6 Jahre jüngerer Freund - geht das gut?

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Selbstsucht Verzweiflung Partnerschaft Pirmasens

Ich (w/29) bin mit einem sechs Jahre jüngeren Mann zusammen seit vier Jahren, er ist für sein Alter reif und eigentlich auch sehr vernünftig. Wir wohnen auch schon seit fast 3 Jahren zusammen. Nun bin ich aber am Überlegen, ob ich ausziehen und mir eine eigene Wohnung suchen soll, da ich im Moment am Zweifeln bin, ob mich diese Beziehung langfristig glücklich macht. Konkret: Meine innere Uhr tickt. Ich will Kinder, er will auch Kinder, aber erst in ein paar Jahren. So lange kann ich nicht warten, ich bin schließlich die Frau und habe Angst, dass dies irgendwelche Folgen haben könnte, wenn ich erst mit 40 Jahren ein Kind bekomme. Wobei ich dies gegenüber dem Kind nicht fair finde, so eine alte Mutter zu bekommen. Und Geschwister soll es schließlich auch haben.


Ich liebe ihn wirklich, aber er möchte nicht einmal darüber. Ich habe dieses Thema schon angesprochen und ihm dies durch die Blume gesagt, dass es dann keinen Wert hat, für mich diese Beziehung aufrechtzuerhalten. Er meint dann nur, "dann such dir einen in deinem Alter" und "geh doch, wenn es dir nicht passt". Dies ist auch mein zweiter Zweifel, kann ein Mensch mich auch lieben, wenn er so redet? Er gibt mir auch keine Zärtlichkeit, wenn wir unterwegs sind. Ich verlange ja keine zweistündigen Knutschereien - doch in den Arm genommen zu werden oder Händchen zu halten ist ja auch ein Ausdruck von einem "Wir" und "Liebe". Das wird dann immer nur abgewertet mit "wir sehen uns doch zu Hause für so was". Ja zu Hause wird dann nur kurz gekuschelt und gleich in die Volle gegangen. Das eine Frau nicht nur ein Rein und Raus- Spiel benötigt sollte wohl jedem bewusst sein.


Der dritte Zweifel an der Beziehung ist nicht nur sein Verhalten mir gegenüber, sondern auch Dritten. Wenn eine "geile" Braut vorbei geht, dann wird gleich mit einem Kumpel oder sogar mit seinem Vater darüber gesprochen, wie geil die ist und wie gerne er mal an ihre Wäsche gehen will. Wenn ich ihm sage, dass mich dies schon verletzt, dann beteuert er immer, dass er nur Spaß macht. Er sagt mir auch immer, dass ich es schon merken würde, wenn er mich nicht mehr liebt und deswegen muss er mir nie sagen, dass er mich liebt - seine Begründung für seine noch nie da gewesen lieben Worte zu mir. Ich vertraue ihm und liebe ihn, aber diese Zweifel lassen mir in meinem Kopf keine Ruhe. Ich beichte hiermit, dass ich mit 29 Jahren immer noch nicht in der Lage bin zu entscheiden, ob ich Schluss mache oder nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031779 vom 21.08.2013 um 12:48:22 Uhr in Pirmasens (43 Kommentare).

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BMW Radkappe

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Aggression Vandalismus Auto & Co. Berlin

BMW Radkappe
Als ich neulich einkaufen war und den Parkplatz des Supermarktes zu Fuß verlassen wollte, fuhr ein dicker BMW, ohne zu blinken und sehr schwungvoll in die Einfahrt und kam genau an meinem Schienbein zum Stehen. Es war nur eine ganz leichte Berührung, aber da der Fahrer mich hinter seiner Scheibe beschimpft hat und mir einen bestimmten Finger zeigte, machte mich das extrem wütend. Ich trat ihm also mit Schmackes gegen die Radkappe und sagte noch ein Wort, das mit A anfängt und auf Loch endet. Die Radkappe hatte einen ordentlichen Sprung. Ich schäme mich für mein Verhalten ein wenig. Heute würde ich mich nicht mehr so verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00031777 vom 21.08.2013 um 12:06:20 Uhr in Berlin (Siemensstraße) (22 Kommentare).

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“35.000

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Der heimliche Kuss

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Begehrlichkeit Falschheit Urlaub

Ich (m/20) war vor einem Jahr mit einem Freund im Urlaub, um genauer zu sein, in einer Stadt nahe der Ostküste von Irland. Meine Freundin konnte und wollte nicht mit, weswegen wir alleine fuhren, sozusagen als "Männertrip". Tagsüber gingen wir durch die Stadt, besuchten Brauereien und Museen und gingen jeden Abend in eine bestimmte Bar, lauschten der Livemusik und tranken Bier. Jeder Abend war etwas Besonderes, die Musik war mitreißend, die Leute ausgelassen und äußerst freundlich. Noch nie hatte ich wegen Musik, Tanz und Beisammensein solche Glücksgefühle. So kam es, dass mich eine Frau um die 25 ansprach und mit einem bezaubernden portugiesischen Akzent auf Englisch erklärte, dass Sie mich schon die Abende vorher gesehen habe. Sie hatte strahlende Augen und ein wirklich bezirzendes Lächeln. Ihr Parfum hing wohlriechend in der Luft und bleibt mir bis heute in der Nase. Sie fragte mich, ob sie mir einen Kuss geben dürfe. Einen kleinen heimlichen Kuss.

