Der Bus nach Hause

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Faulheit Lügen Falschheit Trägheit Bahn & Co. Dortmund

Auf dem Weg zu meinem Berufskolleg musste ich jedes Mal umsteigen. Dabei stand ich dann an einer Haltestelle, wo zuerst ein Bus kam, der wieder zur mir nach Hause fuhr und dann ein Bus, der mich zur Schule gefahren hätte. Schon oft war die Versuchung so groß, dass ich einfach in den Bus nach Hause eingestiegen bin und mich dort wieder ins Bett gelegt habe. Wenn meine Mutter von der Arbeit kam und fragte, warum ich schon zu Hause sei, sagte ich ihr einfach die letzten Stunden wären ausgefallen. In der Schule entschuldigte ich mich dann meist selbst, indem ich einfach sagte, ich hätte Übelkeit oder zu starke Kopfschmerzen gehabt. Ich habe mein Fachabitur mit überraschend guten Noten geschafft, doch hätte ich nicht hin und wieder wichtige Tage geschwänzt, hätte ich noch besser sein können.

Beichthaus.com Beichte #00026029 vom 07.04.2009 um 10:12:43 Uhr in Dortmund (6 Kommentare).

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Der beste Geburtstag

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Prostitution Gewalt Stolz Trunksucht Last Night Dortmund

Letztens war ich mit meinen Jungs unterwegs, um meinen Geburtstag zu feiern, was dann letzten Endes im Freudenhaus endete - wobei es sich eher um einen Stripclub mit angrenzendem Bordell handelte. Schon alleine deshalb müssten wir eigentlich ein schlechtes Gewissen haben, da mehr als die Hälfte der elf Leute eine Freundin hat. Nachdem ich pleite war, weil ich schon über 50 Euro in Private Dances investiert hatte, was wohl mit dem Gratis-Alkohol zusammenhängen muss, wurde es mir zu viel und ich habe einen Kollegen um Geld fürs Bordell angepumpt, welches er mir auch prompt aushändigte. Es war ja auch mein Geburtstag, das Geld sitzt da wohl etwas zu locker. Das war gute vier Stunden nachdem wir im Stripclub angekommen waren, so um 3:00 Uhr. Ich bin also rübergegangen und erst einmal eine Viertelstunde planlos rumgeirrt, bis ich dann endlich im Flur angelangt war. Und glaubt mir, es sah aus wie Samstagsabends beim Real in der Alkoholabteilung, echt hart. Ich war mittlerweile so besoffen, dass es mir fast egal war, wie die Frau aussah. Ich bin irgendwie bei der mit den größten Brüsten - und leider ein wenig Übergewicht - gelandet. Es ging alles ziemlich schnell, ich ging durch den Flur und sie zog mich einfach ins Zimmer, nachdem ich sie angeguckt habe.

Im Zimmer habe ich sie dann für 35 Euro bestiegen, das Ganze hat aber nicht mal fünf Minuten gedauert und wäre ich nicht völlig betrunken gewesen, hätte ich mich vor der Nutte in den Boden geschämt, für diese Leistung. Das Ganze ging aber auch ziemlich unromantisch zu, ich kam ins Zimmer hinein, zog mich aus, dann streifte sie mir ein Gummi über und hat das Ganze mit Spucke zum Flutschen gebracht, mit dem Hinweis, dass ich nur 15 Minuten Zeit hätte. Vom Orgasmus selbst habe ich übrigens auch nichts gemerkt und so war mein erstes Mal mit einer Prostituierten eher ein Reinfall, wenn auch ziemlich lustig. Ich bin dann wieder rübergegangen und habe bis fünf Uhr mit meinen Kollegen, einige schon am schlafen, dort gesessen und die Mädels angegafft, bis wir letztendlich beschlossen uns auf den Weg nach Hause zu machen. Dieser ging durch eine ziemlich asoziale Gegend und zu allem Überfluss war noch eine Raverparty in der Nähe, aufgrund derer ziemlich viele Junkies unterwegs waren. Das erzähle ich nicht ohne Grund, denn als wir vor dem Bahnhof waren, wurden wir von drei Typen angequatscht, wobei einer besonders aggressiv war und mich als eher schmächtigen 20-Jährigen in einem Anfall von Übermut wüst beleidigte. Ich will mich gar nicht aufspielen, ich mache zwar seit fast zwei Jahren Kickboxen, weiß aber genau, dass das im Straßenkampf absolut nichts bringt. So weit ich weiß sind Kampfsportler aber dazu verpflichtet, das Gegenüber auf so etwas hinzuweisen, was ich auch tat. Auch wenn ich zugeben muss, dass das eher zur Einschüchterung dienen sollte und aus meinem angesoffenen Übermut resultierte. Der Typ ließ aber nicht locker und hat mir dann nach längeren Diskussionen eine gezimmert, ihr kennt ja dieses Gerede von Betrunkenen. Eigentlich hätte ich es gut sein lassen müssen, da ich aber in letzter Zeit nur auf solche Situationen gewartet habe, habe ich mich gewehrt. Das Ganze ging ziemlich schnell, er schlug mich, ich habe automatisch eine Kombination geschlagen, die mit einem Kinnhaken endete und er ging zu Boden. Spätestens jetzt hätte ich aufhören müssen. Adrenalin und Alkohol taten leider den Rest, und nachdem mir seine Beleidigungen im Zeitraffer durch den Kopf gingen, habe ich ihm dann noch ein paar Male mit der Schuhsohle ins Gesicht getreten, eigentlich etwas, was man niemals tun sollte, schon allein aus Respekt vor dem Gegenüber. Gerade als Kampfsportler trägt man ja eine besondere Verantwortung diesbezüglich. Alle anderen, sowohl meine als auch seine Freunde standen einfach nur im Kreis um uns und haben erst zu spät eingegriffen. Danach lag mein Gegner nur noch blutend und wimmernd auf dem Boden, was mich irgendwie befriedigt hat, weil er vorher einfach nur eine riesige Klappe hatte und mich, den augenscheinlich Schwächsten, zusammenschlagen wollte.

