Der Supermarkt meines Vertrauens

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Diebstahl Habgier Selbstsucht Morallosigkeit

Ich möchte beichten, dass ich immer, wenn ich Obst und Gemüse kaufen gehe, dies in einem bestimmten Laden tue. Einfach, weil man dort die Ware selbst Abwiegen muss, um einen Bon, den man dann auf die Tüte klebt, auszudrucken. Ich packe mir dann Orangen - oder was auch immer - ein, und beim abwiegen hebe ich die Tüte an und klebe dann einfach den "falschen" Bon auf. Und wenn ich mir Fleisch von der Fleischtheke bestelle, lasse ich dieses meist unauffällig in meinem Rucksack verschwinden. In dem Supermarkt vertraut man den Leuten einfach zu sehr, da man das Fleisch erst vorne an der Kasse bezahlen muss. Es tut mir leid, aber ich habe eben nicht viel Geld. Und zum Glück wurde ich auch noch nie erwischt.

Beichthaus.com Beichte #00032439 vom 21.12.2013 um 02:17:07 Uhr (20 Kommentare).

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Porsche auf Firmenkosten

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Waghalsigkeit Selbstsucht Falschheit Arbeit Auto & Co. Langenleuba-Niederhain

Ich arbeite bei einer namhaften Versicherung im Außendienst. Letzte Woche wollte ich mir bei der neuen Leasingfirma über das Internet mein zukünftiges Dienstfahrzeug bestellen, jedoch war dort mein Account noch nicht eingerichtet - wahrscheinlich hat mich irgendein Trottel aus unserer Firma dort nicht angemeldet. Bei allen anderen funktioniert es, nur bei mir nicht. Ich bin dann zu meinem Chef gegangen und habe ihm das Problem geschildert. Er meinte nur, dass ich dann womöglich bald ohne Auto dastehe, da die Frist zum alten Dienstfahrzeug schon in zwei Monaten abläuft und ich es dann natürlich abgeben muss. Er sagte mir, dass ich einfach über seinen Account reingehen und dann über seinen Namen bestellen soll. Zudem sagte er, ich solle mir das Auto bestellen, das ich will. Egal welches. Abgerechnet wird der Eigenanteil dann per Lastschrift. Ich möchte beichten, dass ich ihn beim Wort genommen und mir einen Porsche Carrera bestellt habe. Meine Kollegen haben in ihren Accounts hingegen nur Fahrzeuge freigeschaltet bekommen, die zu ihrem Verdienst passen. In der Regel also so etwas wie einen A4 Avant, einen 3er Kombi oder den guten alten Passerati. Den Vertrag habe ich ausgedruckt, ihm hingelegt und nach seiner Unterschrift gefragt. Und wie so oft hat er es sich nicht durchgelesen, weil er ein desinteressiertes altes Arschloch ist, dem alles am Popo vorbeigeht. Ich bin wirklich gespannt, wie die Geschäftsleitung reagiert, wenn der Händler mit meinem neuen Auto vorfährt. Das Ganze läuft schließlich über meinen Chef und vertraglich bin ich eigentlich komplett abgesichert.

Beichthaus.com Beichte #00032429 vom 19.12.2013 um 22:54:55 Uhr in Langenleuba-Niederhain (22 Kommentare).

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“Beichte

Ein Leben auf Kosten anderer

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Faulheit Selbstsucht Begehrlichkeit Salzburg

