Streiche in der Pubertät

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Dummheit Vandalismus Schamlosigkeit Kinder Brenkenhagen

Wie jeder Mensch war auch ich (m/19) in der Pubertät. Ich habe mit meinem Freund ziemlich viel Schwachsinn gemacht. Es gibt aber zwei wesentliche Sachen, die mir auch heute noch ein schlechtes Gewissen bereiten. Ich fange mal mit dem Ersten an: Irgendwann im Sommer, vor drei oder vier Jahren, haben wir mit Wasserbomben gespielt. Wir haben nah an meinem Dorf eine Brücke, auf der immer Verkehr ist. Wir sind also dahin und haben beschlossen Autos abzuwerfen - dass dabei auch ein Unfall passieren kann, war uns noch nicht bewusst und wir haben auch nie ein Auto getroffen, sondern immer nur in die Nähe geworfen. Irgendwann hat dann einer angehalten und wir sind gerannt und gerannt, bis wir zu Hause waren. Dann haben wir uns dort versteckt und haben kurz danach mitbekommen, dass das Auto durch das ganze Dorf gefahren ist. Es tut mir leid, dass wir nicht über Konsequenzen nachgedacht und uns nicht gestellt haben.


Das Zweite ist Folgendes: Wir haben in unserem Dorf eine Frau, ich schätze sie mal auf über fünfzig. Meine Mutter hat mir erzählt, dass ihr Mann vor ein paar Jahren gestorben ist. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt Aluminiumrohre, durch welche wir angespuckte Papierkugeln geschossen haben, die haben wunderbar an Wänden geklebt. Wir haben dann ihre Fensterscheibe damit beschossen und sind weggerannt. Im Winter hatten wir Schnee und haben denselben Zirkus mit Schneebällen gemacht. Irgendwann hat sie den Mann von gegenüber angerufen und sie haben uns gemeinsam verfolgt, aber über den verschneiten Fußballplatz konnten wir schnell genug abhauen. Tags darauf haben wir ihr eine Entschuldigung in den Briefkasten geworfen, weil es uns leidtat. Ich hatte wirklich keine schlechte Kindheit, aber einige Sachen tun mir sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00035047 vom 08.02.2015 um 18:40:18 Uhr in 23743 Brenkenhagen (Grömitzer Straße) (2 Kommentare).

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Die Prostitution hat mein Leben ruiniert

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Verzweiflung Prostitution Rache Gesundheit

Ich (w) muss, seit ich 16 bin, anschaffen gehen, da ich mich sonst nicht selbst ernähren kann. Meine Mutter ist bei einem Unfall gestorben, meinen Vater habe ich nie kennengelernt. Ich habe keine Ausbildung und sehe keine andere Lösung an Geld zu kommen außer den Strich. Nun bin ich 24, habe zwei ungeplante Kinder, deren Väter ich nicht kenne, die ich aber dennoch über alles liebe. Ich besitze eine kleine Wohnung und es lässt sich derzeit leben und hoffe, dass meine Kinder eine gute Ausbildung und auch einen guten Job bekommen werden. Vor einer Woche habe ich erfahren, dass ich HIV-positiv bin. Die Krankheit selbst ist noch nicht ausgebrochen aber ich weiß, dass sie mein Leben beenden wird. Ich werde meine Kinder nicht aufwachsen sehen und habe meine Lebensfreude und Lebensmut verloren. Nun gehe ich nur mehr ohne Schutz anschaffen um all den notgeilen, perversen Pennern das zurückgeben zu können, was sie mir einmal gegeben haben, damit sie ein ähnliches Schicksal erleiden! Und ich werde es niemals bereuen.

Beichthaus.com Beichte #00023743 vom 03.05.2008 um 07:08:23 Uhr (37 Kommentare).

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