Bestmögliche Behandlung

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Schamlosigkeit Engherzigkeit Gesundheit

Ich bin Arzt in einer großen Münchner Klinik. Zurzeit habe ich eine ältere und sehr nervige Krebspatientin, die alles bis ins Detail über ihre Krankheit und die Behandlung wissen will, z. B. ob sich der Heilungsprozess nach hinten verschiebt, wenn sie ihre Tabletten eine halbe Stunde zu spät eingenommen hat, oder ob der Tumor durch tägliches Massieren bekämpft werden kann. Gott sei Dank bin ich sie in den nächsten 2-3 Wochen los, obwohl sie natürlich die "bestmögliche Behandlung" garantiert bekommt. Also liebe Frau B.-H., seien sie in ihrem nächsten Leben etwas zurückhaltender; Ärzte wollen nichts von ihren Problemen aus der Vorkriegszeit hören. Übrigens beichte ich nicht, dass ich nicht um ihr Leben kämpfe, sondern weil ich meine Schweigepflicht gebrochen habe. Danke!

Beichthaus.com Beichte #00022834 vom 22.09.2007 um 11:08:16 Uhr (5 Kommentare).

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Die Bahn hat Verspätung!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache Selbstsucht Bahn & Co.

Ich bin Lokführer für den S-Bahn-Verkehr. Jetzt bin ich gefrustet, dass wir nun nicht mehr streiken und nun alle im Güterverkehr streiken wollen. Ich durfte nicht aber eh nicht streiken, weil ich Beamter bin. Die 30 Prozent mehr sind eigentlich noch viel zu wenig, zumal nicht klar ist, ob wir die als Beamte überhaupt bekommen und daher muss ich meinem Unmut anders Luft machen. Wir haben normalerweise vom Band die Ansage, welches die nächste Haltestelle ist. Manchmal schalte ich das Band ab und spreche absichtlich undeutlich oder sage eine falsche Haltestelle. Die Idee kenne ich von den Busfahrern, die machen das auch immer so.

Oder ich lasse das Band die Ansage machen, stoppe aber dann bei der automatischen Auskunft, auf welcher Seite der Ausstieg ist. Dann klicke ich in meinem Terminal absichtlich die falsche Richtung und die automatische Stimme sagt dann die falsche Ausstiegsseite an. Zwar wissen die meisten, wo normalerweise der Ausstieg ist, aber das sorgt immer für Verwirrung. Oder ich fahre absichtlich langsamer an und bremse sehr früh und dafür sehr langsam. So kann ich auf der gesamten Strecke locker ein paar Minuten Verspätung einfahren. Ich weiß, dass viele Pendler im Hauptbahnhof einen Anschlusszug erreichen müssen. Wenn ich nun aber vier Minuten zugesetzt habe, dann müssen die Leute entweder richtig rennen oder sie bekommen Ihren Anschlusszug nicht. Der nächste fährt erst wieder in 30 Minuten. Ich überlege ständig, was ich sage, wenn ich nach der Verspätung gefragt werden würde. Ich würde sagen, dass wir Laubfall haben und die Schienen rutschig sind und ich deswegen nicht so schnell anfahren und langsamer bremsen muss, obwohl das gar nicht stimmt. Aber solange ich genau unter fünf Minuten bleibe, fragt keiner -kein Chef, kein Disponent, niemand.

Ich bin eigentlich ein guter Lokführer. Warum? Na ich bin in der Lage punktgenau mit vier Minuten Verspätung im Bahnhof anzukommen. Das ist gar nicht so einfach. Zu wenig ist schlecht, dann erreicht man den Anschluss. Zu viel ist auch schlecht, dann muss ich die Verspätung begründen. Aber vier Minuten sind genau richtig! Ich muss nichts begründen und der Anschluss ist dann trotzdem weg. Einmal hat jemand an der Scheibe geklopft und gefragt, ob ich bei der Leitstelle anrufen und den Anschlusszug warten lassen könnte. Im ICE würden die Schaffner das auch immer machen. Habe freundlich gesagt, dass ich es versuche und so getan, als würde ich telefonieren. Aber in Wahrheit habe ich niemand angerufen. Der Frau habe ich gesagt, dass der Anschluss vielleicht warten würde. Ich habe mir fest vorgenommen, die Verspätung dann wieder aufzuholen und wenigstens eine gute Tat an diesem Tag zu vollbringen, aber es ging einfach nicht. Mein innerer Schweinehund war zu stark! Wir sind genau mit vier Minuten Verspätung angekommen. Wie gesagt, ich bin ein guter Lokführer! Sie ist dann am Bahnsteig bei der Ankunft losgerannt, ich bin mir nicht sicher, ob sie es geschafft hat. Sehen konnte ich es leider nicht. Ich weiß, es ist fies als Einzelner über das Tagesschicksal vieler zu entscheiden, aber ich bereue es nicht. Im Gegenteil: Ich liebe die Macht und koste sie aus. Dann fahre ich an manchen Bahnsteigen, wo der Ausgang hinten ist, mit Absicht nach ganz vorne durch. Besonders an langen Bahnsteigen, wo zwei S-Bahnen und mehr reinpassen würden, macht das viel Freude, weil die Leute am Bahnsteig dann locker einen 150-200 Meter Sprint hinlegen müssen.