Danach haben wir uns schnell aus dem Staub gemacht, weil ein Kollege mitbekommen hat, wie ein Beobachter aus sicherer Entfernung die Polizei (und hoffentlich auch einen Krankenwagen) gerufen hat. Wieso die Polizei unsere doch SEHR auffällige Gruppe nicht aufgegriffen hat, ist mir im Nachhinein unbegreiflich, jedoch auch ziemlich beruhigend für mich, denn es hätte auf jeden Fall Stress mit den Polizisten gegeben und ich hätte bestimmt mit einer Anzeige zu rechnen, obwohl ich weder den Stress angefangen habe, noch den ersten Schlag gesetzt habe. Alles in allem war es eigentlich der beste Geburtstag, den ich je erlebt habe. Die Schlägerei war für die anderen ein krönender Abschluss und hat mir leider Gottes auch noch Respekt bei meinen Kollegen eingebracht, schon irgendwie komisch. Ich hoffe, dass meine Sünden mir verziehen werden.

Beichthaus.com Beichte #00026023 vom 06.04.2009 um 15:58:46 Uhr in Dortmund (27 Kommentare).

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“Beichte

Die perfekte Frau gibt es einfach nicht - aber fast!

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Fremdgehen Verzweiflung Begehrlichkeit Dortmund

Seit ca. 3 Monaten habe ich ein wirklich tolles Mädel an meiner Seite. Der krasse Unterschied zu allen bisher kennengelernten Frauen ist, dass sie mich zum Lachen bringen kann - das konnten bisher wirklich nur ca. 0,1 % der Frauen. Ohne in irgendeiner Weise eitel klingen zu wollen, aber es ist für mich nicht besonders schwierig, neue Frauen kennenzulernen. Irgendwann hatte ich eben diese "Rumvögelei" satt und das neue Mädchen kam wie gerufen - sie ist intelligent, sehr ehrlich, hat eine Traumfigur, der Sex ist toll und ich kann super gut mit ihr lachen und allerlei Schabernack treiben.

Das große Problem ist, dass sie ein emotionaler Krüppel und ein ignorantes "Prinzesschen" ist. Was sich anfangs noch nicht so sehr manifestiert hat, macht mich inzwischen fertig.

Ihre emotionale Distanz, ihr fehlendes Empfinden über Probleme zu reden oder gar etwas "Nettes" über den Partner zu sagen und jegliche Ungereimtheit mit "Für mich ist das kein großes Problem, das juckt mich nicht" abzuspeisen fallen mir in letzter Zeit immer wieder auf. Actio et reactio. Auf jede scheiß Reaktion ihrerseits folgt eine Trotz-Reaktion meinerseits, woraufhin sich alles hochschaukelt. Da wir verhältnismäßig weit auseinander wohnen, findet die Beziehung zu ca. 40 % im Internet statt - suboptimal, aber weder sie, noch ich können Telefonieren leiden. Die Tage bei ihr bzw. bei mir waren fast ausnahmslos immer unglaublich gut und schön, aber ansonsten war nie viel zu holen. Nun zur Beichte: Da sie sich wieder einen groben Schnitzer erlaubt hat und ich das aus dritter Hand erfahren habe, war meine Trotz-Reaktion, dass ich sie in einem stark alkoholisierten Zustand mit einem anderen Mädchen betrogen habe.

Ich kann nicht sagen, ob es mir leid tut oder nicht - es ist aus Verzweiflung passiert. Natürlich kotzen mich diejenigen Leute an, die hier beichten, dass sie ihre/n Freundin/Freund betrogen haben, aber irgendwie wird mir immer klarer, dass es manchmal aus einem krassen Missstand in der Beziehung hervorgeht und ich fühle mich nicht mal allzu schlecht wegen der Sache, sondern nur deswegen, dass wir schon wieder Streit haben. Ihr Verhalten, über das ich schon zig Mal mit ihr geredet habe, lässt sich einfach nicht ändern - gewöhnen kann ich mich auch nicht daran, das ist unmöglich. Jeder Mann würde früher oder später daran zugrunde gehen. Das mag übertrieben klingen, aber ich sitze in einem Auf und Ab, in einer emotionalen Achterbahn und sie ist das Kälteste und Sturste, was mir bis dato untergekommen ist.

