Straßensperre

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Dummheit Waghalsigkeit Kranzberg

Es muss etwa um 2000 gewesen sein. Zu Dritt brachen wir - gut im Öl - in den Bauhof (auch Wertstoffhof, Straßenmeisterei und Saufbude der Angestellten) ein. Dies geschah des Nächtens, damit unser verwerflicher Plan nicht offenbart werden würde. Einen Bollerwagen mit Gummireifen und vielen Decken stapelten wir voll mit Straßensperren und Verbotsschildern. Damit konnten wir - nach wie vor im Öl, weil genug Bier dabei - die drei Zufahrtsstraßen zum Ort abriegeln. Tags darauf war es im Ort wirklich still, denn auch diejenigen, die das Dorf verlassen mussten, wunderten sich nicht. Die Schilder standen zwei Tage lang.

Beichthaus.com Beichte #00041206 vom 22.04.2018 um 12:18:33 Uhr in 85402 Kranzberg (9 Kommentare).

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Stammgast beim Arzt

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Neurosen Gesundheit Köln

Ich (m) schreibe gerade hier, weil ich es sonst nirgends los werde. Ich habe Probleme ohne Ende und die werden schlimmer. Ich bin schon immer sehr einsam. Ich habe zwar einige wenige Leute mittlerweile, einsam bin ich aber trotzdem. Dann denke ich immer, ich sterbe. Ich glaube immer, ich faule weg. Ein Beispiel: Ich habe sehr oft Blut in der Nase. Ich war damit mal beim Arzt. Der schaute rein. Alles okay, nur sehr trocken und krumme Scheidewand. Bald bin ich aber wieder beim Arzt und war schon beim Allgemeinmediziner. Der sagte, das ist sicher nichts und erst recht kein Krebs. Ich denke aber, ich faule langsam weg. Ich weiß, da sind Tumore, die mich immer mehr zersetzen. Ich denke, die sind eine Strafe für meine Fehler. Außerdem denke ich, dass ich HIV habe. Ich denke auch, dass das eine Strafe ist, weil ich ein Puffgänger war. Ich habe mehrere negative Tests, die glaube ich aber nicht. Das mit den Prostituierten bringt mich zum letzten Punkt. Ich habe ein Problem mit Frauen. Viele denken, ich hasse sie. Das stimmt nicht. Ich halte sie für böse. Ich denke; Frauen wollen einen nur ausnutzen. Ich glaube auch, dass Frauen nicht lieben können. Außerdem habe ich schon früh gesehen, wie Frauen sind. Immer sollte ein Mann für alles die Verantwortung tragen und alle negativen Konsequenzen tragen.

Beichthaus.com Beichte #00041205 vom 21.04.2018 um 21:41:39 Uhr in Köln (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Verliebt in meine AMS-Betreuerin

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Begehrlichkeit Trägheit Arbeit Königstetten

Ich (m/30) beichte, dass ich mich schon darauf freue wieder zum AMS (= das Arbeitsamt in Österreich) zu müssen. Nicht weil ich so faul bin und keinen Job möchte. Ganz im Gegenteil: Ich bin überhaupt nicht gerne arbeitslos und hoffe schon bald einen Job zu finden, sondern aus ganz anderen Gründen. Gestern musste ich wieder mal zum AMS. Nachdem die meisten Betreuerinnen und Sachbearbeiterinnen eher der Typus kettenrauchender Hausdrache, fünf Minuten vor der Pension sind, war ich dieses mal ganz überrascht. Die Beratung war zwar inhaltlich zum vergessen, aber das war mir recht egal. Meine neue Betreuerin ist um die 30, sehr hübsches Gesicht, tolle Haare, zwar etwas kräftiger, aber das dafür genau an den richtigen Stellen. Absolut mein Typ.

Da gestern der erste warme Tag war, war sie auch dementsprechend gekleidet und ich richtig abgelenkt, während sie mir paar völlig unpassende Jobangebote ausdruckte. Ich hab vor, sie beim nächsten Mal anzureden, trau mich aber nicht. Manche Typen, die dort am AMS rumhängen sind wirklich ekelhaft und ich komm mir dabei auch nicht gerade besser vor, wenn ich die Dame nachher auf einen Kaffee einlade. Aber gut: so sind die AMS Besuche zumindest angenehm.

Beichthaus.com Beichte #00041204 vom 21.04.2018 um 15:36:31 Uhr in 3433 Königstetten (8 Kommentare).

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Seit 3 Jahren arbeitslos

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Hass Peinlichkeit Arbeit

Ich bin schon drei Jahre lang schon arbeitslos, während meine Freunde alle Karriere nach der Ausbildungszeit gemacht haben. Es ist mir peinlich, wenn mich jemand in der Nähe von diesem Jobcenter erkennen würde. Deshalb ziehe ich mich immer anders an, wenn ich da hin muss. Leider hat nun auch eine Bekannte dort angefangen und weiß dass ich dort Kunde bin. Was soll ich machen? Bewerbungen schreibe ich jeden Tag. Bin 26 Jahre und schäme mich, weil ich von Hartz IV lebe. Mit Vitamin B klappt es auch irgendwie nicht. Immer gibt es Leute, die es rausbekommen und dann wollen sie mich nicht mehr. Scheinbar muss man heute einfach nur ein dreckiges Aloch und Lügner in einem sein, um weiter zu kommen. Ansonsten geht man unter und wird ausgelacht.

Beichthaus.com Beichte #00041203 vom 21.04.2018 um 00:49:34 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Das rote Ferrari-Cabrio vom Chef

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Ignoranz Neid Chef München

Ich (w/26) arbeite in einer Steuerkanzlei im Büro. Alle 14 Tage kommt so ein schmieriger Typ zu Besprechung seiner Geschäfte in unsere Kanzlei. Meistens dauert die Besprechung 30-45 Minuten. Ein widerlicher Typ, Goldkettchen behangen und ein Schmierlappen. Hinter dem Büro ist der Parkplatz, den ich gut einsehen kann. Und da kam er wieder, im Ferrari-Cabrio in rot. Das Auto ist klasse, der Typ passt da aber fast nicht rein. Es war gut bewölkt, aber sehr warm. Er fuhr offen an und ließ das Dach offen. Dann kam er ins Büro, unsympathisch wie immer. Seine Ansage: "Schätzchen, irgendwann darfst mal mitfahren."

Er verschwand im Hinterzimmer bei meinem Chef. Es hat keine 10 Minuten gedauert und aus heiterem Himmel kam ein gewaltiger Wolkenbruch. Bei meinem Chef waren die Fenster zu und die Vorhänge waren auch zu, wegen der Klimaanlage im Büro. Also haben die nichts mitbekommen. Dem Platzregen habe ich so 10 Minuten zugesehen, da flossen viele Liter in das Cabrio. Langsam ging ich den Flur entlang und habe Bescheid gesagt, ich wollte ja noch die Panik erleben. Der Schmierlappen sprang aus dem Sessel und ist zu seinem Sportwagen gerannt. Sein Fluchen und Jammern hat man bis ins Büro gehört. Ich beichte, dass ich Schadenfroh und hinterhältig bin. Ich würde es aber wieder so machen.

Beichthaus.com Beichte #00041202 vom 20.04.2018 um 19:05:54 Uhr in München (17 Kommentare).

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