Heimliche Liebe

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Hiermit beichte ich, dass ich mich in eine platonische Freundin verliebt hab. Wir kennen uns jetzt schon ein Dreiviertel-Jahr und anfangs dachte ich, wir würden nicht zusammenpassen. Das sagte ich ihr und ich weiß nicht, ob es Glück oder Unglück war, dass sie der gleichen Meinung war, denn so konnten wir trotzdem Zeit miteinander verbringen. Irgendwie war da immernoch eine leichte Anziehung, etwas Unberührtes zwischen uns, aber es blieb dabei, dass wir nie was mit einander hatten. Ich treffe sie auch jetzt noch. Nur jetzt habe ich bemerkt, wieviel mehr sie mir gibt als all die anderen. Es ist wunderbar ihr zuzuhören, sie anzusehen und mit ihr Zeit zu verbringen. Manchmal denke ich, sie würde auch nicht abgeneigt sein, aber dann habe ich Schiss, dass das was wir jetzt miteinander haben, verloren geht, wenn es für sie nur für eine Nacht ist. Ich könnte mir in den Ar*** beißen, dass ich zu Beginn so sehr auf ihre Macken geachtet hab, dass sie viel labert wenn sie betrunken ist, dass sie teilweise kompliziert denkt und soviel denkt. Jetzt machen sie diese Dinge nur noch süßer. Man, ich will sie und kann es ihr nicht sagen. Du bist eine klasse Frau!

Beichthaus.com Beichte #00009280 vom 17.05.2006 um 16:22:32 Uhr (4 Kommentare).

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Drei Schritte zum Männer erobern

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Schamlosigkeit Selbstsucht Engherzigkeit Hochmut

Ich muss jetzt mal beichten, eine ganz schöne Schlampe zu sein. Ich spiele sehr gerne mit Typen. Erst scharf machen, dann kalte Schulter zeigen und dann ranlassen. Oh, wie mir das Spaß macht. Wenn ich jemanden will, bekomme ich ihn auch! Am Geilsten sind die anderen Weiber. Ich warte nur darauf, dass endlich mal eine ankommt und mir eine reinhauen will. Dann kann ich denen so eins aufs Fressbrett hauen! Aber irgendwie traut sich keine. Und dabei bin ich zierlich und die sind alle fett! Naja, liegt wohl auch an meinen Kumpels. Und außerdem muss ich beichten, dass ich die meisten Leute aus meinem Dorf hasse. Die sind alle so rotzdumm. Feiern tue ich lieber mit den Leuten aus Halle/S. Das macht voll Fund und Suff ist immer drin.

Beichthaus.com Beichte #00009244 vom 16.05.2006 um 21:49:21 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Es ist Gabe und Fluch zugleich

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Hochmut Zorn Dummheit

Man wollte mich schon in meiner Kindheit in ein Programm, bzw. eine schulische Einrichtung für besonders begabte Menschen stecken. Jedoch habe ich schon als Kind kein Bock darauf gehabt und wollte bei meinen Freunden bleiben. Rebelliert und getobt habe ich lange, bis ich von der Grundschule in eine Privatschule (ein sogenanntes "Elite-Gymnasium) wechselte und dort etwas Vorzügliches vorgefunden habe: Lauter dumme Menschen, die denken, sie seien etwas "Besseres". Auch dort war der Unterricht für mich so leicht wie der Toilettengang. Somit habe ich begonnen, meinen Mitschülern und Lehrern nur mit Sarkasmus, Ironie und Zynismus entgegenzutreten. Ich habe nur noch meine Mitschüler und Lehrer in verbalen Wortgefechten niedergemetzelt und pulverisiert, sodass selbst Schulpsychologen nichts mehr mit mir anzufangen wussten, da ich trotz "Fehlverhaltens" und offensichtliche Langeweile in allen Schulfächern, einschließlich Sport, mit überragender Leistung der Leistungsstärkste war.

Klausuren bzw. Prüfungen waren ein Witz für mich und lernen musste ich selten. Meine Mitmenschen, auch meine Familie, wurden so unerträglich langweilig für mich und verursachten durch ihre unglaubliche Dummheit und mickrigem Pseudowissen psychischen Terror bei mir. Es ist eine Gabe und ein Fluch zugleich. Ich kann einfach nur Spaß mit mir selbst haben und beneide Menschen, die in Geselligkeit aufblühen und genießen können. Inzwischen bin ich mit der Schule fertig, war selbstverständlich Jahrgangsbester, und sitze nun seit zwei Jahren rum und avancierte zu einem kleinen "Steppenwolf". Mal sehen, studieren möchte ich eigentlich auch nicht, da ich dort ansonsten wieder mit Pseudowissen/Halbwissen konfrontiert bin und mir die geballte lächerliche Dummheit von unserer angeblichen "Elite" Deutschlands anhören muss, und auch dort sicherlich wieder nichts zu tun haben werde, außer mich über Mitmenschen zu belustigen.

