Wie man lange Toiletten-Sitzungen übersteht

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Peinlichkeit Manie Ekel

Zum Kacken nehme ich (w/22) immer mein iPad mit aufs Klo und sitze dann viel länger auf der Schüssel, als die Hämorrhoidenexperten das empfehlen. Neulich habe ich erst wieder so ein XXL-Plakat an einer Bushaltestelle gesehen, das mich daran erinnert hat. Wenn ich das Tablet dann mal vergesse, wenn es supereilig ist, lese ich ewig die Rückseiten von den Putzmittelbehältern, und wenn ich die schon auswendig kenne, auch mal dieses Begleitheftchen, das bei den Tampons immer dabei ist. Zu dem körperlichen Vorgang hatte ich schon als junges Mädchen ein komisches Verhältnis, weil wir ein Bad hatten, das man nicht abschließen konnte. Ich kann auf öffentlichen Toiletten nicht das große Geschäft erledigen und auch nicht, wenn ich weiß, dass meine Mutter bei uns daheim auf derselben Etage mit dem nicht abschließbaren Bad ist. Früher habe ich außerdem im Bad immer Packungen, auf denen fröhliche, lachende Familien abgebildet waren, umgedreht, damit sie mir nicht beim Koten zusehen. Heute kaufe ich die gar nicht mehr.

Ich glaube, das sind psychisch gestörte Tendenzen, aber mal ehrlich: wer möchte schon, dass so eine gephotoshoppte Familie mit dem McCain-Lächeln einem zuschaut? Es ist ja nicht das McKack-Lächeln. Das iPad lege ich vor dem Reinigen immer am Boden ab und decke die Kamera mit einem Blatt Toilettenpapier zu, anfassen tu ich erst wieder, wenn die Hände gewaschen sind. Trotzdem muss ich heimlich immer schmunzeln, wenn ein Kommilitone es berührt. Ich bitte um Absolution für diese merkwürdigen Gewohnheiten.

Beichthaus.com Beichte #00036567 vom 05.09.2015 um 21:20:59 Uhr (5 Kommentare).

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Sex oder Eigentumswohnung?

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Prostitution Fremdgehen Schamlosigkeit

Ich war schon so oft im Bordell, dass ich eine Eigentumswohnung damit hätte abbezahlen können. Ich finde den Sex mit Prostituierten langweilig, aber ich brauche die körperliche Zuwendung. Meine Partnerin ist selten dazu aufgelegt, deswegen gehe ich oft zu Professionellen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00036498 vom 29.08.2015 um 22:53:04 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Ticket in die Hölle

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Drogen Waghalsigkeit

Ich habe vor einigen Monaten zum ersten Mal ein ganzes Ticket LSD alleine probiert. Das Setting war gut, abgelegenes Waldstück, warm und sonnig. Der Trip wurde gut vorbereitet, eine große Decke, Trinken und etwas Essen mitgenommen, um mir einen schönen Tag zu machen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00036495 vom 29.08.2015 um 12:35:57 Uhr (15 Kommentare).

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Die Verlockung durch Alkohol

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Trunksucht Trägheit Trägheit

Durch das Studium und meine eigene Wohnung bin ich vermutlich zum Alkoholiker mutiert. Ich war dem Trinken nie abgeneigt, auch wenn es halt immer in Maßen statt in Massen stattgefunden hat, aber seit ich alleine lebe und da eben niemand darauf achtet, habe ich fast täglich etwas getrunken, weil es einfach zur Gewohnheit geworden ist, fand es aber nie dramatisch, wenn mal ein paar Tage nichts da war, weil das Geld nicht reichte oder am Wochenende die Läden zu waren. Es war niemals harter Alkohol dabei, ich spreche von so Sachen wie Hugo, Weinschorlen, Mini-Wein, Prosecco und Bier - nur dann eben eine ganze Flasche am Abend, statt ein Glas oder halt 0,5 Liter oder mehr Bier. Das habe ich von heute auf morgen nun abgestellt, weil ich merke, dass es mir körperlich nicht mehr so gut geht.


Ich bin zwar nicht fett geworden, aber dauermüde, habe noch mehr Probleme mit Magen und Darm bekommen als ohnehin und bin nach eigenem Gefühl - keine Ahnung, ob es Einbildung ist - auch vom Kreislauf her etwas angeschlagen. Ebenso besorgniserregend ist, dass ich mittlerweile gar nicht mehr so betrunken werde von dem Zeug, weil ich trainiert bin. Das alles hat bei mir den Alarm ausgelöst. Jetzt bin ich auf alkoholfreies Bier, alkoholfreies Radler und Säfte umgestiegen, einfach weil ich abends halt etwas besonderes Trinken will, und nicht immer nur Wasser. Im Laden habe ich auch alkoholfreien Sekt gesehen, den ich bald mal testen werde. Alkohol genießen will ich nur noch, wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin oder wir zusammen abhängen. Ich beichte, dass ich noch nie jemandem davon erzählt habe und auch, dass ich dem Alkohol niemals ganz entsagen werde, weil gerade Wein einfach zu lecker ist. Aber ich weiß, dass ich das wirklich einhalten muss.

Beichthaus.com Beichte #00036466 vom 26.08.2015 um 14:58:59 Uhr (10 Kommentare).

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Probleme einer Kopftuch-Trägerin

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Begehrlichkeit Feigheit Neugier Kirchzarten

Ich (w/21/muslimisch) würde mich am Liebsten wie eine Nutte aufführen. Ich trage jedoch ein Kopftuch und gebe mir Mühe damit, nicht irgendwie meinen Trieben nachzugeben. Zugegebenermaßen habe ich natürlich meine Fehler und Macken. Mit 15 hatte ich Sex, bin also keine Jungfrau mehr. Dabei hatte ich jedoch nur Schmerzen und keinen Orgasmus. Ich habe seitdem aber nichts Sexuelles gehabt und so wie es aussieht, wird sich auch nie etwas ergeben. Worüber ich einerseits sehr froh bin, auf der anderen Seite - so nötig, wie ich es habe, das ist unglaublich. Ich hätte auch nichts dagegen, mit einer Frau zu schlafen oder gar meine Sexualität auszuleben, aber da ich aus freien Stücken islamisch sein will, würde ich es bewusst nie tun. Aber da ist der springende Punkt, es wird sich eh nie etwas ergeben. Und das nervt mich. Manchmal will ich es bewusst herbeiführen, aber wie soll ich aktiv werden, um an Sex zu kommen? Nie würde sich einer auf eine Frau mit Kopftuch einlassen. Und das ist wohl auch besser so, da ich immer mit einem gewissen Respekt behandelt werde - eigentlich.


Außerdem unterstütze ich die homosexuelle Ehe, da der Staat eine gewisse Neutralität bewahren muss, was Religionen betrifft. Und wer Toleranz wünscht, muss selbst eine gewisse Toleranz aufbringen und damit würde die Toleranz in unserer Gesellschaft gefördert werden. Ich beichte, dass ich als Muslimin den starken Drang habe, meine körperlichen Bedürfnisse auszuleben - also auch optisch und anders. Außerdem beichte ich, dass ich zu unfähig dafür bin, dass es zu sexuellen Handlungen kommt - auch wenn ich gleichzeitig froh darüber bin. Aber ob richtiger Sex mich überhaupt befriedigen kann? Ich meine, meine Hände können es doch auch! Was ist denn mit einem echten Partner nur anders?

Beichthaus.com Beichte #00036416 vom 21.08.2015 um 22:40:25 Uhr in Kirchzarten (21 Kommentare).

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