Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss

30

anhören

Verrat Drogen Auto & Co. Stuttgart

Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss
Ich möchte beichten, dass ich einen guten Kumpel demnächst bei der Polizei anschwärzen werde! Er ist 34 Jahre alt, wohnt in einer heruntergekommenen WG, ist arbeitslos, kifft täglich und fährt dann unter Drogeneinfluss seinen alten 3er BMW und lebt ansonsten auf Kosten anderer. Das heißt, er schuldet anderen Leuten Geld, unter anderem auch mir. Doch damit nicht genug. Er behauptet dann auch noch, dass er viel schlauer und geistig weiter entwickelt ist, als alle Menschen, die er kennen würde. Dabei bekommt er außer seinem Drogenkonsum eigentlich nichts hin! Er hat auch seit knapp zehn Jahren keine Freundin mehr, aber seine Arroganz ist kaum mehr auszuhalten. Er redet das Leben und die Leistungen anderer regelmäßig schlecht und versucht sich zu profilieren. Er ist unglaublich überheblich und hat sich zu einem unzuverlässigen Arschloch entwickelt, weshalb ich mich dazu entschieden habe, ihn bei der Polizei wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss anzuschwärzen. Schließlich ist sein Auto das Einzige, das ihm noch etwas bedeutet und sein Führerschein ist das Einzige, das ihn noch an diese Gesellschaft bindet. Und ich werde es ihm nehmen lassen! Das hat er für seine dämliche Art nämlich verdient. Ich weiß, das ist nicht toll, und ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032400 vom 14.12.2013 um 12:35:52 Uhr in 70173 Stuttgart (Königstraße) (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Nach dem Tod meines Vaters

13

anhören

Verzweiflung Ignoranz Selbstverletzung Tod

Vor fast zwei Jahren wurde mein Vater plötzlich krank und verstarb. Aufgrund der langen Distanz, die uns trennte und anderer Sachen konnte ich nicht zu seiner Beerdigung. Ich hatte ihn die Jahre davor auch nicht sehen können, wir haben immer nur telefoniert. Ich hatte mir immer vorgenommen, ihn zu besuchen, doch dann kam alles ganz anders. Alte Gefühle kamen wieder hoch, vorhergegangene Todes- und Suizidfälle in meinem Familien- und Freundeskreis, die ich noch nicht verdaut hatte. Alles sammelte sich an und ich platzte. Meine Mutter war keine Unterstützung, da sie meinen Vater hasste und nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte. Daraufhin fing ich an, zu hungern, aus Traurigkeit und Reue, hin und wieder trank ich auch heimlich. Nun hatte ich seit Wochen nicht ordentlich gegessen, ich war zu diesem Zeitpunkt ziemlich untergewichtig, konnte nicht wirklich klar denken und sah nicht "gesund" aus. Ich machte viel Scheiß, benahm mich anders als sonst, ging oft aus. Ich wollte nicht mehr die brave Tapfere sein, sondern versuchte, eine innere Wut loszuwerden. Mir machte vor allem diese Ungerechtigkeit zu schaffen.

Bei einer Feier lernte ich dann einen älteren Mann kennen, der sich als Seelendoktor erwies. Ich unterhielt mich mit ihm und fühlte mich endlich geliebt und verstanden. Was ich übersehen wollte, war, dass er nur mit mir ins Bett wollte. Kurz und knapp: Er fickte mich und warf mich dann weg, er begleitete mich nicht einmal nach Hause. Ich konnte es erst einige Zeit verdrängen, sogar kurz vergessen, aber dann holten mich die Gefühle und verdrängten Erinnerungen ein. Dass alle meine Freunde und vor allem meine Familie nicht auf mich zugegangen sind, mich nicht gefragt haben, wie es mir geht und alle meinen Zustand tabuisiert haben, tut immer noch sehr weh. Inzwischen habe ich wieder etwas Gewicht zugelegt, aber die inneren Wunden bleiben. Seitdem kann ich keinem mehr vertrauen und habe jegliche Hoffnung an so etwas wie (Menschen-)Liebe verloren. Ich lebe vor mich hin, bin nicht wirklich anwesend. Neben dieser Taubheit verspüre ich nur noch eine tiefe Traurigkeit. Ich kann mir selbst nicht verzeihen, dass ich nicht besser auf mich aufgepasst habe. Und dass ich mir selbst die Illusion aufgebaut habe, dass ich vertrauen und lieben kann. Ich möchte aber auch meinen verantwortungslosen Umgang mit mir selbst beichten, denn ich bereue das heute.

Beichthaus.com Beichte #00032399 vom 14.12.2013 um 21:46:05 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Der Dreier für 60 Euro

37

anhören

Prostitution Verschwendung Hochmut

Der Dreier für 60 Euro
Bei einem Besuch in einer, für ihre blühende Rotlichtszene bekannten, Stadt in Norddeutschland hatte ich (m/22) eine unvergessliche Begegnung. Der Abend lief nicht besonders erfolgreich, was die Frauensuche anbelangte und so kam es, wie es kommen musste - ich ließ mich von zwei netten Damen bequatschen, doch einmal mit ihnen auf das Zimmer zu kommen. Der Deal war ein Dreier für 60 Euro. Dass das etwas günstig ist, war mir gleich bewusst, aber man probiert halt Mal sein Glück. Da ich eigentlich sowieso kein großer Freund von Nutten bin und ich mehr aus Langeweile mitgegangen bin, hatte ich außer den 60 Euro auch nichts zu verlieren. Ich ging also mit und im Zimmer angekommen machten sich die Mädels auch gleich an die Sache, mich ein wenig zu verwöhnen. Es artete aber sehr schnell in eine Art Kaffeefahrt aus, bei der mir so ziemlich alles angedreht wurde, außer das, was mir versprochen war. Ein Dreier bedeutet für mich nun mal, dass man vögelt. Die Ladys sahen das aber etwas anders und wollten für Sex mehr Geld haben. Im Preis inbegriffen sei nur ein Handjob.

