Meine Ex, die Drama-Queen

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Selbstsucht Dummheit Lügen Falschheit Ex Unterpleichfeld

Vor etwa 14 Jahren habe ich (m/34) in meiner mittelgroßen Heimatstadt meine damalige, sechs Monate ältere Freundin kennengelernt. Sie war sehr selbstständig und bestritt ihren Lebensunterhalt mühsam selbst, aber drei Monate, nachdem wir uns kennenlernten, wurde ich wehrpflichtig, was unsere Beziehung auf das Wochenende beschränkte. Während meiner Wehrpflicht eröffnete sie mir, dass sie gerne in eine Großstadt ziehen würde, um eine Ausbildung zu beginnen. Ich stimmte zu, und wir suchten uns eine passende Wohnung, die wir zum Ende meiner Wehrpflicht und zum Anfang Ihrer Ausbildung, nach einem Jahr Beziehung, zusammen bezogen. Ich hatte inzwischen auch schon einen Job dort gefunden. Aufgrund ihres geringen Ausbildungsgehalts, und der Tatsache, dass ich normal bezahlt wurde, habe ich dann den Löwenanteil unseres Lebensunterhaltes gestemmt. Das Geld war sehr knapp, was sie aber nicht davon abhielt, mit ihren neuen Arbeitskolleginnen am Wochenende in einem der vielen Hip-Hop-Schuppen feiern zu gehen. Ich blieb meistens zu Hause, da ich die Musik zum einen nicht mag und zum anderen war mir mein Geld einfach zu schade. Der einzige Luxus, den ich mir gönnte, war ein PC mit Flatrate. Wir teilten uns den Computer, den sie gelegentlich zum Abrufen von E-Mails nutzte. Zumeist war mein Benutzeraccount dauerhaft eingeloggt. Wir wohnten schon seit zwei Jahren zusammen, als ich an einem Wochenende, als sie feiern war, meine E-Mails abrief. Ich wunderte mich noch, warum eine ihrer Freundinnen mir eine Mail schickte, aber als ich sie las traute ich meinen Augen kaum.


Meine Freundin und Ihre Kollegin unterhielten sich darüber, dass meine Freundin bald ausziehen würde und auch schon einen neuen Freund in Aussicht hatte. Jetzt bemerkte ich auch, dass meine Freundin vergessen hatte, sich aus ihrem Account auszuloggen. Ich fühlte mich schrecklich hintergangen. Ich druckte die E-Mail aus und fuhr zu dem Club, in dem sie sich befand, und konfrontierte sie damit. Natürlich kamen erst Vorwürfe, warum ich ihr den hinterher spionieren würde, aber dann bat sie mich darum, das zu Hause zu diskutieren. Dumm, wie ich war, habe ich zugestimmt und wir redeten knapp fünf Stunden später über die Vorkommnisse. Sie sagte, dass sie sich noch zu jung für eine ernsthafte Beziehung fühlt und noch etwas erleben will. Wir einigten uns darauf, dass sie noch bis zum Ende ihrer Ausbildung, also noch vier Monate, in unserer gemeinsamen Wohnung bleiben kann. Später habe ich ihr sogar beim Umzug geholfen und wir hatten dann auch noch ein kleines Scharmützel, was aber nichts Ernstes wurde.


Vor drei Jahren bin ich des Berufs wegen ins Ausland gezogen, wo ich meine jetzige Frau kennengelernt habe. Vor Kurzem hat mir meine damalige Freundin eine E-Mail geschrieben, in der sie sich erkundigte, wie es mir geht. Wir schrieben ein paar Zeilen und ich habe ihr auch gleich ein paar meiner Hochzeitsfotos geschickt, um ihr meinen "Erfolg" zu verkünden. Ich fand das auch nicht verwerflich, da sie inzwischen in einer mehrjährigen Beziehung mit einem netten Kerl ist, den ich flüchtig kennengelernt habe. Daraufhin schrieb sie mir, ob ich denn nicht erkennen würde, warum sie sich bei mir meldet. Ich dachte mir erst nichts dabei, aber sie stellte doch tatsächlich die Frage, ob es noch eine Chance für "uns" gäbe - schließlich seien wir so etwas wie Seelenverwandte. Ich sagte ihr, sie solle darüber nachdenken, was in Ihrem Leben nicht passt, wenn sie sich zehn Jahre, nachdem wir unsere Beziehung beendet haben, deswegen bei mir meldet. Und ich machte klar, dass ich meine Frau aus Liebe geheiratet hatte und das sicher nicht für etwas, was schon einmal nicht geklappt hatte, wegwerfen würde. Ich habe ihr dann noch gut zugeredet, sie jedoch nach dieser Konversation auf die Spam/Blacklist gesetzt, da ich nicht möchte, dass irgendetwas meine junge Ehe beeinflusst. Nun zu meiner Beichte: Ich habe meiner Frau nichts von diesem Vorfall erzählt und habe auch nicht vor, das zu tun, da ich nicht möchte, dass meine Ex-Drama-Queen auch nur den geringsten Einfluss auf mein jetziges Leben ausübt. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00031903 vom 15.09.2013 um 13:09:56 Uhr in Unterpleichfeld (16 Kommentare).

