06.2006 um 02:01:50 Uhr in Schwerin (3 Kommentare).

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Alles für den Steifbären

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Habgier Gewalt Dummheit Waghalsigkeit Schwerin

Mein größte Sünde, beging ich im Alter von 10 Jahren. Ich brachte meine beste Freundin Emily um das Kostbarste und Teuerste, was sie hatte und das waren Emild, der Steifbär, und ihre Gesundheit. Ich wollte Emild, ich hatte ihn schon immer gewollt und gönnte ihn Emily in keinster Weise. Meine Sehnsucht nach Emild wurde so groß, dass ich eines Nachts beschloss, ihn ihr zu nehmen. Fast binnen Minuten heckte ich einen genialen, wie auch teuflischen Plan aus, um Emild in meine Gewalt zu bringen. Es war Winter und der Teich neben der Schule war seit einigen Tagen zugefroren, allerdings war er noch nicht so belastbar, dass man ihn hätte betreten dürfen. Unter einem Vorwand, der viel mit Mutprobe und wenig mit Verstand zu tun hatte, lockte ich Emily auf das dünne Eis. Ängstlich, Emild in den zarten Armen haltend, schlürfte Emily Schritt für Schritt auf die Mitte des Teiches zu. Das Eis knackte und knirschte, aber ich trieb Emily mit hämischen Rufen immer weiter voran und dann brach es endlich. Emily kreischte auf und versank gleichzeitig in dem eisigen Wasser unter ihr. Jetzt war meine Stunde gekommen, ich jagte über das Eis, ich wusste dank Emily, bis wohin es hielt, schmiss mich kurz vor der Einbruchstelle auf den Bauch und fischte nach Emild, der über Emilys Kopf auf dem Wasser trieb. Als ich ihn endlich hatte, machte ich vorsichtig kehrt und begab mich ans rettende Ufer. An Emily verschwendete ich bis dahin keinen Gedanken. Erst als ich mit Emild wieder wohlbehalten am Rande des Teiches stand, erlaubte mir eine gnädige Eingebung, um Hilfe zu rufen. Tatsächlich gab es für Emily noch Rettung, auch wenn sie zeitlebens ein paar abgefrorene Finger zu beklagen hatte. Was für ein lächerlicher Preis für einen Prachtbären wie Emild.

Beichthaus.com Beichte #00003268 vom 17.12.2005 um 00:25:08 Uhr in Schwerin (6 Kommentare).

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