Wenn man nie zufrieden ist

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Habgier Hochmut Selbstsucht Maßlosigkeit Verschwendung

Ich bin nicht zufrieden, mit dem was ich habe. Der Freund meiner Mutter war Geschäftsführer eines großen Zeitungsverlags, wir haben tolle Autos, ein tolles Haus mit einem riesigen Grundstück, sogar einen Pool, aber manchmal wünsche ich mir, mehr Geld zu haben. Ich werde als Bonze bezeichnet, sehe mich aber nicht als solcher. Kleider machen Leute, und das ist auch wirklich wahr, meine Eltern sind nur noch selten auf Empfängen, denn mein Stiefvater hat sich selbstständig gemacht, und seit das Geschäft nicht mehr so gut läuft, habe ich Angst nicht mehr zur "High Society" unserer kleinen Stadt zu gehören, eigentlich sollte ich mich glücklich schätzen.

Beichthaus.com Beichte #00013296 vom 27.07.2006 um 05:57:08 Uhr (8 Kommentare).

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Falsche SM-Spielchen im Internet

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Engherzigkeit Falschheit Betrug Internet

Ich (w) bin verlogen, dumm und irgendwie so richtig übel versaut. Also ich wurde praktisch gezwungen. Aber das Schlimmste ist, dass ich deshalb nun das größte Problem bekommen habe, dass sich mir in meinem ganzen Leben an den Arsch geklebt hat. Vor ca. einem Monat bin ich zufällig auf einem SM-Chat gestoßen. Ich weiß nicht, ob ich einen Sinn im Hinterkopf hatte (wohl nicht), jedenfalls habe ich damit angefangen, die Leute da so richtig schlimm zu verarschen, aber so RICHTIG schlimm, richtig derbe. Mir ist peinlich, was ich alles gebracht habe. Die notgeilen, verpickelten Brillenträger haben mir befohlen, mir alles mögliche sonstwo hinzustecken, und mir hat es Spaß gemacht "Oh, ich komme!" zu schreiben. (Bitte Gott, glaube nicht, dass ich irgendwas davon getan habe! Ich habe mich bloß köstlich amüsieren wollen.)

Es hat mich im sexuellem Sinn nicht besonders angetörnt, aber es war einfach göttlich, zu sehen, was die armen Irren für Fantasien haben und wie wenig sie über die weibliche Anatomie wissen. Also was bei deren Vorstellungen alles in mir gesteckt hat, das passt auf keine Kuhhaut. Da ich aber fair, freundlich, liebenswürdig und höflich bin, habe ich ihnen zum Schluss (Schluss = Nachdem der männliche Unfall sich auf seine Tastatur verströmt hat) natürlich die Wahrheit gesagt, jedenfalls fast. Ich habe mich so richtig schön über die armen Wesen lustig gemacht, ich bin ja so verdammt gemein! Aber das Schlimmste kommt noch. Ich bin hetero und eigentlich keine Internetflirterin, überhaupt nicht. Jedenfalls hat mich eine Frau angesprochen, kein Tastenwichser.

Wir haben normal gechattet. Und jetzt habe ich mich in die Lady verknallt. Ich weiß nicht, wie das passieren konnte, ich stehe überhaupt nicht auf Frauen, aber sie ist so toll, so verdammt toll, ihr müsstet sie sehen, sage ich euch, und hören. Da gibt es nur ein Problem, so ein klitzekleines. Es ist nicht so, dass sie nicht auf Frauen stehen würde, aber sie ist Domina und verkappte Sadistin. JA, und ich werde sie demnächst treffen. JA, ich krepiere vor Angst. JA, ich werde nie in den Himmel kommen. JA, keine Sau weiß davon, nicht mal meine beste Freundin oder mein Hund. JA, das Leben ist gemein.

Beichthaus.com Beichte #00013211 vom 27.07.2006 um 02:35:03 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Unsensibel während der Schuldisco

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Engherzigkeit Vorurteile Selbstsucht Schule

