Kleinkrieg der WG Mitbewohner

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Morallosigkeit Boshaftigkeit Dummheit WG

Ich (m) führe, seit dem ich das erste Mal meinen Fuß über die Schwelle unserer WG gesetzt habe, einen Kleinkrieg mit meinem Mitbewohner. Dabei spielen wir uns immer wieder Streiche. Anfangs fing es mit Furzwettbewerben, Kuchen wegfuttern, oder Staubsaugerbeutel im Zimmer ausleeren, an. Nach einiger Zeit pushten wir uns aber zu immer größeren "Heldentaten" hoch. Ich habe zum Beispiel sein Facebook-Profil geknackt und das Passwort für eine Woche geändert.

An einem Wochenende, mein Mitbewohner war über die Feiertage verreist, bin ich auf einer Party stark abgestürzt, habe es aber dennoch geschafft etwas aufzureißen. An Details, sowie den Namen, kann ich mich nicht erinnern. Aber, dass ich ein Kondom benutzt habe, das weiß ich definitiv. Ich habe nämlich noch nie auf eines verzichtet. Jedenfalls kam mein Mitbewohner einige Tage später wieder nach Hause. Und er empfing mich mit einem breiten Grinsen. Ich wusste sofort, dass er mal wieder an der Reihe gewesen war, jedoch nicht mit was. Daraufhin erzählte er mir, dass er sich an meiner Kondompackung vergangen hat und Löcher in jedes einzelne Stück geschnitten hätte. Denn ich hatte eine 25er-Packung des einzigen bekannten Herstellers, der die Kondome nicht noch einzeln verpackt. Ich war echt überrascht und er hatte recht. Heute lachen wir oft darüber.
Damals hatte ich aber überhaupt keine Lust, mir wegen eines blöden Streiches neue Kondome zu kaufen. Also benutzte ich diese weiter. Ich habe das auch bei keiner meiner zukünftigen Bettgeschichten erwähnt. Schließlich soll sich, meiner Meinung nach, das weibliche Geschlecht um die richtigen Vorkehrungen kümmern, da sie ja auch mit den Konsequenzen leben müssen.
Ich hatte jedenfalls in nächster Zeit öfter Spaß als üblich. Wer weiß, vielleicht hatte ich die Glückssträhne den kaputten Kondomen zu verdanken und sollte in Zukunft diesen Streich wiederholen?

Beichthaus.com Beichte #00031223 vom 18.05.2013 um 01:17:55 Uhr (30 Kommentare).

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Die teure Fahrkarte

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Betrug Morallosigkeit Bahn & Co.

Ich (m/18) habe es satt, mir immer eine extrem teure Monatsfahrkarte zu kaufen, nur um damit zur Schule zu fahren.
Vierzig Euro pro Monat für eine tägliche Strecke von 20 Kilometern. Außerdem fährt der Bus nur jede Stunde.
Also habe ich die Karte von einem Freund genommen und kopiert. Ich fahre jetzt schon drei Monate, ohne dafür zu bezahlen und werde das auch in Zukunft machen.

Beichthaus.com Beichte #00031220 vom 17.05.2013 um 11:10:23 Uhr (17 Kommentare).

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“Folge

Ich liebe Autobahn-Drängler

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Morallosigkeit Auto & Co.

Ich liebe Autobahn-Drängler
Wenn ich auf gut gefüllten Autobahnen unterwegs bin, wie man sie freitagnachmittags in der ganzen Republik vorfindet, warte ich immer ab, bis so ein dicker 5er BMW oder A6 von hinten kommt und schön dicht auffährt oder Lichthupe gibt. Den lasse ich dann immer brav durch, um mich dann direkt hinter ihn zu setzen und mir die linke Spur von ihm freiräumen zu lassen. Ich nutze also die Unverfrorenheit mancher Autofahrer aus, um schneller ans Ziel zu kommen.

Beichthaus.com Beichte #00031214 vom 16.05.2013 um 16:17:05 Uhr (14 Kommentare).

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Meine Zeit in Rio

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Lügen Morallosigkeit Schamlosigkeit

