Die Teenies von heute

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Engherzigkeit Ekel Vorurteile Gesellschaft

Wenn ich über die Straße gehe und Teenies sehe, die sich entweder wie kleine Prostituierte gestylt haben oder aber mit geschätzten 16 noch Kinderklamotten oder sackartige Sachen tragen, denke ich immer, dass die Eltern diese Kinder nicht lieben. Ich weiß, dass die Schlussfolgerung sehr schlimm ist. Aber wer lässt sein Kind denn so herumlaufen? Dasselbe ist es, wenn ich dicke Teenager sichte, die sich noch fix beim goldenen M etwas holen oder Kids in total heruntergekommenen Kleidern. Da muss man doch etwas tun! Kinder und Teenager sind halt so grausam und mobben ihresgleichen, nicht zwingend, weil sie anders sind, aber für Sperrmüllkleider, fettiges Haar, Fett oder Nuttenlook. Da schiebt man als Eltern doch einen Riegel vor, lässt das Kind jeden Tag duschen, wenigstes zu Hause nur gesund essen und kauft auch mal neue Jeans, anstatt die Alte zum zwanzigsten Mal zu flicken, ansonsten gehört man nicht in die Position eines Erziehungsberechtigten. Am Liebsten würde ich diesen Eltern eine reinhauen und den Kids auf der Straße Tipps geben, um sich in den Griff zu kriegen, wenn die Alten das schon nicht machen. Am Ende haben wir sonst wieder überrannte Krankenkassen aufgrund von psychischen Folgeerkrankungen.

Beichthaus.com Beichte #00036800 vom 09.10.2015 um 12:27:47 Uhr (29 Kommentare).

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Hundehalter ohne Sinn und Verstand

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Hass Zorn Tiere

Ich beichte, dass ich Hundehaltern manchmal an die Gurgel gehen könnte. Jetzt sind die Strände wieder für Hunde offen und letztes Wochenende wurde das auch intensiv genutzt. Ein Riesenabschnitt war voll mit Hunden, trotzdem war es sehr friedlich. Eine Frau hatte sich mit ihrem Kleinkind in der Nähe in einer Strandmuschel niedergelassen - nicht gerade die klügste Idee, so nah an den Tieren, aber es ist auch ihr Recht, den Strand zu nutzen. Irgendwann fand ein Schäferhund die beiden aber sehr interessant und kam ihnen sehr nahe. Nicht aggressiv, sondern neugierig, weil sie wohl etwas zu essen hatten. Auf Abrufen reagierte er nur sporadisch, und irgendwann war er wieder da, klaute denen ein Brötchen und fraß es auf, bevor er die beiden wieder bedrängte. Die Mutter hatte das mittlerweile schreiende Kind im Arm und versuchte, den Hund auf Abstand zu halten. Die Besitzerin ging gemächlichen Schrittes rüber, wurde erst schneller, als die Mutter rüberrief, ob sie nicht mal ihren dummen Hund zurückrufen könne. Als Antwort bekam sie nur Rumgezicke und dass es ja ein Hundestrand sei.

Ich war auch mit meinem Hund da und es war mir so schon peinlich, aber hätte mein Hund jemandem ein Brötchen geklaut, hätte ich mich in Grund und Boden geschämt und mich tausend Mal entschuldigt. Ich hasse es, dass solche Halter den Ruf von Hunden so in den Dreck ziehen - wieso lässt sie den Hund los, wenn er nicht abrufbar ist? Sie hat bei uns nach Rückhalt gesucht, den sie nicht bekam. Liebe Nichthundehalter, nicht alle sind so! Viele kümmern sich um die Erziehung ihres Tieres. Ein kleiner Teil jedoch tut das nicht und dem würde ich gerne mal ins Gesicht klatschen.

Beichthaus.com Beichte #00036792 vom 08.10.2015 um 09:55:59 Uhr (17 Kommentare).

