Ein Leben mit dreckigen Lumpen

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Diebstahl Peinlichkeit Zwang Neugier

Ein Leben mit dreckigen Lumpen
Als kleines Kind musste ich (m) in der damaligen DDR Schlimmes aushalten. Meine Eltern waren damals schon ziemlich das, was man heute als Unterschicht bezeichnen würde. Meine Mutter konnte nach meiner Geburt keine Kinder mehr bekommen - glücklicherweise. Mein Vater arbeitete in einem Bahnwärterhäuschen, in dem auch die Familie lebte. An diesem Bahnübergang kam allerdings so gut wie nie ein Zug vorbei. Aber die Planstelle musste eben besetzt sein. Die Tage waren dementsprechend lang und öde. Es ist dann so gekommen, dass vor allem mein Vater die Tage damit verbracht hat, braunen Schnaps zu trinken. Ein Zimmer des Häuschens war für einen russischen Staatsbürger reserviert, der ebenfalls bei der Bahn arbeitete. Er hat meinen Eltern den Schnaps organisiert - und zwar nicht zu wenig. Der Untermieter hat sich auch zwischendurch immer wieder mal mit meiner Mutter vergnügt, meinem Vater war das allem Anschein nach egal.

Das nur zur Vorgeschichte. Ich hauste in einer Art Ersatzteillager, da ich kein eigenes Zimmer hatte. Dieses war gespickt voll mit öligen Lumpen und anderem rußigem Zeug. Meine ganze Schulzeit musste ich mir höhnische Kommentare anhören, weil eben meine ganzen Kleider nach Diesel stanken. Dieser Gestank beherrschte mein ganzes Leben, das Essen, den Schlaf und die Freizeit, einfach alles. Nach dem Mauerfall starb mein Vater, meine Mutter verschwand mit dem Russen. Das Häuschen wurde abgerissen und ich ging zum Arbeiten in den Westen. Im Ruhrpott leben ich seitdem alleine und arbeite im Hafen. Nun zu meinem Problem: Ich führe seit meinem Wegzug aus dem Osten immer einen großen Sack mit ölgetränkten Lumpen mit mir herum. Der Geruch hat sich in mir sozusagen manifestiert.

Ich kann nachts nur schlafen, wenn es nach Diesel und Ruß stinkt, sonst kann ich keine Ruhe finden. Oftmals tauche in direkt nach Feierabend in meine Lumpen ein und kann dann entspannen. Meine Badewanne ist randvoll mit schmutzigem Zeug. Ich sehne mich tagsüber danach. In manchen Lägern meines Arbeitgebers fühle ich mich überglücklich, weil dieser Geruch sehr ähnlich ist. Weil ich aber Kranführer bin, kann ich mich nur alle paar Stunden in die Lagerhalle schleichen, um tief durchzuatmen. Jetzt hat der Duft der Lumpen aber mittlerweile nachgelassen und habe mich im Lager meines Arbeitgebers mit alten Lappen eingedeckt, diese habe ich dort mit Diesel und Öl getränkt und mitgenommen.

Ein Kollege hat mich aber anscheinend beobachtet und bei der Geschäftsleitung verpfiffen. Die Lumpen waren Abfall, das kann man mir nicht anlasten. Der Kollege hat aber nur gesehen, wie ich einen alten Sack aus einem Lager entfernt habe. Die Geschäftsleitung möchte nun von mir wissen, was ich gestohlen habe. Das wird mir aber doch kein Mensch glauben. Ich schäme mich auch. Wenn ich meinem Arbeitgeber gestehe, dass ich diesen Gestank zum Leben brauche, dann hält man mich doch für verrückt.

Beichthaus.com Beichte #00038931 vom 14.11.2016 um 22:28:32 Uhr (11 Kommentare).

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Ich (m/20) werde seit etwa einem halben Jahr von allen in meiner Klasse und auch sonst nurnoch "Schlappi" genannt, weil ich, obwohl ich eher dünn und groß bin, immer mit übergroßen "Schlabber-Pullis" herumlaufe. Ich tue das nicht aus Spaß, sondern aus dem einfachen Grund, dass ich quasi eine Dauererektion habe, die mir peinlich ist! Wie sieht denn das aus, wenn da einer wie ein geiler Köter die Straße entlangspaziert?! Es ist zum Kotzen, jede Erschütterung oder Vibration, z.B. im Bus, im Auto, in der Achterbahn, beim Tanzen, etc. lässt ihn stehen wie eine Eins! Ja Leute, ich bin der, der sich zu Weihnachten einen kleineren Penis wünschen würde, weil ich den ständigen Druck in der Hose satthabe, das gebückte Gehen, das "seitlich an Wänden Herumgeschleiche und Bücher vor den Penis-Gehalte" und vor allem die Gebete überall, dass er doch bitte genau jetzt nicht hochgeht! Aber dann will er erst recht, er ist da sehr eigensinnig. Im Sommer war ich nie am Badesee, Radfahren tut mir weh und bei Sachen wie Fußball habe ich Angst, mir die Röhre zu knicken. Dabei sehe ich gut aus und bin nicht unsportlich. Ich laufe wie ein Opa, der es im Kreuz hat, weiche rennenden, mit ihren Fäusten in der Luft rumschlagenden Kindern aus und muss mich auf dem Klo oft so weit nach vorne über die Schüssel beugen, dass der Strahl nicht die ganzen Bilder und Zitate auf unserem Klo nass macht. Scheißen und Pissen geht oft nur in getrennten Vorgängen. Also an alle glücklichen Schlappschwänze da draußen: genießt es!

Beichthaus.com Beichte #00025459 vom 25.12.2008 um 18:08:04 Uhr (38 Kommentare).

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