Strafe für den Herzensbrecher

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Rache Ekel Meeder

Ich (m) habe in meiner Jugend eine ziemliche Sauerei veranstaltet. Ich war damals 17, war mit ein paar Freunden am Sportplatz verabredet und war zu früh dran. An einem der Häuser gegenüber kam ein Mädchen aus dem Haus gelaufen, das etwas jünger als ich zu sein schien und ziemlich heftig weinte. Sie lief zu einer der Bänke am Sportplatz und hörte nicht auf zu weinen. Ich ging hin und fragte, ob ich ihr helfen könnte. Sie erzählte mir dann die Geschichte. Sie war 14 und in dem Haus wohnte ein 20-Jähriger, der ihr offenbar schöne Augen gemacht, die große Liebe vorgespielt und sie nach einiger Zeit verführt hatte. Direkt nachdem er fertig war, hat er sie dann rausgeworfen. Sie war total fertig und tat mir richtig leid. Ich habe sie dann nach Hause gebracht und war richtig wütend auf diesen Kerl, vor allem wegen des Altersunterschiedes und weil es ja quasi Missbrauch war.


Zurück am Sportplatz verbrachte ich den Rest des Tages mit meinen Kumpels. Abends konnte ich beobachten, wie vor demselben Ein-Familien-Haus ein Typ mit seinen Eltern ein Auto belud und wegfuhr. Dem Gepäck nach zu urteilen war es eine Urlaubsreise. Das Ganze ließ mir auch in der Nacht keine Ruhe und am nächsten Tag sah ich mir das Haus genauer an. Die Haustür hatte einen Briefschlitz, der ins Haus ging. Ich fuhr nur nächsten Metzgerei und holte ein Kilo Hackfleisch und dann aus dem Angler-Laden einen großen Topf mit Maden. Beides warf ich durch den Briefschlitz ins Haus und irgendwie empfand ich dabei eine große Genugtuung. Ich möchte beichten, dass ich mit dieser Aktion wohl eigentlich die Eltern des Typen bestraft habe, die am Ende den Kammerjäger bezahlen mussten.

Beichthaus.com Beichte #00036398 vom 19.08.2015 um 15:10:36 Uhr in Meeder (9 Kommentare).

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Mit Geisteswissenschaften kann man nichts anfangen!

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Vorurteile Hochmut Studentenleben Freiburg

Ich beichte, dass ich, als ehemalige Geisteswissenschaften-Studentin, mittlerweile ebendiese verachte und mich frage, was die je in ihrem Leben damit anfangen wollen. Ich selbst habe damals ein Semester lang Anglistik und Germanistik studiert. Schon zu Beginn habe ich gemerkt, dass es nichts für mich war und dass ich nur von "ich studiere einfach mal und später mache ich was mit Medien"-Leuten umgeben war, mit denen ich nichts anfangen konnte. Obwohl ich eigentlich nicht der Typ bin, der einfach Sachen hinwirft, habe ich das Studium schon bald abgebrochen und mache heute eine Ausbildung.


Eine Freundin von mir studiert nach wie vor Geisteswissenschaften und ist bald damit fertig. Schon jetzt beklagt sie sich darüber, dass es kaum passende Stellenanzeigen gibt. Ich tue zwar betroffen und versuche sie zu trösten, aber innerlich lache ich mich kaputt. Ich meine, was soll das? Man kann doch nicht einfach irgendetwas studieren, einfach weil es interessant ist und Spaß macht! Es muss auch etwas einigermaßen Sinnvolles sein. Ich verstehe nicht, wie man sich über so etwas nicht früh genug informieren kann und plötzlich am Ende dumm dasteht. Ich bin überglücklich, dass ich nicht so naiv bin und früh genug gemerkt habe, dass das Studium nirgends hinführt. Und mit leiser Schadenfreude betrachte ich die GeWi-Studenten, die sich sicher sind, dass ihr Plan, "was mit Medien" zu machen, aufgehen wird. Das will ich, neben meinem an der Uni verschwendeten halben Jahr, das ich leider nie wieder zurückbekomme, beichten.