Um es kurz zu machen: Ich bekam einen, allerdings auf die Wange. Ich verließ sie bald mit den Worten, dass wir uns vielleicht noch einmal in der Zukunft begegnen würden, obwohl sie und ich wussten, dass es dieses Treffen wohl nicht geben würde. Und auch, wenn ich an diesem Abend treu geblieben bin und meine Freundin - auch heute noch - liebe, fühle ich mich so, als hätte ich einen kleinen Teil meines Herzens in dieser Bar bei ihr gelassen. Falls du das hier einmal durch Zufall lesen und verstehen solltest, dann hoffe ich, dass es dir gut geht. Dieser Abend wird mir immer mit Freude und ein wenig Melancholie in Erinnerung bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00031776 vom 21.08.2013 um 02:53:33 Uhr (44 Kommentare).

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Der aufdringliche Radfahrer

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Aggression Gewalt Zorn Boshaftigkeit Blankenheim-Ahrhütte

Eines Tages kam ich, vielleicht mit einer gewissen Grundgereiztheit vom HNO-Arzt. Grundgereizt, weil der Herr es unwichtig findet, sich mit seinen Patienten zu unterhalten. Sehr angenehme Sache, wenn es heißt, dass man sich zur Seite drehen soll und danach direkt einen Schlauch am Gehirn hat und nebenher laut brüllend Fragen gestellt bekommt, bei denen einem schier das Trommelfell zerrissen wird. Zudem hatte sich der kühl beginnende Tag ekelhaft schwül entwickelt, mein schwarzes Kleid aus Wolle war perfekt gewählt. Auf meinem Heimweg wich ich mehreren Radfahrern und Fußgängern aus, sodass ich tatsächlich für wenige Sekunden auf den Radweg ausweichen musste. Sofort wurde ich von einem ungefähr 16 Jahre alten ausländischen Jugendlichen angepöbelt. Nach meiner sachlichen Reaktion fuhr er im Zeitlupentempo neben mir her. Dabei fielen Sätze wie: "Eh, ich schwör ne, isch sags dia so reschpektvoll und du so asi nä." Und diverse Schimpfworte. Ich bat ihn gefühlte hundert Mal, auch mit etwas Nachdruck, dass er jetzt doch bitte verschwinden möge. Der Junge sprach aber immer weiter und war äußerst diskutierfreudig. Kurzerhand drehte ich mich zu ihm und trat ihn an das Rad. Als er auf der Seite lag, schwor er mir, dass er sich sein mein Gesicht merken würde. Ich antwortete ihm, dass er das unbedingt tun sollte, und fühlte mich gut. Später habe ich mich sehr geschämt, weil er sich vielleicht verletzt hat oder sein Rad beschädigt wurde. Ich denke, dass das alles an diesem HNO-Arzt lag. Obwohl ich mich schäme, entschuldigen würde ich mich niemals.

Beichthaus.com Beichte #00031774 vom 20.08.2013 um 19:39:44 Uhr in Blankenheim-Ahrhütte (22 Kommentare).

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Ich werde sie im Stich lassen

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Hass Boshaftigkeit Rache Engherzigkeit Familie Wien

Ich will nicht zur Beerdigung meiner Eltern gehen, oder überhaupt etwas mit ihnen zu tun haben. Zwar leben sie noch, aber besonders mein Vater geht mit seinem Lebenswandel direkt einem raschen Tod durch Herzversagen entgegen. Sie wissen zwar, dass ich sie nicht leiden kann, ahnen aber nicht, wie weit meine Hassgefühle reichen und tun das mit Aussagen wie "Wir tun alles für sie, aber sie ist so undankbar blahblah" ab. Ich habe jetzt mäßigen Kontakt zu ihnen, da ich ohne ihr Geld nicht leben kann, da ich noch Schülerin bin, aber sie bedeuten mir nichts. Ich nutze sie nur dafür aus und jobbe noch ein wenig, damit ich mich wirklich halbwegs erhalten kann und nicht neben dem Mietgeld, dass ich von ihnen bekomme, um Geld betteln muss. Ich will sie auch nicht aufnehmen, wenn sie alt und nicht mehr alleine lebensfähig werden, obwohl sie bestimmt ganz fest damit rechnen.


Ich beichte, dass ich meine Eltern sofort im Stich lassen werde, wenn es ihnen schlecht geht und sie meine Hilfe brauchen. Ich weiß, dass viele jetzt über mich urteilen werden, aber diese Leute haben keine Ahnung von meiner Kindheit und was meine Eltern mir angetan haben. Schläge, brutale Bestrafungsmaßnahmen, Wegsperrungen und das daraus folgende Kindheitstrauma, mit Essstörung, Zwangsstörung und Angststörung ist nur wenig von dem, was ich erleben musste. Ich hatte auch eine Zwillingsschwester, die mit der Situation bei uns zu Hause nicht fertig wurde und sich mit 14 Jahren selbst umgebracht hat. Ich bin jetzt über 20 und habe es nach jahrelanger Therapie geschafft, Mut zu mir selbst zu fassen und Selbstvertrauen aufzubauen und beginne jetzt erst so richtig mein Leben. Ich hasse sie für die verlorene Zeit, die ich durch ihre Vorwürfe und Bestrafungen durchmachen musste und nie wieder bekommen werde.

Beichthaus.com Beichte #00031773 vom 20.08.2013 um 23:09:10 Uhr in 1130 Wien (Nibelungengasse) (30 Kommentare).

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