Während die Lockige bereits damit anfing, der Arbeit nachzugehen, habe ich die Hübschen dann höflichst gebeten, sich wieder an die Straße zu stellen, sich mit den 60 Euro etwas Schönes zu kaufen und sich einen anderen Dummen zu suchen. Die Aussage: "Wichsen kann ich mir selbst einen, da brauche ich euch nicht dazu!" verstimmte die Beiden dann doch etwas. Mit den Worten: "Leg mal deine arrogante Art ab und verpiss dich!" bin ich dann aus dem Zimmer gebeten worden. Ich konnte nicht anders, als ihnen noch einen schönen Abend zu wünschen und viel Erfolg beim Ficken. Ich beichte also, dass ich lieber 60 Euro wegwerfe als mich, meiner Meinung nach, verarschen zu lassen. Zusätzlich möchte ich mich für meine arrogante und abwertende Art entschuldigen, denn eigentlich machen die ja auch nur Ihren Job. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00032398 vom 14.12.2013 um 15:02:07 Uhr (37 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Schlüssel zum Glück

9

anhören

Faulheit Diebstahl Morallosigkeit Selbstsucht Arbeit

Ich mache zurzeit ein Jahr Work and Travel in Kanada und fand eines Tages einen Job in dem Hotel einer weltweiten bekannten Kette. Ich bemerkte jedoch schnell die Vor- und Nachteile dieser Arbeit. Die Bezahlung war verhältnismäßig gut, dafür gab es aber total unregelmäßig angeordnete Nacht- und Abendschichten, mieses Arbeitsequipment und todlangweilige "Arbeit", natürlich immer unbeaufsichtigt. So fing ich schnell an, zu schludern, wo es nur ging, getreu dem Motto: Was nicht dreckig aussieht, ist sauber. Das betraf erst nur die nicht gestaubsaugten Korridore, erweiterte sich jedoch auch auf die Sanitäranlagen und das Mobiliar. Meine Schicht begann ich immer mit einem königlichen Stuhlgang, meine Pause verlängerte ich meist um eine Stunde und ich bediente mich gerne aus dem Caféteria-Kühlschrank. Das größte Glück war jedoch, dass ich eines Nachts einen Masterkey fand und ich so in unbelegten Zimmern nach Lust und Laune TV gucken oder auch mal ein Bierchen trinken konnte. Nach zwei Monaten kündigte ich und nahm mir als Geschenk noch Handtücher und Pflegecreme für meine WG mit. Den Masterkey habe ich noch immer, ich überlege, dort bald noch mal vorbeizuschauen, denn ich brauche Nachschub.

Beichthaus.com Beichte #00032393 vom 13.12.2013 um 06:30:06 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Der unfähige Manager

16

anhören

Feigheit Verrat Ungerechtigkeit Kollegen Arbeit

Ich (m/37) werde wohl bald meinen Job kündigen. Ein Angebot von einem anderen Unternehmen habe ich schon. Damit dürfte ich dann der Dritte dieses Jahr sein und es tut mir um die Firma leid, da ich dort bereits seit siebzehn Jahren arbeite. Der Grund dafür ist, dass mein Chef vor zwei Jahren aufgrund einer Krankheit in den Ruhestand gehen musste. Und da er keine Kinder hatte, hat er sein Unternehmen dann verkauft. Die Firma ging dabei an eine größere Unternehmensgruppe, die hier dann einen Manager eingesetzt hat. Der allerdings nur von betriebswirtschaftlichen Dingen eine Ahnung hat, aber nicht von der Arbeit, die wir hier ausführen. Einzig und allein wichtig war, dass die Zahl unter dem Strich stimmt und möglichst hohe Gewinne eingefahren werden. Dabei war vieles sehr widersprüchlich, auf der einen Seite mussten wir Seminare besuchen, um das Teamwork zu verbessern, auf der anderen Seite wurden Mitarbeiter gegeneinander in Konkurrenz gestellt. Beispielsweise wurde zwei Sekretärinnen erzählt, dass man eine entlassen würde, allerdings würde sich das erst in einem halben Jahr entscheiden.

Das Schlimmste aber war, dass wir unter einem enormen Zeitdruck gesetzt wurden, der noch in Verbindung mit Kontrollwahn stand. Bei einer Arbeit, bei der man viel denken muss, ist so etwas fatal, es sind nur noch Fehler passiert! Teilweise richtig Teure, die mit einem enormen Aufwand wieder beseitigt werden mussten. Natürlich hat auch die Anzahl der Krankentage bei meinen Kollegen zugenommen, viele davon haben auch zugegeben, dass sie krankfeiern, weil sie sich ein paar Tage erholen müssen. Wir haben versucht, den Manager darauf anzusprechen, und auch die Unternehmensgruppe, aber die Leute haben es wirklich nicht begriffen. Hauptsache schnell, alles andere ist egal. Nachdem jetzt vor einigen Tagen wieder ein langjähriger Kunde abgesprungen ist, werde ich den Laden endgültig verlassen. Die Firma macht dieses Jahr das erste Mal in ihrer dreißigjährigen Geschichte Verluste, unser Manager gibt den Mitarbeitern dafür die Schuld und da seine Vorgesetzten aus demselben Holz sind wie er, glauben sie es auch. Ich beichte also, dass ich viele meiner Kollegen, die nicht einfach so ihren Job wechseln können, im Stich lasse. Im Grunde genommen verlasse ich das sinkende Schiff.

Beichthaus.com Beichte #00032392 vom 12.12.2013 um 14:03:30 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000