Alles verzockt

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Diebstahl Sucht Dummheit Lügen Geld

Ich bin 21 Jahre alt und seit meinem siebzehnten Lebensjahr Spiel- bzw. Wettsüchtig. Ich verspielte erst meine Ersparnisse, also knapp 6000 Euro in kürzester Zeit und kam dann auf die Idee, meinem Arbeitgeber Geld zu stehlen. Ich schaffte es irgendwie, innerhalb von zwei Monaten um die 10.000 Euro zu stehlen, was dann natürlich auffiel. Meine Eltern zahlten es zurück, ebenso wie meine Rechnungen, die ich weiterhin ansammelte. Da kamen knapp auch 8000 Euro zusammen, außerdem verbrachte ich noch drei Wochen im Jugendarrest, um meine Straftat abzusitzen. Inzwischen arbeite ich wieder und verdiene ganz gut, mit 1600 Euro netto, aber ich schaffe es einfach nicht, von meiner Sucht wegzukommen. Ich habe schon eine Therapie gemacht, die aber keinen Erfolg hatte. Da ich durch meinen Job in den letzten Wochen weniger Zeit hatte, habe ich verhältnismäßig wenig Geld verloren - aber ich möchte ab heute nicht mehr Wetten. Nun ist Schluss! Ich habe in den letzten vier Jahren nicht nur unglaublich viel Geld verzockt, sondern auch gelogen und sogar meiner Mutter den Schmuck gestohlen um meine Sucht zu befriedigen. Aber ich werde mich bessern.

Beichthaus.com Beichte #00031760 vom 17.08.2013 um 18:09:28 Uhr (11 Kommentare).

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Der Zwang zu lügen

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Lügen Falschheit Verzweiflung Engherzigkeit Partnerschaft Garrel

Ich habe eine Zeit lang ziemlich krumme Dinger gedreht, wie Urkundenfälschung und Drogenhandel, und bin es daher gewohnt, niemandem zu vertrauen. Denn egal, ob der Typ seit Kindheitstagen dein bester Freund ist - wenn es um Drogen geht, werden alle zu Tieren. Also habe ich jahrelang eigentlich permanent gelogen, was meine Vergangenheit, meine Gegenwart und sogar meinen Namen angeht. Ich wollte niemanden auch nur einen Zentimeter an mich ranlassen, um nicht verraten oder verletzt zu werden. Seit zwei Jahren ungefähr bin ich aber raus aus der Kriminalität und habe einen legalen, ganz normalen, Job und führe ein ziemlich durchschnittliches Leben. Was aber nicht heißt, dass ich aufgehört habe, zu lügen. Vor ein paar Monaten lernte ich dann eine Frau kennen.


Ich zog dieselbe Nummer ab wie immer und erzählte ihr quasi das Blaue vom Himmel. Was ich alles gemacht habe und wo ich schon überall war - normalerweise lassen sich die Frauen dann auch auf eine Nacht mit mir ein, bis ich sie morgens wieder nach Hause schicke. Aber diese Frau war ganz anders. Anstatt alles, das ich erzählte, nur bewundernd hinzunehmen, ging sie darauf ein, hakte nach und betrachtete vieles mit Skepsis. Sie las irgendwie in mir, wie in einem Buch und ging nach dem Abend dann alleine zu sich. Ich verabredete mich immer wieder mit ihr, weil sie mich so faszinierte, und verliebte mich in sie. Aber, obwohl ich sie wirklich vergöttere, kann ich einfach nicht damit aufhören, sie zu belügen. Das fängt bei völlig nichtigen Kleinigkeiten an geht dann aber bis zu ganzen Lebensabschnitten, die einfach erstunken und erlogen sind. Ich glaube, dass sie insgeheim weiß, dass ich eigentlich nie wirklich die Wahrheit sage und mich trotzdem liebt. Ich versuche wirklich, es zu lassen, weil sie mir echt am Herzen liegt, aber es ist unheimlich schwer, diese Gewohnheit abzulegen. Momentan denke ich über eine Therapie nach, kann mich aber noch nicht ganz dazu durchringen.

Beichthaus.com Beichte #00031757 vom 17.08.2013 um 02:10:14 Uhr in Garrel (13 Kommentare).

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Bleibt man besser alleine?

