Die Zeitungsrolle der Lehrer-Zicke

7

anhören

Ekel Rache Vandalismus Schule

Ich habe aus einer Alkohollaune heraus in meiner Jugendzeit das Haus einer Lehrerin versaut. Es fing so an, dass wir in der Schule eine unmögliche, alte Zicke als Lehrerin bekamen. Das muss so in der achten Klasse gewesen sein. Sie triezte uns alle immer und ließ einen sogar durchfallen. Deshalb haben wir eines Nachts, als wir Jungs auf Streifzug in der Nachbarschaft waren, ihr Haus entdeckt und dachten uns (schon gut angeheitert), dass wir ihr einen Streich spielen könnten. Wir montierten diese Rolle für die Zeitungen von ihrem Zaun und pinkelten alle nacheinander rein.
Dann lehnten wir diese an ihre Wohnungstür und verschwanden. Ich musste jahrelang darüber lachen und muss es leider heute auch noch. Jedoch tut mir die arme Frau auch leid, da wir damals bestimmt auch nicht sehr angenehm waren (als kleine freche Bälger). Ich hoffe, dass unser "Geschenk" bis zum Morgen gefroren war und nicht allzu viel Sauerei veranstaltet hat.

Ich bitte um Absolution für diese dumme-Jungen Streich.
Sorry Frau ******.

Beichthaus.com Beichte #00038658 vom 24.08.2016 um 12:38:36 Uhr (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein Mobber beim Vorstellungsgespräch

32

anhören

Rache Zorn Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Schule

Vor mittlerweile fünfzehn Jahren wurde ich in der Mittelstufe von einem bestimmten Mädchen heftig gemobbt. Diese Plage kannte ich schon seit der Grundschule, weil sie im Nachbardorf wohnte. Unglücklicherweise besuchte sie dann dasselbe Gymnasium wie ich. Und der Spaß begann. Ich war zu diesem Zeitpunkt ein eher unauffälliger, stiller Schüler - also das ideale Opfer für dieses unmögliche Mädchen. Meine Eltern meinten immer, ich solle mich nicht wehren, sonst werde es nur noch schlimmer. Was für ein Unsinn. Die, nicht nur mich betreffende, Qual aus Sachen verstecken, Eigentum zerstören, Diffamieren und Denunzieren, Telefonterror und dergleichen hielt an, bis Madame das Gymnasium mit Beginn der Oberstufe verließ. Kinder sind grausam.

Mittlerweile bin ich privat und beruflich sorgenfrei aufgestellt, nenne eine wunderbare Familie mein Eigen und führe eine mittelgroße Firma, die derzeit beginnt, sich in einen internationalen Konzern zu verwandeln. Für Einstellungen ist unsere Personalabteilung zuständig, aber hin und wieder lasse ich mir Bewerbungen auf meinen Tisch legen, um mitzuentscheiden. Und tatsächlich bewarb sich oben erwähnte Plage mit einem Anschreiben voller Rechtschreibfehler, hineinkopierten Phrasen aus dem Internet - was an zwei verschiedenen Schriftarten klar ersichtlich war - sowie einem Lebenslauf, dessen Kern ein im dritten Semester abgebrochenes BWL-Studium war. Sie bewarb sich übrigens auf eine Stelle im unteren Management-Bereich, wofür sie tatsächlich nicht im Geringsten qualifiziert war.

Ich beichte, dass ich die Dame, als ich den krassen Zufall langsam als solchen akzeptierte, zum kurzen Kennenlerngespräch einlud. Sie fand sich in meinem Arbeitszimmer vor acht Personalern und mir wieder, wurde zwei Stunden gegrillt, wobei alle am Konferenztisch saßen und sie stand, kein Getränk angeboten bekam, nie ausreden konnte, anhand Partyfotos aus dem blauen F zerpflückt wurde, bescheuerte Tests absolvieren musste ("Was ist der 19. Buchstabe von hinten im Alphabet ohne Vokale") und ahnte bis zum Schluss, als ich mich vorstellte, nicht, was eigentlich abgeht. Ich unterbrach sie, als sie über irgendwelche meditativen Grenzerfahrungen in Laos schwurbelte, und erzählte den Personalkollegen ganz detailliert hässliche Episoden aus der Schulzeit, hatte sogar ein altes Lateinheft dabei, dass sie damals mit ekelhaften und schweinischen Drohungen verziert hatte, und ließ mich nicht von zunächst verwirrten, dann erbosten randomisiert eingeworfenen Beschimpfungen der Dame unterbrechen. Die Dame erlebte in insgesamt einhundertfünfundzwanzig Minuten, die durch einen Abgang mit Heulkrampf endeten, zwar nur einen kleinen Teil der Demütigungen, die ich damals im Gymnasium erlitt, ahnt aber nun, dass Karma wirklich eine ... ist.

Beichthaus.com Beichte #00038585 vom 05.08.2016 um 10:56:04 Uhr (32 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Beichte

Meine Mobber haben ihre Strafe bekommen!