Betrug kann man keinesfalls entschuldigen, aber man kann es doch zumindest versuchen zu erklären, denn in meinen Augen ist Betrug nicht gleich Betrug, oder? Ich werde es ihr nicht sagen.

Beichthaus.com Beichte #00025900 vom 21.03.2009 um 19:00:58 Uhr in Dortmund (16 Kommentare).

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Kampf mit dem Clown

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Aggression Gewalt Verzweiflung Peinlichkeit Manie Dortmund

Kampf mit dem Clown
Ich (m/19) habe eine Riesenangst vor Leuten in Kostümen, beziehungsweise Cartoonverkleidungen (Mickey Maus, Donald Duck), so wie man das z.B. in Disneyland kennt. Dazu ist es gekommen, weil ich mal während meiner Kindheit eine schreckliche Erfahrung mit Leuten in solchen Kostümen machte. Achja, Clowns, oder einfach nur zu stark geschminkte Personen bringen mich auch schon fast zum Schreien. Also vor drei Tagen hatte die 6-jährige Schwester meiner Freundin Geburtstag, eine Geburtstagsparty sollte stattfinden. Als meine Freundin mich bat, einen Clown für ihre Party zu organisieren, fing ich schon an sehr stark zu zittern. Ich sagte ihr, dass so etwas nicht nötig wäre, die Kleine wollte es aber unbedingt. Und für meine Freundin war es sehr wichtig, dass ich wenigstens fünf Minuten auf dieser Party erscheine. Alle Familienmitglieder waren eingeladen, und sie wollte mich halt ihrer Familie vorstellen. Weil ich mich weigerte, einen Clown zu besorgen, hatte ihr Vater dies für mich erledigt. Dann war es so weit. Ich riss mich zusammen und ging auf diese Party. Dort lernte ich gleich die Verwandten meiner Freundin kennen. Ich kam sehr sympathisch rüber, und machte mich so richtig beliebt. Das gefiel meiner Freundin natürlich sehr. Dann war es so weit und der Clown kam rein, und fing schon gleich an den Kindern etwas zu zeigen. Alle waren begeistert, und lachten fröhlich, nur ich hielt Abstand und versuchte den Clown zu ignorieren. Als er mich bat, nach vorne zu kommen, um an mir einen Trick zu demonstrieren, bekam ich wieder diese Riesenangst und weigerte mich. Meine Freundin zog mich aber rein, als er mir erst einmal nur die Hand geben wollte, war ich schon so verzweifelt, dass ich zuschlug.

Ich traf ihn haargenau mit der Faust und habe ihm die Nase gebrochen. So jetzt kommt es: Ich erwähnte doch, dass der Vater den Clown organisieren sollte, er fand aber keinen und spielte deshalb selbst den Clown! Ich habe also den Vater meiner Freundin K.O. geschlagen. Ich besuchte ihn dann im Krankenhaus, er sagte mir, dass ich seine Tochter nie wiedersehen darf. Die ganze Familie war entsetzt und meine Freundin sprach auch kein Wort mehr mit mir. Ich hoffe, dass sie mir noch verzeiht, damit wir unsere Beziehung, die bisher gut lief, nicht wegen so einer Sache beenden. Ich sollte ihr wohl einfach meine Angst vor solchen Sachen (z.B. Clowns) gestehen. Es ist mir aber zu peinlich! Ich finde, sie hätte mir auch sagen sollen, dass der Typ im Kostüm ihr Vater war. Für die anwesenden Kinder auf der Party war dies natürlich ein schrecklicher Anblick, weil er ja auch stark aus der Nase blutete. Sie rannten verwirrt im Zimmer rum, und manche fingen sogar an, zu weinen. Ein kleiner Junge aber kam danach zu mir und sagte sehr begeistert, dass er mich total cool finden würde. Ich war ihm also ein schlechtes Vorbild. Darauf bin ich natürlich nicht stolz.

Beichthaus.com Beichte #00025763 vom 28.02.2009 um 11:21:51 Uhr in Dortmund (33 Kommentare).

Gebeichtet von Tjodalf666
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Drei Tage ohne nervige Freundin

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Lügen Dummheit Dortmund

Ich (m/18) habe meine Freundin angelogen. Sie wollte unbedingt etwas mit mir unternehmen, weil ich aber keine Lust hatte, erzählte ich ihr am Telefon dass meine Tante gestorben wäre, und das ich für drei Tage in die Schweiz müsste. Das hat sie mir geglaubt, und ich dachte, dass ich dann für drei Tage Ruhe hätte, schön wärs! Ich traf mich mit ein paar Kollegen und wir gingen Basketball spielen. Und ich sah meine Freundin im Bus, sie rannte sehr wütend auf mich zu und schrie mich an. Wir sind jetzt nicht mehr zusammen, weil sie dachte, dass ich sie betrügen würde.

Beichthaus.com Beichte #00025723 vom 21.02.2009 um 17:55:16 Uhr in Dortmund (17 Kommentare).

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