Mit Gefühlen spielt man nicht!

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Fremdgehen Dummheit Falschheit Selbstsucht Ex Remagen

Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt, und weiblich. Ich habe, weiß Gott, viel Unsinn gemacht in meinem bisherigen Leben, aber eine Story ist wirklich absolut beichtenswert. Mit 18 lernte ich einen absoluten Traum von einem Mann kennen, nämlich unseren örtlichen Kleinstadt-Superstar. Bis heute begreife ich nicht, warum er es nicht zu mehr gebracht hat, denn das Potenzial hat er. Wie man mit 18 halt so drauf ist, habe ich in meinem Bauch direkt die Schmetterlinge im Takt seiner Musik flattern fühlen. Ich dachte eigentlich, dass dieser Typ für mich unerreichbar war, immerhin war er schon reife 27, alle Mädels, die ich kannte, zogen eine Sabberspur bei seinem Anblick, und machten ihm schöne Augen. Warum sollte er sich also mit mir Zahnspangen- und Brillenmonster abgeben? Nachdem ich ihn zwei Wochen lang kannte, landeten wir vollkommen wider Erwarten im Bett, und dieses wahnsinnig gut aussehende, sixpackbestückte Paradies auf zwei Beinen verliebte sich in mich. Ich war eine Zeit lang echt glücklich. Der Neid schlich mir überallhin nach, und ich freute mir ein Loch in den Schmetterling verseuchten Bauch. Leider nutzten die Schmetterlinge binnen eines Jahres das Loch nach und nach zur Flucht, um es mal poetisch auszudrücken. Bald schon nervte mich seine Unordnung, sein entspannter Blick auf die Welt und seine Einstellung zum Arbeiten. Er verdiente als Musiker, mit vielleicht 20 Stunden Arbeit in der Woche so viel wie meine Eltern zusammen, und machte keinen Hehl daraus, dass er gewöhnliche Jobs überhaupt gar nicht mochte. Ich fühlte mich davon irgendwie abgestoßen, und so kam es, dass ich ständig an ihm herumnörgelte, und ihn zu erziehen versuchte. Mir war nicht klar, was ich damit anrichtete, ich war definitiv zu jung und zu unerfahren, um einschätzen zu können, wie er sich dabei fühlen musste.


Nachdem es, aufgrund meiner Unzufriedenheit eine Weile schlecht gelaufen war, verliebte ich mich in einen meiner Unidozenten, der schon Anfang 40 war, und ging meinem Freund mit ihm fremd. Ich schob ein wahnsinnig schlechtes Gewissen deswegen, wurde übellaunig und zickig und trennte mich schließlich. Mein Freund rannte mir sogar eine Weile lang noch hinterher und schrieb mir Lieder und eine süße Geschichte, doch ich wollte ihn einfach nicht mehr. Naiv, wie ich mit gerade 19 Jahren war, dachte ich, dass der Unidozent und ich eine gemeinsame Zukunft hätten. Falsch gedacht. Er wollte einfach nur ein verblendetes junges Ding zum Pimpern. Ich hörte auch nicht auf meine beste Freundin, die von der ganzen Nummer ziemlich entsetzt war. Eines schlechten Tages erfuhr ich von einer Kommilitonin, dass ich wohl nicht wirklich die Einzige aus dem Kurs war, die mit dem Dozenten geschlafen hatte. Ich stellte ihn daraufhin stinkwütend zur Rede und drohte ihm, die Sache auffliegen zu lassen. Doch er blieb ganz ruhig, und fragte mich, ob ich den Kurs bestehen wollte. Zähneknirschend nahm ich es hin, meine eigene Blödheit verfluchend. Ich fasste den, aus meiner heutigen Sicht, total bescheuerten und dummdreisten Plan, ihn mithilfe meines Ex eifersüchtig zu machen, immerhin war mein Ex ja wohl eine echt stattliche Erscheinung. Ich fing also wieder an, mit meinem Ex zu texten, und mich mit ihm sehen zu lassen. Mir entging jedoch nicht die gewisse Reserviertheit und Gefühlskälte seinerseits. Ich schmiss mich an ihn ran, was das Zeug hielt, und postete das so offensichtlich auf Social Media Networks, dass ich sichergehen konnte, dass mein Dozent es mitbekam. Meinen Dozenten guckte ich indessen nicht einmal mehr mit dem Hintern an. Er mich allerdings auch nicht. Ich entdeckte ihn dafür eines Tages mit einer meiner Kommilitoninnen, die beiden betatschten sich ziemlich offensichtlich auf dem Gang.