23

anhören

Verzweiflung Boshaftigkeit Engherzigkeit Rache Schule

Ich muss etwas beichten. Ich wurde zu meiner damaligen Schulzeit sehr stark gemobbt, aufgrund meines damaligen Übergewichts (ich war krank und musste Tabletten nehmen). Das ging so lange, bis ich angefangen habe zu erbrechen. Einige haben es damals mitbekommen, weil ich mit der Zeit immer dünner wurde. Als ich ein normales Gewicht erreicht hatte, hörte das Mobbing aber dennoch nicht auf. Es trieb mich in die Magersucht, ich war viel zu dünn und musste ständig zum Arzt. Ich habe sie gehasst, aber ich wollte mich einfach nicht rächen, da es in meinen Augen nicht richtig ist. Also habe ich die Schule gewechselt und es wurde glücklicherweise besser. Letztes Jahr haben wir unser Abitur geschrieben und ich habe durch eine Bekannte erfahren, dass fast alle, die mich damals so fertiggemacht haben, durchgefallen sind. Ich beichte, dass ich mich darüber freue, obwohl ich weiß, dass viele keine zweite Chance haben, weil sie schon sitzen geblieben sind und generell nicht gut in der Schule waren. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038559 vom 27.07.2016 um 12:24:20 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Nichtstun nach dem Abitur

13

anhören

Ungerechtigkeit Verschwendung Schule

Ich beichte, dass ich das Abitur nur aus einem Grund nachgemacht habe: Und zwar beneidete ich Abiturienten um die Zeit nach der Prüfungsphase, in der sie fast drei Monate lang tun und lassen können, was sie wollen. Ich beichte also, mich durch drei Jahre auf dem Wirtschaftsgymnasium gequält zu haben, nur um diese Zeit zu erleben. Ich habe mein Abitur erfolgreich bestanden und genieße momentan die besagte Zeit. Bald ist es vorbei und ich beginne eine Ausbildung als Industrie-Mechaniker. In der Tat bitter, wenn man bedenkt, dass sich alle Abschlüsse auf diese Ausbildung bewerben können.

Beichthaus.com Beichte #00038528 vom 21.07.2016 um 02:05:04 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein

Wie das Internat mich zur Diebin machte

14

anhören

Diebstahl Verzweiflung Begehrlichkeit Schule

Meine Familie hatte früher nicht besonders viel Geld. Wir lebten in einer winzigen Wohnung und ich (w) musste mir mit meinen beiden Geschwistern ein Zimmer teilen. Wir lebten nur mit meiner Mutter, die arbeiten ging, aber dennoch unter dem Hartz-IV-Satz verdiente - sie wollte dem Staat nicht auf der Tasche liegen und es alleine schaffen. Leisten konnten wir uns dementsprechend nichts, abgesehen von den allernötigsten Dingen. Zusätzliches, wie zum Beispiel Süßigkeiten, waren selten drin. Meistens wurde Schokolade nur als Geburtstagsgeschenk gekauft, wenn eines von uns Kindern Geburtstag hatte. Ich hatte Glück und bekam dank meiner überdurchschnittlich guten Noten ein Stipendium an einem privaten Gymnasium mit Internat, das nicht gerade billig war. Zu dem Zeitpunkt war ich etwa 15 Jahre alt.

Man kann sich jetzt denken, dass ich von da an mit einem Haufen verwöhnter Kinder mit reichen Eltern zur Schule ging. Sie hatten alle die neusten und teuersten Klamotten und unterhielten sich über die neusten Spielkonsolen und den Spielen dazu bzw. die Mädchen unterhielten sich über ihre Pferde, die sie im Stall stehen hatten. Nachmittags luden sie sich gegenseitig zu sich nach Hause ein, um im hauseigenen Pool baden zu gehen. Ich konnte von so etwas nur träumen. In den Mittagspausen gingen die Schüler meistens essen. Aber egal ob Döner, McDonalds oder Restaurant, ich bekam kein Taschengeld und konnte mir das somit nicht leisten. Ich musste mir die Butterbrote von zu Hause mitnehmen. Nach ein paar Wochen an der neuen Schule wollte ich auch dazugehören. Es fing erst damit an, dass ich in kleineren Läden Kaugummis und Süßigkeiten klaute, weil ich auch mal so etwas haben wollte. Bald darauf ging es weiter mit Klamotten und Schmuck. Schmuck hatte ich bis dato noch nie besessen und meine Klamotten waren auch immer nur die abgelegten meiner beiden Schwestern gewesen. Aber ich wollte ja auch mal hübsch angezogen sein und mit den anderen Mädchen mithalten können. Make-up klaute ich dann auch.

Nach weiteren Wochen an der Schule begann ich, Dinge wie Glätteisen in Drogeriemärkten zu klauen und diese zu verkaufen. Ein Freund aus meiner alten Schule, der meine Situation kannte, verkaufte das ganze Zeug für mich im Internet. Auf diese Weise hatte ich mein eigenes Geld und konnte mit meinen Klassenkameraden mittags ins Restaurant oder am Wochenende ins Kino gehen. Somit hatte ich mich endlich mit einigen Jungs und Mädchen aus meiner Klasse anfreunden können. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass diese Leute kein Umgang für mich sind. Die meisten meiner "Freunde" waren Internatsschüler und gerade diese haben in ihrem jungen Alter von 14-16 Jahren schon diverse Drogen konsumiert und mich immer wieder dazu animiert, es auch mal zu probieren. Ich glaube, diese Kinder waren damals einfach nur ganz arm dran, denn sie bekamen von ihren Eltern alles, was man mit Geld kaufen konnte - aber eben nur das. Sie wurden einfach in ein Internat abgeschoben, damit sie nicht stören, weil sie unerwünscht waren.

Ich habe dann nach einem Schuljahr an mein altes Gymnasium zurückgewechselt, wo meine echten Freunde waren. Inzwischen schäme ich mich aber unglaublich dafür, dass ich so krampfhaft versucht habe, mich anzupassen und meine Herkunft geleugnet habe, nur um akzeptiert zu werden. Ich schäme mich noch viel mehr dafür, dass ich dafür angefangen habe, zu klauen wie ein Rabe. Und das alles nur für Leute, die mich runterziehen und auf die schiefe Bahn bringen wollten.

Beichthaus.com Beichte #00038489 vom 11.07.2016 um 23:13:26 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000