Beichthaus.com Beichte #00036392 vom 18.08.2015 um 22:25:43 Uhr in 79098 Freiburg (Gartenstraße) (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Wie Cuckolding meine Ehe zerstörte

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Fetisch Zorn Eifersucht Sex Ehebruch

Ich (m/39) glaube, ich bin nicht gut genug für meine Frau. Es fing damit an, dass ich meiner Frau von meinen Cuckold-Fantasien erzählte. Ein Cuckold ist jemand, der es geil findet, wenn die eigene Partnerin mit einem fremden Mann Liebe macht. Meine Frau fand die Idee, […]
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Beichthaus.com Beichte #00036385 vom 18.08.2015 um 00:26:56 Uhr (67 Kommentare).

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Erektionsprobleme beim ersten Mal

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Engherzigkeit Selbstsucht Schamlosigkeit Silvester Ex

Ich (m/34) habe mit 20 Jahren eine Dummheit begangen. Ein Freund von mir war ein ziemlicher Spätzünder und mit 20 Jahren der Einzige im Freundeskreis, der noch Jungfrau war und das, obwohl er nicht schlecht aussah und ein netter Kerl ist. Dann hatte er endlich eine Freundin, aber immer, wenn es so weit war, dass etwas "passieren" sollte, konnte er nicht mehr. Er hat es uns Kumpels anvertraut und gefragt, ob einer von uns Viagra besorgen könnte. Das haben wir ihm ausgeredet und er hat es weiterhin erfolglos probiert und wurde dabei immer frustrierter und auch gemein seiner Freundin gegenüber. Kurz vor Weihnachten hat er dann Schluss gemacht. Trotzdem haben wir noch alle zusammen Silvester gefeiert. Als die Party zu Ende war, sind viele der Gäste zu Fuß nach Hause gegangen. Nur die Ex meines Kumpels wartete vergeblich auf ein Taxi. Ich habe ihr dann - wirklich ohne jeden Hintergedanken - angeboten, bei mir auf dem Sofa zu schlafen und so liefen wir zu mir. Ich war ziemlich betrunken und ging direkt in mein Bett und schlief ein.


Kurze Zeit später wurde ich wach, weil die Ex meines Freundes zu mir ins Bett kam und anfing, mit mir rumzumachen. Sie wurde immer wilder und fiel regelrecht über mich her. Ich habe in dem Moment nicht nachgedacht und habe mitgemacht und würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich keinen Spaß dabei gehabt hätte. Am nächsten Morgen fiel mir ein ziemlich großer Blutfleck im Bett auf, sodass ich davon ausgehe, dass sie wohl auch noch Jungfrau war. Mein Kumpel, mit dem ich heute noch sehr gut befreundet bin, hat es nie erfahren. Mittlerweile ist er verheiratet und hat eine Tochter. Sein "Problem" hat sich wohl inzwischen erledigt. Ich möchte beichten, dass ich mit der Ex meines Kumpels geschlafen und sie wahrscheinlich sogar ziemlich unromantisch entjungfert habe. Und dass ich das Risiko eingegangen bin, dass mein Kumpel nicht nur die Freundschaft kündigt, sondern sich sein Problem noch weiter verschärft.

Beichthaus.com Beichte #00036379 vom 17.08.2015 um 10:38:48 Uhr (17 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Ich hätte dem Mädchen das Leben retten können!

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Feigheit Selbstsucht Diebstahl

Ich möchte beichten, dass ich aus Angst um finanziellen Schaden und aus Angst um die Gesundheit meiner Familie und mir, einem jungen Mädchen - welches offensichtlich großes Leid ertragen musste und vielleicht noch muss - nicht helfe, indem ich Anzeige gegen Unbekannt erstatte. Dieses junge Mädchen, welches kürzlich zugewandert ist, wurde im hiesigen Supermarkt beim Stehlen von Kleinigkeiten erwischt. Wie der Zufall es so will, kannte ich das Mädchen bereits vom mehrmaligen Sehen und kurzen Unterhaltungen, und so habe ich dann für das Mädchen mit meinen wenigen Englisch-Kenntnissen übersetzt, was man von ihr wissen will und ihr erklärt, was mit ihr passiert. Das Mädchen hatte sehr auffällige Schnittwunden am Arm und hatte gegenüber dem Polizeibeamten, welcher als Erstes eintraf, zu verstehen gegeben, dass sie sich das Leben nehmen will, wenn sie mit der Streife im Wohnheim vorgefahren wird. Zudem hatte sie eine größere Summe Bargeld, fast im vierstelligen Bereich, bei sich.