Aus Wut darüber rief ich meinen Ex an, und fragte, ob er abends Zeit hätte. Hatte er zwar nicht, er wäre auf einem Konzert, ich könne mich aber gerne dazugesellen. Natürlich tat ich es, schon alleine wegen der Fotos mit ihm, die dann ja auch mein Dozent sehen würde. Auf dem Konzert kündigte er dann ein Lied für seine Ex an. Das war dann wohl ich, was er auch süffisant grinsend dem Publikum mitteilte. Mitte der ersten Strophe schwante mir das kommende Unheil schon ziemlich gründlich, und siehe da, im Refrain besang er ziemlich launisch meine Affäre. Bloßgestellt rannte ich raus, und brach den Kontakt ab. Ich habe bis heute keine Ahnung, woher er das wusste, ich habe aber meine beste Freundin im Verdacht. Zu allem Überfluss bestand ich dann auch noch den Uni-Kurs nicht. Diese äußerst blöde Nummer hat mich jedoch eindrucksvoll gelehrt, nicht mit den Gefühlen anderer Menschen zu spielen.
Das entstandene Drama-Dreieck verfolgt mich bis heute, denn mein Ex spielt das Lied nach wie vor, und das Verhältnis zu meiner besten Freundin ist sehr abgekühlt. Mein Ex sieht auch mittlerweile besser aus denn je, beinahe wie eine junge Version von Robert Downey JR. Er ist eloquent, intelligent, humorvoll und ein lieber Mensch. Er hat einen Haufen Geld für die Opfer der jüngsten Flut gespendet, und unterstützt das örtliche Tierheim ab und an. Ich frage mich wirklich, was mich damals geritten hat, ihn so mies zu behandeln, und für jemanden zu verlassen, der nichts als ein mittelmäßiges Charakterschwein ist.

Beichthaus.com Beichte #00031540 vom 01.07.2013 um 11:21:57 Uhr in Remagen (31 Kommentare).

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Dreist gewinnt

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Betrug Falschheit Schule

Dreist gewinnt
Ich habe in der zehnten Klasse sehr dreist gehandelt um meine Jahresendnote zu verbessern. Nachdem wir im Deutschunterricht einen Test wiederbekommen haben und ich knapp an der Zwei vorbeigeschrammt bin, habe ich einfach etwas Richtiges dazu geschrieben und mich beim Lehrer beschwert, dass er etwas übersehen hätte. Dafür bekam ich dann eine Zwei minus. Soweit, so gut. Allerdings stellte sich nach schnellem Durchrechnen raus, dass ich noch eine gute bis sehr gute Note benötigte, um auf dem Endjahreszeugnis eine Zwei zu erhalten. Also entschloss ich mich, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Mein Lehrer befand sich gerade an einem anderen Tisch, also nicht am Lehrertisch, und erklärte einer Mitschülerin etwas über besagten Test. Alle anderen Schüler schauten sich ebenfalls ihre Tests an. Ich bin also relativ unbeobachtet zum Lehrertisch gegangen und habe gesehen, dass in einer Spalte des Notenhefts - es lag dort offen, da der Lehrer die Noten kurz vor dem Zurückgeben übertragen hat - nur einige Schüler eine Note hatten. Ich kombinierte: Vor etwa drei Wochen hielten nur etwa sechs Schüler einen benoteten Vortrag. Ich gehörte nicht dazu. Die Noten waren mit schwarzem Kuli geschrieben. Ich bin also schnell zu meinem Platz, habe einen schwarzen Kuli geholt und bin dreist nach vorne gegangen. Nachdem ich kurz überprüft habe, ob der Lehrer mich beobachtet, habe ich mir eine Eins in die Spalte für den Vortrag eingetragen und habe mich dann wieder hingesetzt. Mehrere Schüler haben es gesehen, aber alle haben dicht gehalten. Der Lehrer war eh recht verplant und ich wusste, dass er nie darauf gekommen wäre. So kam ich dann zu meiner unverdienten Zwei auf dem Zeugnis. Ich bereue mein Handeln schon. Allerdings sind seitdem schon viele Jahre vergangen, und im Nachhinein betrachtet ist die Geschichte definitiv eine Anekdote wert: Dreist gewinnt.

