Mein geheimes Sparkonto

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Ungerechtigkeit Falschheit Partnerschaft Geld

Mein geheimes Sparkonto
Ich habe mit meiner Partnerin ein Haus gekauft und wir sind auch verheiratet. Da wir beide noch ganztags berufstätig sind und in etwaiger Balance die gemeinsamen Ausgaben bestreiten, sahen wir es nicht als nötig an, die bisherigen Konten zusammenzulegen. Nun zur eigentlichen Beichte: Ich habe auf einem Konto noch etwas Geld liegen, von dem ich glaube, dass sie nichts davon weiß. Ich sehe es keinesfalls als mein Eigentum an, sondern eher als eine Art Notgroschen, wenn einmal am Haus eine dringende Reparatur oder der Austausch eines wichtigen Gegenstandes gemacht werden müsste. Oder falls irgendwann ein Teil von uns zur Kindererziehung zu Hause bleibt und es mit dem Geld knapp werden könnte.

Wenn bisher eine größere Ausgabe anstand, haben wir stets davor darüber gesprochen und die Kosten dafür an anderen Stellen eingespart. Und dies möchte ich so lange wie möglich auch so betreiben, da meine Liebste es in ihrer Vergangenheit nicht so sehr mit dem Sparen hatte und gerne ihr komplettes Geld unter die Leute brachte. Jetzt hat sie jedoch seit der Anschaffung des Hauses sehr sparsam gelebt und auch immer ihr Bestes für uns gegeben. Ich fühle mich irgendwie schlecht, weil ich es ihr nicht sage...

Beichthaus.com Beichte #00038466 vom 06.07.2016 um 06:20:34 Uhr (25 Kommentare).

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Er muss seine Frau doch lieben!

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Begehrlichkeit Ehebruch

Ich (w/22) glaube, ich habe mich in einen verheirateten Mann verguckt. Ich kenne ihn vom gemeinsamen Training. Er sieht nicht nur wahnsinnig gut aus, er ist noch dazu total süß, vor allem zu mir. Auch die anderen sagen, dass man merkt, dass er mich mag. Wir gehen meist nach dem Sport noch etwas trinken, unterhalten uns und er ist einfach der Wahnsinn. Er ist ziemlich eloquent und in Verbindung mit seiner zuvorkommenden und rücksichtsvollen Art - und seinem tollen Aussehen - ist er einfach ein Traum von einem Mann. Blöderweise ist er schon fast 40 und verheiratet. Kinder hat er, so weit ich weiß, keine. Seine Frau hat er mir gegenüber noch nie erwähnt. Er trägt auch keinen Ring. Hätte mir ein gemeinsamer Freund nichts davon erzählt, wüsste ich bis heute nichts von ihr.

Ich merke, dass er meine Nähe sucht und mich hin und wieder berührt, zum Beispiel pikst er mich im Vorbeigehen leicht in den Bauch oder kitzelt mich oder lehnt sich beim Zusammensitzen zu mir und legt seine Hand kurz auf meine Schulter oder meinen Oberschenkel. Wenn wir im Training mal nicht in derselben Ecke stehen, zwinkert er mir oft zu. Ich weiß nicht, ob er sich mit mir mal privat treffen möchte, aber wenn, dann werde ich ziemlich sicher ja sagen. Nur weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll, immerhin ist er verheiratet. Aber er weiß vermutlich gar nicht, dass ich von seiner Frau weiß. Ich dachte immer, dass ich ein Mensch bin, der die Ehe respektiert. Immerhin muss er seine Frau lieben, sonst hätte er sie nicht geheiratet. Aber ob ich mich zurückhalten kann?

Beichthaus.com Beichte #00038457 vom 04.07.2016 um 17:14:33 Uhr (23 Kommentare).

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Die Maske, die meine Beziehung gefährdete

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Dummheit Begehrlichkeit Fetisch Partnerschaft

Die Maske, die meine Beziehung gefährdete
Meine Freundin und ich sind nun schon längere Zeit zusammen und im Großen und Ganzen funktioniert es zwischen uns auch wunderbar. Auch der Sex ist super, wir beide respektieren uns im Bett und jeder kommt auf seine Kosten. Wir haben ab und zu Rollenspiele gemacht, und irgendwann kam meine Freundin auf die Idee, dass man sich doch Fotos auf Papier ausdrucken könnte, diese dann auf Pappe aufkleben und eine Maske daraus basteln könnte. Das taten wir auch und es war eigentlich ganz lustig. Wir sagten dem anderen jeweils nicht, welche Maske man sich ausgesucht hat und wir verhängten auch die Spiegel im Schlafzimmer, sodass man nicht sehen konnte, wer man selbst ist. Danach wurde dann immer aufgelöst. Bei den ersten beiden Malen hatten wir uns beide Schauspieler und Sänger ausgesucht, die man natürlich nicht persönlich kennt.