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Natursekt in der Damentoilette

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Fetisch Begehrlichkeit Schamlosigkeit Masturbation Arbeit

Ich (m/40) habe ein krankes Hobby. Derzeit bin ich Putzkraft des hiesigen Einkaufszentrums. Die Arbeit an sich mache ich nicht gerne, aber immerhin dort kann ich meine skurrilen Gelüste befriedigen. Wenn ich die Klos bei den Damen putzen muss, suche ich eifrig nach Kabinen, in denen nicht abgespült wurde. Ich bin nämlich urophil, das heißt, Urin törnt mich richtig an. Finde ich eine solche Kabine, genehme ich mir ein paar Schlücke aus der Toilette. Oft werde ich dabei richtig geil, bekomme eine Erektion und muss quasi aus Instinkt masturbieren. Mir ist bewusst, dass Natursektfetischisten sozial geächtet werden, für mich ist Urophilie jedoch nichts anderes als ein normaler Fetisch. Es ist meiner Meinung nach ein wenig heuchlerisch, Urophile herabzusetzen, während der Fußfetischismus sozial akzeptiert wird. Merkt denn keiner, dass es keinen Unterschied gibt, zwischen Urin trinken und schwitzige Füße lecken?


Hätte ich eine Freundin, würde ich ihr als Toilettenersatz dienen können. Stattdessen muss ich mich mit x-beliegem Urin zufriedengeben. Oft weiß ich nicht, von wem das Urin stammt. Allerdings macht mich gerade diese Unwissenheit so rattig. Ich würde mir wünschen mehr Zeitgenossen zu finden, die meine Vorliebe teilen. Leider finden Natursektpartys nur in größeren Ballungszentren statt. In meiner Region wurde ich noch nie fündig, weshalb ich es weiterhin in meinem Einkaufszentrum probieren werde. Hiermit beichte ich, die Persönlichkeitsrechte vieler Frauen verletzt zu haben, indem ich ihren Urin trank.

Beichthaus.com Beichte #00036789 vom 07.10.2015 um 21:00:31 Uhr (37 Kommentare).

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Ein eisiger Schneemann

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Dummheit Boshaftigkeit Kinder

Vor vielen Jahren, als ich noch ein kleiner Junge war, bauten meine Freunde und ich mit dem zur Seite geschobenen Schnee einen Schneemann. Es hatte zuvor jeden Tag immer ein paar Stunden geschneit und da war eine ganze Menge Schnee zusammengekommen. Wir waren ungelogen einen ganzen Nachmittag mit dem Bau beschäftigt. Die unterste Kugel hatte sicherlich ein Gewicht von 100 Kilo, da wir sie nur mehr alle gemeinsam rollen konnten. Aber auch die mittlere Kugel und der Kopf waren so schwer geworden, dass uns der Vater einer meiner Freunde beim Hinaufheben helfen musste. Da wir Angst hatten, es könnte in den nächsten Tagen wärmer werden und unser Schneemann schmelzen, wollten wir ihn etwas haltbarer machen. So holte jeder von zu Hause Wasser in Gießkannen oder Flaschen und wir begannen, unseren Schneemann in einen Eismann zu verwandeln. Als wir fertig waren, glich der Schneemann wirklich mehr einer Eisskulptur und er thronte auf einem eisigen Sockel. Auch der Bereich rund um den Schneemann war zu einer eisigen Rutschbahn geworden.


Als es dunkel wurde, verabschiedeten wir uns und ich wärmte mich daheim beim Abendessen auf. Abends begann es dann stark zu schneiden. Irgendwann in der Nacht wurde ich durch einen lauten Krach geweckt. Als ich aus dem Fenster schaute, sah ich einen Schneepflug mit seiner orangefarbenen Blinkleuchte, welcher im Straßengraben lag. Der Fahrer stand daneben und schaute ungläubig. Später kam dann noch ein weiterer Schneepflug dazu, welcher versuchte, den verunfallten Schneepflug aus dem Graben zu ziehen. Da dies nicht half, wurde die örtliche Feuerwehr hinzugezogen, welche den Schneepflug herausziehen konnte. Das war ein Spektakel so spät nachts. Mein Vater erzählte mir am nächsten Morgen, dass er mit einem der Feuerwehrmänner gesprochen hatte. Der Fahrer des verunfallten Schneepfluges wollte unseren Schneemann, den wir in der kleinen Gasse in der Wiese zwischen Fahrbahn und Straßengraben aufgestellt hatten, mit seiner Schaufel umfahren.


