Angst vor E.T.

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Peinlichkeit Feigheit Kinder

Ich muss etwas sehr Peinliches gestehen, das jetzt kein Scherz sein soll: Ich habe Angst vor E.T.! Schon als Kind fand ich das Vieh wirklich Furcht einflößend, ich habe jahrelang davon geträumt. Das ging ungefähr im Alter von vier bis sechs Jahren so. Ich habe geträumt, das Vieh liegt unter meinem Bett und greift nach mir. Jedes andere Kind hätte sich etwas wirklich Furchtbares vorgestellt, das unter dem Bett auf einen wartet, aber ich wählte tatsächlich E.T. Deswegen bin ich nachts immer vom Bett gesprungen, wenn ich auf die Toilette musste und auf dem Rückweg bin ich knapp einen Meter vor dem Bett stehen geblieben und darauf gesprungen, damit E.T. mich nicht packen kann! Ziemlich lachhaft, ich weiß. Wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um einen Kinderfilm handelt. Ich weigere mich bis heute, den Film noch einmal zu schauen.

Beichthaus.com Beichte #00032524 vom 06.01.2014 um 22:15:08 Uhr (22 Kommentare).

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Geprägt durch Sarkasmus

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Selbstsucht

Ich muss gestehen, dass ich ein verbittertes Arschloch bin. Ich habe enormen Spaß an Boshaftigkeiten. Zum Beispiel lege ich mir schon im Vorfeld Pöbeleien zurecht, damit ich etwas habe, um Passanten zu beleidigen, die mich ansprechen, weil ich ohne Licht oder auf dem Gehweg Fahrrad fahre. Ich finde es auch unheimlich witzig, bissig zu sein. Dabei bin ich viel zu feige, um jemandem eine wirkliche Gemeinheit direkt ins Gesicht zu sagen! Zum einen, weil ich einfach nicht schlagfertig bin, und zum anderen, weil ich starkes Mitgefühl entwickle, wenn ich jemanden treffe und es mir dann doch wieder leidtut. Ich weiß, dass so etwas sozial ganz schlecht ist - ich habe deswegen auch die meisten meiner Freunde mehr oder weniger verloren, aber ich kann es einfach nicht lassen. Da ist dieser schmale Grat zwischen echten Aggressionen und dem Spaß daran, eine Rolle zu spielen, die mich quasi selbst und auch andere Verbitterte und Choleriker karikiert. Die Leute wissen, dass ich sehr sarkastisch bin, aber ich bekomme oft gesagt, dass man bei mir nie weiß, was ich jetzt ernst meine und was nicht. Der Witz ist allerdings, dass ich das selbst oft nicht weiß.

Beichthaus.com Beichte #00032523 vom 06.01.2014 um 23:29:10 Uhr (10 Kommentare).

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Sehnsucht nach dem Feierabend

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Faulheit Trägheit Selbstsucht Arbeit

Ich erledige meinen Beruf - und auch mein Leben - nicht mit der Gewissheit, wie ich es sollte. Ich bin einfach furchtbar faul und unmotiviert. Dadurch leiden dann vor allem meine Freunde und die Firma, da ich viele Aufgaben einfach gar nicht, oder zeitlich stark versetzt, erledige. Letztens habe ich zum Beispiel wichtige Dokumente in meinem Auto gelassen, anstatt sie zur Post zu bringen. Das ist jetzt gute zwanzig Tage her und mir ist absolut klar, dass das schwere Konsequenzen nach sich ziehen kann. Und in drei Stunden muss ich wieder zur Arbeit, obwohl ich noch keine Minute geschlafen habe, weil ich einfach keinen Bock darauf hatte. Da ich aber die finanzielle Verantwortung für meine studierende Freundin habe, muss ich noch mindestens fünf Jahre lang dort bleiben. Ich weiß gar nicht, wie es dazu gekommen ist, da ich früher sehr ehrgeizig und engagiert war und es in der Firma eigentlich weit bringen wollte. Jetzt bin ich aber nur noch froh, wenn endlich Freitagmittag ist, damit ich meine Ruhe habe und meinem Hobby nachgehen kann - welches ich in letzter Zeit auch sehr vernachlässigt habe. Aber eigentlich dürfte ich mich nicht beschweren. Ich habe schließlich einen super Job, den man normalerweise nur mit einem Studium und Abitur bekommt, was ich beides nicht habe.