Als wir dann wieder einmal einen solchen Abend planten, saß ich vor dem Rechner und überlegte mir, welches Bild ich nehmen solle. Und was mich an dem Abend geritten hat, weiß ich auch nicht, aber ich druckte mir ein Bild ihrer Schwester aus und fertigte eine Maske an - jedenfalls zur Hälfte. Denn während ich dies tat, merkte ich, wie dumm das ist, und begann eine neue Maske anzufertigen. Die von ihrer Schwester zerriss ich und packte die Fetzen in einen Verpackungskarton, der bald zum Papiermüll raus sollte. Leider kam es, wie es kommen musste. Ich war auf der Arbeit, meine Freundin wollte den Papiermüll rausstellen und dabei noch etwas in den Karton stopfen, in dem die Überreste der Maske waren. Und dummerweise bekam sie einen Fetzen zu sehen, auf dem sie sofort ihre Schwester erkannt hat. Dass der Karton nicht auf den Müll ging, und mich nach der Arbeit ein zusammengesetztes Puzzle der Maske auf dem Küchentisch erwartete, könnt ihr euch denken. Was danach für ein Terror kam, mag ich gar nicht beschreiben. Natürlich finde ich ihre Schwester hübsch, meine Freundin ist ja auch hübsch. Es war halt ein Ausrutscher, eine dumme Idee, die mir leidtut. Ich habe nun freiwillig zwei Tage auf der Couch gepennt und hoffe, dass wir die Sache am Wochenende in Ruhe besprechen können.

Beichthaus.com Beichte #00038446 vom 02.07.2016 um 05:30:51 Uhr (16 Kommentare).

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Ich wünsche mir eine Familie

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Mir (m/38) ist gestern mal aufgegangen, was ich in meinem Leben eigentlich so alles verpasse. Ich bin kinderloser Single und war damit eigentlich ganz glücklich. Auch im Job bin ich so weit ganz erfolgreich und zufrieden mit dem, was ich habe. Dachte ich. Trotzdem bin ich gestern bei zwei kleinen Videos, die Freunde auf FB gepostet haben, in Tränen ausgebrochen. Es waren einmal ein eng umschlungen kuschelndes Paar und einmal ein süßes kleines, vielleicht 2-jähriges Mädchen, das lachend mit einem jungen Hund spielte. Beides rührte irgendwas in mir an und tat gleichzeitig unglaublich weh.

Ich bin nicht unbeliebt, aber irgendwie freaky und bei der Frauenwelt wohl automatisch Mr. Friendzone. Auch wenn ich mich bemühe, meine Taktiken ändere und Ähnliches, erreiche ich wenig mehr als Mitleidssex. Zum Glück bin ich kein besonders notgeiler Mann. Dabei bin ich weder dumm, noch hässlich, sondern in beiden Bereichen normaler Durchschnitt, würde ich sagen. Abends kuschele ich mich an eine zusammengerollte und ungefähr in Körperform gebogene zweite Bettdecke. Ich habe mich eigentlich mit dem Gedanken angefreundet, ein alter Sonderling zu werden, aber ab und zu wünsche ich mir doch eine eigene kleine Familie.

Eine Frau, die sich ein meinem Arm zusammenrollt. Kinder, die zu mir kommen, wenn sie glücklich oder auch traurig sind. Abends gemeinsam einschlafen, morgens gemeinsam frühstücken. Streiten, weinen, lachen. Ein echtes Zuhause schaffen. Ich weiß aber, dass all das wohl nie passieren wird. Ist wohl zu viel verlangt. Und wer jetzt sagt: Geh raus und sprich Frauen an - was denkt ihr, tue ich? Entweder werde ich angesehen wie von einer Kuh, wenn es blitzt, ausgelacht, oder sonst etwas. Oberflächlichkeit ist halt das A und O und ich renne nicht angepasst herum. Werde ich halt doch ein alter Sonderling.

Beichthaus.com Beichte #00038444 vom 01.07.2016 um 12:56:09 Uhr (24 Kommentare).

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Mein Ex ist ein religiöser Spinner

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Zorn Hass Ungerechtigkeit Unglaube Ex

Mein erster Freund war sehr gläubig und hatte dementsprechende Vorstellungen bezüglich vorehelichem Sex und solchen Dingen. Allerdings sagte er mir zu Beginn unserer Beziehung nicht so direkt, dass er mit dem Sex bis zur Ehe warten wolle, sondern machte nur eine vage Andeutung, dass er es so besser fände. Ich dachte mir ehrlich gesagt auch nicht viel dabei, denn ich ging davon aus, dass er sowieso schon Erfahrungen im Bett gesammelt hatte, zumal er doch einige Jahre älter war als ich. Dabei war er aber noch Jungfrau. Es kam, wie es kommen sollte, er warf nach ein paar Monaten (ohne mein Zutun) seine Überzeugungen doch über den Haufen und wir schliefen trotzdem miteinander. Doch dann schien ihn immer mehr das schlechte Gewissen zu plagen und er stellte mich vor die Wahl: Entweder zukünftig mit dem Sex bis zur Ehe warten oder er würde die Beziehung beenden. Ich war total enttäuscht und weinte, weil ich ihn liebte und ihn nicht verlieren wollte.

