16366 Der Grund, warum ich kiffe

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Drogen Faulheit Dummheit

Der Grund, warum ich kiffe
Ich möchte beichten, dass ich seit vielen Jahren kiffe, um meine Sorgen zu vergessen. Mittlerweile mache ich es bei jeder Kleinigkeit, die auf mich zukommt. Ich versinke dann immer schön in glücklichen Gedanken und vergesse den ganzen Rest. Mir ist ab dem Punkt auch […]
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Beichthaus.com Beichte #00033535 vom 30.06.2014 um 11:12:16 Uhr (20 Kommentare).

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16367 Konflikt mit dem Stiefbruder

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Morallosigkeit Rache Verzweiflung Familie

Ich (m/18) lebe, seit ich denken kann, in einer Patchworkfamilie mit Mutter, Stiefbruder und Stiefvater. Mein Stiefbruder ist genau mein Alter und wir waren immer total dicke miteinander, bis das Verhältnis etwas zu bröckeln begann, als er irgendwann schleichend und dann immer mehr anfing, sich zu distanzieren. So blöd es klingt, es ist augenscheinlich, dass unsere DNS nicht deckungsgleich ist. In Schubladen gedacht bin ich eben der gutaussehende, extrovertierte, populäre Goldjunge und er der durchschnittlich aussehende Typ, der nicht gerade das Leben auf jede Party bringt und auch nicht so bei den Mädchen landet. Einige von euch werden sich denken "jaja, rede du nur so eingebildet, bald wirst du dumm schauen, wenn ihm mit gutem Abi alle Berufe offen stehen und du nach einer Lehre suchen musst", aber tatsächlich bin ich, der Spaß-und-Party-Typ, extrem gut in der Schule und er eher mittelmäßig.

Für mich war er gefühlt immer mein Bruder und ich habe versucht, ihn in sozialen Situationen, im Freundeskreis etwa, zu integrieren, aber er wollte eher nicht mit mir und den anderen raus oder mit auf Partys. Auch Angebote, ihm Schulzeug zu erklären, lehnte er mehr und mehr ab. Für mich sah es aus, als wollte er einfach mit mir immer weniger zu tun haben, was ich sehr schade fand, denn ich habe wirklich mein Bestes versucht und wollte ihm nur Gutes. Bis es jetzt wirklich zu einem Eklat kam. Ich bin, wie gesagt, kein Kind von Traurigkeit was das Sich-Ausprobieren angeht, und leider platzte mein Stiefbruder nun eines abends in mein Zimmer, als ich gerade mit einem Freund "herumexperimentierte". Ich bin nicht schwul, aber jung, und wieso sollte man da nicht mal austesten, was so auszutesten ist. Der beteiligte Freund ist sofort abgezogen und als ich ins Wohnzimmer kam, tischte mein Stiefbruder meiner Mutter und meinem Stiefvater gerade triumphierend auf, dass er mich soeben mit einem Typen erwischt habe. Entgegen seiner Erwartungen reagierte meine Ma nicht entsetzt, sondern gab mir ein High-Five mit breitem Grinsen, und mein Stiefvater erklärte seinem Sohn, dass ich doch küssen könne, wen ich möchte. Er wirkte enttäuscht, dass nicht ich als der Dumme da stehe, sondern er, und wütend platzte er heraus, dass es unseren Eltern dann ja sicher auch egal sei, dass ich ständig kiffen würde, dann stürmte er raus.