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Sie hat die Familie verkauft

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Verrat Zwietracht Selbstsucht Familie

Ich (m) möchte beichten, dass ich seit Jahren kein Wort mit meiner noch lebenden Mutter gewechselt habe. Das Haus, in dem ich aufwuchs, wurde damals von meinem Großvater und ein paar Kumpels, die er vom Bau kannte, eigenhändig hochgezogen. In diesem Haus hat also nie jemand anderes als meine Familie gelebt. Der Dank meiner Mutter zu einem so tollen Erbe war allerdings, das Grab ihrer Eltern nach 17 Jahren auflösen zu lassen - schließlich müsste man da pro Jahr die horrende Summe von 15 Mark zahlen. Etwa zur gleichen Zeit ging dann auch die Ehe meiner Eltern in die Brüche und somit fiel meiner Mutter eine weitere wichtige Geldquelle weg. Gerade als ich Abitur machte und zum Studieren wegzog, realisierte meine Mutter, dass sie nun auch für die Kinder kein Geld mehr von meinem Vater bekommen würde.


Und so kam sie zu dem Schluss, dass 1500 Mark für eine einzelne Person nicht genug wären, und sie Geld bräuchte. Ihr Ziel war es, die unteren Stockwerke des Hauses zu vermieten, was mir gar nicht gefiel, da ich mich mit dem Gedanken an fremde Mieter, in Opas Haus, nicht anfreunden konnte. Ich bot ihr an, die laufenden Kosten am Haus zu übernehmen - wobei das Geld natürlich von meinem Vater gekommen wäre - aber das lehnte sie ab. Mich brachte es in Rage, dass sie erst zu geizig war, um das Grab weiterhin zu finanzieren und dann auch noch das Haus vermieten wollte. Dabei hatte sie bei ihrem Erbe damals auch einen hohen Betrag bekommen - und ich kann mir absolut nicht erklären, wo das Geld hin ist. Aber meine Mutter konnte generell nicht mit Geld umgehen, denn im Haus stand massig Plunder, der nur vollstaubte. Am Morgen meiner endgültigen Abfahrt zum Studium sagte ich ihr also klipp und klar, was Sache ist: Mich nerve ihr Verhalten bezüglich des Geldes und dem Andenken ihrer Eltern, und dass ich am Wochenende einfach nicht zu dieses Haus kommen möchte, um fremde Menschen in Opas Wohnzimmer zu sehen. Ich legte ihr dar, dass ich mit so einer Person, die ihre Familie verkauft, keinen Kontakt haben will und nie wieder dorthin zurückkehren werde. Auf ihre Reaktion habe ich ehrlich gesagt nicht groß geachtet, ich stieg in den Zug und fuhr weg.


Nun, Jahre später, habe ich durch die Hilfe meines Vaters mein Studium vollendet, verdiene sehr gut und besitze eine große Eigentumswohnung. Ich hatte tatsächlich nie mehr Kontakt mit meiner Mutter und vermeide auch mit meinem Vater und meiner Schwester jedes Gespräch darüber. Ich habe mir auch fest vorgenommen, nicht zu ihrer Beerdigung zu erscheinen und dann auch keinen Anspruch auf das Haus zu erheben - meine Schwester sagte nie etwas gegen die Pläne meiner Mutter, also soll es ihr gehören, egal in welchem Zustand. Doch eigentlich möchte ich beichten, dass ich genauso rücksichtslos zu meiner Mutter bin, wie sie es zu ihren Eltern war und seit Neustem öfters Albträume habe, dass meine Mutter langsam, aber qualvoll, an Krebs stirbt und ich ihr mit meinem Gehalt helfen könnte. Außerdem scheine ich zu keiner glücklichen Beziehung zu Frauen fähig zu sein und sehe mich als asexuell, wobei ein Konflikt mit der Mutter sicherlich nicht hilft. Aber ich habe ihr damals eindeutig klar gemacht, wie mein Standpunkt zum ganzen Sachverhalt ist, und nun muss sie mit den Konsequenzen leben. Vielleicht war ihr Mieter aber auch ein reicher Mann, dessen Geld sie nun für Plunder verjubeln darf.

