Zu feige für das eigene Leben?

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Feigheit Begehrlichkeit Ignoranz Verzweiflung

Ich beichte, dass ich zu feige bin, um mein Leben zu leben. Im Moment geht es bei mir darum, die richtigen Entscheidungen zu treffen, da sich nach dem Schulabschluss viel ändern wird, doch ich traue mich meist nicht. Menschen, die mich beleidigen, gehe ich aus dem Weg, anstatt sie unter vier Augen anzusprechen. Mit der Frauenwelt läuft es auch nicht gut, ich traue mich einfach nicht, meine Liebe anzusprechen, stattdessen versuche ich über Umwege und Freunde ihre Nummer zu bekommen, um sie dann feige anzuschreiben. Meiner Familie gegenüber bin ich oft aggressiv und vor allem meiner Mutter gegenüber. Ich reagiere sehr oft über oder habe einen abwertenden Tonfall, mittlerweile erwidert sie das Ganze. Es mag alles danach klingen, als ob ich ein ziemliches Opfer wäre, doch das bin ich nicht. Ich bin Mittelmaß - attraktiv und recht beliebt. Es ist nur das Selbstbewusstsein, das mich zurückhält. Ich hoffe, mir wird meine Feigheit gegenüber der Öffentlichkeit verziehen.

Beichthaus.com Beichte #00035862 vom 05.06.2015 um 04:31:15 Uhr (9 Kommentare).

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Negeralarm!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Morallosigkeit Vorurteile Kinder

Als ich 10 Jahre alt war (heute 20) und gerade auf das Gymnasium gekommen bin, hatte ich einen ziemlich dummen Freund mit dummen Gedanken, die ich ohne zu hinterfragen einfach übernommen habe. So fanden wir beispielsweise dunkelhäutige Menschen lustig. Dies hatte aber keinen wirklich rassistischen Hintergrund, ich kann mich jetzt auch nicht mehr genau erinnern, weswegen, aber 10-Jährige finden halt alles Dumme irgendwie lustig. Wir beide sind in einem Neubaugebiet aufgewachsen, wo auch die Uni einen neuen Campus hingebaut hatte. Auf dem Weg nach Hause, im Bus, saß ungefähr drei Meter von uns entfernt ein dunkelhäutiger Student, der aus heutiger Sicht einen sehr schlichten Eindruck machte und ein Buch über Physik las. Ich sagte dann zu meinem Freund "Negeralarm" und wir beide lachten. Da der Mann aufgeguckt hatte, nehme ich an, dass er es wahrscheinlich gehört hat. Von ihm erfolgte jedoch keine Reaktion. Schon mit einem kleinen bisschen Reife mehr tat es mir sehr leid, was ich damals gesagt habe. Ich hoffe sehr, der Mann hat es nicht gehört - und falls doch, dass es ihn nicht verletzt hat.

Beichthaus.com Beichte #00035855 vom 03.06.2015 um 19:04:03 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Grenze für asoziale Menschen

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Zorn Rache Aggression

Immer mal wieder wache ich mit einer Wut im Bauch und Adrenalin im Blut auf, weil ich einen bestimmten Vorfall nicht vergessen kann. Ein Disput mit einer sozial eher geringer einzuordnenden Familie, deren Teenager-Sohn mich mal in einem Supermarkt dumm angemacht hat. Ich wollte mir das natürlich nicht gefallen lassen und meinte, er solle doch ganz ruhig bleiben, ohne dass ich es jetzt auf einen Streit anlegen wollte. Doch der Vater dachte wohl, ich würde sein vorlautes Kind gleich anfallen und fing ebenfalls an, auf unterstem Niveau und völlig respektlos dort rumzukeifen. Ich habe mich natürlich verbal gewehrt und erklärt, dass ich mich von seinem Sohn nicht anmachen lassen muss. Aber es wurde schnell ersichtlich, woher der Sohn sein vorlautes Mundwerk geerbt hatte. Schlussendlich war ich einfach derart von dem asozialen Auftreten der Familie überrascht, dass ich nicht so resolut reagieren konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich war eher auf ganzer Linie baff, denn man hätte das auch alles in Ruhe aufklären können.


