Das Kondom aus dem Freudenhaus

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Diebstahl Fremdgehen Dummheit Prostitution Hamburg

Durch meine jahrelange Erfahrung als Polizist, habe ich erfahren können, wie schwer es ist, das Recht nicht zu verletzten. Ich weiß nicht mehr wann, es war so letztes Jahr im August, da fuhr ich mit einem Freund zusammen in ein Freudenhaus. Es lag nicht weit von meinem Haus, deswegen dauerte es nicht lange, bis wir das besagte Etablissement betraten. Bis jetzt ist ja alles eigentlich alles ganz normal. Jeder muss mal seine Lust befriedigen. Ich hatte danach schon ein mulmiges Gefühl, da ich das erste Mal dort war. Ich war gerade 20 geworden, und hatte meine Erfahrung mit einer drei Jahre langen Beziehung gesammelt. Deswegen sagte ich mir: Kann ja nicht so schlimm sein, wenn man das Gleiche, was man mit einer Prostituierten macht, wie mit seiner Freundin. Also ging es los - ich machte die Bekanntschaft mit einer Jacqueline, zu der ich mich sexuell eigentlich sehr hingezogen fühlte, deshalb ging ich mit ihr aufs Zimmer.

Es wurde nicht lange gefackelt. Ich gab ihr 100 Euro für alles drum und dran, und es ging los. Wir vollzogen den Geschlechtsakt, den ich nicht weiter ausführen möchte. Als alles vorbei war, kam es zum Konflikt mit dem Gesetz. Ich habe ein Kondom mitgehen lassen. Also nicht das Gebrauchte, sondern ein frisch eingepacktes. Mit Werbung des Freudenhauses darauf. Mir ist alles wieder eingefallen, als ich heute mit meiner neuen Freundin schlafen wollte, da ich in meine, gut mit Kondomen gefüllte Schublade, griff und aus der hintersten Ecke das besagte Kondom ergriff. Ich brach in Tränen aus und schnappte mir meinen Laptop. Ich sitze nun auf Klo und schreibe diesen Eintrag.

Beichthaus.com Beichte #00025012 vom 28.10.2008 um 20:26:19 Uhr in Hamburg (40 Kommentare).

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Zu schüchtern für das Glück

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Verzweiflung Begehrlichkeit Gesellschaft Magdeburg

Ich (m/16) verzweifele langsam an meinem Dasein. In der Schule bin ich durchschnittlich, das stört mich aber nicht weiter. Meine Familie ist auch ziemlich locker in dieser Beziehung. Ich bin ein freundlicher Mensch und habe viele gute Freunde, aber ich hatte noch keine Freundin. Ich bin mit recht vielen Mädchen befreundet, bin allerdings zu schüchtern. Fremde Mädchen kann ich aufgrund meiner Schüchternheit nicht ansprechen und bei denen, die ich ein wenig kenne, läuft es leider oft auf eine gute Freundschaft hinaus. Meist kommen am Ende solche Sprüche wie: "Du bist zwar nett, aber nicht mein Typ". Danach flacht das Ganze ab und wir bleiben Freunde. Mit jedem Korb werde ich trauriger und verliere mehr und mehr an Selbstbewusstsein. Meine besten Freunde verstehen mich, aber sie wissen auch nicht unbedingt den besten Rat. Ich bin eher der Frauenversteher und kann einfach nicht begreifen, warum Frauen eher auf solche Arschlochtypen stehen! Solche arroganten, selbstverliebten, eingebildeten Schnösel, die eh nach zwei Monaten wieder Schluss machen. Ich bin zwar eine Frohnatur und jeden Tag gut gelaunt, aber in letzter Zeit verspüre ich eine gewisse Depression und Schwerfälligkeit. Ich bin zwar noch immer fröhlich und relativ unbeschwert, aber diesen Zustand zu halten ist sehr schwer für mich.

An sich ist mein Leben ziemlich glücklich, aber dieser eine Faktor erschwert mir die ganze Sache. Schon früh verspürte ich an meiner konservativen Schule den Drang, zu rebellieren. Obwohl ich nicht der ultraharte Metaller bin, habe ich noch immer lange Haare. Neulich riet mir eine meiner besten Freundinnen, meine Haare zu schneiden, weil es besser für mich sei, denn so könnte ich glücklicher werden. Ich verstehe ihren Einwand und spiele auch mit dem Gedanken, aber ich möchte mich nicht diesem unterdrückenden System Untertan machen. Ich habe Angst, einer dieser Sunnyboys zu werden, die ich so verabscheue. Langsam treibt mich diese Unschlüssigkeit noch an den Rand der Verzweiflung.

Beichthaus.com Beichte #00025000 vom 27.10.2008 um 17:23:22 Uhr in Magdeburg (41 Kommentare).

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Die Sucht zu spucken

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Ekel Unreinlichkeit Manie Arbeit Wien

Ich arbeite in einem gut besuchten Restaurant in der Favoritengasse, wo ich des Öfteren ins Essen reinspucke! Ich habe damit wegen eines Gastes angefangen, ein ehemaliger Lehrer von mir. Aber danach hat es sich immer mehr als Sucht entwickelt. Mal schauen, ob ich irgendwann auffliege, da ich immer größere Mengen, auch Rotz, absondere. Aber der Nervenkitzel ist es wert, da ich sowieso vorhabe, nach meinem Zivildienst, den ich demnächst antrete, woanders zu arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00024988 vom 25.10.2008 um 16:34:52 Uhr in Wien (Favoritengasse) (18 Kommentare).

