Traumberuf: Visagistin

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Neid Falschheit Eifersucht Stolz Kempten

Ich (w/18) möchte beichten, dass ich allen alten Freunden von mir aus dem Weg gehe, die das geschafft haben, was ich noch schaffen will. Ich möchte nämlich unbedingt Visagistin werden, und eine Ausbildung als Friseurin absolvieren. Insgesamt haben fünf Freundinnen vor einem Jahr eine Ausbildung zur Friseurin angefangen und haben scheinbar das gleiche Ziel wie ich. Ich habe genau in diesem Zeitraum den Kontakt abgebrochen, anfangs weil ich mich geschämt habe, dass ich keine Ausbildung gefunden habe - jetzt einfach nur, weil ich neidisch bin und ich dieses Gefühl nicht besonders mag, weil es mich eher depressiv und antriebslos macht. Gestern habe ich eine alte Freundin von mir gesehen - sie hat gerade mit ihrem Auto geparkt und mich direkt angeschaut. Ich stand sogar vor ihr.

Sie sah viel hübscher aus als früher und war wirklich sehr stark geschminkt, gestylt und hatte die Haare wunderschön. Ich dagegen war ungeschminkt, hässlich angezogen und meine Haare waren verwuschelt, ich hatte fette Augenringe und war mit meinem Hund spazieren. Als unsere Blicke sich trafen, habe ich mich erschrocken und habe bedauernswert nach rechts geschaut, während meine Haare mein Gesicht verdeckten und ich schnell mit meinem süßen Hund abgedampft bin. Ich wollte einem Gespräch aus dem Weg gehen, das eventuell mit "Hey, was machst du jetzt so, und hast du jetzt auch einen Führerschein und ein Auto?" beginnt, so wie es schon oft vorgekommen war. Ich wollte mir diese Erniedrigung allerdings nicht geben und deshalb bin ich einfach gegangen. Eine kleine Beichte kommt wohl jetzt dazu - immer wenn mich jemand fragt, was ich mache, sage ich einfach, dass ich eine Gesangsausbildung mache, Gesangslehrerin werde und eine eigene Gesangsschule plane. Dafür müsste ich dann auch ganz weit wegziehen.

Im Grunde genommen ist es nur eine kleine Lüge, denn ich nehme ja Gesangsunterricht, singe schon, seit ich ein kleines Kind bin und kann die Techniken schon recht gut ausführen und weiß viel - aber dazu muss man eigentlich studieren. Jedenfalls wenn man eine richtige Gesangslehrerin werden will, alles andere wäre stümperhaft und nicht gut für die Schüler. Naja, ich will einfach nicht, dass andere sehen, dass ich ein Loser bin, der bis heute keine Ausbildung gefunden hat. Ich hoffe, das wird sich bald ändern, denn der Neid frisst mich auf. Ich weiß nicht, ob mich jemand verstehen kann - wahrscheinlich eher nicht, aber das ist eine ziemlich aufreibende Sache für mich und es tut mir wirklich sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00034594 vom 13.12.2014 um 18:48:42 Uhr in 87439 Kempten (17 Kommentare).

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Übersprungene Fahrstunden

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Betrug Falschheit Waghalsigkeit Auto & Co.

Als ich meinen Führerschein machte, hatten wir eine Art Stempelkarte, auf der der Fahrlehrer die absolvierten Stunden eingetragen hat. Erst wenn eine bestimmte Anzahl voll war, durfte man zur Prüfung antreten. Ich glaube, es waren 20 oder 40 Stunden, ich weiß es nicht mehr. Diese Karte hatte kleine Kästchen, in denen die Paraphe des Lehrers reingekritzelt wurde. Ich beichte, dass ich mindestens drei dieser Paraphen gefälscht habe, um früher Antreten zu können. Es hat nie jemand gemerkt.

Beichthaus.com Beichte #00034565 vom 10.12.2014 um 14:56:44 Uhr (8 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Was die Klassenlehrerin alles frisst

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Boshaftigkeit Kinder Schule

In der Grundschule in der ersten Klasse erzählte mein Banknachbar einmal, was die Klassenlehrerin alles fressen würde. Als ich fassungslos sagte, dass ich nun der Lehrerin erzählen müsse, was für böse Wörter er über sie sagt, wurde er schnell panisch und flehte mich eindringlich an, nichts zu sagen. Also hielt ich dicht. Die Lehrerin musste später für fast ein ganzes Jahr ins Krankenhaus. Als sie wieder kam, erinnerte ich mich plötzlich wieder an die alte Geschichte und drohte meinem Banknachbarn fortan immer wieder damit, zu ihr zu gehen und alles zu sagen, woraufhin er jedes Mal in Tränen ausbrach. Das wurde so eine Art Spiel für mich. Einige Male machte ich mich auch auf den Weg zu ihr, langsam natürlich um alles auszukosten. Er wurde direkt hysterisch, fiel vor mir auf die Knie, versprach mir, alles zu tun, wenn ich es nur nicht sagte.