Ich (w/26) sehe wirklich gut aus. Ich kleide mich schick und verhalte mich so, wie andere es von mir erwarten, und gleite damit problemlos durchs Leben. Ich habe früh gemerkt, dass ich nicht wirklich etwas tun muss, um mein Leben zu leben. Dank meines Aussehens habe ich es in vielen Dingen leichter als andere Menschen. Ich habe meine Pflichtschulausbildung abgeschlossen und ansonsten keinen Finger mehr krumm gemacht. Ich hatte nie eine eigene Wohnung, ich lebte immer bei jemand anderen und mit meinem Aussehen fällt es mir wirklich leicht, jemanden kennenzulernen. Ich habe zwar einen Job, aber das ist eigentlich mehr ein Alibi, damit es so aussieht als sei ich erfolgreich. Denn jeder denkt, ich hätte einen tollen Sekretärinnenjob, dabei sitze ich in einem Großraumbüro und tippe Daten von Formularen in den Rechner. Und das für 550 Euro im Monat, nur, damit ich unter der Woche beschäftigt bin. Das Geld brauche ich ohnehin nicht, da ich ständig eingeladen werde und massig Geschenke bekomme. Ich habe im Leben nie wirklich für etwas den Finger krumm machen müssen. Ich habe immer alles bekommen, was ich wollte und mir ist es auch nie schlecht ergangen, obwohl ich nicht wirklich klug bin. Es tut mir leid, dass ich mein Aussehen missbrauche, um es im Leben einfach und stressfrei zu haben. Bald werde ich den Mann fürs Leben finden, kann zu Hause die Beine hochlegen und einfach tun, worauf ich gerade Lust habe. Wahrscheinlich durchschauen viele Menschen meine Einstellung, wollen aber, weil ich so hübsch bin, den Anschluss nicht verlieren, und sich neben mir auch ein bisschen begehrt fühlen. Ich bitte um Vergebung für meine egoistische Art.

Beichthaus.com Beichte #00032428 vom 19.12.2013 um 08:44:40 Uhr in 5010 Salzburg (Alpenstraße) (34 Kommentare).

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Aus meiner Ehe befreit

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Selbstsucht Lügen Ehebruch Ex

Ich (m/31) wurde von meiner Frau mehrfach betrogen. Wir haben recht jung geheiratet. Erst war alles ganz nett, wir haben einen Sohn (5) bekommen und uns ging es gut. Aber es stellte sich mehr und mehr heraus, dass vieles nicht passt. Meine Frau zickte zu Hause nur noch rum, es musste immer nach ihrem Willen gehen - gleichzeitig hatte sie immer alle möglichen Ängste. Ich war vollkommen damit überfordert. Ich war unzufrieden mit der Beziehung, wollte sie aber auch nicht verlieren. Sie wollte dann immer öfter ausgehen und ich stellte irgendwann fest, dass sie mich mehrfach betrog, was sie allerdings jedes Mal leugnen wollte. Irgendwann machte sie Schluss und ich musste ausziehen. Ich war traurig, aber auch total erleichtert. Ich baute mein Leben neu auf und konnte endlich alles gestalten, wie ich wollte. Ich fand zwar keine Freundin, aber einen netten Freundeskreis. Sie machte dann eine Therapie und es stellte sich heraus, dass sie eine Borderline-Störung hat. Jetzt will sie nach vielen Monaten plötzlich wieder eine Beziehung. Aber ich kann nicht mehr zurück, obwohl es am Besten für meinen Sohn wäre. Mich schreckt die Vorstellung ab, dass ich wieder mit dieser tyrannischen, unbeherrschten und zickigen Person zusammen sein soll, auch wenn sie jetzt angeblich ein völlig neuer Mensch ist. Ich beichte also, dass ich zu viel Angst davor habe, wieder in dieser Ehe gefangen zu sein und deshalb nicht zurückkehren werde, was sehr selbstsüchtig gegenüber meinem Sohn ist.

Beichthaus.com Beichte #00032425 vom 19.12.2013 um 19:34:22 Uhr (23 Kommentare).

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“Folge

Ich habe meine Schwägerin geschwängert

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Ehebruch Fremdgehen Selbstsucht Lügen Dummheit