Ahoi. Ich gebe jetzt auch mal meinen Senf dazu. Vielleicht lernt ja sogar jemand was daraus. Es gibt da eine Sache, die ich schon ziemlich lang bereue, ohne mich bei der Person jemals entschuldigt zu haben. Folgendes: Als ich noch auf der Schule war, gab es ein Mädchen in meiner Klasse. Sehr intelligent aber nicht besonders hübsch, ziemlich unscheinbar und wegen ihrer durchweg glänzenden Noten eher unbeliebt bei den "coolen" Mitschülern, mit denen ich so rumhing. Eigentlich war sie aber ein wirklich nettes Mädchen, dem ich nie im Leben etwas Schlechtes gewünscht hätte. Eines Tages, während einer Schuldisco, sprach sie mich dann an. Sie, die eigentlich superschüchtern war, wusste sich in ihrer Not nicht mehr anders zu helfen, als mir zu gestehen, dass sie sich in mich verliebt hat. Und das Einzige, was ich unsensibler Volltrottel ihr antwortete, war: "Nee, vergiss es." Es ist mir erst einige Zeit später klar geworden, wie schrecklich unsensibel ich reagiert habe. Zumindest habe ich mich nicht noch vor meinen Freunden darüber lustig gemacht. Trotzdem tut es mir bis heute aufrichtig leid.

Beichthaus.com Beichte #00013199 vom 27.07.2006 um 02:18:25 Uhr (3 Kommentare).

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Süchtig nach meinen Poker-Spielen

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Vandalismus Waghalsigkeit Maßlosigkeit Sucht Internet

Ich muss dringend beichten, dass ich dem Glücksspiel verfallen bin. Ich bin ein waschechter Online-Poker-Zocker. Mich haben schon etliche Freunde gewarnt, dass ich noch Haus und Hof verzocken werde, dies ist zum Glück noch nicht eingetreten. Nun habe ich ein besonderes Problem. Wenn ich in eine Pechsträhne hineingerate, neige ich dazu, innerlich so viel Aggressionen aufzustauen, dass ich nicht mehr weiß wohin damit! Ich habe schon mein Regal in seine Einzelteile zerlegt, als mich neulich ein grösseres Full House als das meinige schlug. Danach zerbrach ich mit der bloßen Faust meine Fensterscheibe, und habe auch noch den Toaster das Treppenhaus hinuntergeworfen, nachdem ich damit auf meinen Fernseher eingeschlagen hatte. Zunächst waren dann Blutspuren von meiner verletzten Faust auf dem Teppich, diese waren aber nicht mehr wichtig, nachdem ich mit einem Teppichmesser in einem erneuten Anfall der Raserei über meinen vom Straight Flush zerbröselten Vierling den gesamten Teppichboden aufgeritzt hatte.

Die Schäden in meiner Wohnung konnte ich durch bisherige Glückssträhnen wieder ausbügeln, doch ich habe große Angst davor, dass ich bald noch größere, schlimmere, und destruktivere Dinge anstellen könnte wenn nicht endlich diese fiesen Pechsträhnen aufhören! Leider bin ich auch süchtig und kann nicht aufhören mit dem Zocken. Meine Nachbarn müssen auch schon denken, dass ich ein Psychopath bin. Danke fürs Lesen!

Beichthaus.com Beichte #00013176 vom 27.07.2006 um 01:28:50 Uhr (5 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Was ich meiner Mitbewohnerin angetan habe

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Ekel Rache Zorn WG

Ich habe vor ein paar Jahren meiner damaligen Mitbewohnerin folgende Dinge angetan: Regelmäßig in die Milchtüte gespuckt und schön durchgeschüttelt; auf ihre Zahnbürste gepinkelt; Mücken und Spinnen in ihrem Kleiderschrank zwischen den Kleidern deponiert; alle ihre im Kühlschrank deponierten Joghurts mit Hefelösung geimpft; mehr als einmal ihre Wäsche und Unterwäsche in der Waschmaschine verfärben lassen; ihre Essensachen aus dem Tiefkühler auftauen lassen und dann wieder zurück gegeben und sonst noch ein paar kleine spontane Nettigkeiten, die mir jetzt aber nicht einfallen.

Ich (w) habe es gemacht, weil sie eine manipulative, eingebildete und faule Person war/ist, die mich unter dem Deckmantel einer Freundschaft sehr lang ausgenutzt hat. Wenn sie aber ihre Chancen kommen sah, ist sie jedes Mal ohne Rücksicht auf mich darauf losgerannt und hat sich einen Dreck um mich gekümmert. Sie verließ sich immer auf mich und ich kam mir am Schluss der WG schon vor wie ihre Angestellte.

Ich bereue von all diesen Aktionen wirklich gar nichts! Außer vielleicht, dass ich ihr beim allerletzten Handshake beim Auszug nicht so richtig schön ins Gesicht gesagt habe: "...und ach ja - ich habe dir auf die Zahnbürste gepinkelt und dein Essen verseucht."

Beichthaus.com Beichte #00013136 vom 26.07.2006 um 23:36:51 Uhr (3 Kommentare).

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