Ihr seid meine Konkurrenz!

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Selbstsucht Engherzigkeit Vorurteile Dummheit Studentenleben Frankfurt

Ich (w) beichte, dass ich in der Hausarbeiten-Phase regelmäßig die relevanten Bücher und Zeitschriften, die ich in die Finger bekomme, verstecke. Dabei denke ich mir: Selbst Schuld, wenn ihr zu langsam seid! Einmal haben sich nach Abgabe der Hausarbeiten einige darüber beschwert, dass sie ein für die entsprechende Arbeit sehr wichtiges Buch nicht gefunden hätten. Ich habe so getan, als sei auch ich von diesem Problem betroffen gewesen und habe mich mit ihnen darüber geärgert. Zum Glück kann sich niemand mein Exemplar anschauen. Dort steht das besagte Buch nämlich ganz oben im Literaturverzeichnis! Außerdem tue ich nach außen so, als würde ich mich für die guten Leistungen der Anderen freuen. Dabei gönne ich ihnen überhaupt nichts und würde alles tun, um zu verhindern, dass sie besser sind als ich!

Ich hasse sie zwar nicht, sehe sie aber als meine Konkurrenten an. Mit denjenigen, die stets schlechte Leistungen erzielen, kann ich zudem nichts anfangen. Als dumm würde ich sie dennoch nicht unbedingt bezeichnen. Vielmehr ist es die fehlende Zielstrebigkeit, die mich anwidert. Und noch was: Wenn ich mit Leuten über die Hausarbeit rede, führe ich sie absichtlich in die falsche Richtung. Auch da denke ich mir: Selbst Schuld, wenn du zu blöd bist, um selbst nachzudenken! Ich weiß, dass mein Verhalten falsch ist, aber es ist schwierig, etwas zu ändern. Der Umstand, dass diese Leute die nachteiligen Auswirkungen meines Verhaltens einfach durch mehr Ehrgeiz und Einsatz von Verstand vermeiden könnten, hindert mich daran.

Beichthaus.com Beichte #00038588 vom 04.08.2016 um 23:11:56 Uhr in 60325 Frankfurt (Bockenheimer Landstraße) (23 Kommentare).

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Meine Wichs-Vorlage ist mit meinem Bruder zusammen!

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Masturbation

Ich (m/27) würde hier gerne beichten, dass ich masturbiere und dabei oft an die Frau meines Bruders denken muss. Mir hat sie schon immer irgendwie gefallen, schon bevor sie überhaupt mit meinem Bruder zusammen war - wir kannten uns schon länger. Ich hatte dann oft diese Gedanken von ihr und habe auch nicht daran gedacht, damit aufzuhören, als sie mit meinem Bruder zusammenkam. Ich war der Meinung, meine Gedanken sind meine Gedanken und ich störe damit ja auch keinen. Und da ich selbst nie eine Freundin haben werde, kann ich mir zumindest das "gönnen."

Beichthaus.com Beichte #00038587 vom 04.08.2016 um 22:00:27 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Eine Nachbarin für Blowjobs

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Fremdgehen Schamlosigkeit Selbstsucht Nachbarn

Meine Freundin und ich (m/33) leben seit ein paar Monaten in einer neuen Wohnung in einer neuen Siedlung. Es sind alles Paare um uns herum und grundsätzlich eine tolle Nachbarschaft. In der Nachbarschaft gibt es ein Paar (beide um die 40), und sie sind wohl religiös. Jedenfalls sind sie jeden Sonntag in der Kirche. Na ja, kann mir egal sein, aber die Alte sieht gar nicht so schlecht aus. Süßes Gesicht und etwas mehr auf den Rippen. Gerade richtig eben. Wie das so ist, begegnet man sich und quatscht über dieses und jenes. So trifft man sich auch in der Waschküche - und da fängt meine Beichte an.