Ich (m) möchte beichten, dass ich meine Ehe zerstört und mit der Schwester meiner Ex-Ehefrau ein Kind gezeugt habe. Es begann alles damit, dass ich dieses süße Mädel kennenlernte und wir zusammenkamen. Ich hatte sie sehr gerne, aber es gab auch Schwierigkeiten. Sie konnte schwer Vertrauen fassen und war mehr als oft gereizt und mies drauf. Später kamen aber noch andere Dinge dazu. Beispielsweise hat sie oft etwas an mir zu beanstanden gehabt, und wenn ich das Verhalten dann nicht sofort änderte, war Madame tagelang auf Streit gebürstet. Meistens resignierte ich dann, weil ich den Stress nicht mehr aushielt. Irgendwann, einige Jahre später, setzte sie mich dann plötzlich unter Druck, dass sie Kinder wollte, obwohl ich eigentlich vorhatte zu studieren. Mein Bildungsweg hatte nicht den gewöhnlichen Verlauf genommen und ich war schon lange nicht mehr zufrieden mit den Gelegenheitsjobs. Aber sie wollte jetzt ein Baby. Ihre Schwester hatte schon vor Jahren damit angefangen, Kinder in die Welt zu setzen, und sie wollte das nun endlich auch - sie sei schließlich alt genug und wolle sich binden. Sie setzte also die Pille ab und stellte mich vor die Wahl: Entweder Kinder oder keinen Sex. Nun muss ich dazu sagen, dass der Sex ohnehin nicht der Knaller war. Es lief immer die gleiche Routine ab, sie war empfindlich und verklemmt, und es wurde mir ziemlich bald langweilig.


Trotzdem hing ich an dieser Frau und wollte sie nicht verlassen. Ich renovierte ein Haus mit ihr, in dem wir leben wollten, und plante sogar die Hochzeit mit. Ja - ich plante nur mit, denn eigentlich drängte sie mich in die Heirat hinein. Ich unternahm jedoch nichts dagegen, sondern heiratete sie. Doch in der Nacht davor hielt ich die zwiespältigen Gefühle und den Druck nicht mehr aus. Ich traf mich mit ihrer Schwester zum Reden, mit der ich mich sehr gut verstand, da diese sehr locker drauf war und immer unverhohlen ihre Meinung sagte. Ich hatte mir schon oft gewünscht, meine zarte, schüchterne Freundin hätte mehr "Eier" abbekommen, so wie ihre Schwester, die auch mal den Mund aufbekam, wenn ihr etwas nicht passte. Wir tranken und rauchten gemeinsam, und redeten in diesem stockfinsteren Zimmer - die Worte flossen nur so aus mir heraus. Ich sagte ihr alles, redete mir den Frust einfach runter. Ich weiß nicht mehr, wie es kam, jedoch fand ich mich irgendwann auf dem Bett wieder, und sie auf mir - nackt. Meine Freundin hatte nie derart frivol mit mir gespielt, wie ihre Schwester es dann tat. Ich war wie ein Ausgehungerter, der sich unverhofft einer opulenten Mahlzeit gegenüberfand. Ich konnte nicht mehr denken. Ich wehrte mich halbherzig, konnte aber nicht lange widerstehen. Die Rechnung kam einige Wochen später. Ich hatte meine Freundin geheiratet, und ihre Schwester, die nun gemerkt hatte, dass sie schwanger war, sprengte diese Ehe, indem sie bekannt gab, wer der Vater war. Ich beichtete alles und kurz darauf leiteten wir alles Nötige zur Scheidung ein.


Meiner Frau brach das Herz. Ich hörte es noch lange, wenn sie mich anrief, um etwas zu klären. Wie ihr die Stimme brach und sie das Weinen kaum unterdrücken konnte. Aber damit nicht genug. Auch die Schwester redet heute nicht mehr mit mir, und ich muss mich ständig damit rumärgern, mein Anrecht auf die Zeit mit meinem Kind geltend zu machen. Denn nachdem alles kaputt war, dämmerte ihr, dass sie sich mit ihrer Familie zusammenrotten musste, und so verdrehte sie natürlich ihren Anteil an der Sache und erzählte, ich hätte sie schon fast mit Gewalt dazu gedrängt. Natürlich hassen mich jetzt alle Frauen aus dieser Familie, und zwar im Kollektiv, und ich darf auch noch zahlen. Mir kommt noch immer die Galle hoch, wenn ich daran denke, wie das gelaufen ist. Aber im Grunde weiß ich ja, wer das in den Sand gesetzt hat. Ich war so ein Vollidiot.

Beichthaus.com Beichte #00032408 vom 17.12.2013 um 06:17:01 Uhr (20 Kommentare).

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