Andererseits war ich auch noch ziemlich jung (17/18) und befand mich noch in Ausbildung, er war mein erster Freund und ich konnte mir einfach nicht vorstellen, jahrelang auf Sex zu verzichten. Auch heiraten lag mir eher fern. Ich konnte seine Ansichten immer weniger verstehen. Er trennte sich dann doch nicht von mir und wir schliefen auch wieder miteinander. Dieses Thema stand jedoch immer im Raum und ich wusste, dass es ihn sehr belastete. Der Sex wurde mit der Zeit immer schlechter, irgendwann war es nicht mehr als kurzes "Rein-Raus", nach zwei bis drei Minuten schon zu Ende. Ich versuchte einiges, um daran etwas zu ändern: Ich kaufte ein Partnerbrettspiel, bei dem man seinen Partner kennenlernen soll und Spaß miteinander hat, es hatte auch einige etwas abgefahrene Dinge dabei, aber er war zu verklemmt, um damit etwas anzufangen. Ich versuchte ihm zu sagen, was mir beim Sex gefällt und versuchte, das auch bei ihm herauszufinden. Es nützte alles nichts. In ihm kämpften ständig zwei Seiten: Die eine, die wollte, die andere, die ein schlechtes Gewissen hatte.

Ich dachte mir schließlich, dass in einer Beziehung ja eigentlich auch andere Dinge wichtiger sind, beispielsweise gemeinsame Interessen, Hobbys, Zeit miteinander, und so weiter. Aber wenn ich mit ihm über Dinge sprach, kam einfach immer sein Glaube dazwischen. Er versuchte mich ständig von Gott zu überzeugen, was mich extrem nervte, denn ich war (und bin) nicht religiös. Er konnte das einfach nicht akzeptieren. Und ich hoffte, trotz der immer häufigeren Streitereien, dass unsere Beziehung das überstehen würde. Irgendwann begann ich dann aber eine regelrechte Abneigung gegen ihn zu entwickeln, manchmal empfand ich fast so etwas wie Abscheu. Zum Beispiel, wenn er sich in Bezug auf das Thema "Homosexualität" keine Meinung bildete, sondern mit der Bibel argumentierte. Ich fand das echt daneben und verachtenswert. Mir fiel immer stärker seine Scheinheiligkeit auf. Wenn ich nicht da war, schaute er sehr sich viele Pornos an (was mir persönlich ziemlich egal wäre, ich gucke ja selbst auch ab und zu). Das schien mir bei ihm doch ziemlich heuchlerisch, da er es ja eigentlich für "verwerflich" hielt. Außerdem trank und rauchte er ziemlich viel und erzählte die ganze Zeit, er wolle damit aufhören und er habe alles im Griff, was aber nicht wirklich der Fall war.

Irgendwann, nach über zwei Jahren, schaffte ich es, einen Schlussstrich zu ziehen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende, dachte ich mir. Er war völlig am Boden zerstört, denn er war nach wie vor überzeugt gewesen, dass wir für immer zusammenbleiben und heiraten würden. Um ihm aber keine Hoffnungen mehr zu machen, brach ich den Kontakt zu ihm fast ganz ab, auch wenn es mir anfangs schwerfiel. Ich genoss eine Weile das Singledasein und beim ersten Mal, als ich wieder mit einem Mann schlief, musste ich weinen, weil es einfach so gut, ehrlich und unbelastet war. Was hatte ich nur verpasst! Dann meldete sich mein Ex irgendwann bei mir und beichtete, dass er mich während unserer Beziehung mit einer 40-jährigen Frau betrogen hatte. Eine einmalige Sache. Er schob es auf den Alkohol und bat mich um Vergebung. Er erniedrigte sich in seiner Nachricht selbst und stellte sich als den sündigsten Menschen hin, den es gibt, meinte auch, dass er an unserer Trennung schuld wäre.

Ich war echt wütend. Nicht, weil er mich betrogen hatte, sondern weil er nicht genug Stärke aufbrachte, diese Sache mit sich selbst auszumachen, sondern mich im Nachhinein noch damit belasten musste. Seitdem habe ich ihn gegenüber überhaupt kein schlechtes Gewissen mehr. Ich beichte also einerseits, dass er wegen mir nicht unbefleckt in seine zukünftige Ehe eingehen wird (was mir allerdings ziemlich egal ist). Und andererseits, dass ich 2,5 Jahre meines jungen Lebens mit diesem Mann vergeudet habe und dass ich ihn immer noch verachte, auch wenn ich versuche, dies nicht zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00038436 vom 30.06.2016 um 00:43:41 Uhr (21 Kommentare).

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