Beichthaus.com Beichte #00031539 vom 30.06.2013 um 18:41:47 Uhr (30 Kommentare).

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Die entwendeten Spielzeuge

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Diebstahl Habgier Neid Engherzigkeit Kinder Ottendorf-Okrilla

Als ich noch klein war, liebte ich es, mit Playmobil zu spielen. Doch da meine Eltern kaum Geld hatten, ging ich meist zu meiner Freundin und spielte dort mit ihren Sachen. Einmal konnte ich der Versuchung aber nicht widerstehen und steckte einige ihrer Spielzeuge ein. Ich ging damit einfach nach Hause und ließ mir nichts anmerken. Schon bald erkundigte sich allerdings meine Freundin bei mir und fragte mich, ob ich vielleicht wüsste, wo ihre Playmobilsachen sind. Ich behauptete, dass ich das nicht wüsste und wir sie ja gemeinsam suchen könnten. Infolgedessen durchsuchten wir stundenlang ihr Zimmer. Irgendwann machte sich ein schlechtes Gefühl in mir breit. Eines Nachts hielt ich es dann nicht mehr aus, ich fing an zu weinen und beichtete dann alles meiner Mutter. Diese sagte mir, ich solle die Sachen einfach wieder zurückgeben und mich entschuldigen, was ich auch direkt am nächsten Tag tat. Meine damalige Freundin spricht allerdings bis heute nicht mehr wirklich mit mir.

Beichthaus.com Beichte #00031537 vom 30.06.2013 um 08:28:32 Uhr in Ottendorf-Okrilla (10 Kommentare).

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Je passiver, desto besser

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Fetisch Prostitution Engherzigkeit Selbstsucht Fremdgehen

Je passiver, desto besser
Ich bin ein Familienvater Ende 40 und möchte hiermit mein geheimes Laster beichten. Seit etwa zehn Jahren gehe ich regelmäßig zu Prostituierten. Mir ist klar, dass ich meine Frau betrüge, aber das ist nicht die eigentliche Beichte. Ich bin beruflich viel unterwegs und gestresst und zu Entspannung gehe ich ins Bordell oder lass mir auf Geschäftsreisen Escort-Damen aufs Hotelzimmer kommen. Ich bin in verschiedenen Online-Foren aktiv, in denen ich und viele andere Männer, über Treffen mit diesen Damen berichten und bewerten. Der Hauptzweck davon ist eigentlich, dass man erfährt, von welchen Damen man lieber Abstand halten sollte, da sie abzocken oder man sucht sich dort Damen, die sich besonders gut ins Zeug legen und einen guten Service anbieten. Ich suche allerdings gezielt nach ganz jungen Frauen über die geschrieben wird, dass sie ganz neu in der Prostitution sind, wenig Erfahrung haben, und beim Treffen eher distanziert sind. Mit meiner Frau habe ich sehr romantischen Kuschelsex. Bei Prostituierten brauche ich aber einfach den Kick, dass es der Dame eigentlich keinen Spaß macht, es nur ums Geld geht und sie es über sich ergehen lässt. Mich macht es total an, Sex mit einer zierlichen 18-20 jährigen zu haben, die keine Miene verzieht und die Augen geschlossen hat oder angewidert zur Seite schaut. Je passiver, desto mehr macht es mich an, und desto fester stoße ich zu. Ich mag es einfach, meine Position auszuspielen, ich bezahle und darf dafür mit ihren Körpern machen, was ich will. Diese Mädchen, meist aus Osteuropa, machen für Geld nahezu alles (AO, Natursekt oder Analingus bei mir) und ich nutze das schamlos aus. Ich schäme mich, so ein perverses Schwein zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00031529 vom 28.06.2013 um 09:47:28 Uhr (73 Kommentare).

