Gebrochene Herzen und leere Geldbeutel

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Ich (w/28) habe vor drei Jahren bei einer Flirthotline gearbeitet. Ich hielt es exakt zwei Monate aus, da mein schlechtes Gewissen mir keine ruhige Minute mehr schenkte. Und das kam so: Vor jedem Telefonat bekam ich Informationen über den folgenden Anrufer. Sprich, dieser hat bei der Line angerufen und durchgegeben, was für einen Frauentyp er sucht. Anschließend durfte dieser in der Warteschleife auf mich warten (3,64 Euro/min, mein Anteil 0,40 Cent pro Min). Währenddessen gab mir meine Kollegin alle Informationen von ihm weiter, die ich fleißig aufschrieb. Ich musste mich dann als die Frau ausgeben, die er suchte. Mal war ich brünett, Arzthelferin, 30 aus Berlin und mal war ich blond, schlank, Friseurin aus Frankfurt. Wie sie mich eben wollten.

Bei dieser Hotline ging es nur um ein kennenlernen mit anschließenden Dates (die nie stattfanden). Meine Aufgabe war es, die Männer so lange wie möglich hinzuhalten, indem ich ihnen vorlog, die Frau zu sein, nach der sie ihr Leben lang gesucht hatten. Viele riefen mich öfters an, der eine oder andere verliebte sich sogar in meine Stimme. Doch als mir eines Tages einer sagte: "Jetzt habe ich die Schnauze voll, du willst mich doch nur hinhalten. 800 Euro haben mich die Telefonate mit Dir gekostet, ich will Dich jetzt treffen!" konnte ich nicht mehr. Auch als ich es nicht länger ertrug, einen 30-Jährigen hinzuhalten, der mich glatt durchs Telefon geheiratet hätte, schmiss ich den Job hin. Ich habe vielen Männern das Herz gebrochen und einige Männer arm gemacht. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00023760 vom 05.05.2008 um 02:29:09 Uhr (17 Kommentare).

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Ich schlafe mit allen anderen Männern

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Selbstsucht Fremdgehen Schamlosigkeit Begehrlichkeit

Ich (w/21) habe einiges zu beichten. Ich betrüge meinen Freund seit wir zwei Monate zusammen sind (also circa 3 Jahre) so ziemlich jede Woche. Ich habe eine Affäre mit einem Bekannten, warum weiß ich auch nich,t und wenn der mal keine Zeit hat, dann suche ich mir unschuldige Jungferiche aus Chatrooms und beschere denen die Nacht ihres Lebens. Außerdem ziehe ich mich vor der Webcam für perverse Säcke aus und lasse mir von Männern Geld für Sex geben und zocke sie nebenbei noch ab. An meinem Geburtstag hätte mein Freund mit ausgehen sollen. Leider ist er nicht gekommen, dafür zwei andere Typen, und zwar mit mir aufs Klo. Wenn ich mit einem anderen Mann schlafe, rufe ich ihn oft an und rede mit ihm. Und es ist mir egal, ob ich ihm damit wehtue, weil er ohnehin zu dämlich ist, um es zu bemerken. Wenn er mich fragt, ob ich ihn liebe, dann überkreuze ich hinter dem Rücken immer zwei Finger, und lache ihn in Gedanken aus. Eigentlich bin ich nur mit ihm zusammen, weil er mir ab und zu Geld zuschiebt und gar nicht so schlecht im Bett ist.

Ich spreche vor Freunden und Familie generell nur schlecht von ihm und alle halten ihn für einen absoluten Versager. (Was er wahrheitsgemäß wirklich ist). Vor zwei Jahren waren wir im Urlaub in Griechenland. Eines Abends hatten wir Streit, ich stürmte aus dem Zimmer, bin zum Strand gelaufen und habe 10 Minuten später mit einem Kellner geschlafen, der mir dann den restlichen Urlaub permanent nachgestellt hat. Einmal habe ich ihm erzählt, ich würde drei Tage mit der Studiengruppe nach Berlin fahren, um ein Wochenende bei meiner Affäre in der Schweiz zu verbringen. Sobald er einmal Kritik an mir üben will, fange ich hysterisch an zu flennen, um ihn ein schlechtes Gewissen einzureden, was auch immer klappt. Ich habe außerdem erfahren, wie ich ihn so manipulieren kann, dass ich alles bekomme. Ich ertappe ihn bei kleinen Schwindeleien, die ich dann aufbausche und gnadenlos gegen ihn verwende. Vielleicht ist es nicht richtig, aber mir macht es richtig Spaß!

