Das lebende Klischee der doofen Blondine

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Engherzigkeit Dummheit Partnerschaft

Ich (m) beichte das ich nur noch aus Bequemlichkeit mit meiner Freundin zusammen bin und schon nach einer Neuen Ausschau halte. Für meine Freundin scheint es jedoch die große Liebe zu sein, daher werde ich ihr wohl bald das Herz brechen. Ich frag mich echt wieso ich mich damals auf sie eingelassen habe. Die Hormone müssen mir das Hirn vernebelt haben. Sie sieht ja auch echt geil aus. Lange blonde Haare, vollbusig, knackige Figur. Aber nach kurzer Zeit stellte ich fest: sie ist dumm wie Toastbrot.
Das schlimmste ist ja nicht mal das sie die Hauptschule gerade so geschafft hat oder ihre Friseurausbildung vermasselt hat weil sie dreimal durch die schriftliche Prüfung gerasselt ist. Ich selbst hab auch nicht studiert, sondern nur durchschnittlichen Realschulabschluss und Ausbildung. Aber sie weiß einfachste Dinge nicht. Wenn sie auf einer Weltkarte Deutschland suchen soll überfordert sie das schon. Diskussionen über aktuelle Themen sind nicht möglich, weil sie sich damit nicht auskennt und auch kein Interesse daran hat. Für sie existiert nichts außerhalb ihrer kleinen Welt, die nur aus Klamotten, Haare, Handy, Schuhe und Schminke besteht. Sie ist das lebende Klischee der doofen Blondine.
Meine Freunde machen sich inzwischen ständig über mich lustig. Am Anfang waren sie noch neidisch das ich so eine scharfe Schnecke zur Freundin habe, allerdings nicht lange. Sie verarschen meine Freundin ständig, was diese aber nicht merkt, da sie auch Ironie oder Sarkasmus nicht versteht.
Gut das meine Eltern weiter weg wohnen, die würden wahrscheinlich an sich selbst zweifeln oder mich enterben wenn ich ihnen diese dumme Nuss als potentielle Schwiegertochter vorstellen würde. Ihre Familie durfte ich dagegen schon kennen lernen. Kein Wunder das sie so geworden ist. Ihre Familie ist wie die Familien aus diesen bescheuerten Reality-Sendungen. Alle arbeitslos, die Eltern sitzen den ganzen Tag rauchend und saufend vorm Fernseher, der Bruder baut ständig Scheiße und jedes zweite Wort von ihm ist "Yo Alda". Jetzt fragt ihr euch sicher warum ich dann nicht mit ihr Schluss mache? Ganz einfach, weil es bequemer ist. Sie putzt ungefragt meine Wohnung, wäscht meine Wäsche und wenn ich von der Arbeit heimkomme gibt es Essen, zwar hauptsächlich Fertigzeugs, aber besser als nichts. Außerdem, dumm f**** ja bekanntlich gut und das kann ich bestätigen, sie ist im Bett ein richtig versautes Luder. Ich beichte hiermit, dass ich die Dummheit meiner Freundin aus Bequemlichkeit eiskalt ausnutze und sie abschießen werde, wenn ich eine Neue finde.

Beichthaus.com Beichte #00030160 vom 11.08.2012 um 01:02:56 Uhr (54 Kommentare).

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Sternstunden im Leben eines Stinkwagenfahrers

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Zwietracht Ungerechtigkeit Arbeit Scheeßel

Ich habe vor einigen Jahren im Sommer auf Festivals Toiletten sauber gemacht. Ich bin also der Typ gewesen, der immer mit dem Stinkwagen kommt und dann seinen Schlauch in die Soße reinhält. Dafür habe ich netto 50 Euro die Stunde bekommen und dementsprechend ganz gut an so einem Wochenende verdient. Die meisten Besucher haben sich zwar die Nase zugehalten, waren aber wohl recht dankbar wenn endlich die Toiletten sauber gemacht worden sind. Ein paar Mal habe ich sogar Schmiergeld bekommen wenn ich irgendwo zuerst hingefahren bin. Einmal wurde ich jedoch wirklich übel von ein paar besoffenen Typen vollgequatscht. Von wegen Hauptschule abgebrochen, jetzt musst Du Toiletten sauber machen, wir studieren lieber.

Leider nicht nur kurz sondern während ich mehrere Toiletten sauber gemacht habe, eine Dose ist auch geflogen. Wie das Schicksal es so wollte habe ich einen Tag später gesehen wie einer der Typen auf eine Toilette gegangen ist, ich habe nicht lange gezögert und eines der Vorhängeschlösser aus meinem Stinkwagen davor gehängt. Einer meiner Kollegen hat mich dann eine halbe Stunde später angerufen das da jemand schlimm am randalieren ist weil ich ihn wohl eingesperrt habe. War dann sehr lustig für uns ihn zu befreien, zumal sich schon eine gigantische Menschenmenge draußen versammelt hatte. Ja, Sternstunden im Leben eines Stinkwagenfahrers. Zu beichten gibt es eigentlich nur das ich gehofft habe der Typ würde länger auf der Toilette festsitzen.