Irgendwann aber verlor ich die Lust an der Sache und auch aus reiner Neugier, wie denn nun die Reaktion ausfallen würde, machte ich eines Tages meine Drohung wahr und sagte der Lehrerin alles. Wie es kommen musste, rotierte mein Banknachbar schreiend und heulend auf dem Boden. Für ihn musste das die Erfüllung sämtlicher Albträume sein. Die Lehrerin blieb aber cool, beließ es bei einer Ermahnung, sagte "so etwas sagt man aber nicht" und damit war alles vorbei. Auch wenn es nicht danach klingt, waren wir beste Freunde, bis uns zwei Umzüge unserer Familien trennten. Danach sahen wir uns noch einmal, es gab nie Streit zwischen uns. Ich möchte beichten, dass ich einen armen Jungen immer wieder und wieder leiden ließ, nur weil es mir so viel Spaß bereitete, ihm eine Lektion zu erteilen. Trotzdem: So etwas sagt man einfach nicht.

Beichthaus.com Beichte #00034561 vom 09.12.2014 um 23:20:49 Uhr (6 Kommentare).

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Manipulation bei der Maßnahme vom Jobcenter

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Schamlosigkeit Boshaftigkeit Zorn Hannover

Es ist ein paar Jahre her - ich war gerade mit der Schule fertig und hatte noch keinen Ausbildungsplatz. Nachdem ich mich beim Jobcenter arbeitslos gemeldet hatte, wurde ich in eine "Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme" geschickt. Jedoch hatte ich schon vom ersten Tag an keine Lust auf diese "Maßnahme", da dort nur Asoziale, Kriminelle, und unmotivierte Jugendliche waren, zumindest 70 Prozent ohne einen Schulabschluss. Ich war das komplette Gegenteil - keine Vorstrafen, motiviert, Abitur etc. Also habe ich mir geschworen, nicht nur ordentlich Bewerbungen zu schreiben, sondern diesen gesellschaftlichen Abschaum ordentlich zu ärgern. Wie ich meinen Spaß gehabt habe, indem ich die eine oder andere Zukunft (kurz- oder langfristig) ruiniert habe? Ich habe sehr gute Kenntnisse im Bereich IT, und ich habe auch gute Kenntnisse, wenn es um das Thema Hacken oder Manipulieren geht. Und ich hatte eine unglaublich unintelligente "Betreuerin", die nicht nur ihren Rechner unbeobachtet ließ, nein, sie hatte ihren Benutzernamen sowie alle Passwörter auf einem Zettel unter der Tastatur versteckt. Und die Sicherheitsrichtlinien waren teilweise mehr als mangelhaft.


Also habe ich gewartet, bis sie Pause hatte, der PC war somit frei zugänglich. Mit einem USB-Stick und diversen Tools sowie mit den ganzen Passwörtern und den kuriosen Sicherheitsrichtlinien habe ich mir nicht nur einen dauerhaften Zugang mit Adminrechten auf fast allen Bereichen verschafft, ich habe auch noch schön einen Fernzugang eingerichtet. Zu Hause fing mein Spaß erst richtig an. Ich hatte Zugriff auf alle Daten, Informationen, Bewerbungen, Einträge, Pläne, Tests, Informationen von bzw. für das Jobcenter, komplette Systeme sowie viele Server, Drucker, Router, VoIP, also auf das gesamte Schulnetzwerk von den zwei Standorten inkl. aller PCs, Laptops, Telefone und mehr. Ich hätte nie gedacht, dass alles wirklich so schlecht konfiguriert und gesichert ist. Dumme Mitarbeiter, unprofessionelle IT-Kollegen. Aber ich hatte immerhin Zugriff auf quasi alle Daten! Und ich konnte vieles, wirklich vieles Bearbeiten. Die Qualität der Anwendungen war unterirdisch.