Schade, dass die Leute beim Aussteigen immer so langsam sind und bis der letzte ausgestiegen ist, sind die ersten Sprinter schon an der Tür und halten sie für die nachkommenden Trantüten auf. Sonst könnte ich die Türen schon wieder zu machen und die Leute würden die S-Bahn verpassen. Aber schlimm ist das nicht, ich habe dann immer einen tollen Grund und den sogar auf Video, warum der Zug zu spät ist: Kundenandrang, Kundenverhalten. Oder an Bahnsteigen, wo nur kleine Häuschen oder ein Teildach sind, ziehe ich bei schlechtem Wetter entweder ganz nach vorne oder bremse sehr knapp am Bahnsteig. Irgendwer muss dann durch den Regen laufen. Ich schaue dann immer in die Gesichter der Leute, wenn ich am wartenden Pulk vorbeifahre, vor ein paar Tagen hat mir einer einen Vogel gezeigt. War ja klar, dass ich mir an diesem Tag besonders viel Zeit mit der weiteren Fahrt gelassen habe. Wollen doch mal sehen, wer am längeren Hebel sitzt!

Heute hat mir allerdings mein Chef gesagt, dass meine allgemeine Arbeitshaltung in letzter Zeit sehr zu wünschen übriglässt und er überlegt, mich versetzen zu lassen. Dafür habe ich mich an den Fahrgästen bitter gerächt. Keiner wirklich KEINER hat heute seinen Anschlusszug bekommen. Ich habe sogar mehrfach die fünf Minuten überschritten. Da war mir die Begründung egal, ein Glück, dass heute so mieses Wetter war und fast alles Verspätung hatte. Verspätungsbegründung quasi frei Haus. Als die S-Bahn rappelvoll war, habe ich absichtlich einige scharfe Bremsungen gemacht, damit es die Leute schön durchschüttelt, einer ist auch hingefallen, habe das in der Scheibe gesehen. Das tat mir dann doch ein wenig leid. Ich habe dann gleich eine Durchsage gemacht, dass wir Laubfall und schlüpfrige Schienen haben, ich nicht richtig bremsen kann und dass es mir leidtut. Ich glaube, es klang ehrlich, wenn die wüssten! Ich hoffe nur, dass mein Chef das nicht gesteckt bekommt. Andererseits, was soll mir schon passieren, er kann mir nichts. Ich bin seit fast 20 Jahren Beamter und unkündbar. Auf weniger als S-Bahn kann man als Lokführer nicht strafversetzt werden…

Beichthaus.com Beichte #00022832 vom 22.09.2007 um 09:36:28 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Ich kann mit ihr nicht kommen!

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Fetisch

Andere Leute stellen sich beim Sex fremde Leute vor, um nicht zu schnell zu kommen, und sehen sich ihren Partner an, um zu kommen. Ich dagegen schaue mir meine Freundin an, um nicht zu früh zu kommen und muss an jemanden anderen denken, um kommen zu können. Komisch, […]
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Beichthaus.com Beichte #00022830 vom 22.09.2007 um 08:00:00 Uhr (5 Kommentare).

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24,5 Kerle am Tag

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Vorurteile Engherzigkeit Ernährung Hosena

An alle Essgestörten: Seit ich zugenommen habe, wollen durchschnittlich 24,5 Kerle am Tag meine Nummer. Keiner kriegt sie übrigens. Als ich damals noch zwischen Magersucht und Bulimie hin und her wechselte, hätte ich mir nie gedacht, dass man sich mit ein paar Kilos mehr so gut fühlen kann - und vor allem so gut aussehen. Ich liebe es zu essen, vor allem weil ich richtig viel essen kann und nicht wirklich zunehme. Ich sehe gerne meine Hüften an, die jetzt schön geschwungen sind. Mein Arsch sieht knackig aus. Meine Schenkel sind auch top. Also Mädels: Esst mehr! Ich sehe alle Mädchen, die fett sind (nicht mollig - sondern echt fett) in einem schlechten Licht (quasi dritte Wahl) - die merken allerdings nichts davon, da ich sehr freundlich bin. Ich habe es nach jahrelangem Raubbau an meinem Körper und dem jetzigen Vielfraß nicht geschafft, fett zu werden. Wie viel muss man dafür bloß fressen?

Beichthaus.com Beichte #00022828 vom 22.09.2007 um 06:16:45 Uhr in Hosena (12 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Stuhlgang nach den Jahreszeiten

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Ekel Verschwendung Neugier

Ich (m/21) fotografiere seit Anfang des Jahres meinen fast täglichen Stuhlgang. Ich speichere die Fotos auf dem Computer, wo ich sie nach Datum und Uhrzeit sortiere. Im nächsten Jahr werde ich das Gleiche tun, um diese dann zu vergleichen. Da ich der Meinung bin, dass sich der Stuhlgang den Jahreszeiten anpasst. Wenn ich Parallelen feststelle, werde ich vielleicht ein Buch veröffentlichen. Wenn nicht, dann habe ich viel Zeit für sinnlosen Schwachsinn verschwendet.

Beichthaus.com Beichte #00022827 vom 22.09.2007 um 06:12:11 Uhr (12 Kommentare).

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