Ein perfektes Praktikumszeugnis

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich (w) beichte, dass ich ein exzellentes Praktikumszeugnis bekommen habe, und nichts dagegen sagen werde. Klingt nach einem Luxusproblem, aber: ich habe während des Praktikums so gut wie nichts getan. Zugegeben, währenddessen habe ich ein kleineres Projekt betreut, aber wenn ich ehrlich sein soll, hätte ich das auch problemlos in der Hälfte der Zeit fertigstellen können, wenn überhaupt. Den Rest der Zeit habe ich damit verbracht, auf meinem Handy zu surfen oder dergleichen. Die Kollegen waren auch unglaublich nett, auch der Chef, alles wunderbar - nur eben ich saß in einem kleinen Büro, ganz für mich allein, und der Chef hat mich auch schon einmal eine halbe Woche lang gar nicht besucht, und auch auf mehrfache Nachfrage meinerseits hat er einfach nie nachgesehen, was ich getan habe. Ihm zwischendrin mein Projekt zeigen? Das habe ich mehrfach angeboten, und andauernd kam nur, dass er sich das bald ansehen würde. Hat er nie. Und jetzt ist das Praktikum vorbei, ich kriege ein wirklich tolles Praktikumszeugnis fürs Nichtstun. Ich versuche, mich damit zu trösten, dass ich nicht so viel Schaden zugefügt habe, weil ich für das Praktikum kein Geld gekriegt habe und ich mir nie etwas zuschulden kommen ließ. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036916 vom 25.10.2015 um 14:25:12 Uhr (11 Kommentare).

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Unfreundliche Schwestern

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Zorn Hass Engherzigkeit Gesundheit

Ich (m/16) liege zurzeit seit drei Tagen in einem Krankenhaus und es kotzt mich maßlos an, dass fast jede Schwester, die ich kenne, unfreundlich ist. Ordentliche Umgangsformen gibt es nicht - das Essen wird ganz trocken auf dem Tisch abgestellt - so etwas wie "Guten Hunger" oder Ähnliches gibt es nicht. Ich denke, dass ich behaupten dürfte, dass ein bisschen, wirklich nur ein bisschen Höflichkeit angebracht wäre! Ich hasse diese Schwestern! Die Ärzte sind das komplette Gegenteil: Die Höflichkeit in Person. Ich werde nach diesem Aufenthalt aufhören zu rauchen, denn ich will in meinem Leben nie wieder in einem Krankenhaus sein. Und ich werde das pure Böse in das Lob und Tadelbuch schreiben... Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036914 vom 25.10.2015 um 12:03:13 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hat mein Fetisch Konsequenzen?

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Fetisch Begehrlichkeit Maßlosigkeit

Vor zwei Jahren habe ich das erste Mal gemerkt, dass ich immer geil werde, wenn im Fernsehen irgendetwas über Vergewaltigung kam. Mich machte das so etwas von spitz! Nicht unbedingt die Vergewaltigung selbst, sondern die Wehrlosigkeit der Frau - man kann also sagen, dass ich schon damals die BDSM-Schiene gefahren bin. Was mich allerdings jetzt zum Beichten bewegt, ist, dass ich letztes Wochenende ein Mädel kennengelernt habe, das auch bei mir geschlafen hat. Ich war zu fertig für Sex, deswegen hat sie mir einen geblasen. Allerdings habe ich ihn bewusst weiter reingeschoben, einfach so weit, dass es ihr wehtat, und - das hat sie mir am Tag danach erzählt - ich sie sogar währenddessen gewürgt habe. Es war einfach sehr viel Alkohol im Spiel. Nun habe ich Angst, dass ich mal einen katastrophalen Fehler mache und ich deswegen angezeigt, bzw. verklagt werde, weil ich meinen sexuellen Fantasien freien Lauf lasse, obwohl es doch nur mein Fetisch ist. Ich beichte hiermit, dass ich erst richtig geil werde, wenn eine Frau unter physischen Schmerzen leiden muss. Und ich habe Angst, dass das Ganze irgendwann überhand gewinnt und ich mich nicht mehr beherrschen kann.

Beichthaus.com Beichte #00036890 vom 22.10.2015 um 00:27:14 Uhr (19 Kommentare).