Beichthaus.com Beichte #00030068 vom 27.06.2012 um 17:29:20 Uhr in Scheeßel (30 Kommentare).

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“Beichte

Drei Damen vom Grill

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Hass Zwietracht Zorn Restaurant

Ich (m) gehe oft in meiner Mittagspause zur Frittenbude um die Ecke. Ich kann fressen wie ein Schwein und nehme Gott sei Dank nicht zu. Das Essen dort ist wirklich unglaublich lecker und die Frittenbude hat sogar eine Auszeichnung bekommen für besonders gute Qualität des Essens. Was mich jedoch von Anfang an genervt hat, sind die Verkauferinnen. Sie erfüllen das typische Frittenbudenverkäuferinnen-Klischee voll und ganz. Mitte 50, faltiges Gesicht, zwischendurch immer mal hinter der Bude eine am rauchen und korpulent. Das Schlimmste ist jedoch das Verhalten, das diese Damen an den Tag legen. Jedes Mal wenn ich bestelle, bemühe ich mich um Freundlichkeit und ein Lächeln. Oft lasse ich auch ein kleines Trinkgeld da. Diese Schrappnullen danken es mir regelmäßig mit unfreundlichem Ton und und pampigen Antworten.

Vor kurzem hatte ich mir eine Currywurst bestellt. Ich wollte sie im Büro essen und bestellte sie also zum Mitnehmen. Es lagen keine fertig gebratenen Würste auf dem Grill, also musste ich etwas warten. Als ich die Currywurst endlich in den Händen hielt, machte ich mich mit knurrendem Magen auf in mein Büro. Der erste Bissen ist ja bekanntlich der Beste. Dem war aber diesmal nicht so. Die Wurst war zwar außen knusprig, aber innen noch fast roh. Das ekelte mich dermaßen an, dass ich flux zurück zur Frittenbude latschte um mein Geld zurückzuverlangen. Die Verkäuferin sah dies aber nun gar nicht ein. Ich könne ja schließlich nicht beweisen, dass ich die Currywurst bei ihr gekauft habe. Da platzte mir endgültig der Kragen und ich putzte diese unfreundliche Kuh vor circa 10 Kunden ordentlich runter. Zu guter Letzt reichte ich ihr die halbgare Currywurst und verließ die Bude mit dem Versprechen keinen Cent mehr in ein Essen aus dieser Bude zu investieren. Ich bin seitdem nicht mehr zu dieser Frittenbude gegangen und habe es auch in Zukunft nicht vor. Irgendwo tut es mir ja Leid, dass ich die Dame vor versammelter Mannschaft niedergemacht habe. Aber andererseits habe ich mich lange genug zurückgehalten und nie etwas gesagt. Es tut mit Leid, Currywurst-Frau, aber Ihnen musste mal die Meinung gegeigt werden!

Beichthaus.com Beichte #00029853 vom 09.03.2012 um 19:41:11 Uhr (35 Kommentare).

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Die falsche Frage

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Gewalt Aggression

Ich wohne in einer Kleinstadt im Südwesten von Deutschland. Ich bin momentan auf den Busverkehr angewiesen, da ich mir kein Auto leisten kann, und demzufolge bin ich täglich am Hauptbahnhof. Nicht weit vom Bahnhof entfernt befindet sich ein Flüchtlingsauffanglager. Menschen unterschiedlichster Nationen leben dort, und da viele dieser Leute keine Arbeit finden, haben sie auch viel Zeit. Ein Großteil dieser Menschen hält sich die meiste Zeit des Tages am Bahnhof auf. Die meisten sind nett und freundlich, aber wie überall gibt es auch schwarze Schafe. Einige erfüllen das Klischee des "Gangster-Türken" voll und ganz. Das Ganze fing vor etwa zwei Jahren an. Ich stand damals seelenruhig am Bahnhof, als eine Gruppe halbstarker Jugendlicher, aus Richtung des Asyllagers kam. Ich beachtete sie nicht weiter, bis mich einer der Jugendlichen anrempelte und stehen blieb. Er sah mich mit finsterer Miene an und fragte mich, warum ich mich "so scheiße in den Weg stelle". Ich gab keine Antwort. Er schubste mich dann - ein paar Mal. Seine Kollegen schubsten mit. Nach einer Weile gaben sie auf, da ich nicht auf die Provokationen einging. Dieses Spielchen vollzog sich dann regelmäßig alle zwei bis drei Wochen. Ab und an wehrte ich mich, worauf ich eine kassierte. Hilfe von Außen konnte ich nicht erwarten, da es meist abends geschah und somit kaum einer am Bahnhof war. Ich beschäftigte mich zu der Zeit bereits mit dem Buddhismus und mir wurde nach einiger Zeit klar, dass ich diesen Konflikt anders angehen müsste. In der Folgezeit kam es allerdings immer seltener zu Angriffen.