Innerlich brodelte ich, dass mein Stiefbruder diese Nummer, oder eher: diese beiden Nummern, abgezogen hatte, um mich in die Scheiße zu reiten. Mein Triumph war, dass er es nicht geschafft hat, denn meine Mutter setzte sich ernst mit mir hin und fragte, ob ich wirklich kiffen würde und in welchem Ausmaß, und ich erzählte ihr relativ ehrlich alles. Sie nahm es gefasst auf, auch wenn ich ihre Sorgen schon deutlich spürte. Sie sagte, wenn es tatsächlich nur so unregelmäßig und mit langen Pausen sei, fände sie es zwar immer noch nicht gut, aber würde keinen Strick daraus drehen wollen. Ich habe das Glück, die wohl beste Mutter der Welt zu haben. Aber leider nicht den besten Stiefbruder. So habe ich richtigen Hass auf ihn geschoben an dem Abend und einen kindischen Plan gefasst, denn ich wollte ihn leiden sehen, so wie er versucht hat, mich leiden zu lassen. Am nächsten Tag hatte ich mich schon etwas abgeregt, aber eine Abreibung wollte ich ihm schon verpassen. Es gab da dieses Mädchen, M., mit dem er Kontakt hatte und die er offensichtlich sehr anziehend fand, auch wenn er, wie er eben ist, es noch nicht gepackt hatte, ihr das zu verklickern. Ich habe also mit ein bisschen Witz und Charme M. angequatscht und ein Date ausgemacht. Am Abend waren wir bei mir. Da ich meinem Stiefbruder nicht (mehr) das Herz herausreißen, sondern ihm nur einen Denkzettel verpassen wollte, habe ich nicht mit M. geschlafen. Ich weiß, nebenbei bemerkt, auch nicht, ob sie so etwas überhaupt gemacht hätte. Aber wir haben rumgemacht, und ich habe dabei dafür gesorgt, dass sie ziemlich verwuschelt aussah. Als sie mal kurz ins Bad musste, lief sie meinem Stiefbruder auf dem Flur über den Weg. Ich würde nicht wetten, dass das Zufall war; ich glaube, er wollte sehr genau wissen, wer da bei mir ist, mit seiner Neugier hatte ich gerechnet und so einen Volltreffer gelandet.

Geplant war, dass ich ihm ziemlich cool gegenüber trete und einen Spruch ablasse wie "tja, habe gerade festgestellt, dass mein Schwanz doch auf Mädchen steht" oder so, um ihm dann nach einer beschissenen Nacht am nächsten Tag zu stecken, dass ich gar nicht mit M. geschlafen habe. Sollte ja nur ein kleiner Schocker sein. Das Dumme: Bei unserem Date habe ich fest gestellt, dass M. tatsächlich nicht nur gut aussieht, sondern auch von ihrer Wesensart wirklich etwas Besonderes ist. Ich denke viel an sie und möchte sie unbedingt wiedersehen. Wenn ich das richtig einschätze, geht es M. mir gegenüber nicht anders. Das Ganze ist jetzt drei Tage her und ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich bin nicht mehr so wirklich auf meinen Stiefbruder sauer, eher sehr enttäuscht, und ich sehe, dass er Liebeskummer hat und das tut mir leid. Ich will aber gleichzeitig M. unbedingt weiter treffen, denn sie hat mich total in ihren Bann gezogen und ich bin wohl selber verliebt. Ich beichte, dass meine Mutter sich wegen dieses bisschen Gras Sorgen um meine Gesundheit und Zukunft macht, ich beichte, dass unsere Familie wegen des zerrütteten Verhältnisses zwischen mir und meinem Stiefbruder keine echte Familie mehr ist, was mir erneut für meine Mutter, die das natürlich merkt, im Herzen weh tut. Ich beichte außerdem, dass ich entweder meinem Stiefbruder das Herz breche oder mir und M., weil ich ihm auf dumme, kindische Art und Weise eins auswischen wollte und ich beichte, dass ich manchmal meinen Bruder von früher vermisse. Ich beichte weiter, dass ich ihn als Lügner darstellen werde, wenn er anderen Leuten von der Sache mit mir und dem Freund erzählt und die Leute mir statt ihm glauben werden und ich beichte, dass meine Beichte hier ewig lang geworden ist. War aber schön, das mal runter zu schreiben. Bloß, was tu ich jetzt?

Beichthaus.com Beichte #00030927 vom 24.03.2013 um 19:58:40 Uhr (33 Kommentare).

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16368 Meine besonderen Wurfgeschosse

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Ekel Unreinlichkeit Vandalismus

Ich habe früher einmal so dringend kacken müssen, dass ich einfach ins Gebüsch gemacht habe, weil ja auch keine öffentliche Toilette in der Nähe war und auch niemand zu sehen war.
Die ausgeschiedenen klumpigen Exkremente, habe ich zu meinem Spaß auch noch mit Taschentüchern aufgehoben und mit voller Wucht gegen die Fensterscheiben von einem Gebäude geschmissen. Die Scheißklumpen klebten dort noch lange Zeit und ich werde diese lustige Erinnerung nie vergessen, dennoch habe ich das noch niemandem gebeichtet, weil es mir einfach zu peinlich ist.