Neulich traf ich eben die Dame in der Waschküche und wir haben uns nett unterhalten und irgendwie hat sie im Gespräch durchblicken lassen, dass sie frustriert ist. Ich, der nette Nachbar, habe natürlich gleich nachgefragt und sie sagte so etwas wie: "Na ja, nach ein paar Jahren Ehe schiebt sich der Alltag rein und es prickelt nicht mehr wie früher" - und ihr Typ wäre eh der erste Mann in ihrem Leben. Ich habe dann den Verständnisvollen gegeben und gesagt, dass sich das bestimmt wieder legt und dass es normal ist. Das Gespräch ging irgendwie so weiter und, um es kurz zu machen, sie sagte mir danach ziemlich direkt, dass sie noch nie Oralsex hatte, da ihr Typ dies aus religiösen Gründen nicht machen will. Ihr könnt euch jetzt sicher vorstellen, was passiert ist: Sie hat mir in der Waschküche einen geblasen! Es war nicht gerade der Hit, aber trotzdem war ich stark verwirrt danach und wusste nicht, wie ich reagieren soll. Ich habe irgendwas gemurmelt, dass ich wieder los muss, und bin dann ab.

Ich hatte echt ein mieses Gewissen, sage ich euch. Zwei bis drei Tage später haben wir uns wieder getroffen und sie hat sich tatsächlich bei mir für den "Überfall" entschuldigt. Ich habe dann auch etwas gestammelt, von wegen dass es okay ist und für das erste Mal gar nicht so schlecht war. Sie sagte dann, dass sie gerne üben würde, wenn ich nichts dagegen hätte. Natürlich hatte ich nichts dagegen. Ganz ehrlich Leute: Wer von euch hätte Nein gesagt?! Jetzt läuft das schon seit drei Monaten und mindestens zwei Mal die Woche kriege ich in der Waschküche oder im Keller einen Blowjob. Sie steht total drauf - mal will sie schlucken, mal will sie es auf ihrem Gesicht haben. Ich habe echt ein mieses Gewissen deswegen. Erstens wegen meiner Freundin, die alles andere als prüde ist, und auch wegen ihres Typen. Aber der Gedanke daran, wie sie vor mir kniet und die Geräusche, welche sie beim Schlucken macht, machen mich einfach nur noch geil! Ich bitte um Absolution

Beichthaus.com Beichte #00038586 vom 04.08.2016 um 15:49:34 Uhr (23 Kommentare).

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Mein Mobber beim Vorstellungsgespräch

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Rache Zorn Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Schule

Vor mittlerweile fünfzehn Jahren wurde ich in der Mittelstufe von einem bestimmten Mädchen heftig gemobbt. Diese Plage kannte ich schon seit der Grundschule, weil sie im Nachbardorf wohnte. Unglücklicherweise besuchte sie dann dasselbe Gymnasium wie ich. Und der Spaß begann. Ich war zu diesem Zeitpunkt ein eher unauffälliger, stiller Schüler - also das ideale Opfer für dieses unmögliche Mädchen. Meine Eltern meinten immer, ich solle mich nicht wehren, sonst werde es nur noch schlimmer. Was für ein Unsinn. Die, nicht nur mich betreffende, Qual aus Sachen verstecken, Eigentum zerstören, Diffamieren und Denunzieren, Telefonterror und dergleichen hielt an, bis Madame das Gymnasium mit Beginn der Oberstufe verließ. Kinder sind grausam.

Mittlerweile bin ich privat und beruflich sorgenfrei aufgestellt, nenne eine wunderbare Familie mein Eigen und führe eine mittelgroße Firma, die derzeit beginnt, sich in einen internationalen Konzern zu verwandeln. Für Einstellungen ist unsere Personalabteilung zuständig, aber hin und wieder lasse ich mir Bewerbungen auf meinen Tisch legen, um mitzuentscheiden. Und tatsächlich bewarb sich oben erwähnte Plage mit einem Anschreiben voller Rechtschreibfehler, hineinkopierten Phrasen aus dem Internet - was an zwei verschiedenen Schriftarten klar ersichtlich war - sowie einem Lebenslauf, dessen Kern ein im dritten Semester abgebrochenes BWL-Studium war. Sie bewarb sich übrigens auf eine Stelle im unteren Management-Bereich, wofür sie tatsächlich nicht im Geringsten qualifiziert war.