Beichthaus.com Beichte #00023631 vom 11.04.2008 um 06:11:47 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Not kennt keine Küchenspülen

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Ekel Unreinlichkeit Verzweiflung Trunksucht Eigeltingen

Mein bester Freund und ich haben vor etwa drei Jahren einen echt guten gemeinsamen Kumpel aus Schulzeiten in seiner WG in Berlin besucht. Freitagabend weg gewesen, Party gemacht, gebechert - alles super. Am nächsten Morgen dann, nach dem Aufwachen, musste ich derbst dringend abstrullen, aber das Bad war besetzt. Der beste Freund war duschen, ich hörte das Wasser plätschern und musste deswegen nur noch dringender. Selten so eine volle Blase gehabt. Ich bin also voll verkrampft im Flur rumgehüpft mit verschränkten Beinen, die Hand im Schritt, und betend, auf dass alles gut geht. Mein Berlin-Kumpel und sein Mitbewohner waren jeweils auf ihren Zimmern und haben sonst etwas gemacht, während ich im Flur die abstrusesten Bewegungen vollführt habe. Ich konnte nur noch ans Wasser lassen denken und hatte inzwischen echte Panik. Ich überlegte, ob man an akutem Blasenüberdruck sterben kann und kam zur Erkenntnis, dass so etwas durchaus im Bereich des Möglichen liegt.

Die Not hat mich schließlich in die Küche getrieben, wo ich hemmungslos ins Spülbecken uriniert habe. Dieses Gefühl der Erleichterung kann man nicht in Worte fassen. Ich kam mir so unendlich befreit vor, lehnte mich zurück, schloss die Augen. Herrlich! Das Problem war nur, ich konnte nicht aufhören zu pissen. Es lief und lief und lief und lief und lief. Irgendwann bekam ich dann Panik, dass ja jemand in die Küche kommen könnte, während ich meinen endlos satten Strahl in die Spüle schickte, direkt neben dem alten Geschirr vom Vortag. Ziemlich schnell musste ich einsehen, dass ich mich aus dieser Situation nicht hätte rausreden können. Also noch mal ein Stoßgebet losgeschickt, Augen zu und durch. Im Endeffekt ist alles glattgegangen und ich bin, wem auch immer, sehr dankbar. Jetzt muss ich jedes Mal, wenn ich in der Küche dieser WG stehe, daran denken und ein wenig schäme ich mich auch dafür. Aber wie heißt es immer so schön: Not kennt keine Küchenspülen. Insgeheim bin ich gottfroh, dass ich nicht kacken musste.

Beichthaus.com Beichte #00023386 vom 14.02.2008 um 09:53:15 Uhr in Eigeltingen (12 Kommentare).

Gebeichtet von Lord Lobster
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Ich bin Hooligan und Polizist

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Falschheit Lügen Engherzigkeit Polizei

Ich habe im September meine Ausbildung bei der Polizei angefangen. Trotzdem fahre ich jedes Wochenende zum Fußball. Alle meine Freunde sind Hooligans. Ich auch. Sie denken ich sei Arbeitslos, denn wenn sie herausfinden, dass ich Bulle werde, schlagen sie mich mit Sicherheit tot. Andersherum ist es genauso. Wenn meine Kollegen erfahren, dass ich einer von den asozialen Fußballfans mit ACAB-Shirt und Kapuzenpulli bin, die sich jedes Wochenende mit den Dresdnern, Leipzigern und Magdeburgern schlagen, um den Ruf von Berlin in der Szene hochzuhalten, bin ich geliefert.

Aufhören kann ich aber nicht. "Alle Bullen sind Schweine" aus 500 Kehlen hört sich einfach zu geil an, um der Sache einfach den Rücken zuzuwenden. Ein schönes Match auf Wiesen gehört einfach zum Leben dazu. Ich verstehe einfach nicht, was daran so schlimm sein soll. Wir lassen ja alle, die damit nichts zu tun haben, in Ruhe. Ich glaube, ich muss mir neue moralische Werte erarbeiten, um meinen Job ausüben zu können. Vorher ziehe ich mir aber eine Line und gucke, was morgen so bei Erfurt gegen Magdeburg abgeht. Sport frei!

Beichthaus.com Beichte #00022797 vom 21.09.2007 um 09:22:09 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Film vor Freundin

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Engherzigkeit Morallosigkeit Partnerschaft

Meine Freundin ist von Kassel nach Berlin gekommen, um ein viermonatiges Kindergartenpraktikum zu machen und um bei mir sein zu können. Jeden Morgen stehen wir gegen 6.15 Uhr auf und ich bringe sie zum Kindergarten, der nur sechs Straßenbahnminuten entfernt ist. Nur heute war ich zu faul und habe ihr gesagt, dass ich noch sehr müde bin, also ist sie alleine los. Anstatt zu schlafen, wie ich gesagt habe, schreibe ich das und gucke "Lucky Number Slevin". Der Film ist mir gerade irgendwie wichtiger, als eine junge Frau, die mich in neun Monaten nur belogen und einmal (soweit ich weiß) betrogen hat. Da kann man ja auch mal egoistisch sein.

Beichthaus.com Beichte #00021298 vom 20.02.2007 um 08:33:57 Uhr (4 Kommentare).

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