Beichthaus.com Beichte #00024679 vom 07.09.2008 um 17:07:18 Uhr (10 Kommentare).

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16369 Mein fast schwuler bester Freund

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Verzweiflung Engherzigkeit Feigheit Lügen

Durch eigene Dummheit und Unüberlegtheit habe ich (w/21) vor einiger Zeit meine Freundschaft zu einem guten Freund zerstört. Wir waren gemeinsam in der gymnasialen Oberstufe und hatten so gut wie alle Kurse gemeinsam, konnten über alles reden und haben auch privat des Öfteren etwas zusammen unternommen. Alles rein freundschaftlich. Eines Tages, als wir im Unterricht saßen und uns während eines Lehrfilms langweilten, unterhielten wir uns über das kommende Wochenende und was da so anstand. Schließlich kam er darauf zu sprechen, dass er vorhatte, sich mit jemandem zu treffen, nannte aber keine Namen oder sonstige Infos. Da ich ihn spaßeshalber freundschaftlich foppen wollte, fragte ich ihn, ob sein Date denn männlich oder weiblich sei. Ups, Fettnäpfchen! Er wurde sofort ernst und fragte mich dann, ob er mir im Geheimen etwas anvertrauen könnte. Ich bejahte und so klärte er mich dann über seine Homosexualität und seine Vorliebe für Männer auf.

Kurze Zeit später ging meine Beziehung zu meinem damaligen Freund in die Brüche, worüber ich natürlich mit ihm auch sprach. Darauf hin gestand er mir dann, in Wirklichkeit bisexuell zu sein und schon seit Längerem in mich verliebt zu sein. Da ich diese Aussage aber nicht sehr ernst nahm und diese auf eine Unsicherheit über seine sexuelle Orientierung schob, sagte ich ihm einfach, ich sei noch nicht ganz über meinen Ex hinweg und bräuchte Zeit, was eigentlich ja nicht stimmte. Damit gab er sich aber vorerst zufrieden und ich hatte meine Ruhe. Der Grund für meine Lüge war zum einen, dass ich überhaupt nicht auf ihn stand, ihn aber nicht verletzen wollte, indem ich ihm an den Kopf werfe, dass aus uns nichts wird. Zum anderen wollte ich auf keinen Fall später wegen eines anderen Mannes sitzen gelassen werden, wenn er es sich doch noch einmal anders überlegt hätte. So spannte ich das Lügennetz immer weiter und schaffte es, ihn immer weiter hinzuhalten. Schlussendlich versprach ich ihm sogar Sex und vereinbarte dementsprechende Treffen mit ihm, zu denen es aber nie kam.

Das Ende der Geschichte war, dass seine Eltern, die im Übrigen streng katholisch und absolut gegen Homosexuelle sind, mich dafür verantwortlich machten, dass ihr Sohn schwul ist und den Kontakt verboten. Wie dem auch sei. Durch mehrere hitzige Gespräche kam dann die ganze Wahrheit raus und er wollte verständlicherweise auch nichts mehr mit mir zu tun haben. In dem Moment begriff ich erst, was ich da eigentlich mit meinem Verhalten angerichtet habe. Ich startete mehrere Versuche eine Aussprache in die Wege zu leiten, um mich bei ihm zu entschuldigen. Vergebens. Nach dem Abitur brach der Kontakt zwischen uns endgültig ab und ich habe seitdem nie wieder etwas von ihm gehört. Lieber C., falls du das liest, es tut mir unendlich leid. Ich werde die schönen und lustigen Momente mit dir immer in guter Erinnerung behalten!

Beichthaus.com Beichte #00038244 vom 17.05.2016 um 16:50:37 Uhr (8 Kommentare).

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16370 Wo sind die Geschirrtücher?!

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Vandalismus Lügen Falschheit

Als ich 13 Jahre alt war, habe ich den ganzen Familienbestand an Geschirrtrockentüchern in einem Anfall momentaner Rage mit einem Messer in seine Bestandteile zerfetzt und anschließend in meinen Kleiderschrank gestopft. Als meine Mutter mich fragte, wo zum Teufel die ganzen Geschirrtücher seien, antwortete ich nur: "Keinen Plan."

Beichthaus.com Beichte #00010334 vom 17.06.2006 um 05:02:54 Uhr (0 Kommentare).

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