Dampfender Kaffee an meinem letzten Tag

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Ekel Unreinlichkeit Rache Arbeit Görlitz

Nachdem ich über drei Jahre fies fertiggemacht, gemobbt und ausgebremst wurde, habe ich heute an meinem letzten Tag im Ausbildungsbetrieb meinem Meister in die Kaffeetasse geschissen. Nicht nur eine trockene Wurst reingekringelt, nein. Ich habe den seit langer Zeit saftigsten und dampfigsten Flüssighaufen in die Tasse gedroschen. Es war nicht ganz einfach und zugegebenermaßen auch echt so ekelhaft, dass ich beinahe noch dabei gereihert hätte, aber das war es absolut wert! Besonders wenn man bedenkt, dass mein Meister immer so auf seine Tasse geachtet hat - war wohl ein Geschenk seiner Frau. Wenn ich morgen schon nicht mehr da bin, wird er schon beim Betreten seines kleinen Büros einen Schock kriegen - und noch viel mehr, wenn er nach dem Lüften einen Kaffee holen wird. Schade, dass ich das nicht miterleben kann. Kommt davon, wenn man mich Freitags nicht zur Mittagspause gehen lässt.

Beichthaus.com Beichte #00039967 vom 30.06.2017 um 08:39:10 Uhr in Görlitz (10 Kommentare).

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Mein neues Ekel-Hobby

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Ekel Morallosigkeit Unreinlichkeit Leipzig

Meine Beichte bezieht sich auf ein komisches neues Hobby, das ich mir wohl irgendwie angelacht habe. Seit einigen Monaten liebe ich den Nervenkitzel und auch den unglaublichen Lach-Flash hinterher, den mir dieses Hobby bietet. Da ich damit aber ziemlich allein dastehe und der Rest der Umwelt mich eher als widerlichen Saubären und/oder als kreative Wildsau bezeichnen würde, möchte ich hier darüber beichten und dies hoffentlich als ersten Schritt sehen, um von dieser Aktivität loszukommen. Immer wenn ich auf öffentliche Toiletten muss, genieße ich es so sehr auf die Klopapierrolle zu strullen und diese dann im hohen Bogen in eine der anderen Kabinen zu pfeffern. Die entsetzten Aufschreie von denen die in den Zwischenkabinen sitzen oder stehen und die warmem Tropfen meines Nierensaftes abkriegen, sind schon eine wahre Freude. Aber das wirklich Beste ist, wenn die feucht-warme Rolle voller Strull und Brunz dann ihr Ziel erreicht und jemanden völlig Ahnungslosen trifft und überrascht.

Das geht inzwischen so weit, dass ich am Wochenende bewusst im Auto umherfahre, mir dabei literweise Kaffee oder Wasser reinpfeife und dann öffentliche Toiletten ansteuere, auf der Autobahn oder an Bahnhöfen, nur um meiner Leidenschaft zu fröhnen. Weil es doch ein bisschen gefährlich ist, erwischt und vertrimmt zu werden, muss ich immer schnell stiften gehen und ordentlich Fersengeld geben und kann mir das Spektakel nicht komplett anhören und ansehen. Trotz der Gefahr für mich und meine Löschspritze kann ich nicht damit aufhören. Zurzeit bin ich sogar am Experimentieren, wie ich meinen Mittelstrahl noch schärfer und würziger bekomme. Die Spargelsaison ist da sehr hilfreich... Es tut mir wirklich leid für all die Unschuldigen, die mein Hobby schon getroffen hat. Ich würde gerne aufhören aber die Befriedigung, wenn einer realisiert von was einem Geschoss er da gerade getroffen wurde, das ist einfach zu schön. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039966 vom 30.06.2017 um 02:03:18 Uhr in Leipzig (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Putzfrau bekommt das vierfache Gehalt!

