Laptop mit Wasserschaden

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Dummheit Maßlosigkeit Geiz

Ich beichte, dass ich aufgrund meiner Ungeduld und Dummheit höchstwahrscheinlich den Laptop meines Freundes geschrottet habe. Mein Freund ist gerade für zwei Wochen weg, und weil ich gerade keinen Laptop habe, hat er mir seinen ausgeliehen, damit ich in der Uni-Bibliothek damit arbeiten kann. Dann ist in der U-Bahn dummerweise meine halbe Flasche Kaffee in meinem Rucksack ausgelaufen. Es ist zwar die halbe Flasche ausgelaufen, aber der Laptop war in einem extra Fach mit dicker Trennwand, deswegen dachte ich, er habe nichts abbekommen. Erst knapp eine Stunde später, in der Uni, habe ich gemerkt, dass auf dem Laptop oben, unten und auf ein paar Tasten ein paar Tropfen Kaffee waren, aber viel war das nicht, deswegen habe ich mir auch keine Sorgen gemacht und es einfach weggewischt. Aber dann ging er nicht an, es blinkte auch das Stromlicht nicht, als ich ihn anschloss. Man soll ja beim Wasserschaden den Laptop nicht ans Stromnetz anschließen, aber das wusste ich nicht und außerdem war ich ja gar nicht davon ausgegangen, dass er Schaden genommen hat. Dummerweise habe ich ihn auch in mehrere Richtungen umgedreht, was man auch nicht machen soll, um die Flüssigkeit nicht zu verteilen.


Ich bin dann zum technischen Support der Uni, die haben mir nur gesagt, ich könne ihn auf eine Heizung stellen, aber "nicht zu sehr", oder ihn unten aufmachen und alles abtrocknen. Aber am Besten gleich zur Reparatur bringen, wenn mir meine Daten lieb sind, aber das werde sehr teuer. Weil ich keine Lust habe, mir wegen eines über fünf Jahre alten Laptops Unsummen von Geld von irgendwelchen Nerds aus der Tasche ziehen zu lassen, wollte ich lieber die Auseinanderbau- und Heizungs-Lösung ausprobieren. Ich habe dann zu Hause den Laptop auseinandergebaut und von Innen mit Küchenrolle abgetrocknet, da war aber kaum Kaffee - auf den ersten Blick hat man da gar nichts gesehen. Dann habe ich da mit dem Föhn alles abgepustet (nicht zu heiß) und wollte die Tastatur ausbauen, um zu gucken, ob da auch Kaffee drunter ist, habe es aber nicht geschafft.


Danach habe ich alles wieder zusammengebaut und wieder versucht, ihn anzumachen. Das ging aber nicht. Es war ziemlich dumm von mir, ihn wieder ans Stromnetz zu schließen und damit habe ich ihm wahrscheinlich den Gnadenstoß gegeben. Und das nur, weil ich so ungeduldig war und nicht noch länger warten wollte, bis alles restlos getrocknet ist. Jetzt liegt er auf einem Handtuch auf der lauwarmen Heizung und ich lasse ihn eine Woche trocknen. Aber viel Hoffnung habe ich nicht. Die Festplatte habe ich einfach drin gelassen, den Akku nicht. Jetzt ärgere ich mich darüber, dass ich ihn mehrmals ans Stromnetz angeschlossen und ihn umgedreht habe. Im Internet habe ich auch gelesen, man solle nicht mit dem warmen Föhn da rumpusten, vor allem nicht in den Lüfter, was ich getan habe. Ich hoffe auch, dass die Innenteile des Laptops nicht irgendwie superempfindlich sind und nur mit Gummihandschuhen angefasst werden dürfen, denn ich habe da nicht besonders vorsichtig mit Küchenrolle rumgewischt und den auch mit offener Unterseite auf den Tisch gestellt. Das Dumme ist auch, dass der Kaffee genau auf die wichtige Seite gekommen ist, also links, da wo das Stromkabel reinkommt.