Vor acht Jahren, ich war damals 18 (w), flog ich für drei Wochen in den Sommerferien nach Rio de Janeiro, um einen Portugiesischsprachkurs zu machen. Ich ging noch zur Schule und die Reise war für mich einfach ein großer Traum, für den ich lange gespart hatte. Natürlich hatte ich ziemlich Angst, alleine zu fliegen und alleine in einem fremden Land zu sein. Meine Eltern hielten mich sowieso für bekloppt. Mit 18 alleine nach Brasilien. Ich versprach ihnen hoch und heilig, nur mit meiner Gastfamilie unterwegs zu sein und nicht zu feiern oder nachts alleine rauszugehen.
Schon in der ersten Woche brach ich alle Versprechen. Meine Gastschwester war nur zwei Jahre älter als ich, und da sie zu diesem Zeitpunkt selber Sommerferien hatte, waren wir so gut wie jeden Tag Party machen, auf Partys eingeladen oder gingen was trinken. Ich lernte einen Haufen heißer Jungs kennen und machte so gut wie jeden Abend mit einem anderen rum. Den Sprachkurs ließ ich auch öfters ausfallen, obwohl ich dafür eine Menge bezahlt hatte. Das kam zum Glück nie raus. Eines Abends waren wir auf einer Studentenparty, ich hatte gekifft und hatte zudem noch eine Menge Alkohol getrunken. Im Vollsuff hatte ich dann mein erstes Mal, ich kann mich nicht mehr wirklich daran erinnern, wer der Glückliche war, aber ich weiß nur noch, dass es sehr viel Spaß gemacht hat. Die nächsten zwei Wochen verliefen nicht anders. Ich lernte so viele neue Leute kennen und war einfach fasziniert von der Gastfreundlichkeit und Offenheit der Brasilianer.
Nach den drei Wochen flog ich wieder nach Hause und musste meinen Eltern entweder die Wahrheit sagen, oder sie anlügen. Ich entschied mich für die zweite Möglichkeit und schwärmte ihnen von dem tollen Sprachkurs vor und wie toll die Lehrerin doch war. Dabei hatte ich einfach nur die geilste Zeit meines Lebens in Rio und hätte es jederzeit wieder so gemacht. Meine Eltern denken bis heute, dass ich eines der anständigsten Mädels auf der Welt war. Nein! Es tut mir leid, ich bin so versaut.

Beichthaus.com Beichte #00031204 vom 14.05.2013 um 21:27:28 Uhr (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die sagenumwobene Entjungferung

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Baden-Baden

Ich war in meinem Freundeskreis sextechnisch eher Eine, die später als die anderen aktiv wurde. Die Sache war die, dass eigentlich alle Mädels um mich herum erzählten, wie schlecht das erste Mal gewesen sei. Es blutete hier und tat dort weh und überhaupt war es nicht ansatzweise so romantisch und schön, wie es sich gehört, zum Teil hat der Typ sie danach auch fallen lassen - das übliche Teenagerdrama also. Es wurde viel geheult und gejammert und ich dachte mir, dass ich mir das wirklich nicht antun will. Eine Woche nach meinem 17. Geburtstag hatte ich dann den Entschluss gefasst, dass ich mich nicht von meinem ersten Mal enttäuschen lassen würde. Ich wusste, dass im nicht so engen Bekanntenkreis ein Typ sehr auf mich stand, der junge Mann war ganz klischeehaft Gitarrist in einer Band, hat mir äußerlich aber nicht sonderlich gefallen und hatte auch charakterlich nichts Reizvolles an sich. Ich habe den Kerl also angeschrieben und eines kam zum anderen, wir verabredeten uns von vornherein zum Sex. Ihn reizte es massiv, dass ich noch Jungfrau war und ich wollte es hinter mir haben. Es war eine sehr komische Situation, am Anfang auch sehr beklemmend und ich war tierisch nervös. Letztendlich aber hatte ich es hinter mir. Es war tatsächlich ziemlich mies zu Anfang, hat aber dann schon irgendwie Spaß gemacht.

Das Gute daran: Ich habe meine Jungfräulichkeit nicht an den Falschen verschenkt, nein, ich habe sie ganz bewusst aufgegeben und wurde demnach auch nicht furchtbar enttäuscht, wie viele meiner Freundinnen damals. Die Entscheidung damals war vermutlich ganz schön feige, aber wenn ich heute an mein erstes Mal denke, dann fällt mir nicht ein, welche meiner Erwartungen nicht erfüllt wurden. Ich erinnere mich einfach nur an die Anekdote, dass mein Hinterkopf ständig an eine Steckdose knallte und ich meinen "Liebsten" darauf hinweisen wollte, indem ich seinen Namen immer wieder sagte, und er das als Ausrufe meiner Begeisterung fehlinterpretierte. Vielleicht habe ich mir damit auch die Chance auf ein "superromantisches, denkwürdiges Erlebnis" meiner Jugend genommen, wer weiß - für mich ist es okay, wie es gelaufen ist. Ich möchte beichten, dass ich mich bei meinem ersten sexuellen Erlebnis wie ein Flittchen benommen und mir einen Kerl dafür "engagiert" habe, den ich weder besonders toll noch sonderlich attraktiv fand, einfach nur, damit es vorbei ist. Und dass die sagenumwobene Entjungferung, die vielen so immens wichtig ist, mir überhaupt nichts bedeutet hat. Das Witzige daran ist eigentlich, dass ich seither nur noch einmal in all den Jahren einen One-Night-Stand hatte, nur um festzustellen, dass mir Sex wirklich nur dann Spaß und Befriedigung verschafft, wenn der Mann mir etwas bedeutet.


Beichthaus.com Beichte #00031198 vom 14.05.2013 um 16:55:05 Uhr in Baden-Baden (20 Kommentare).

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