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Begehrlichkeit Selbstsucht Maßlosigkeit Verzweiflung

Ich (w/24) möchte beichten, dass ich, aus egoistischen Gründen, mit meinem Freund Schluss gemacht habe. Unsere fast fünfjährige Beziehung war bei Weitem nicht perfekt und ich wollte "mehr von meinem restlichen Leben", als "nur" eine mäßige Beziehung. Gerade aber beginne ich, mich zu fragen, ob das richtig war. Ich bin relativ jung, vom Aussehen her durchschnittlich und intelligenzmäßig kann ich mit den meisten Menschen mithalten. Aber trotzdem fühle ich mich furchtbar einsam! Vielleicht ist es auch einfach mein geringes Selbstbewusstsein, das ich ansonsten so gut tarne, und unter dem ich gerade so leide. Was ist jetzt eigentlich die Beichte? Dass ich einsam bin. Und dass ich aus Selbstsucht einen der wenigen Menschen verlassen habe, die wenigstens immer da waren. Aber ist das genug? Ist es fair, mit einem Menschen zusammenzubleiben, bloß, weil der "immer da ist" und keinen größeren Mist baut? Ist das wirklich schon alles? Wenn ja, bleibe ich wohl doch besser alleine.

Beichthaus.com Beichte #00031756 vom 16.08.2013 um 22:03:33 Uhr (15 Kommentare).

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Mein Mann hat mich mit Nutten betrogen

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Fremdgehen Falschheit Engherzigkeit Partnerschaft

Im Jahre 2009 erfuhr ich, dass mein Mann mir sechs Jahre lang fremdgegangen ist. Er ist zu Nutten gegangen und hat mich sogar während meiner Schwangerschaft betrogen. Viele Verwandte und Freunde empfahlen mir, ihn zu verlassen, doch ich konnte es nicht. Auch heute bin ich nicht bereit dazu, die Liebe zu ihm ist einfach zu stark. Aber jetzt bin ich selbst schwach geworden und es tut mir sehr leid. Es war zwar nur Rumgeknutsche, aber dennoch bin ich damit fremdgegangen. Ich ärgere mich über mich selbst, weil ich schwach geworden bin. Ich kann an nichts anderes mehr denken, als daran, dass ich mich auf sein Niveau herabgelassen habe. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00031754 vom 16.08.2013 um 18:19:01 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Auf dem Männerklo

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Fetisch Morallosigkeit Schamlosigkeit Selbstsucht Intim Hildesheim

Ich (w) habe ein seltsames Hobby entdeckt. Als ich vor einigen Monaten in der Schlange zur Toilette eines großen Flohmarktes stand, sah ich, wie eine Frau vor mir in die Männertoilette huschte. Da die Warteschlange an der Damenreihe nur sehr langsam schrumpfte, meine Blase drückte und ich den freien Sonntag auch sinnvoller als mit Warten verbringen wollte, tat ich es ihr gleich, als sie den Herrenbereich wieder verließ. Ich muss dazu sagen, dass die Toilette dort auf sehr engem Raum gebaut ist. Auch im Herrenbereich, wie ich nun sah, denn als ich die Tür öffnete, sah ich, dass man erst die Pinkelbecken passieren muss, um zu einer einzelnen Kabine zu gelangen. Auf beiden Seiten stand an jenem Tag jeweils ein Mann. Ich lief beschämt zur, zum Glück freien, Kabine durch, wobei ich mich schon beinahe zwischen den beiden durchdrängeln musste. Als ich die Tür dann von innen verschließen wollte, sah ich zwangsläufig dem links stehenden Mann genau auf seinen urinierenden Penis.


Ich weiß nicht, warum, aber in dem Moment wurde ich extrem sexuell stimuliert. Dabei sah der Mann nicht einmal besonders attraktiv aus. Es war auch nicht das Pinkeln an sich, das mich erregte, sondern das entblößte Glied. Beim Verlassen der Kabine stand nur noch auf der rechten Seite ein Mann, sodass ich schnell und unbemerkt wieder heraushuschen konnte. Die ganze Woche musste ich an diesen Anblick denken. Den nächsten Sonntag war ich dann schon mutiger und ging gezielt auf die Toilette, um dann wieder bei den Herren vorbeizuschauen, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn diesmal schaute ich schon gezielter auf die offenen Hosenställe. Lange Rede, kurzer Sinn: Seitdem gehe ich fast jeden Sonntag meinem neuen Hobby nach. Da ich mit meiner Brille wie ein Mauerblümchen wirke, hat mich bisher auch noch niemand darauf angesprochen. Die Intensität des ersten Erlebnisses habe ich zwar nie wieder erreicht, aber ich bin schon regelrecht süchtig nach dem Prickeln, die Männer so entblößt zu betrachten. Der Urinstrahl, den ich dabei sehe, ist für mich weder ausschlaggebend noch störend, er gehört einfach dazu. Zwar komme ich nicht bei jedem Besuch auf meine Kosten, da manchmal das Männerklo total leer ist oder der anvisierte Mann nicht sonderlich ausgestattet zu sein scheint, da die Hand alles verdeckt - andere Male habe ich dafür beim Rein- und beim Rausgehen Glück. Ein Schaden entsteht den Männern im eigentlichen Sinne ja nicht, und sie starren uns ja auch oft genug in den Ausschnitt und Ähnliches. Trotzdem bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031753 vom 16.08.2013 um 10:05:47 Uhr in Hildesheim (52 Kommentare).

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