Der Misanthrop

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Hass Ignoranz Selbstverletzung Verzweiflung

Ich möchte beichten, dass ich für diese Welt und das Leben darin ungeeignet bin. Bevor jetzt jemand eine "endgültige Selbstschädigungsgefahr" sieht, dass habe ich definitiv nicht (mehr) vor. Ich war immer schon Außenseiter, weil ich nicht zu den Rowdys gehörte, sondern der ruhige, vernünftige Typ war. Nach der Grundschule war ich der Einzige, der sich für das Gymnasium entschieden hat, sodass ich alleine war und ich wurde gemobbt, sie liefen vor mir weg und beleidigten mich. Ich klammerte mich an ein paar Personen und redete mir alle schlechten Gefühle aus. Durch Zufall fand ich 1-3 Freunde, die ich tatsächlich gut leiden konnte und mit denen ich auch eine schöne Zeit verbringen konnte, aber ich merkte mit der Zeit, dass die Freundschaft nur von mir ausging, heißt ich musste fragen, ob wir was unternehmen und ich musste mich dazustellen, zu mir kam niemand. Ich zog mich weiter zurück.


Seit 2 Jahren kann ich meine Gefühle nicht mehr ignorieren. Ich bat meinen besten Freund (andere sahen auch, dass wir beste Freunde waren) um Hilfe, aber er machte totalen Mist. Da er jedoch auch das Zentrum der Gruppe war, gingen andere auch lieber zu ihm, sodass ich nun wirklich alleine war. Seit dem ist es Fakt, dass mich niemand wirklich leiden kann. Wenn ich sehe, dass andere genau dahin gehen, wo ich nicht bin und Leute mir, obwohl sie wissen, wie schlecht es mir geht und ich sie um Hilfe bitte, nicht helfen, gibt es nichts schön zu reden. Ich habe nun so viele einsame Wochenenden und Pausen verbracht, so viele herbe Enttäuschungen erlebt, dass ich nur noch resigniere und auf Autopilot durch die Tage "lebe". Wenn jetzt irgendwelche Stufenfeiern oder so was sind, überlege ich stundenlang ob ich gehe, aber entscheide mich immer für die Einsamkeit. Ich kann es nicht mehr, ich kann es nicht. Meine einzigen Freuden entstehen durch Musik, welche von Depri bis aggressiven Industrial reicht und einer Rasierklinge. Meine anderen Gefühle sind Hass, Wut und Melancholie.


Wenn ich sehe wie glücklich andere sind, zieht mich das noch weiter runter, andererseits freue ich mich, wenn anderen etwas Schlechtes passiert und mein Zynismus wird auch immer schlimmer. Ich glaube, ich werde Misanthrop, obwohl ich das eigentlich nicht will, doch die Menschen um mich rum lassen mir keine Wahl. Es tut mir so unendlich Leid, wenn ich mittlerweile auch Leuten vor den Kopf stoße, die es nicht verdient haben und auch dass sich meine Eltern solche Sorgen um mich machen müssen, tut mir Leid, aber ich komme mit dem Leben einfach nicht klar. Bevor jetzt jemand Therapie sagt, ich hatte schon einige Gespräche, aber man muss mir nicht sagen, dass nicht alle Menschen scheiße sind, man muss es mir zeigen und das kann kein Therapeut. Das einzige was mich davon abhält alles hinzuschmeißen, ist der Funke Hoffnung, dass einmal Glück, ein Zufall alles verändern kann. Alles was ich mir wünsche ist ein bester Freund oder eine beste Freundin, die für mich da ist und für die ich da sein kann.

Beichthaus.com Beichte #00005998 vom 06.03.2006 um 00:32:05 Uhr (5 Kommentare).

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Es müssen Frauen sein!

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Fetisch

Ich schaue immer Lesben-Pornos. Ich werde von zwei Frauen, die sich gegenseitig Lecken und Ablutschen einfach extrem angeturnt - normale Pornos bringen es einfach nicht!

