Ich darf keine Thailänderin haben!

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Maßlosigkeit Dülmen-Rorup

Ich habe ein kleines Problem. Ich habe seit drei Jahren eine Freundin in Deutschland, bin aber momentan in Thailand. Man hört da ja vieles drüber, deshalb musste ich meiner Freundin auch versprechen, nicht eine einzige Thailänderin zu haben. Anfangs ging das noch ganz gut, aber wenn man immer 2-3 Thailänderinnen hat, dann schlaucht das irgendwann ganz schön, es könnte also passieren, dass ich demnächst mal nur eine Einzige haben werde, was wir schon im vorhinein sehr leidtut. Wie dem auch sei, eigentlich wollte ich ja hier herumreisen, allerdings bin ich hier in einem kleinem Seebad erstmal seßhaft geworden.

Beichthaus.com Beichte #00021181 vom 05.02.2007 um 09:39:44 Uhr in Dülmen-Rorup (1 Kommentare).

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Liebe Mieter, stellt euch nicht so an!

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Zorn Maßlosigkeit

Ich beichte, dass ihr mich ankotzt. Ja ihr, ihr Mieter, nicht alle, aber ein Großteil, warum? Ich arbeite in einer Hausverwaltung und muss mir jeden Tag euer beklopptes Gejammer anhören. Ihr macht euch das Leben selber schwer durch eure Intoleranz. Da wird Tag für Tag auf die Fehler der Anderen gelauert, denn man selbst ist ja fehlerlos. Wurde der Feind ausgemacht, wartet man auf eine Wiederholungstat. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Anruf in der Hausverwaltung. Herr X macht auch am Tage Licht im Flur, wir müssen das bezahlen, das kann doch nicht sein, wissen sie was uns das im Jahr kostet? Ein Scheiß kostet das Euch möchte ich sagen, denn wenn sie Herrn X gefragt hätten, wüssten sie, dass Herr X einen grauen Star hat, obwohl er erst 54 Jahre ist. Und nun denken sie mal daran, wie es zum Beispiel wäre, wenn sie Herr X wären und ein Brief oder Anruf diesbezüglich bekommen würden.

Frau M. ihr Kind hat im Treppenhaus einfach das Papier von dem Schokoladenriegel fallen lassen. Hallo, möchte ich da sagen, könnt ihr nicht das Kind ansprechen? Wenn es öfter vorkommen sollte, wäre doch Frau M. der richtige Ansprechpartner und nicht die Hausverwaltung. Unser Anruf oder Brief bringt doch mehr Unruhe in die Hausgemeinschaft, als ein persönliches Gespräch frei von Vorurteilen. Die Heizung ist ausgefallen: Es stimmt, dass tausende Mieter im Jahr erfrieren, weil die Techniker das nicht innerhalb von drei Stunden hinkriegen. Der Hausmeister hat nicht richtig gefegt: Es stimmt selbstverständlich, dass die Mieter die Arbeit des Hausmeisters würdigen indem sie fünfzig Meter hinter ihm ihren Müll wieder auf den Weg fallen lassen oder die Kippe, die man sich ja noch im Hausflur anzünden musste. Macht euch doch immer schön Feinde im Haus, sät Unfrieden und seit dann erbost, wenn Andere euch gegenüber genauso handeln. Dann ist es wichtig zu vergessen, dass man mit der eigenen Intoleranz, dass Ganze vielleicht erst ins Rollen gebracht hat.

Meine Meinung ist, ihr habt zu viel Zeit und keine Verantwortung. Normalerweise müsstet ihr selbst die Hausordnung machen sowie die Straßenreinigung und Müllplatzreinigung. Da könnt ihr Bares sparen und lernt endlich mal den Wert der Sachen, die euch anvertraut wurden, zu schätzen. Ihr könnt dann endlich mal das Gefühl erleben, dass viele Hausmeister haben, wenn die Arbeit mit Füßen getreten wird und sich hintenrum noch beschwert wird. Wann wird mal zu Ende gedacht, bevor das Mundwerk aufgeht? Wann fasst man sich mal an die eigene Nase, bevor die der Anderen eingeschlagen wird?

Beichthaus.com Beichte #00021168 vom 05.02.2007 um 01:06:35 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Ich hasse meinen Vater abgrundtief!

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Ekel Gewalt Zorn Familie Hass

Ich (m/23) hasse meinen Vater. Er ist in Rente und hat nichts zu tun. Er tut trotzdem als wäre er der Größte, Wichtigste und wüsste alles. Er wiederholt ständig, dass er im Haushalt ja alles machen müsste, ich und meine Mutter faul seinen und wir ihn gar nicht verdient hätten. Er schreit rum, beleidigt uns und lässt auch kritische Anmerkungen in neutraler Tonlage und Wortwahl nicht zu, sobald sie ihn kritisieren und Fehler von ihm aufzeigen. Er schikaniert mich und meine Mutter, jedes Wort von ihm klingt wegen seinem Tonfall wie ein Vorwurf und eine Anklage. Redet er mich an muss ich mich STÄNDIG rechtfertigen, für alles. Wieso mein Bett nicht gemacht ist (ich bin 23!). Wieso ich nicht im seinem Garten helfe. Wenn wir essen, grummelt es in seinen Gedärmen. Es ekelt mich so an! Es grummelt, pfeift und blubbert.