Von den wichtigsten Daten auf dem Laptop gibt es Back-ups, aber nicht von den neuesten Fotos und auch von ein paar anderen Dokumenten nicht, bei denen das ärgerlich ist. Es tut mir wahnsinnig leid, dass ich den Laptop meines Freundes aufgrund meiner eigenen Ungeduld und Dummheit geschrottet habe. Mir graut schon davor, es ihm zu beichten. Ich habe immer noch ein Fünkchen Hoffnung, dass er nach einer Woche Heizungstherapie wieder angeht. Hätte ich meinem Freund gleich Bescheid gesagt, hätte er mir wahrscheinlich ein paar nützliche Tipps und No-Gos sagen können und manche dumme Handlung meinerseits hätte verhindert werden können.

Beichthaus.com Beichte #00038036 vom 11.04.2016 um 11:21:37 Uhr (26 Kommentare).

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Mein Kindheitsfreund war ein Psycho!

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Gewalt Boshaftigkeit Engherzigkeit Kinder Tiere

Ich war damals ungefähr 12 Jahre alt und hatte wenige Freunde, irgendwann hat meine Mutter mich rausgeworfen und meinte zu mir: "Wir wohnen seit zwei Monaten hier, such dir Freunde, du Stubenhocker!" Sie meinte es natürlich nur gut, aber wie gesagt, getan. Ich lernte damals einen "guten" Freund in meinem Alter kennen, der direkt über mir gewohnt hat. Wir hatten viele Gemeinsamkeiten und haben gerne zusammen gespielt. Jetzt, nach fast 12 Jahren, wurde mir klar, was für ein Psycho er eigentlich war. Wir hatten kleine Wildgärten bei uns vor dem Haus und dort waren viele Grashüpfer und andere kleine Tiere, wie beispielsweise Frösche. Wir haben die Tiere immer gesammelt und er hat den Grashüpfern, fast schon wie in einem satanistischen Ritual, die Köpfe abgerissen und versucht, sie zu ertränken. Ich weiß nicht mehr, ob es ein oder zwei Jahre später war, hatte er bei seinem Vater - hinter dessen Firma ein kleines Waldstück war, wo wir unsere "Bude" aufgebaut haben - auch Regenwürmer an ein Brett genagelt und sie mit roter Farbe angemalt.


Zudem hatte er einen kleinen Wellensittich, den er abgöttisch geliebt hatte. Er hatte sogar versucht, ihn sich in den Mund zu stecken, was mir damals schon komisch vorkam. Durch seinen Onkel hatte er damals Filme wie "House of Wax" und Ähnliche gesehen, sowie mehrere Softairs aus Polen bekommen. Mit 13 Jahren! GTA war damals auch an der Tagesordnung. Als ich damals weggezogen bin, haben wir den Kontakt verloren. Letztens habe ich ihn aber zufällig in einem bekannten Elektrohandel getroffen und wollte ihm eigentlich aus dem Weg gehen, er hatte mich aber sofort erkannt und sprach mich an. Ich habe schnell reagiert und gesagt, ich habe es eilig. Heute habe ich zwar auch nicht sehr viele Freunde, aber welche, auf die ich mich zu 100 Prozent verlassen kann.


Ich bitte also um Absolution, da ich es damals einfach nicht besser wusste und aus Gruppenzwang mitgemacht habe. Dabei könnte ich heute keiner Fliege etwas antun. Ich habe seitdem nicht einem einzigen Tier Schaden zugefügt - nicht einmal Spinnen und Ähnlichem. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass da weit Schlimmeres passiert ist, aber ich habe wohl viel verdrängt. Jetzt, wo ich noch einmal darüber nachdenke, habe ich wegen ihm vielen Leuten psychisch wehgetan, indem ich sie stark gemobbt habe. Ich habe beispielsweise mal jemanden in Klamotten unter die Dusche gestellt und ihn weinen lassen. Ich fühle mich richtig mies deswegen. Wenn ich den Namen rausfinde, werde ich mich nach Möglichkeit entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00038033 vom 10.04.2016 um 19:22:27 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mit Papas Porsche an der Ampel

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Waghalsigkeit Hochmut Peinlichkeit Auto & Co.