Der Schneemann war aber scheinbar schon so hart und festgefroren, dass der Schneepflug durch den Aufprall zur Seite gedrückt wurde und so im Graben landete. Am Schneepflug entstand ein Sachschaden und der Fahrer, der unverletzt blieb, war die Lachnummer des Ortes. Wir haben dann schon noch mehrere Schneemänner gebaut. Allerdings keinen mehr neben unserer Gasse, sondern weit entfernt von jeglichem Straßenverkehr. Ich bitte um Absolution für den entstandenen Schaden und um Vergebung für diesen Streich.

Beichthaus.com Beichte #00036778 vom 06.10.2015 um 08:22:21 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Ich bin süchtig nach Gewalt

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Aggression Gewalt Sucht Waghalsigkeit

Ich (m/18) wurde früher auf dem Gymnasium sehr stark gemobbt. Ich war übergewichtig, hatte fettige Haare und Akne. Während andere mit dem Style mitgingen und Markenklamotten trugen, ging ich meist mit alten, abgenutzen Klamotten in die Schule, welche mein Bruder fünf Jahre zuvor schon trug. Jeden Morgen verfluchte ich mein Leben und fehlte oft, da ich einfach panische Angst hatte, in die Schule zu gehen. Das wirkte sich natürlich auf meine Noten aus. Ich schaffte es jedes Jahr gerade so, versetzt zu werden. In der achten Klasse waren meine Noten allerdings viel zu schlecht und ich wusste, dass ich bald die Schule wechseln muss. Ich dachte mir, ein Schulwechsel könnte mir sehr helfen und ich wollte mir dort ein neues Image aufbauen. Ich fing an zu joggen, das Fitnessstudio zu besuchen, mich zu pflegen und mir anständige Klamotten zuzulegen.


Als ich an die Realschule gekommen bin, war ich sofort beliebt. Jeder mochte meine Art und ich hatte keine Feinde. Ich fing an, mir einen sehr großen Freundeskreis zu bilden. Nach einem Jahr hatte ich bereits eine feste Freundin, sehr gute Noten und jeder im Stadtkreis in meinem Alter kannte meinen Namen. Bald darauf wechselte ich aufs Wirtschaftsgymnasium. Ich war glücklich, doch das damalige Mobbing riss tiefe Narben in meine Persönlichkeit. In Stresssituationen konnte ich nicht aggressiv werden, sondern bekam stattdessen panische Angst. Ich war noch nie aggressiv und kannte dieses Gefühl nicht. Doch vor einem Jahr kam es zu einem Vorfall. Wir saßen im Klassenzimmer und der Lehrer war noch nicht da. Ein Mitschüler drängte einen kleinen, hilflosen Jungen in die Ecke, ohrfeigte ihn ständig und lachte dabei, während der Junge schluchzte und weinte.


Mein Kopf schaltete ab, ich ging auf ihn zu und brach ihm mit einem Schlag den Kiefer, welcher auch gleichzeitig meinen Daumen und Zeigefinger brach. Ich wollte noch weiter auf ihn eintreten, doch der Lehrer, welcher plötzlich den Saal betrat, hielt mich zurück. Das Gefühl war wunderschön, ich fühlte mich wie auf der besten und stärksten Droge der Welt. Ich möchte beichten, dass ich seitdem ständig auf der Suche nach solchen Situationen bin und mich absichtlich provozieren lasse, nur um aggressiv zu werden. Dies führte jedoch öfters dazu, dass ich zu genau dem wurde, was ich eigentlich inbrünstig verachte. Ich bin abhängig davon und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036770 vom 05.10.2015 um 13:38:22 Uhr (14 Kommentare).

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