Beichthaus.com Beichte #00031902 vom 15.09.2013 um 17:56:02 Uhr (21 Kommentare).

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Skrupel vor dem Blasen

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Feigheit Selbstsucht Peinlichkeit Partnerschaft

Ich (w/20) muss hiermit beichten, dass ich mich nach eineinhalb Jahren Beziehung immer noch nicht überwinden konnte, meinem Freund einen zu blasen. Ich nehme es mir immer wieder vor und würde ihm diesen Gefallen wirklich gerne erweisen, aber wenn es dann ernst wird, bekomme ich immer wieder Skrupel. Was, wenn ich zu schlecht bin? Wenn ich ihn aus Versehen beiße? Wenn sich mein Würgereflex meldet? Ich möchte beichten, dass ich lächerlich viel Angst vor etwas total Banalem habe.

Beichthaus.com Beichte #00031901 vom 15.09.2013 um 20:47:00 Uhr (31 Kommentare).

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Der Wunsch, dass sie wieder krank wird

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Begehrlichkeit Habgier Selbstsucht Partnerschaft

Ich (m) bin Mitte 30. Meine Freundin ist seit 2010 mit mir zusammen und war in dieser Zeit dreimal in einer psychiatrischen Klinik, weil sie Probleme hat. Darüber hinaus ist sie zu Hause auch oft depressiv und hat "Krisen". Im Herbst fing es dann an, denn sie wollte mich immer seltener sehen. Ich merkte, dass sie wohl plante, mich zu verlassen, was mich sehr unglücklich machte, auch weil sie sich erst im Februar des nächsten Jahres wirklich trennte. Sie ging zu dieser Zeit wieder in eine Klinik, und ich besuchte sie täglich, da sie sonst niemanden hat. Wie das so ist, mochte sie mich wieder mehr und wir kamen irgendwann erneut zusammen. Dann wurde sie entlassen, und machte eine Therapie, in der sie große Fortschritte machte und damit wurde auch unser Verhältnis wieder besser. Im Frühjahr 2012 musste sie dann erneut in eine Klinik - das gleiche Spiel wie zuvor begann. Ich war der Einzige, der sie besuchte, und sie war unglaublich dankbar. Danach fing sie einen neuen Job an, traf sich regelmäßig mit Kollegen und ich wurde wieder lästig. Wir telefonierten oft eine ganze Woche lang nicht und sehen wollte sie mich natürlich auch nicht.


Und ja, ich weiß, dass ich vermutlich die Falsche habe, aber das ist nicht das Problem - denn ich fühle mich schrecklich schuldig. Ich wünsche mir nämlich, dass es meiner Freundin wieder schlecht geht. Denn dann bräuchte sie mich und ich könnte wieder die wichtigste Person in ihrem Leben sein. Ich hoffe deshalb, dass ihre Krankheit wieder zum Vorschein kommt und damit die Depressionen - ich tue schließlich alles für sie und möchte sie nur bei mir behalten! Aber selbstlos ist meine Liebe nicht. Man sollte jemanden eher gehen lassen, als sich zu wünschen, dass es ihm wieder schlecht geht, nur weil man selbst einen Vorteil daraus ziehen könnte. Ich will doch nur, dass sie mich zu schätzen lernt und bei mir bleibt. Ich weiß, diese Gedanken klingen absolut unlogisch, und ich fühle mich auch sehr schuldig, weil ich so denke.

Beichthaus.com Beichte #00031883 vom 12.09.2013 um 10:31:32 Uhr (25 Kommentare).

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Die Liebe zum Eurodance

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Lügen Falschheit Selbstsucht Partnerschaft

Meinen Freund und mich trennt altersmäßig fast ein Jahrzehnt. Als ich geboren wurde, kam gerade die "Eurodance"-Welle auf, welche er schon voll miterlebt hatte. Da ich ihn öfters damit aufziehe, dass er schon so alt ist, mache ich gerne mal Eurodance an. In Wahrheit mache ich das aber nur, weil ich es selber so gern höre und mich dafür schäme. Eigentlich stehe ich nämlich sonst mehr auf Rock und Metal. Damit es nicht auffällt, packe ich immer noch einen dummen, verletzenden Spruch drauf. Aber die Liebe zwischen dem Eurodance und mir muss einfach geheim bleiben. Einer muss sich eben opfern. Tut mir leid, Schatz, du hast ja noch zwei gute Jahre!

Beichthaus.com Beichte #00031878 vom 11.09.2013 um 06:19:42 Uhr (19 Kommentare).

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