Optimismus rettet alles

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Verzweiflung

Nachdem ich vor sieben Monaten heiratete und mein Mann meinen Sohn auf das Äußerste terrorisierte und auch körperlich misshandelte, mich psychisch und körperlich an meine Grenzen brachte, verstarb auch noch meine Mutter kurz vor Weihnachten. Ihr könnt euch also denken, in welch einem Zustand ich mich zurzeit befinde. Ich musste diesen Mann mit der Polizei aus der Wohnung entfernen lassen, da sonst die Situation erneut eskaliert wäre. Daraufhin nahm er unter Polizeischutz seine ganzen Möbel mit. Seitdem sitze ich ohne Möbel in einer leeren Wohnung. Ist auch ok. Nichtsdestotrotz habe ich meinen Optimismus nicht verloren. Ich weiß, es wird immer weiter gehen und ich freue mich auf das, was alles an guten Dingen auf mich und meinen Sohn zukommt. So wohne ich weiterhin in einer Wohnung, die das Echo des Matterhorns noch toppt. Ich wünsche keinem von euch solche Erfahrungen.

Beichthaus.com Beichte #00020050 vom 01.01.2007 um 09:50:25 Uhr (6 Kommentare).

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Zeitungen im Container

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Faulheit Habgier Calau

Wir möchten beichten, dass wir soeben (wieder mal) die Prospekte, die wir eigentlich verteilen sollten, entsorgt haben. Wir kassieren das Geld aber trotzdem. Immerhin haben wir sie diesmal nicht in den naheliegenden Fluss, sondern in die Altpapiercontainer gesteckt.

Beichthaus.com Beichte #00020011 vom 30.12.2006 um 22:09:04 Uhr in Calau (4 Kommentare).

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“Beichte

Warum fehlt mir trotzdem etwas?

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Begehrlichkeit Maßlosigkeit

Ich (männlich, jeden Tag immer besser aussehend, erfolgreich in der Uni, mit Stipendien überschüttet) habe eine Freundin, die ich über alles liebe und die ich heiraten will. Aber trotzdem fehlt mir etwas. Verdammt, bin ich krank oder so?

Beichthaus.com Beichte #00019996 vom 30.12.2006 um 05:49:11 Uhr (12 Kommentare).

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Ich betrüge meine Freundin reihenweise

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Fremdgehen Sucht Internet

Ich betrüge meine Verlobte seit einigen Monaten. Angefangen hat es mit einer Anzeige in einer Kontaktbörse. Danach habe ich noch in einigen anderen online Vermittlungsbörsen ein Profil erstellt. Das hat mich eine Zeit lang richtig süchtig gemacht. Ich schrieb an einem Tag alleine an die 60 Mails an Frauenprofile. Mit einigen hatte ich sexuellen Kontakt und zeitweise war ich an einem Wochenende mit vier Frauen zusammen. Das war mein Lebensinhalt.
Nach einer Zeit wurde es mir zuviel und ich habe von einem Tag auf den anderen damit aufgehört. Doch Lust habe ich auf andere Frauen trotzdem. Obwohl meine Verlobte eine Sex Bombe ist, sie ist durchtrainiert und hat einen tollen Körper. Aber mich kitzelt das Abenteuer. Ich muss das machen.

Beichthaus.com Beichte #00019885 vom 26.12.2006 um 23:42:57 Uhr (5 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Die Deutschen müssen doch zusammenhalten

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Betrug Boshaftigkeit Habgier Gesellschaft Arbeit Palma de Mallorca

Ich bin seit vielen Jahren Maurer auf Mallorca. Letztes Jahr habe ich für einen reichen Schnösel, der ein Anwesen dort geerbt hat, zwei neue Torpfosten fundamentiert und gemauert. Der fragte mich dann, ob ich einen Schmied kenne, der ihm ein neues Eisentor dafür baut. Dieser Schmied kam dann und wollte unverschämte 6000 Euro dafür haben. Der Schnösel war trotzdem damit einverstanden. Ich habe dem Schmied aber gesagt, dass aus dem Deal nichts wird. Das Tor habe ich dann selber gebaut und die 6000 Euro kassiert. Das neue Tor war auch wirklich gut, bloß riss der eine Flügel von dem Scharnier ab, als der Schnösel öffnen wollte, weil ich eine Schweißnaht zu oberflächlich gesetzt hatte. Den herunterfallenden Torflügel wollte der Schnösel noch irgendwie retten, doch er war zu schwer und so fielen die beiden in die Rabatten. Auf seinen Hilferuf hin kam ich hinzu. Ich richtete den Torflügel wieder auf und habe dann diesmal wirklich korrekt den Torflügel mit dem Scharnier verschweißt – Maurer verstehen halt manchmal auch was vom Schweißen.

Der glückliche Schnösel bot mir Bezahlung an. Das habe ich natürlich abgelehnt und sagte, dass wir Deutsche im Ausland einfach zusammenhalten müssen, sonst ziehen uns die Gauner hier über den Tisch. Danach haben wir dann gemeinsam und ausführlich über die levantinische Mentalität lamentiert und zwar immer hässlicher, je mehr der großzügig ausgeschenkte Tempranillo 2001 dabei zugrunde ging. Aber ich fühlte mich dabei immer schlechter. So weit, so übel. Zu beichten ist aber bloß, dass ich dem ganzen nationalistischen Dreck vom innersten Herzen her gewohnheitsmäßig zugestimmt habe.

Beichthaus.com Beichte #00019792 vom 24.12.2006 um 13:05:48 Uhr in Palma de Mallorca (2 Kommentare).

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