Die Kerle verloren anscheinend das Interesse am Bahnhof und ließen sich bald gar nicht mehr blicken. Das Problem hatte sich anscheinend erledigt. Bis vor Kurzem, denn sie kamen wieder öfter zum Bahnhof. Anfangs erkannten sie mich nicht, aber schon nach kurzer Zeit ging das alte Lied wieder los. Ich wollte die Sache endgültig beenden und fragte den Chef der Gruppe, warum er eigentlich so aggressiv sei. Ich habe ihm nichts getan und wollte wissen, wo seine Probleme herkommen, die er auf diese Weise zu kanalisieren versuchte. Die Frage, ob es in seiner Familie vielleicht Probleme gebe, beantwortete er mir mit einem Faustschlag ins Gesicht bei dem er mir die Nase mehrfach brach. Ich erstattete daraufhin endgültig Anzeige. Zuvor hatte ich mich nicht getraut diesen Schritt zu wagen, da ich Angst hatte, daraufhin noch mehr belästigt zu werden. Man fasste den Kerl relativ schnell und er wurde zu vier Wochen Jugendarrest verdonnert, da er wohl vorher schon strafrechtlich in Erscheinung getreten war. Danach war Ruhe. Ich sah die Kerle zwar noch, allerdings passierte nichts mehr. Erst später fand ich heraus, dass der Kerl wirklich familiäre Probleme hat. Er lebt mit seiner Mutter und vier Geschwistern im Asyllager, ohne Vater. Tja, er musste wohl Arbeit suchen. Diese Chance ist nun stark vermindert durch den Jugendarrest auf dem polizeilichen Führungszeugnis. Auf der einen Seite tut es mir Leid, da ich durch meine Anzeige dazu beigetragen habe, dass seine Familie nun weiterhin am Hungertuch nagt. Auf der anderen Seite ist er selbst schuld. Er hatte ja wissen müssen, dass sein Verhalten solche Konsequenzen haben wird. Trotzdem, ein wenig schuldig fühle ich mich schon.

Beichthaus.com Beichte #00029796 vom 13.02.2012 um 13:07:49 Uhr (49 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Bei Operation abgerutscht

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Falschheit Sex Gesundheit Saarburg

Ich (m/25) beichte, dass ich nicht wirklich viel beim Sex empfinde und vermutlich empfinden kann. Ich wurde in meiner Pubertät beschnitten weil ich eine Vorhautverengung hatte. Ich entschied mich dann für eine komplette Beschneidung anstatt nur das Bändchen durchtrennen zu lassen, was wohl ein Fehler war. Während der Beschneidung rutschte der Urologe ab und das Wort "Scheiße" fiel während der Operation. Und ich glaube das Wort fiel, weil er schlichtweg Mist gebaut hatte. Man sieht zwar nicht wirklich etwas, da alles verheilt ist, aber ich spürte danach deutlich, dass ich sehr unempfindlich war. Als ich später dann mein erstes Mal hatte, kam ich nicht einmal und war enttäuscht. Ich wusste auch nicht ganz woran das lag.


Später allerdings fand ich heraus, dass ich trotzdem "zum Schuss komme" wenn ich richtig heftigen Sex habe (etwa eine Stunde oder mehr). Und das tat ich teilweise nur den Frauen zur Liebe, da sie sich sonst Vorwürfe gemacht hätten oder gar dachten, dass ich sie unattraktiv fand. Durch meine Ausdauer wurde ich aber kurzerhand gefeiert, von Jungs sowie Frauen. Und ich spielte mit in der Rolle, als der Frauenheld. Ich galt als zufrieden und stolz, aber in Wirklichkeit mühte ich mich aber nicht freiwillig ab. Und meine eigentliche Beichte besteht daraus, dass ich oft nicht wirklich viel empfunden habe, ich habe mich sogar dabei gelangweilt, über die Schulter der Frau auf eine Uhr im Zimmer geschaut oder wenn z.B. ein Film lief einfach dort zugeschaut. Da auch nicht jede Frau meine "Prozedur" aushielt, wurde ich schon als Sexsüchtig bezeichnet, oder Krankhaft und habe mich oft in die Rolle drängen lassen. Ich denke, dass ich das wandelnde Klischee der Frauen bin, die beim Sex den Spaß ab und zu vorgetäuscht haben.

Beichthaus.com Beichte #00029762 vom 31.01.2012 um 21:25:22 Uhr in Saarburg (23 Kommentare).

Gebeichtet von docsnugglers
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