Ich will unbedingt eine Familie!

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Morallosigkeit Dummheit Begehrlichkeit Familie Siegen

Ich (m/27) habe keine Familie mehr und habe mich nach dem Tod meines Opas immer einsam und ungeliebt gefühlt, obwohl ich einige Freunde hatte. Ich bin als Waisenkind aufgewachsen, weil meine Mutter bei der Geburt und mein Vater drei Jahre später bei einem Autounfall starben. Meine Großeltern väterlicherseits starben vor meiner Geburt und die meiner Mutter als ich 12 bzw. 17 Jahre alt war. Onkel und Tanten in irgendeinem Verwandtschaftsverhältnis habe ich nicht. Alles, was mir blieb, war eine mittelgroße Erbschaft, aber mit Geld kann man sich kein Glück kaufen. Als ich gerade zwanzig Jahre alt war, haben sich einige meiner Freunde verlobt, wurden Eltern oder hatten eine Beziehung. Der Schmerz wurde immer Schlimmer. Ich habe sie innerlich dafür gehasst, dass sie glücklich waren und ich nicht. Nichts konnte mich von meiner Trauer, der Einsamkeit und dem Schmerz ablenken. Eines Tages habe ich dann beschlossen, selbst eine Familie zu gründen. "Wenn ich schon von Gott keine Familie bekommen habe, dann mache ich mir doch selbst eine", war mein damaliger Gedanke.


Heute danke ich Gott dafür, dass er meine Gebete doch noch erhört hat, denn meine Entscheidungen sollten sich später als katastrophale Fehler herausstellen. Ich habe immer wieder versucht, Frauen abzuschleppen und absichtlich zu schwängern. Ob vergeben oder nicht war mir vollkommen egal. Ich wollte unbedingt Vater werden - ohne gleich wegen etwas ins Gefängnis zu müssen. Irgendwann hatte ich innerhalb kürzester Zeit Erfolg bei drei Frauen, die wohl jeden Kerl ranlassen. Ein paar Wochen später stellte sich heraus, dass sie schwanger waren, und nach und nach kamen sie alle Drei einzeln zu mir und wollten Unterhalt, wenn das Baby geboren wird. Ich habe richtig Panik bekommen. Mein Leben war danach die reinste Hölle. Da habe ich gemerkt, dass ich nur Blödsinn gemacht habe. Ich habe irgendwann allerdings erfahren, dass ich nicht der einzige Kandidat war, aber wohl der Einzige, der etwas mehr Geld hatte. Das war die einzige Hoffnung, die mir blieb - dass nicht alle drei Kinder von mir waren. War klar, dass ich schon zahlen soll. Ich habe mich geweigert und sie damit gezwungen, den Unterhalt durch Vaterschaftsfeststellung einzuklagen.


Wäre ein Test negativ gewesen, hätte ich ein Problem weniger gehabt. Das Ende vom Lied war, dass nicht ein Test positiv ausgefallen ist. Ich war sauber raus. Nach der Entscheidung habe ich nie wieder etwas von diesen Frauen gehört. Ich bereue zutiefst, was ich den Frauen angetan habe. Dass die Babys vielleicht ohne Vater aufwachsen müssen, ist traurig, aber da sie nicht von mir sind habe ich das nicht verursacht oder zu verantworten. Ich bereue es auch, meine Freunde gehasst zu haben. Sie haben in aller der Zeit immer zu mir gehalten. Und inzwischen bin ich glücklich verheiratet, auch wenn ich immer noch keine Kinder habe.

Beichthaus.com Beichte #00032770 vom 23.02.2014 um 22:23:17 Uhr in 57076 Siegen (Weidenauer Straße) (16 Kommentare).

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Hass auf Langzeitstudenten

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Hass Faulheit Ungerechtigkeit Vorurteile Studentenleben

Ich möchte beichten, dass ich diese chronischen Langzeitschmarotzer hasse. Was geht in solchen Leuten eigentlich vor? Haben die alle keinen Ehrgeiz oder sind die nur faul? Und dann immer diese Ausreden! Hier mal ein Krankheitssemester wegen eines chronischen Sonnenbrandes, hier kann man die Prüfung nicht schreiben, weil man sich da gerade im Ausland befindet und so weiter. Ich meine, klar, wenn ich den ganzen Sommer über am Baggersee in der Sonne liege, habe ich auch ein chronisches Hautproblem. Allerdings erschließt sich mir nicht, warum man damit zwar nicht an die Uni, wohl aber an den Baggersee zum Sonnen kann. Und zum Thema Ausland: Wenn ich für ein halbes Jahr ins Ausland gehe, um eine Sprache zu lernen, mich dann aber in einer rein deutschen WG einniste und nach einem halben Jahr zurückkomme und in der Sprache nicht mal die elementarste Begrüßung hinbekomme - wohl aber genau weiß, wie man deutsche Sozialleistungen trotz Auslandsaufenthalt bekommt - ja, dann war dieser Aufenthalt absolut unabdingbar für das Studium. Und natürlich stellt man dann dadurch auch fest, dass der momentane Studiengang nicht so ganz das ist, was man machen möchte, und man entschließt sich, den Studiengang kurz vor Ende zu wechseln. Schließlich ist das ein Zukunftsdings und als quasi angehende, zukünftige Elite Deutschlands will das wohl überlegt sein.