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Besuche bei einem alten Schulfreund

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Fremdgehen Ehebruch Falschheit Lügen Selbstsucht

Ich (m/29) muss auf diesem Weg auch etwas beichten. Es war Freitag, 20:00 Uhr. Wie oft an einem Freitag, liehen ich und meine Freundin uns einen Film aus der hiesigen Videothek aus. So auch diesem Freitag. Knapp eine Woche zuvor hatte sich meine Freundin den Knöchel verstaucht und bat mich, doch dieses Mal ohne sie einen Film auszusuchen. Gesagt, getan. Ich parkte meinen Golf vor der Videothek und ging hinein. Kurze Zeit später kam eine Frau, völlig aufgelöst in die Videothek und stürmte zur Kasse. Um es kurz zu fassen: Die Frau, die übrigens wirklich bildhübsch war, ist gegen mein Auto gefahren. Toll. Naja, ich bin in solchen Situationen immer eher entspannt und tue mein Bestes, um die Situation so sauber zu beenden wie möglich. Ich folgte der Frau (23) also nach draußen und wir betrachteten die ganze Sache. Ich machte ein paar Fotos und wollte eigentlich schon die Polizei anrufen, als sie mich hektisch darum bat, die Polizei aus dem Spiel zu lassen und mir regelrecht das Handy aus der Hand riss. Sie erzählte mir, dass es das Auto ihres Vaters sei und sie kein Geld hätte, weil sie Studentin ist. Der übliche Kram halt.

Erst dachte ich, sie will mich übers Ohr hauen und die Zeche prellen. Aber was sie dann sagte, hat mich wirklich aus den Socken gehauen. Das werde ich nie wieder vergessen und zitiere wörtlich: "...naja so sieht es halt aus. Ich darf dieses Auto versicherungstechnisch nicht fahren und mein Vater bringt mich um, wenn er das erfährt. Ich bin Studentin und habe einen scheiß Nebenjob in einem scheiß Restaurant. Ich würde dir gerne vorschlagen, diese Situation etwas anders, unkonventioneller, zu regeln. Intimer." Sie hörte sich ungelogen an, wie eine dieser Frauen aus den Werbungen nachts auf 9Live. Und sah auch ein wenig so aus. Ehrlich gesagt tat sie mir auch wirklich leid, wie sie da so stand im Dunkeln, ganz verzweifelt und ich bin auch nur ein Mann. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich nahm das Angebot an. Wir fuhren also zu ihr und "lösten das Problem." Etliche Zeit später stieg ich wieder in mein Auto. Ich war nun schon mehr als eine Stunde weg und es war kurz nach halb zehn. Ich raste nach Hause, wo meine Freundin bereits wütend auf mich wartete.

Da ich meine Freundin kenne, besorgte ich auf dem Weg Blumen bei der Tanke, entschuldigte mich und sagte, ich hätte einen alten Schulfreund in der Videothek getroffen. Sie reagierte sich ab, umarmte mich und wir guckten gemeinsam den Film. Es stellte sich jedoch heraus, dass es nicht bei dieser einen Nacht blieb. Ich besuchte die geheimnisvolle Fremde am nächsten Tag und "traf wieder einen alten Schulfreund". Daraus entwickelte sich nach zwei Monaten eine regelrechte Affaire. Das Ganze geht mittlerweile drei Jahre so. Meine Freundin ist mittlerweile meine Frau.

Beichthaus.com Beichte #00024983 vom 24.10.2008 um 15:15:58 Uhr (32 Kommentare).

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Sturzbetrunken in Barcelona

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Schamlosigkeit Feigheit Lügen Urlaub Barcelona

Ich (m/24) und ein Kumpel haben in Barcelona sturzbetrunken in ein Einkaufszentrum gepinkelt. Es war die Abschlussfahrt mit der gesamten Fußballmannschaft. Ich war irgendwie schneller fertig und bin schon mal ein paar Meter weitergegangen. Prompt wurde mein Kumpel erwischt und nach ewigem Hin und Her von den Securities der Polizei übergeben und abgeführt. Ich habe mir das ganze Spektakel aus sicherer Entfernung angeguckt und so getan, als würde ich ihn nicht kennen.

Anschließend ging ich einfach wieder zu meiner Gruppe zurück. Den anderen erzählte ich er wäre schon mal zurück ins Hostel gefahren. Erst als er Stunden später im Hostel auftauchte und berichtete, war ich der Buhmann der Stunde. Danach habe ich eine Runde Bier ausgegeben und diese Aasgeier waren wieder zufrieden. Sorry, dass ich dir nicht geholfen habe, aber es war einfach zu lustig dich in runtergelassenen Hosen mit der spanischen Polizei diskutieren zu sehen.

Beichthaus.com Beichte #00024958 vom 16.10.2008 um 13:37:40 Uhr in Barcelona (15 Kommentare).

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