VERDAMMT, ich dachte in der Schule oft an Selbstmord, da die dummen Kommentare dieser angeblichen Intellektuellen, etwas leistungsstärkeren Schülern, nicht zum Aushalten waren. Das Schlimme ist nicht der Fakt, dass die Menschen stinkendes Halbwissen von sich geben, nein, dass die Minderbemittelten unter uns auch noch an das glauben, was diese Dilettanten von sich geben. Dann klatschen alle in die Hände und glauben geistige Höhenflüge und Orgasmen gehört zu haben. Dann kommt meine Rolle ins Spiel. Ich entlarve den verbalen Kotzhagel und zerschmettere das Ansehen und die angeblich geistige Stärker von Mitmenschen - egal ob Jugendliche, Erwachsene, Akademiker oder sonst was.

Nunja, meine Eltern sind nicht glücklich mit meiner Situation und schwafeln immer sehr niedlich und bemitleidenswert von "Nutz deine Begabung und Fähigkeiten. Gib unserer Gesellschaft positive Resonanz und tue was Gutes." Allerdings verstummen diese Menschen, deren Gene ich leider in mir trage, sehr schnell, wenn ich ihnen entgegentrete und meine direkte Meinung diesbezüglich ins Ohr singe. Was soll ich tun? Ich bin sicherlich kein "guter" Mensch, bin nicht gesellig, tue nichts Produktives und helfen tue ich schon gar nicht. Eigentlich verachte ich nur, auch mich selbst. Ich prügel beim Boxen nur die Mittrainierenden zusammen um meinen Hass abzubauen. Ich hatte erst eine Freundin, die allerdings heulend vor mir wegrannte, als ich sie über ihr minderbemitteltes Dasein aufgeklärt habe und ihre menschliche Schwäche und Makel hervorgehoben habe. Danach habe ich beschlossen, dass ich den Weibern zuliebe, keine Beziehung mehr anfangen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00009196 vom 15.05.2006 um 01:57:26 Uhr (16 Kommentare).

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Genderqueer

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Begehrlichkeit Fetisch München

Hallo, tja, wo soll ich anfangen. Es ist eine Sache, die mir niemand glaubt, die aber (leider) wahr ist. Ich bin weiblich und Mitte zwanzig und weiß seit ca. einem Jahr, dass ich "genderqueer" bin, das bedeutet ich fühle mich weder als Mann noch als Frau, sondern wie ein Mischwesen. Mein Problem ist nun, ich sehe sehr weiblich aus, d.h. niemand glaubt mir , dass ich diese transsexuelle Tendenzen habe. wenn ich zu hause bin ziehe ich immer heimlich Männerklamotten an, Hemd, Hose, Feinripphemd, Baggy Pants, usw, das steht mir nicht nur supergut, sondern ich es macht mich auch noch voll an. Ich habe mir sogar schon einen Männernamen zugelegt, Matt. Vor ein paar Tagen habe ich mir sogar die Haare kurz schneiden lassen und ich fühle mich so wohler. Am liebsten würde ich als Dragking (also als mann verkleidete frau) in irgendwelchen Clubs rumhängen. Diese Tendenzen werden immer stärker und ich weiß nicht wie lange ich es noch von der Öffentlichkeit geheimhalten kann. Dabei bin ich doch rein äußerlich das "Klischeeweibchen" schlechthin: Klein, schlank aber kurvig, bis vor ein paar Tagen noch lange blonde Haare, ein liebes Gesicht. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen, weil mir die Natur ein tolles Aussehen geschenkt hat und ich aber trotzdem manchmal ein Mann sein will. So viele Frauen würden gerne aussehen wie ich und ich weiß es nicht zu schätzen. Wenn ich mich so verhalten, anziehen und auftreten würde wie ich es gerne hätte, dann würde ich mich zwar wohler fühlen, aber ich bin gerade auf Jobsuche und habe Angst, dass ich wegen meines Aussehens nicht genommen werden könnte. Ich hasse diese Gesellschaft dafür, dass sie so naiv und altbacken an der strikten Trennung der Geschlechter festhält. Öffnet die Augen, die Realität sieht anders aus.

Beichthaus.com Beichte #00008964 vom 08.05.2006 um 18:09:45 Uhr in München (8 Kommentare).

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“Beichte

Ja Schatz, es war schön!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich es manchmal hasse, mit meinem Partner Sex zu haben, weil es einfach schlecht ist und dann trotzdem sage, dass es schön war. Musste raus.

Beichthaus.com Beichte #00008934 vom 07.05.2006 um 23:55:52 Uhr (1 Kommentare).

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