Das ist inzwischen schon gut über zwei Jahre her, aber immer wieder kommt mir das in den Sinn und ich ärgere mich maßlos. Was ich auch versuche, um innerlich zur Ruhe zu kommen, es funktioniert nicht - was mich ärgert, weil solche Leute das einfach nicht wert sind. Meine Beichte ist nun, dass ich immer noch Ausschau nach diesem Vater halte und hoffe, ihn etwas abseits erwischen zu können, um ihn ordentlich krankenhausreif zu schlagen. Ich bin knapp 40 Jahre alt und ich habe mich aus Überzeugung nie im Leben geschlagen. Inzwischen vertrete ich aber bei der steigenden Anzahl asozialer Menschen im Land immer mehr die Meinung, dass irgendwo mal eine Grenze gezogen werden muss.

Beichthaus.com Beichte #00035844 vom 02.06.2015 um 08:35:52 Uhr (11 Kommentare).

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Der Rasierer meines Stiefbruders

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Ekel Rache Zorn Familie

Manchmal rasiere ich mir meine Eier mit dem Rasierer meines Stiefbruders. Aber auch wirklich immer nur die Eier. Fürs Gesicht verwende ich meinen eigenen, wäre ja auch eklig, den für meinen Sack und mein Gesicht zu benutzen! Ich kann meinen Stiefbruder einfach nicht ausstehen. Er ist unfreundlich, verkriecht sich in seinem Zimmer und isst mir das Essen weg. Und da er mir so sehr auf den Sack geht, ist das ein guter Weg, meinem Zorn ihm gegenüber ein Ventil zu geben. Ich trimme meine Haare auch gar nicht, um sie schon vorher etwas zu kürzen und die Rasur dann weit weniger kompliziert als auch haarig zu machen. Ich rasiere dann einfach drüber und wasche die Haare einfach lustlos aus, wobei die Hälfte drin hängen bleibt. Es ist ihm noch nicht aufgefallen, ich mache das jetzt schon ungefähr ein halbes Jahr lang und habe auch nicht vor, damit aufzuhören. So kann ich meinen eigenen Rasierer quasi sauber halten. Ich hoffe, das wird man mir verzeihen, schließlich ist er ja selbst schuld.

Beichthaus.com Beichte #00035827 vom 30.05.2015 um 22:39:20 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Mein verheirateter Verehrer

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Begehrlichkeit Verzweiflung Arbeit

Also, ich möchte beichten, dass ich momentan eine ziemlich große Angst davor habe, einen gewaltigen Fehler zu begehen. Aber von Anfang an: Ich arbeite in einem kleinen Kiosk und es gibt da einen verheirateten Mann, der mir ganz eindeutige Angebote macht. Normalerweise würde ich das mit einem Augenzwinkern abtun. Mir macht der Job auch Spaß, ich schäkere gerne mit den Kunden, aber alles auf eine lustige Art und Weise. Wir haben viele Senioren als Kunden und der eine oder andere hat mich auch schon zu einem Urlaub eingeladen, woraufhin ich meinte: "Solange ich nicht im Testament aufgeführt werde, fahre ich mit niemandem in den Urlaub." Und alle nehmen das mit einem Lachen auf, also alles gut und entspannt. Und der besagte verheiratete Mann meinte, dass er von mir mal geträumt hat und ich sagte okay, da hat sich ja deine Frau drüber gefreut.

Das Problem ist, dass meine Eierstöcke hellauf begeistert von seiner Idee sind und ich mittlerweile echt kribbelig werde. Jedes Mal, wenn er damit anfängt, spreche ich ihn auf seine Frau und seine Tochter an. Er meint, das eine hätte nichts mit dem anderen zu tun. Aber ich will das nicht. Es würde einfach nichts bringen. Ich will weder eine Beziehung mit ihm, noch will ich, dass er seine Familie verlässt. Und nur für Sex? Nein, das steht außerhalb jeden Kosten-Nutzen-Faktors. Mir machen nur meine Hormone eine Heidenangst. Es kotzt mich an, dass die einzigen Männer, die Interesse an mir haben, verheiratet sind. Ich bin wirklich optisch mittelmäßig. Normale Figur, unscheinbares Gesicht eher der Kumpeltyp. Deshalb frustriert es mich total. Ich treffe mich schon aus reiner Verzweiflung mit Kollegen zum Sex, damit ich keinen Mist baue, aber es fängt an, schwierig zu werden. Ich hoffe, er gibt bald auf, damit ich wieder zu Ruhe komme. Ich habe Angst, schwach zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00035826 vom 30.05.2015 um 20:47:09 Uhr (11 Kommentare).

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