Alles für die Provision

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Engherzigkeit Selbstsucht Schamlosigkeit Geld Arbeit Pfalzgrafenweiler

Ich arbeite in einer sehr sehr großen namenhaften Firma in Deutschland, die wohl jeder Deutsche kennt. Aus Angst erkannt zu werden, verrate ich diesen Namen nicht. Ich möchte dazu nur sagen, dass ich täglich die Leute über den Tisch ziehe - die sind so dumm und lesen sich nichts durch und unterschreiben alles. Na ja, ist mir recht - kriege schließlich fette Provision dafür. Alte Omis bescheiße ich in der Regel nicht, außer sie nerven mich total. Habe erst in meinem jetzigen Job gemerkt, wie schlecht und gemein die Welt doch ist. Na ja, mir ist es mittlerweile Schnuppe. Hauptsache ich kriege immer pünktlich meine Kohle. Ich bereue nichts und werde es am Montag gleich wieder tun, die Leute abzuziehen. Magenta forever!

Beichthaus.com Beichte #00004760 vom 27.01.2006 um 21:00:02 Uhr in Pfalzgrafenweiler (11 Kommentare).

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Besuch im Disneyland Paris

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Verzweiflung Urlaub Internet

Vor drei Wochen war ich in Frankreich und übernachtete vier Tage in einem Hotel. Ich war jedoch nicht allein, mein bester Freund war auch mit dabei, schon als ich klein war, versprach ich ihm, mit ihm ins Disneyland zu fahren. Und das haben wir auch getan, ich habe ihn fest an mich gedrückt, als wir mit einer Achterbahn gefahren sind. Wir haben uns gemeinsam das Feuerwerk angeschaut und haben unseren Urlaub unglaublich genossen, den hatten wir uns aber auch verdient.

Jeden Morgen haben wir uns ein leckeres Frühstück gegönnt und sind anschließend den halben Tag durch die Stadt gelaufen, das Herbstwetter war wunderschön. Am letzten Tag herrschte große Hektik, denn ich hatte verschlafen und musste mich beeilen, sonst hätte ich den Fernbus verpasst. Ich habe ihn zum Glück noch erwischt, jedoch hielt die Erleichterung nicht lange an. Ich hatte meinen besten Freund im Hotel vergessen. Ich geriet in Panik und konnte meine Tränen nicht zurückhalten, denn die Vorstellung, dass der niedliche, warmherzige Teddy ganz allein und verlassen auf dem kalten Bett liegt, brach mir das Herz. Ich war so unglücklich, als ich wieder in meiner Wohnung war, denn sie war nicht dasselbe ohne meinen Bären. Dieser Bär begleitet mich seit meiner Geburt und war immer bei mir, ich habe ihn so lieb, es wirkt auf andere vielleicht krank, aber er bedeutet mir alles.

Am nächsten Tag hätte ich zur Arbeit gehen sollen, doch das konnte ich nicht. Denn mein Teddy war sonst immer dabei und freute sich mit mir auf den Feierabend, ohne ihn wäre es kein schöner Tag geworden. Ich konnte ihn nicht einfach aufgeben. Ich rief in dem Hotel an, gab meine Zimmernummer an und fragte, ob sie einen Bären gefunden hätten und tatsächlich hatte ein Gast meinen geliebten Freund gefunden und an der Rezeption abgegeben! Ich kaufte mir erneut ein Ticket für den Fernbus, obwohl ich nicht mehr so viel Geld zur Verfügung hatte, aber das war es mir wert. Kaum war ich angekommen, rannte ich zum Hotel, als würde es um mein Leben gehen. Und als ich das Hotel betrat, saß er dort auf dem Tresen, mit einem warmen Lächeln auf den Lippen. Ich hatte ihn nicht vergessen, wie könnte ich? Sofort nahm ich ihn an mich und gab der Dame an der Rezeption etwas Trinkgeld, weil sie so gut auf ihn aufgepasst hatte.

Ich war überglücklich, als ich zu Hause war und es sich dieses Mal wirklich wie Zuhause anfühlte, weil er wieder bei mir war. Mein Chef war sehr wütend, weil ich einige Tage lang nicht zur Arbeit erschienen war, also erklärte ich ihm, dass ein wichtiges Familienmitglied für einige Tage verschwunden war. Gewissermaßen war es auch so, nur dass es eben ein niedlicher Bär war. Mein Chef reagierte äußerst verständnisvoll, was ich nicht erwartet hatte. Es tut mir leid, dass ich ihn angelogen habe, aber für meinen Teddy würde ich die ganze Welt bereisen, wenn er mich braucht!

Beichthaus.com Beichte #00004617 vom 23.01.2006 um 04:21:35 Uhr (1 Kommentare).

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Ich hasse Gott!

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Zorn Hass Verzweiflung

Ich beichte, dass ich diesen imaginären Gott dafür hasse, dass er mich auf seine verdammte Welt geschickt hat.

Beichthaus.com Beichte #00004604 vom 22.01.2006 um 10:37:08 Uhr (5 Kommentare).

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Verloren in der Großstadt

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Verzweiflung Studentenleben

Ich hasse mein Leben. Ich bin zum Studieren weggezogen, habe jetzt, wo doch die ersten Klausuren anstehen, gemerkt, dass das Fach scheiße ist und zum Zurückkehren bin ich zu feige. Ich habe keine anderen Perspektiven und das wäre zudem eine absolute Blöße. Alle haben total Spaß in ihrem Leben, haben Erfolg, verdienen ihr Geld etc. und ich sitze hier und habe in einer riesigen Stadt, um die mich viele beneiden, noch immer keine Kontakte geschlossen. Von wegen schönes Studentenleben. Mit jedem Wochenende, das vorbeizieht, denke ich mir, warum ich nicht raus gehe und mir Leute suche und auch Spaß habe, aber ich bin so schüchtern und könnt jedes Mal kotzen, wenn ich in den Spiegel schaue. Die Schönste im Lande bin ich sicher nicht und werde sie auch nie sein. Typische Frauenprobleme, ich weiß... Ich bereue zu viel, als dass ich das alles schreiben könnte. Kurz gesagt, ich bereue auf dieser Welt zu sein, zu diesem Zeitpunkt, an diesem Ort.

Beichthaus.com Beichte #00004600 vom 22.01.2006 um 06:52:37 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Welt ist beschissen!

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Zorn Begehrlichkeit Gesellschaft

Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin ein paar Jahrhunderte zu früh auf die Welt gekommen. Ich weiß nicht, wie man diese Störung nennt, aber die Welt ist heutzutage doch ziemlich beschissen. Wenn ich das Sagen hätte, würde ich sofort alle Armeen abschaffen, den Weltfrieden ausrufen und von den frei gewordenen Mitteln Bildung, Forschung und Ernährung der Menschheit fördern. Utopie, sagt ihr? Genau das meine ich ja. Ich würde am Liebsten im Jahr 2400 (Schätzung) auf dem nächsten Raumschiff anheuern und zwischen den Sternen rumgondeln. Da gäb es was zu erleben.

Beichthaus.com Beichte #00004568 vom 21.01.2006 um 01:35:58 Uhr (9 Kommentare).

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