17521 Die Verschwendung meines Lebens

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Zorn

Ich war irgendwie schon immer das schwarze Schaf der Familie: Ich studiert nicht und auch sonst habe ich nur einen minderwertigen Beruf gelernt. Ich kann mich gut verkaufen - genau genommen verkaufe ich mich als besser, als ich bin - das hilft mir ab und an mal. Momentan sieht es beruflich sogar besser aus. Umschulung sei Dank, sonst würde sich das Ernähren meiner Familie etwas schwierig erweisen. Familie? Wenn man es so nennen will, ich habe einen Sohn mit einer Frau, die das "sich besser verkaufen, als man ist" perfektioniert hat. Da sie bereits Kinder hatte und ich immer Kinder wollte, war es doppelt schön. Nun, nach knapp drei Jahren stellte sich dann doch dieser innere Wunsch nach einem eigenen Kind heraus. Ein Jahr später war ich stolzer Papa. Und hier fing es an.


Beruflich lief es plötzlich gar nicht mehr rund. Wir mussten dann aus der Wohnung ausziehen, weil sie doch zu klein war. Und haben uns übernommen. Wir wohnen jetzt in einem riesigen Haus, alles ist neu, alles ist schön. Und vor allem teuer. Neue Umgebung, neuer Job. Meine Freundin hält es immer für angebracht, sich mit mir über die kleinsten Dinge zustreiten. Am Liebsten bis Mitten in die Nacht. Ach, ein Beispiel gefällig? Man sitzt abends vor dem TV und es läuft die typische Werbung, die man halt so kennt. Dann kommt es, wie es kommen muss. Eine attraktive Frau wird Teil dieser Werbung und dann ist alles vorbei. Schon streitet man sich bis drei Uhr nachts. Um fünf Uhr klingelt der Wecker und die Arbeit ruft.


Mein Chef hat es wirklich lange mitgemacht, dass ich einfach nicht wirklich volle Leistung bringen konnte. Dann folgte die Kündigung - und daraus entbrannte wieder ein Streit. Geil! Ich liebe die Kinder und in guten Zeiten auch meine Frau, aber diesen Drachen liebe ich nicht! Sie arbeitet jetzt seit drei Wochen wieder, aber geändert hat sich nichts. Ich mache derzeit eine Umschulung und werde dann in ungefähr drei Monaten wieder gut verdienen. Leider bekomme ich derart wenig Arbeitslosengeld, dass wir praktisch am Ende des Monats kein Geld mehr haben werden. Und dadurch die teure Miete nicht zahlen können. Oh Mann, mir graust es! Was ich beichten will? Ich bereue es, dass ich nicht besser in der Schule aufgepasst habe. Das ist wirklich nur die Verschwendung meines Lebens.

Beichthaus.com Beichte #00037078 vom 21.11.2015 um 10:27:18 Uhr (13 Kommentare).

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17522 Abgestumpft durch die Arbeit

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Engherzigkeit

Ich (w/28) bin Boulevard- Redakteurin bei einem grossen deutschen Fernsehsender. Täglich berichte ich über Missbrauchsopfer, Vergewaltigung, Mord- und Todschlag. Anfangs haben mich diese Schicksale arg mitgenommen - mittlerweile geht mir aber eigentlich jede Geschichte dermassen am Arsch vorbei! Es ist auch immer das selbe: Die meisten Opfer stammen aus total asozialen Verhältnissen: das kann man als "Otto Normalo" gar nicht glauben. Da möchte man fast schon meinen, dass diese "Karrieren" automatisch vorprogrammiert sind. Meine Beiträge sind aber nach wie vor top, weil ich mittlerweile so eine göttliche Routine im Texten aufbringe.

Beichthaus.com Beichte #00022577 vom 18.08.2007 um 06:38:34 Uhr (2 Kommentare).

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“Folge

17523 Popel auf dem Kopf

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Mein Zimmer befindet sich im Dachgeschoss und wenn ich gerade schön am Popeln bin und kein Taschentuch in der Nähe habe, dann schnipse ich die Popel immer aus meinem Dachfenster hinunter auf die stark befahrene Straße und stelle mir vor, wie jemand so einen Popel auf den Kopf bekommt.

Beichthaus.com Beichte #00022983 vom 26.09.2007 um 19:29:04 Uhr (4 Kommentare).

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17524 Ich will geile Hängetitten!

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Fetisch Begehrlichkeit Roseburg

Ich habe einen Fetisch. Ich stehe auf Frauen mit Brüsten, die bis zum Bauch hängen. Ich liebe es, meinen Kopf dazwischen zu stecken und alles voll zu sabbern. Peinlich ist mir das auf keinen Fall, ich wollte es nur mal loswerden.
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Beichthaus.com Beichte #00023353 vom 13.02.2008 um 07:54:53 Uhr in Roseburg (16 Kommentare).

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17525 Ich mache seit drei Jahren nichts Sinnvolles!

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich arbeite in einer großen und bekannten deutschen Firma. Ich mache den ganzen Tag nur sinnlosen Kram oder Privates und habe in den letzten drei Jahren nichts Sinnvolles für meine Firma getan. Ich verdiene übrigens 2.500 Euro netto.

Beichthaus.com Beichte #00021937 vom 05.06.2007 um 22:14:08 Uhr (3 Kommentare).

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