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Leben mit sozialer Phobie

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Peinlichkeit Verzweiflung Manie

Ich (m) habe eine soziale Phobie, das heißt, dass ich Angst vor menschlichem Kontakt habe. Zuerst dachte ich, es ist nur Schüchternheit, aber im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass es nicht mehr im standardmäßigen Rahmen liegt. Vor allem in der Schule fällt es mir schwer, in Gruppen zu arbeiten oder eine Präsentation vor den anderen zu halten. Auch in der Pause sitze ich lieber alleine in einer Ecke, statt zu einer Gruppe zu gehen. Allgemein stellt das Reden mit Menschen außerhalb meiner Familie für mich eine Prüfung dar. Selbst in der Familie verschließe ich mich gegenüber anderen, ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ich mich ändern möchte oder nicht. Den Psychologen und Therapeuten habe ich am Ende einer Therapie immer versichert, dass nun alles in Ordnung ist. Dabei möchte ich den Menschen helfen, weil ich Menschen liebe. Ohne dieses Selbstbewusstsein wird dies zu einer Mammutaufgabe für mich. Ich bewundere die Menschen, die jeden Tag glücklich ihren Alltag leben und sich für andere einsetzen, auch wenn es ihnen natürlich nicht immer gut geht. Ich wollte eigentlich über die Herbstferien einen Minijob als Reinigungskraft machen, um das Geld irgendwohin zu spenden, auch wenn der Geldbetrag lächerlich gering wäre, vielleicht hätte ich jemandem damit etwas geholfen. Stattdessen habe ich mir darüber Sorgen gemacht, wie ich vor den Leuten auftreten würde und dass ich möglicherweise versage. Bitte vergebt mir mein egoistisches Verhalten. Ich weiß, dass ich mich zusammenreißen muss, wenn ich meine Ziele durchsetzen möchte!

Beichthaus.com Beichte #00036888 vom 21.10.2015 um 21:39:53 Uhr (8 Kommentare).

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Muttermale sind ekelhaft!

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Ekel Eitelkeit Manie

Ich (w/20) beichte hiermit, dass ich Muttermale total ekelhaft finde. Nicht falsch verstehen, ich habe selbst auch welche und diese würde ich am Liebsten alle irgendwie wegbekommen. Zumal finde ich meine Muttermale ja auch nicht so schlimm wie die der anderen. Die Anzahl, die Größe und die Form entscheiden bei mir über die Attraktivität eines Menschen. Lerne ich einen jungen Mann kennen, und dieser gefällt mir auf den ersten Blick, ist alles in Ordnung, bis ich leider meist herausfinden muss, dass er beispielsweise am Rücken richtig ekelhafte Muttermale hat. Denn dann ist er schon bei mir unten durch. Klar, es gibt auch Muttermale, die ich nicht schlimm finde, doch diese müssen klein sein und dürfen nicht abstehen. Kein bisschen. Und nur an bestimmten Orten akzeptiere ich sie, also nicht überall. Wenn mir zum Beispiel jemand beim Essen gegenübersitzt, der mit auffälligen, sichtbaren Muttermalen gestraft wurde, bekomme ich keinen Bissen runter, da mir schlecht wird. Das kommt natürlich immer drauf an, wie schlimm es ist.


Nun zu meinen Muttermalen: Wie gesagt, bei meinen bekomme ich zwar nicht das Kotzen, aber sie stören mich ernorm! Da sich die meisten auf den Armen befinden, versuche ich, sie immer zu verstecken. Aus diesem Grund auch hasse ich ärmellose Kleidung. Es ist mir total unangenehm, wenn viele von meinen Muttermalen sichtbar sind. Ich weiß ja, dass meine Gedanken krank und kaum nachvollziehbar sind, aber ich kann dieses Empfinden auch nicht ändern. Mit jemandem darüber zu reden, traue ich mich schon gar nicht, was vielleicht ein wenig helfen würde. Jedenfalls möchte ich mir nun in Mittel gegen Muttermale zulegen, da ich Positives darüber gehört habe. So hoffe ich, die störendsten Male an mir wegzubekommen.

Beichthaus.com Beichte #00036880 vom 20.10.2015 um 09:21:28 Uhr (29 Kommentare).

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