Apropos Elite: Das Gequatsche geht mir am meisten aufs Gemächt. Über 30 sein, noch nie richtig was gearbeitet haben, aber dann riesige Ansprüche stellen. Am Besten noch über die hart arbeitenden Leute lästern und diese als Proleten bezeichnen, aber selbst nicht einmal eine Lehre in der Tasche haben, und seit zehn Jahren BAföG beziehen. Am Besten sind die Mädels: Riesige Ansprüche, der Mann muss die Familie alleine ernähren können und gleichzeitig aber noch im Haushalt helfen und genügend Zeit haben. Schließlich studiert Madame ja nicht, um später Hausfrau zu werden. Allerdings muss der Mann schon gut Kohle mit nach Hause bringen, damit Madame quasi zu arbeiten aufhören kann, bevor sie überhaupt angefangen hat. Also so 5000 netto mit einem Halbtagsjob müssen doch machbar sein. Und dann die Ungerechtigkeit, dass man quasi nur BAföG bekommt, wenn man eine gewisse Leistung bringt. Oh Gott, wie ungerecht. Und ab einem gewissen Alter soll man dann auch noch für die Krankenversicherung selbst aufkommen. Aber ein Job neben dem Studium geht natürlich mal überhaupt nicht, dafür ist das Studium viel zu anstrengend und vollgepackt. Ich möchte beichten, dass ich vor einem Studium großen Respekt habe, da ich weiß, wie viel Arbeit drinstecken kann, aber gleichzeitig jedem, der die Regelstudienzeit um mehr als zwei Semester überzieht, sofort alle Leistungen streichen und eine saftige Geldstrafe verpassen würde. Ich hasse diese Versager!

Beichthaus.com Beichte #00032764 vom 23.02.2014 um 10:52:07 Uhr (34 Kommentare).

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Frau Osterhase

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Peinlichkeit Kinder Shopping

Frau Osterhase
Am ersten Ostern, das ich bewusst miterlebt habe, durfte ich mit meiner Mutter viel Osterdekoration basteln und aufhängen. Für mich war es das Größte! Ich liebte Ostern, vor allem da meine Eltern mir immer Geschichten über den Osterhasen erzählten, in denen der Osterhase allerdings immer eine Frau war. Eines Tages war ich mit meiner Mutter einkaufen, als ich meinen Augen nicht traute! Vor mir, im Laden, stand tatsächlich der echte Osterhase! Woran ich ihn erkannt habe? Die Frau hatte einen extremen Überbiss und ich war der Überzeugung, der Osterhase bzw. die Osterhäsin hätte sich zum Einkaufen verkleidet. Und ich habe natürlich laut geschrien, dass ich den Osterhasen entdeckt habe, und zeigte dabei auf die Frau. Ich bin mir sicher, dass jeder im Umkreis es hörte. Auch die arme Frau, bei der meine Mutter sich natürlich entschuldigt hat. Es tut mir leid, Frau Osterhase.

Beichthaus.com Beichte #00032763 vom 22.02.2014 um 12:44:32 Uhr (9 Kommentare).

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Diebische Oma

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Diebstahl Waghalsigkeit Begehrlichkeit Kinder

Ich möchte beichten, dass ich meine Oma zu einem Diebstahl verleitet habe. Ich kann mich noch gut daran erinnern. Damals war ich (w) vielleicht fünf Jahre alt und wir waren mit der ganzen Familie in einem Freizeitpark. Es war ein wirklich toller Tag und zum Abschluss wollte meine Oma mir noch ein Plüschtier oder Ähnliches kaufen und wir sind zu zweit in einen dieser Geschenke-Läden gegangen. Und dort sah ich dann einen kuscheligen Bugs Bunny, den ich natürlich sofort haben wollte. Allerdings war er wohl sehr teuer, denn meine Oma bekam dann einen ganz komischen Ausdruck ins Gesicht, hat den Hasen einfach in ihre Tasche gepackt und ist dann mit mir wieder gegangen. Sie hat sich sogar noch vom Verkäufer verabschiedet. Eigentlich ist meine Oma eine wirklich anständige Frau, aber manchmal kommt wohl die Kleptomanin in ihr hoch.

Beichthaus.com Beichte #00032759 vom 21.02.2014 um 21:43:40 Uhr (9 Kommentare).

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Zu naiv für eine Ausbildung

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Verzweiflung Dummheit Arbeit

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich totale Zukunftsängste habe und selbst daran schuld bin. Schon während meiner Schulzeit wusste ich - im Gegensatz zu vielen meiner Mitschüler - nicht wirklich, was ich mal für eine Ausbildung machen sollte. So kam es, dass ich nach meinem Abschluss ein FSJ machte und danach immer noch absolut planlos war, was meine berufliche Zukunft anging. Also fing ich eine Ausbildung zur Erzieherin an, die ich allerdings selbst verschuldet abbrechen musste. Seitdem arbeite ich überall, wo es eben so geht. Arbeitslos war ich nie und auch finanziell gesehen hatte ich durch meine Jobs nie wirklich Probleme. Und zugegeben - irgendwann gefiel es mir so zu leben und ich kümmerte mich nicht weiter um eine Ausbildung. Das bereue ich mittlerweile sehr, denn inzwischen fühle ich mich in meinen Jobs nur noch unterfordert und merke selbst, dass mich das auf Dauer nicht weiter bringt. Also habe ich endlich damit angefangen, mich für Ausbildungen zu bewerben. Doch bis jetzt läuft es eher schlecht als recht, was mir ziemliche Angst einjagt. Ich will unbedingt etwas lernen, doch ich befürchte, dass ich mir durch meine damalige Naivität fast alles verbaut habe. Ich hoffe, dass ich irgendwann trotzdem noch die Chance bekomme, eine Ausbildung zu machen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032757 vom 21.02.2014 um 12:58:15 Uhr (12 Kommentare).

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