Meine Jugendsünden

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Diebstahl Schamlosigkeit Sucht

Ich habe früher viele unschöne Dinge getan. Eine Sache schwebt mir immer wieder im Kopf rum und ich hoffe die Betroffenen verzeihen mir. Ich war damals 13 Jahre alt, war total cool und habe geraucht, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Es gab immer einen Bäcker, zu dem meine Freunde und ich gingen, wenn wir in der Schule Pause hatten und eines Tages schmiedeten wir einen Plan: Da auch viele andere Schüler bei dem Bäcker waren, dachten wir, dass es vielleicht nicht auffallen würde, wenn wir etwas klauen. Wir nahmen uns also eine Tüte und taten unsere Lieblings-Donuts in die Tüte. Wir gingen einfach raus, als niemand guckte, und andere Schüler sprachen mich später darauf an. Mir gefiel die Aufmerksamkeit natürlich.


Als wir diese Aktion mehrmals durchgeführt hatten, dachten wir uns: "Warum immer nur in den Pausen?", also machten wir uns auf den Weg zum Bäcker, nur dieses Mal war es dort ziemlich leer. Mein Freund griff also zur Tüte und packte die Donuts ein, während ich mir eine Cola aus dem Schrank holte. Ich wartete auf meinen Freund, und als er rauskam, rannte die Kassiererin los und schrie uns hinterher: "Wollt ihr nicht bezahlen?!" Wir guckten zurück und sagten überrascht: "Achja, das haben wir vergessen, Entschuldigung." Als wir zurück in den Laden gingen, fiel uns allerdings auf, dass wir kein Geld dabei hatten, also rannten wir geschätzte zwei Kilometer weit weg. Die Kassiererin kehrte nach einem kurzen Stück um, aber wir rannten trotzdem weiter. Seitdem gehen wir nur noch zu diesem Bäcker, wenn eine andere Kassiererin an der Kasse ist. Ich möchte also beichten, dass ich, als 13-Jähriger, geraucht und geklaut habe. Ich entschuldige mich hiermit bei dem Bäcker und schwöre, dass ich nie wieder etwas bei einem Bäcker stehlen werde. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036136 vom 11.07.2015 um 00:36:20 Uhr (4 Kommentare).

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Wasser für meine Oma

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Ekel 50+ Kinder

Ich (m/18) möchte beichten, dass ich meiner Oma als 6-jähriges Kind in die Mineralwasserflasche gepisst und dann zugesehen habe, wie sie das Ganze trinkt. Als sie dann weg war, habe ich total abgefeiert. Das habe ich mehrmals gemacht und fand es immer wieder sehr lustig. Heute weiß ich natürlich, dass es falsch war. Auch wenn ich es immer noch witzig finde, wenn ich daran denke. Aber es tut mir trotzdem leid, denn das ist schon ekelhaft.

Beichthaus.com Beichte #00036135 vom 10.07.2015 um 21:50:49 Uhr (5 Kommentare).

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Wetten auf Computerspiele

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Falschheit Betrug Selbstsucht Games

Ich möchte etwas beichten, was leider nicht so schnell erklärt werden kann: Beim E-Sport Computerspiel Counterstrike Global Offensive kann man auf Spiele zwischen professionellen Teams wetten. Besonders die Websites, auf denen man diese Wetten platzieren kann, verdienen sich daran eine goldene Nase. Es werden virtuelle Gegenstände gesetzt und zusätzlich werden diese Seiten im Ausland gehostet, das heißt, es gibt keine deutschen Gesetze zum Schutz der teilweise Süchtigen. Auf einzelne Spiele werden oft mehrere Millionen insgesamt gesetzt. Ich bin Teil eines großen YouTube-Kanals, über den wir offiziell Wetttipps geben. Natürlich ist es nicht sicher, dass jeder unserer Tipps richtig ist.


Meine Beichte ist jetzt, dass wir bei Spielen, in denen "unerwartet" Ersatzspieler einspringen oder Ähnliches, was den Ausgang des Spieles stark beeinflussen kann, falsche Tipps geben und auf das Gegenereignis setzen. Teilweise ändern unsere Tipps die Quote um geschätzte 20-30 Prozent, was bei Wetten teilweise einen Unterschied von zwei- bis dreitausend Euro macht, wenn man 10.000 Euro einsetzt. Und diesen Unterschied gibt es dann ohne erhöhtes Risiko. Trotzdem sind unsere Tipps aber mehrheitlich richtig. Wir missbrauchen nur das Vertrauen unserer Zuschauer.