Wenn er atmet, pfeift es durch seine Nase wegen den ganzen Haaren. Er hat Mundgeruch und hat letztens in meinem Zimmer so gefurzt, dass der faule Eiergestank nach 20 Minuten und offenem Fenster immer noch nicht weg war. Ich weiß, dass es vielen Menschen im Leben schlimmer geht als mir, aber ich werde so verdammt glücklich sein, wenn ich aus der Scheisse hier ausziehen kann. Niemand der mich mehr ungerechtfertigt täglich angreift und beleidigt, den man selber nicht auf Fehler und ungerechtes Handeln hinweisen kann/darf und keiner mehr der mir beim Mittagessen den Appetit verdirbt. Aber womit habe ich den verdient? Ja, ich hasse ihn!

Beichthaus.com Beichte #00021167 vom 05.02.2007 um 00:10:31 Uhr (6 Kommentare).

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Warum bin ich zu unfähig, um eine Freundin zu finden?

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Verzweiflung Begehrlichkeit Kleinneuhausen

Ich bin jetzt 18 Jahre alt und hatte bis jetzt noch nie eine richtige Freundin, weil ich immer alle Mädchen, mit denen es etwas hätte werden können, verjagt habe. Sie meinen Ansprüchen nicht genügten/ich kein Bock auf sie hatte/ich mich scheiße benommen habe oder es einfach nicht realisiert habe, was ich gerade verpasse. Als ich kurz davor war 17 zu werden, ging ich dann irgendwann nach langer Planung und weil ich frustriert war, mir nur Pornos reinzuziehen und zu sehen, wie meine Kumpels eine nach der anderen klarmachen, während ich noch Jungfrau war, in den Puff.

30 Euro habe ich da gelassen und bin nicht einmal gekommen. Seitdem war ich noch drei Mal im Puff (also insgesamt vier Mal)und bin nur einmal gekommen. Hierbei muss ich sagen, dass ich beim letzten Mal so besoffen war, dass es nach 30 Minuten immer noch nicht raus wollte. Tja, Pech. Bis heute habe ich mir noch kein Mädchen klargemacht und irgendwie habe ich das Gefühl, es wird von Tag zu Tag schwerer und dass es früher alles einfacher gewesen wäre (Partyurlaube etc.) Dass alles obwohl immer noch Gelegenheiten vorhanden wären - ich glaube, ich bin sozial gesehen einfach total inkompetent.

Beichthaus.com Beichte #00021159 vom 04.02.2007 um 11:49:39 Uhr in Kleinneuhausen (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Deutsche Verhaltensweisen

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Vorurteile Gesellschaft

Es gibt nichts Unentspannenderes, als mit Deutschen zusammen zu sein. Sie sind anstrengend bei allem, was sie tun. Nichts fließt, nirgendwo verspürt man auch nur für eine halbe Sekunde Leichtigkeit beim Zusammensein. Mich nervt dieser deutsche Zwang zu sinnlosen und inhaltsleeren Aktivismus, egal ob bei der Arbeit oder während der Freizeit. Mich nervt ganz besonders deutsche Zwangsspaßigkeit. Besonders diese Spezies Freizeitkomiker, die dich förmlich mit ihrer Witzigkeit zuscheißt. Da klappen meine Ohren sofort zu und ich drifte mental ab, grinse nur noch mechanisch zurück, wenn das Gegenüber sich gerade mal wieder über den eigenen Kalauer amüsiert. Und überhaupt, keinerlei Feingefühl, keine Subtilität, kein Gespür für Nuancen, keine Geduld und Konzentration um mal genauer hinzuhören und hinzusehen. Alles muss plakativ und schwarz-weiß sein, bloß keine Zwischentöne und Ambivalenzen. So etwas irritiert nur, das ist anstrengend und macht den anderen unsicher, wenn er nicht das Gefühl hat alles sofort in seine geliebten Denkschubladen einordnen zu können.

Und da ist diese speziell deutsche Form der Pseudo-Scheißfreundlichkeit. Wenn ein Deutscher meint, sein von Natur aus eher abweisendes und abgrenzendes Naturell übertünchen zu müssen, dann setzt er dieses debil-devote Langzeitgrinsen auf und macht einen auf netten Kumpel. Das wirkt so aufgesetzt und unnatürlich, dass es mich äußerste Mühe kostet, das Spiel mitzumachen. Heilige Scheiße, was soll das? Was wollen die mir damit beweisen? Haben sie Angst davor, dass ich ihnen irgendetwas anmerke, das sie vor mir verbergen wollen? Irgendwie habe ich bei Deutschen selten das Gefühl, dass sie ehrlich sind. Sie mögen zumeist harmlose und berechenbare Genossen sein, was ich durchaus zu schätzen weiß, aber sie haben diese eigenartige Neigung sich als etwas verkaufen zu wollen, was sie überhaupt nicht sind. Da ist immer dieses unterschwellige Gefühl, dass mit denen irgendetwas nicht stimmt. Aber ich glaube, dass merken sie selbst nicht bzw. sie machen dies unbewusst. Vielleicht fehlt ihnen ein bisschen der Zugang zu sich selbst, um dies zu erkennen.

Beichthaus.com Beichte #00021157 vom 04.02.2007 um 09:47:27 Uhr (43 Kommentare).

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