Meine Beichte beginnt an einem warmen Sommertag vor einigen Jahren. Ich fuhr mit meinem altem Ford recht flott auf der linken Spur einer Bundesstraße stadteinwärts Richtung Stuttgart. Es war wunderschönes Wetter und laute Musik drang aus meiner alten Anlage zu meinen Ohren. Ein kurzes Stück vor einer Ampel und 50 km/h Begrenzung setzte ich dann zum Überholen eines Porsche-Cabrios an, welches auf der rechten Spur ein Stück langsamer unterwegs war. Kollege Porschefahrer meinte aber, seiner Beifahrerin imponieren zu müssen und gab Gas. Tja, vor ihm war noch ein Auto, er musste hinter mir einfädeln und ich war vor ihm an der roten Ampel angekommen. Ich stand also auf der linken von drei Spuren, ließ meine Fenster herunter und da kam auch der Kollege Porschefahrer. Ein originales Musterbeispiel für pomadigen Fahranfänger mit reichem Papi, auf dem Beifahrersitz dafür eine junge attraktive Blondine. Naja, der Frischling musste natürlich den Motor aufheulen lassen, um mich herauszufordern. Zur Erinnerung: Meine alte Karre hatte kaum 100 PS und mir war wohl bewusst, dass ich bei einem Rennen verlieren werde. Außerdem, an der Stelle folgte sofort wieder eine Ampel und Rennen fährt man einfach nicht!


Trotzdem habe ich nett zu seiner Begleitung rübergelächelt, ein paar Mal den Motor krächzen lassen und etwas Show gemacht. Der junge Herr schaute mir sogar tief in die Augen, da kam mir eine lustige Idee. Ich schaute nur kurz hoch zur Ampel, dann ließ ich meine Reifen quietschen, fuhr einen Meter an und bremste wieder. Hey - die Ampel war immerhin rot! Dies hatte der Frischling aber nicht mitbekommen und panikartig das Gaspedal betätigt. 100 Meter weiter musste es ihm aufgefallen sein, als er völlig verwirrt mitten auf sein Spur bremste und nicht mehr wusste, was er machen sollte. Doch die Show ging gerade erst los, das Cabrio war noch nicht einmal zum Stehen gekommen, da ging auch schon ein Martinshorn an und ein Polizeiwagen fuhr dem Porsche hinterher. Die mussten unser Treiben genüsslich aus einer Parkhausaufahrt, welche auf unsere Spur mündete, verfolgt haben.


Ehrlich gesagt, zu dem Zeitpunkt habe ich unfassbar lachen müssen. Ich konnte es mir zudem nicht verkneifen, als die Ampel dann grün schaltete, schadenfroh winkend an ihm vorbeizufahren. Ich war mir recht sicher, dass der vermeintlich reiche "Sohn" seinen Führerschein verlieren würde, denn der war bestimmt noch nicht aus der Probezeit heraus. Heute möchte ich beichten, dass es mir leidtut, was ich damals getan habe. Zwar hatte ich nichts davon geplant und auch war dies keine Kreuzung (wie gesagt, es gab nur unsere Spuren und eine Parkhausausfahrt), doch war es pures Glück. Was hätte passieren können, wenn er auf eine Kreuzung gefahren wäre, dank meines Witzes? Es tut mir wirklich leid und ich bin ehrlich froh, dass die Geschichte gesundheitlich super für alle gelaufen ist!

Beichthaus.com Beichte #00038032 vom 10.04.2016 um 18:37:35 Uhr (11 Kommentare).

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Ist das noch Liebe?

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich bin jetzt gute drei Jahre mit meinem Freund zusammen. Wir erwarten in zwei Monaten unser zweites Kind. Er ist ein guter Papa. Trotz all dem habe ich festgestellt, dass wir eher wie Freunde in einer WG zusammenleben. Liebe ist das für mich nicht. Ich weiß auch nicht, wohin das führen soll. Ich beichte, dass ich mir das so eigentlich nicht vorgestellt habe.