Als dann zwei weitere Beamte eintrafen, die sie beim Wohnheim abliefern wollten, breitete sich in ihren Augen die nackte Panik aus, sie fing nervös an, die Schnitte aufzukratzen, und sie flehte, insbesondere an mich gerichtet, darum, nicht mit der Streife fahren zu müssen. Nach einer Erläuterung den Beamten gegenüber sagten diese, dass ihre Mutter sie auch abholen könne. Nachdem ich ihr dies mitteilte und wir nach mehrmaligen Versuchen endlich ein Familienmitglied erreichten, hieß es warten. Als dann die Mutter eintraf, und ich ihr mit den Händen erklärte, was ihre Tochter getan hatte, brach sie in bittere Tränen aus und auch ihr stand die Angst ins Gesicht geschrieben. Damit beide gehen konnten, brauchten die Beamten lediglich noch die Zimmernummer des Zimmers, welches sie im Wohnheim bewohnten.


Ich versuchte, dies den beiden zu erklären, doch sie konnten mir keine Antwort geben. Entweder verstanden sie es nicht, oder schlicht, weil sie diese Information nicht hatten. Einer der Beamten wurde dann recht schnell ungeduldig und verfrachtete nach einem ruppigen Wortgefecht beide in die Streife. Beide flehten, dies nicht zu tun, und ein letztes Mal sah ich ihren angsterfüllten, nach Hilfe schreienden Blick, dann fuhr die Streife los. Aufgrund der Herkunft des Mädchens, der starken Schnittwunden und des Bargeldes vermute ich, dass dahinter Zwangsprostitution steckt und das Mädchen, je nachdem, mit schlimmen "Maßnahmen" seitens ihrer Landsleute rechnen muss. Am Abend habe ich dann, nachdem ich mit meiner Frau und meinem Schwiegervater über die Situation gesprochen habe, beim Supermarkt den Namen des Mädchens erfragt. Anschließend wandte ich mich an einen befreundeten Beamten und schilderte ihm alles und bat um Rat. Leider, so sagte er mir, würde auf Verdacht niemand nachschauen und ich müsse Anzeige erstatten.


Jedoch solle ich mir bewusst sein, dass Mädchen, welche in der Situation wie sie stecken, selten bis gar nicht gegen ihre Peiniger aussagen, da sie der Polizei nicht zutrauen, ihnen wirklich Schutz zu bieten. Im schlimmsten Fall würde sie mich der Lüge bezichtigen und es würde mir eine Anzeige wegen Verleumdung drohen. Zudem sei mit Leuten, die in solchen Kreisen die Fäden ziehen, nicht zu spaßen und mein Leben so wie das meiner Familie wäre dann vielleicht in Gefahr. Ich quäle mich nun seit 48 Stunden mit dem Gedanken, ob dem Mädchen etwas zugestoßen ist und ob ich es irgendwie hätte verhindern können. Und auch der Gedanke, dass wenn es ihr noch gut geht, sie bald dahin zurück muss, wo man ihr das angetan hat, lässt mich verzweifeln. Immerhin hätte sie, sollte es so sein, wie ich vermute, das Recht auf Asyl. Ich bereue zutiefst meine Feigheit, aber ich bitte nicht um Absolution für mich, die habe ich nicht verdient. Ich bitte um Absolution für das Mädchen.

Beichthaus.com Beichte #00036378 vom 17.08.2015 um 03:05:50 Uhr (7 Kommentare).

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