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“Beichte

Das Charakterschwein

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Gewalt Zwietracht Schule Appenweier

Der Grund und Anlass meiner Beichte hat ziemlich genau vor 12 Jahren stattgefunden. Doch von vorne: Einer meiner Schulkameraden war ein richtiges Charakterschwein, vorlaut, arrogant und selbstherrlich. Er mobbte und erniedrigte gerne andere Schüler, unter anderem mich und meinen besten Freund, weil wir so gut wie keine Markenklamotten besaßen, und relativ weit außerhalb wohnten. Seine täglichen Demütigungen und Handgreiflichkeiten führten fast dazu, dass ich die Schule schmiss. Als sicher war, dass wider Erwarten auch er sein Abi bestanden hatte, veranstaltete er großspurig eine Homeparty nach amerikanischem Vorbild. Seine Eltern überließen ihm dafür das Haus und fuhren übers Wochenende weg. Damals waren ja gerade so Filme wie Road Trip und American Pie in, wo er sich wohl sein Partymotto abgeguckt hatte. Sogar wir waren eingeladen, wahrscheinlich sollten wir aber eher so eine Art Belustigung für ihn sein. Wir gingen trotzdem hin. Allerdings mit bitteren Gedanken und fiesen Plänen im Sinn. Er sollte sich an diese Nacht erinnern, dafür wollten wir Sorge tragen. Und genau das tut er. Bis heute.

Wir wollten ihn abfüllen und bloßstellen. Das Schicksal spielte uns insofern in die Karten, als dass er schon ziemlich hinüber war, als wir gegen elf Uhr eintrafen. Er hatte ordentlich vorgeglüht, und auch schon den einen oder anderen Johnny geraucht. Wir wussten, dass er auf unser Schulmodel scharf war, und plante, sie auf dieser Party abzuschleppen. Was ihm wohl nicht so klar war, war, dass sie mit einem richtig üblen Typen ging, der Inbegriff eines muskulösen Bad Boys. Tattoos, Piercings, vierziger Oberarme, wesentlich älter und abgekochter als unser Peiniger. Was zunächst nur eine Randnotiz war, wurde uns erst richtig bewusst, als es bereits zu spät war, um noch etwas zu retten. Wir gingen gemeinsam auf der Party herum, und kippten ihm und seinen Mitläuferkumpels immer wohl dosiert kleine und größere Portionen Wodka in sein Bier, wenn niemand hinsah. Dann wollten wir ihn eigentlich unter einem Vorwand in irgendein Zimmer locken, warten bis er vollkommen am Ende war, nackt ausziehen, und als Pointe einen seiner besoffenen Kumpels dazulegen. Dann hätten wir dafür gesorgt, dass ihn jemand entdeckt, vorzugsweise besagte Schulschönheit. Dummerweise hatten wir aber mit einem Mal gar nichts mehr unter Kontrolle, denn er war plötzlich stockbesoffen, und machte sich mehr als offensiv an das Schulmodel heran, er ging sogar soweit, sie in seinem Suff zu begrapschen und zu bedrängen. Sie ließ sich immerhin ein Stück weit darauf ein, doch schließlich schob sie ihn weg, was ihn in seinem Suff veranlasste, sie am Hals zu packen, und zu schütteln.

Das war sein Verhängnis. Innerhalb von zehn Minuten war ihr Freund wie aus dem Nichts da, und drehte den Spieß um, nicht ohne vorher mit Nachdruck verkündet zu haben, dass die Party vorbei sei. Das Nachspiel war eine Bewährungsstrafe für den Freund des Schulmodels und ein völlig verwüstetes Haus unseres Peinigers, sowie eine gebrochene Nase und Verbrennungen im Gesicht seinerseits. Der Freund der Schulschönheit hatte wohl den Kopf unseres Erzfeindes auf das noch heiße Grillrost gedrückt. Die Narben sieht man jetzt übrigens immer noch. Er denkt auch nach wie vor, er habe damals von selbst zu viel getrunken. Obwohl ich diese Aktion aufs Tiefste bereue, habe ich ihm nie gesagt, wer ihn so abgefüllt hat. Aus ihm ist immerhin ein halbwegs erträglicher Mensch geworden, der seine Lektion gelernt hat. Er hat jetzt Frau und Kinder, und schlägt sich recht gut. Was mit dem Schulmodel und ihrem Freund passiert ist, weiß ich nicht genau.

Beichthaus.com Beichte #00031522 vom 27.06.2013 um 00:20:26 Uhr in Appenweier (32 Kommentare).

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