Beichthaus.com Beichte #00032522 vom 06.01.2014 um 03:49:51 Uhr (14 Kommentare).

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Der grapschende Freund meiner Schwester

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Schamlosigkeit Zorn Zwietracht Aggression Familie

Ich (w/22) beichte, dass ich manchmal leicht aggressive Gefühle gegenüber dem Freund (19) meiner jüngeren Schwester (18) habe. Eigentlich ist der Typ ganz ok, er ist intelligent und eigentlich nicht sonderlich unsympathisch, aber aus verschiedenen Gründen hege ich ihm gegenüber Gefühle, die man normalerweise von einem besitzergreifenden Vater erwartet. Ich kann es nämlich nicht ab, wenn er vor den Augen der ganzen Familie an meiner Schwester herumgrapscht! Ich habe das Gefühl, dass er sie die ganze Zeit betatscht und seine Finger einfach nicht bei sich behalten kann. Er tut das natürlich nicht an anstößigen Stellen wie Busen oder Po, aber mich stört das trotzdem. Ein paar Zärtlichkeiten sind natürlich in Ordnung, aber man kann es halt auch übertreiben - so wie er. Ab und zu tausche ich auch eine Zärtlichkeit mit meinem Freund in der Öffentlichkeit aus, aber nicht in diesem aufdringlichen Maße, wie der Freund meiner Schwester. In unserer Familie ist das in diesem Ausmaß einfach nicht üblich, was er eigentlich gemerkt haben sollte, und ich empfinde sein ständiges Antatschen auch als Provokation und Respektlosigkeit meinen Eltern gegenüber. Wer jetzt denkt, ich sei eifersüchtig auf meine Schwester und sehne mich auch nach so viel Aufmerksamkeit, wie sie von ihrem Freund bekommt, der irrt sich. Ich mag zu intime Gesten von meinem Freund auch nicht in der Öffentlichkeit und er hatte auch noch nie die Frechheit, mich vor meinen Eltern derart zu betatschen. Ich denke, es ist teilweise ein gewisser Beschützerinstinkt meiner kleinen Schwester gegenüber - und natürlich auch das Ergebnis unserer Erziehung, der zufolge gewisse intime Handlungen einfach nicht in die Öffentlichkeit gehören. Ich glaube, meine Abneigung gegenüber ihrem Freund ist nicht normal. Aber ich bin trotzdem nett zu ihm, weil ich schon einsehe, dass meine Gefühle unverständlich sind.

Beichthaus.com Beichte #00032521 vom 05.01.2014 um 22:02:34 Uhr (24 Kommentare).

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“Folge

Geld regiert die Welt

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Engherzigkeit Hochmut Selbstsucht

Als ich (m) ungefähr vierzehn Jahre alt war, folgte ich dem Leitspruch: "Zeit ist Geld, und Geld regiert die Welt". Damals war es dieser Spruch, der mein Leben geprägt hat, und ich wusste keine anderen Werte zu schätzen. Ich sah nicht ein, dass innere Werte am Wichtigsten sind, und dass ich auf persönliche Dinge, die man mir anvertraute, achten muss. Daher habe ich auch immer penibel Buch darüber geführt, wer sich etwas von mir geliehen hat. Mit dieser Eigenart habe ich sehr schnell all meine Freunde verloren. Es tut mir leid - heute weiß ich es auch besser.

Beichthaus.com Beichte #00032519 vom 06.01.2014 um 10:36:47 Uhr (7 Kommentare).

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