Ich beichte, dass ich die Dame, als ich den krassen Zufall langsam als solchen akzeptierte, zum kurzen Kennenlerngespräch einlud. Sie fand sich in meinem Arbeitszimmer vor acht Personalern und mir wieder, wurde zwei Stunden gegrillt, wobei alle am Konferenztisch saßen und sie stand, kein Getränk angeboten bekam, nie ausreden konnte, anhand Partyfotos aus dem blauen F zerpflückt wurde, bescheuerte Tests absolvieren musste ("Was ist der 19. Buchstabe von hinten im Alphabet ohne Vokale") und ahnte bis zum Schluss, als ich mich vorstellte, nicht, was eigentlich abgeht. Ich unterbrach sie, als sie über irgendwelche meditativen Grenzerfahrungen in Laos schwurbelte, und erzählte den Personalkollegen ganz detailliert hässliche Episoden aus der Schulzeit, hatte sogar ein altes Lateinheft dabei, dass sie damals mit ekelhaften und schweinischen Drohungen verziert hatte, und ließ mich nicht von zunächst verwirrten, dann erbosten randomisiert eingeworfenen Beschimpfungen der Dame unterbrechen. Die Dame erlebte in insgesamt einhundertfünfundzwanzig Minuten, die durch einen Abgang mit Heulkrampf endeten, zwar nur einen kleinen Teil der Demütigungen, die ich damals im Gymnasium erlitt, ahnt aber nun, dass Karma wirklich eine ... ist.

Beichthaus.com Beichte #00038585 vom 05.08.2016 um 10:56:04 Uhr (31 Kommentare).

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Der geblümte Duschvorhang vom letzten Wochenende

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Trunksucht Ekel Unreinlichkeit Lügen Last Night

Letztes Wochenende gab es einen Zwischenfall, den ich inzwischen bereue und hiermit beichten möchte. Es war eine dieser Studentenpartys, es wurde extrem viel getrunken (von mir) und der Abend nahm seinen Lauf. Zu später Stunde meldete sich mein Darm erst zaghaft, dann aber immer vehementer - ein gewaltiger Bierflöz kündigte sich an. Im vollen Bewusstsein, dass besagte Bierflöze bei mir unmenschlich stinken, versuchte ich mit aller Macht meinem Ringmuskel Einhalt zu gebieten und die Sauerei auf später, in meine eigene Wohnung zu verschieben. Unglücklicherweise schien mein Mastdarm ein Eigenleben zu haben und so kam es, dass ich mich dann doch, wenn auch widerwillig, zur Toilette der Studentenwohnung begab - in gebückter Haltung. Es war, wie es kommen musste. In weiser Voraussicht legte ich alle 0,5 Liter eine Zwischenspülung ein und fühlte mich gut, befreit von dem unsagbaren Druck.

Leider, und jetzt kommt die Beichte, gab es kein Toilettenpapier mehr - was ich vorher natürlich nicht gecheckt hatte. In meiner Not wusste ich mir nicht anders zu helfen, als den Stoff des Duschvorhangs Zweckzuentfremden. Ich polierte mir also die Kimme mit einem blümchengemusterten Duschvorhang, was diesen in erbärmlichem und bedauernswertem Zustand zurückließ. Anschließend bin ich zurück zur Party und habe lauthals geblökt, dass wohl irgendwer eine Sauerei auf der Toilette veranstaltet hätte und ich fast hätte brechen müssen, bei dem Anblick. Was leider den Effekt hatte, dass der Wohnungsbesitzer und die anwesenden Gäste neugierig wurden und alle schauen gingen. Nur gut, dass mich wohl niemand im Verdacht hatte. Ich bitte um Vergebung und um einen neuen Duschvorhang für den Gastgeber.

Beichthaus.com Beichte #00038584 vom 05.08.2016 um 02:17:11 Uhr (20 Kommentare).

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