Ich habe alles Mögliche verändert, manipuliert und einiges gelöscht. So sind fehlerhafte Bewerbungen verschickt worden, die "Teilnehmer" konnten ihre Betreuer nicht anrufen, Urlaubspläne und Urlaubstage stimmten nicht, die Drucker habe ich mit "Vorlagen" gefüttert, sodass zum Beispiel bei einer Bewerbung hinter dem Anschreiben ganz dezent zwei Hunde beim Sex mitgedruckt wurden und noch vieles mehr. Es ging lange gut. Viele haben dadurch erst recht Absagen bekommen, einige haben wegen mir Abmahnungen erhalten, teilweise waren die wegen mir nicht mehr im System verzeichnet, konnten gewisse Abschlüsse und Qualifikationen nicht machen und Ähnliches. Nachdem ich nach relativ kurzer Zeit einen Ausbildungsplatz gefunden habe, habe ich mich dort nie mehr blicken lassen. Jedoch habe ich jeden Tag irgendwelche Manipulationen im System vorgenommen und ich konnte immer öfters beobachten, wie durch meine Manipulationen immer mehr Anträge von den Betreuern zum Jobcenter wanderten, weil die Teilnehmer unentschuldigte Fehltage hatten, katastrophale Bewerbungen abschickten, sich nie telefonisch meldeten und so weiter. Auch verschwanden ab und zu Teilnehmer aus dem System.


Irgendwann muss aber jemand misstrauisch geworden sein. Ich meine: So viele Problemfälle?! Und das quasi ohne Ende? Ich habe, kurz bevor alles aufflog, den Mailverkehr einer Betreuerin mit dem Jobcenter gelesen, wo sie den Verdacht äußerte, die Teilnehmer seien nicht für alles verantwortlich und sollen mal alle Änderungen, Zugriffe und Sonstiges auf Fehler bzw. Unstimmigkeiten überprüfen. Zwei Tage später hatte ich keinen Zugriff mehr. Was danach passiert ist, ob die unschuldig Bestraften wieder eine Chance bekommen haben und ob die Sicherheit wieder gewährleistet ist, kann ich nicht beantworten. Ich habe mit niemandem "von dort" Kontakt. Jedoch bin ich mir zu 99,9 Prozent sicher, dass ich die Zukunft einiger Personen - teilweise - zerstört habe. Inzwischen sind ein paar Jahre vergangen, meine Lehre habe ich erfolgreich beendet und arbeite an einem guten Arbeitsplatz. Jedoch tut es mir wahnsinnig leid, was ich den Personen damals angetan habe. Warum? Ich habe in der Stadt vor Kurzem einen ehemaligen Teilnehmer gesehen - ohne Job und ohne Wohnung. Seitdem fühle ich mich wahnsinnig schuldig. Im echten Leben habe ich es bisher niemandem gebeichtet, weil ich mich dadurch strafbar gemacht habe. Falls ein ehemaliges Mitglied das dennoch lesen sollte: Es tut mir wahnsinnig leid!

Beichthaus.com Beichte #00034551 vom 08.12.2014 um 20:50:09 Uhr in 30161 Hannover (Hamburger Allee) (10 Kommentare).

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“Beichte

Der Lehrer mit den engen Hemden

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Peinlichkeit Dummheit Schule Augsburg

Ich respektiere alle Menschen - unabhängig von Herkunft, Religion und Aussehen. Ich bin nun in der elften Klasse und habe seit der sechsten Klasse denselben Religionslehrer. Er war schon von Beginn an ein sehr wohlgenährter Mensch. Aber in den letzten beiden Jahren vergrößerte sich sein Körperumfang um gefühlt das Doppelte, während er seine Hemden nicht durch Größere ersetzte. Ich möchte beichten, dass wir uns auf höchst unreifem Niveau über unseren dicken, aber netten Lehrer lustig machen. Dabei ist er einer der intelligentesten und gebildetsten Menschen, die ich kenne. Auch ist er sehr sympathisch und wir verstehen uns auch alle sehr gut mit ihm, was auch durch unsere lange und erfolgreiche Zusammenarbeit entstanden ist. Trotzdem schließen wir Wetten ab, wann die Knöpfe an seinen Hemden reißen, und überlegen uns, ihm zum Geburtstag einen Frauen-BH zu schenken! Wenn er seinen mächtigen Bauch auf dem Tisch ablegt, müssen wir uns immer sehr zusammenreißen, um nicht zu laut zu lachen! Ich schäme mich für dieses unreife und respektlose Verhalten zutiefst, aber wir können einfach nicht anders in diesen Stunden.

Beichthaus.com Beichte #00034549 vom 08.12.2014 um 17:07:32 Uhr in 86150 Augsburg (Theodor-Heuss-Platz) (7 Kommentare).

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