Beichthaus.com Beichte #00038024 vom 10.04.2016 um 00:16:20 Uhr (13 Kommentare).

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Er isst nur süßes Zeug!

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Völlerei Maßlosigkeit Feigheit

Meine (w/28) verwitwete Mutter ist mit einem Arbeitskollegen (56) von mir zusammengekommen. Die beiden erleben ihre zweite große Liebe im Leben, sie sind so dermaßen glücklich und er ist mein allerbester Freund. Es ist menschlich alles total prima. Einziges "Problem" ist das Essen. Er ist so ein Typ von "Ich esse nur schlimmes Zeug, aber bleibe immer dünn". Etwa 1,95 Meter lang und sehr, sehr schlank. Er steht extrem auf die Geschmacksrichtung süß, beschmiert die Brötchen morgens nur mit süßen Dingen (Marmelade, Nutella, Karamellaufstrich, Rübenkraut, Honig, oft auch Kombis) oder isst Pancakes, Kuchen, diese Schnecken, und so weiter. Und davon isst er wie ein Scheunendrescher. Und andere geraten dann natürlich auch in Versuchung. Meine Mutter hat damit wenig Probleme, sie ist der herzhafte Typ und mag süße Speisen nur in sehr geringen Dosen. Aber ich bin eine sehr Süße, mein Freund ist so das Mittelmaß. Neulich war ich bei K. (also Muttis Freund) abends zum Essen, meine Mutti und auch mein Freund hatten Termine.


Er hatte Brötchen aufgebacken und alle möglichen Gläser mit süßen Aufstrichen aus dem Vorratsschrank geholt. Er steht sogar auf Spekulatius-Aufstrich. Er hatte zusätzlich noch Marzipankuchen auf dem Tisch stehen. Nachdem er sich schon die sechste oder siebte Brötchenhälfte in den Mund geschoben hatte, habe ich nach zwei Hälften aufgehört. Ich wollte noch ein Stückchen Kuchen essen, denn den gibt es nicht alle Tage bei mir. Er hat noch genüsslich zwei bis drei Stücke von dem Kuchen aufgegessen, ich hörte nach dem einen Stück dann auf. Wir haben dann über Gott und die Welt geredet, Scrabble gespielt und ein wenig ferngesehen, doch immer stand dieser böse Kuchen hier herum. Und dabei blieb es nicht, er machte sich noch über Kinderriegel her. Auch da musste ich arg mit mir kämpfen. Ich habe kein Übergewicht und hatte auch noch nie welches (1,62 Meter, 56 Kilo). Das halte ich auch immer. Aber ich muss schon immer aufpassen. Dünner muss ich nicht sein, aber mehr muss auch nicht sein, und ich nehme schnell zu. Und ich liebe Süßes. Darum kaufe ich auch nur geringe Mengen, nie große Packungen.


Lange Rede, kurzer Sinn: Das Problem ist, dass ich letztlich schon etwas verfrüht in mein Auto gestiegen und abgezischt bin, obwohl ich ihm eigentlich länger Gesellschaft leisten wollte. K. ist einer der liebsten Menschen auf der Welt, aber bei ihm steht einfach immer irgendwelches süßes Zeug herum. Es ist auch in seinem Büro so, da stehen die riesige Dose mit den Gummitieren, Choco Crossies, Pralinen, Schokowaffeln und alles Mögliche auf allen Tischen verteilt und er bedient sich den ganzen Tag während der Arbeit fleißig daran. Aber er sagt auch jedem, dass sich jeder ungefragt bedienen darf und es fällt mir so schwer, nach einem Crossie oder einer Praline aufzuhören. Darum bin ich immer schnell wieder raus aus diesem Büro und quatsche lieber mit ihm, wenn wir nicht in seinem Büro sind. Ich traue mich aber nicht, ihm zu sagen, dass das für mich ein Problem ist, weil ich nicht will, dass er gekränkt ist. Lieber erfinde ich Ausreden.

Beichthaus.com Beichte #00038021 vom 09.04.2016 um 10:32:41 Uhr (18 Kommentare).

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