Beichthaus.com Beichte #00036130 vom 10.07.2015 um 09:59:49 Uhr (6 Kommentare).

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Die Vorteile des Home-Office

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Falschheit Faulheit Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich mir an meinem alten Arbeitsplatz ein ziemlich laues Leben gemacht habe. Zunächst konnte ich einmal in der Woche Home-Office machen. Da ich nicht ausgelastet war, habe ich an diesen Tagen komplett andere Dinge erledigt - zum Beispiel Gartenarbeit, Fernsehen, aufwendig kochen. Da ich per Handy immer erreichbar war, ist es auch nie aufgefallen. Zudem musste ich mich über meinen Laptop im Zeiterfassungssystem an- und abmelden, was ich teilweise morgens tat, bevor ich mich ins Auto setzte und zur Arbeit fuhr. Abends dann noch einmal das Gleiche. Dadurch habe ich mein Zeitkonto derart aufgebläht, dass ich öfter Gleittage nehmen konnte und teilweise Stunden ausbezahlt bekam. Insgesamt habe ich es damit im Jahr auf etwa 70 freie Tage (Home-Office, Urlaub und Gleittage) gebracht. Meine Arbeit habe ich aber immer komplett erledigt. Trotzdem denke ich, dass ich trotz sehr guter Bezahlung zu wenig getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00036127 vom 09.07.2015 um 14:15:55 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Selbstjustiz in der WG

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Ekel Zorn Rache WG Vechelde

Im Grunde bin ich von meinem gesamten Wesen her ein freundlicher und spaßiger Zeitgenosse, aber manchmal gibt es Dinge, welche einfach nicht ungestraft bleiben dürfen. Versteht mich nicht falsch, ich respektiere unseren Rechtsstaat, aber manchmal ist Selbstjustiz doch um einiges befriedigender. Und das, obwohl ich Jurastudent bin. Ich gestehe: Mein neuer WG-Mitbewohner geht mir seit Wochen tierisch auf die Nerven, er ist ein wahrer Parasit und Quälgeist. Obwohl er bereits Anfang 30 ist, kommt er einem vor, als wäre er ein pubertierender Teenager. Egal, was man liegen lässt, er benutzt, frisst, verbraucht, verliert oder verschenkt diese Dinge. Kleiner Auszug gefällig?


Ich habe eine Flasche mit wirklich teurem Weißwein gekauft, da ich die Flasche meinem Vater schenken wollte. Fakt ist, dass mein Mitbewohner die Flasche auf irgendeiner Semesterparty schlicht wegversoffen hat: Trotz Zettel an der Flasche, dass man sie bitte stehen lassen soll. Er scheißt und spült niemals. So wird man jeden Tag in der Frühe von seinen Scheißhaufen begrüßt. Er benutzt auch niemals nach dem Toilettengang den Raumerfrischer und geht bevorzugt dann zur Toilette, wenn man kurz darauf duschen gehen möchte. Er hat im Suff irgendeine Tussi nach unserer Hausparty in meinem Bett gevögelt. Die Spuren des Analverkehrs waren gut sichtbar. Und er gräbt wirklich jeden Rock an, der unsere WG betritt. Außerdem glaube ich, dass er in die Dusche und die Waschbecken pisst. Er lässt bei locker 38 Grad in der Bude Lasagne offen über mehrere Tage in der Wohnung unter dem Sofa liegen und abends zieht er sich immer laut Pornos rein. Er läuft immer laut furzend durch die WG und langt sich dabei an die Kronjuwelen. Noch dazu züchtet er Schaben, welche er an seine Vogelspinne verfüttert, dabei ist ihm schon das eine oder andere Vieh abgehauen. Und seit diesem Zeitpunkt haben wir diese netten Untermieter.


Ausziehen kann ich nicht, da die Wohnung supergünstig und in Uninähe ist. Wir sind eine 5er-Gruppe, kennen uns aber nicht wirklich, das ist in Großstädten aber so üblich. Wie gesagt, manchmal ist Selbstjustiz unglaublich befriedigend. An jenem Tag hat er das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich habe seine Zahnbürste geschnappt, bin in die U-Bahn und habe einem Obdachlosen 25 Euro gegeben, wenn er darauf uriniert. Anschließend habe ich ein verschissenes öffentliches WC damit "geschrubbt". Danach habe ich die Zahnbürste wieder an ihren Platz gelegt und konnte beobachten, wie der alte Schürzenjäger sich blöd grinsend die Zähne damit geputzt hat.

Beichthaus.com Beichte #00036126 vom 09.07.2015 um 10:48:35 Uhr in Vechelde (21 Kommentare).

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