Beichthaus.com Beichte #00005408 vom 21.02.2006 um 03:42:31 Uhr (0 Kommentare).

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Ihr seid nicht willkommen!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Vorurteile Bahn & Co. Arbeit Birstein-Lichenroth

Ich (m/Busfahrer) möchte beichten, dass ich letztens einigen Flüchtlingen die Tür nicht aufgemacht habe. Die Haltestelle befindet sich unmittelbar vor einer Ampel, die zu dem Zeitpunkt rot war - daher hatte ich locker genug Zeit, um diese Gruppe reinzulassen. Sie kamen gerade von der anderen Straßenseite angerannt und ich bemerkte sofort, dass es sich bei ihnen um Flüchtlinge handeln muss. Sie hatten dunkle Haut, trugen meist Jeans mit farbigen Hemden und trugen Gepäck mit sich. Eine verschleierte Frau mit Kinderwagen war auch dabei. Zwar kam die Gruppe zu spät, trotzdem würde ich in so einem Fall normalerweise für andere die Tür aufmachen.

Aber ich wollte denen zeigen, dass sie hier nicht so willkommen sind, wie unsere nette Bundeskanzlerin vielleicht den Eindruck vermittelt hat. Außerdem war der Bus ohnehin schon relativ voll. Hinzu kommt, dass diese Menschen meist sehr laut auf irgendwelche mir unbekannte Sprachen reden. Ich habe es sogar einmal erlebt, dass eine Gruppe von denen im Bus laut gesungen haben, wobei sich kein Passagier getraut hat, etwas zu sagen! Ich habe sie daraufhin dazu aufgefordert, den grässlichen Gesang zu unterlassen. Mich stören diese Menschen und dazu stehe ich! Nichtsdestotrotz bin ich nicht rassistisch. Ich finde nur, sie sollten zurück in ihr eigenes Land gehen und sich selbst mit ihren Problemen befassen anstatt Fremde damit zu belasten!

Beichthaus.com Beichte #00005285 vom 17.02.2006 um 07:47:49 Uhr in Birstein-Lichenroth (12 Kommentare).

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One-Night-Stand mit einem vergebenen Vater

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Selbstsucht Sprakensehl

Ich war gerade ganz böse. Hatte einen One-Night-Stand mit jemandem, der schon Vater ist und in einer festen Beziehung lebt. Bereuen tue ich es aber nicht wirklich - noch nicht zumindest.

Beichthaus.com Beichte #00004818 vom 29.01.2006 um 13:06:30 Uhr in Sprakensehl (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Flammenwerfer beim Kotzen

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Trunksucht Boshaftigkeit Ekel Last Night Wünnenberg-Haaren

Einmal hatten wir eine interne Klassenfeier der Kollegstufe K12. Es begab sich, dass ein Schüler, der sonst nicht so viel trank - ein Außenseiter noch dazu, reißt aber immer sein Maul auf, wenn es um Themen geht, von denen er keine Ahnung hat - eine Maß und noch eine dazu auf Ex nach hinten kippte. (Wir leben in Bayern, also nicht wundern). Davon wurde ihm kotzübel. Er begab sich auf das Klo, schloss sich in eine Kabine ein und reiherte dort richtig ab. Weil ich selbst schon ziemlich dicht war und mein Kumpel auch einen kehrichen Preller hatte, haben wir ein Deospray genommen - die Feier war in einem Sportheim, das stand da rum - uns in die Nachbarkabine begeben und auf die Kloschüssel gestellt, sodass wir rüberschauen konnten zum kotzenden Klassenkameraden. Dann habe ich das Deo und ein Feuerzeug genommen und habe ihm von oben mit dem Deo-Flammenwerfer angeflammt, während er nach unten gekotzt hat. Was für ein Loser.

Beichthaus.com Beichte #00004764 vom 27.01.2006 um 22:30:39 Uhr in Wünnenberg-Haaren (6 Kommentare).

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