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Ekel Faulheit Trägheit Maßlosigkeit Unreinlichkeit

Ich (m/24) bin ein faules Schwein. Ich lebe in einem Wohnheim, um genau zu sein beschränkt sich meine Wohnung auf ein Bad und ein weiteres Zimmer mit eingebauter Küche. Überall liegen Klamotten rum, die jedes Wochenende in einen Sack gepackt werden, damit meine Mutter sie waschen kann. Meine Aschenbecher nehmen so gut wie jeden Monat die Gestalt eines Igels an. Wenn kein Platz mehr ist, werden leere Flaschen missbraucht, für meine schlimme Sucht. Wenn ich einmal in meinem 2.000-Euro-Sessel versunken bin und meine täglichen sechs Stunden vor der Konsole verbringe, ist jeder Schritt zu viel. Deshalb stehen Becher auf meinem Schreibtisch, für das kleine Geschäft. Wenn ich dann dochmal groß muss, werden diese natürlich ausgeleert, ich bin ja kein Unmensch. Mein Abendessen wartet in einem Kühlschrank unter meinem Schreibtisch auf mich. Wenns dann doch mal warm sein soll, steht auch der Wasserkocher in greifbarer Nähe, es geht nichts über asiatische Nudelsuppe.

An schlimmen Tagen sind sogar die zwei Meter zum Bett zu viel und die Nacht wird auf dem Sessel verbracht. Das Wohnheim hat eine Putzfrau, die auf Wunsch kommt, bei mir einmal im Monat. Ich würde lügen, wenn ich sage dass ich ihr das Doppelte zahle, denn ich zahle ihr den vierfachen Preis, aus freien Stücken. Wobei man anmerken muss, dass sie von Anfang an das Dreifache wollte. Denkt nicht falsch von mir, ich halte meinen Arsch auch jeden Tag der deutschen Leistungsgesellschaft hin, deshalb ist das mein wohlverdienter Ausgleich. Und der für mich einzige Weg, mein Geld nicht für irgendeinen Rotz auszugeben und für eine schöne Zukunft zu sparen. Ich beichte also, dass eine Putzfrau zu mir meinte, sie will das Dreifache, wenn sie sich um den Schweinestall kümmern soll und ich ihr aus Mitleid das Vierfache gebe. Ich bin ein Schwein.

Beichthaus.com Beichte #00039964 vom 29.06.2017 um 15:57:21 Uhr (12 Kommentare).

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Entspannung in der Badewanne

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Ekel Unreinlichkeit Gesundheit München

Gestern war der ultimative Tiefpunkt meiner menschlichen Existenz. Unter Durchfall leidend, legte ich mich nach einem derartigen halbstündigen Anfall auf dem WC in die Badewanne - ich wollte einfach wieder richtig sauber werden, nachdem die Gülle minutenlang kegelförmig nur so aus mir herausdonnerte. Die Idee war keine gute. Nach etwa 10 Minuten in der mit warmen Wasser gefüllten Badewanne kam aus dem Nichts heraus das anvertraute Brodeln im Gedärm.

Binnen einer Minute - Ich hatte keine Chance - schoss es nur so aus mir heraus. Rektal. In der Wanne. Aufgrund des bestialischen Gestankes bog sich die Badezimmerfensterscheibe nach außen - ich würde darauf schwören - und ich musste mich tatsächlich übergeben. Nach wie vor in der Wanne sitzend... Ich habe so etwas noch nie erlebt. Die Reinigung von mir, meinem Bad und meiner Würde dürfte noch einige Zeit andauern.

Beichthaus.com Beichte #00039896 vom 15.06.2017 um 21:52:26 Uhr in 81737 München (Seebauerstraße) (20 Kommentare).

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“Beichte

Ich kaufe jeden Tag neue Töpfe!

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Ekel Verschwendung Zwang Unreinlichkeit Spanien

Ich (m/21) sollte mal meinen Tick beichten. Eine Küche ohne Spülmaschine ist für mich unhygienisch. Ich kann nicht von Besteck oder Geschirr essen und trinken, das von Hand gespült wurde. Ich finde es einfach richtig ekelhaft unhygienisch, ein Geschirrstück in Wasser zu werfen, in dem noch der Dreck vom letzten Teil ist. Außerdem habe ich das Gefühl, es wird von Hand eh nie wirklich sauber. Seit ich auf Teneriffa lebe und keine Spülmaschine mehr habe, esse ich nur noch von Plastiktellern und mit Plastikbesteck zum Wegwerfen. Getrunken wird nur aus Plastikbechern. Nun habe ich aber das Problem mit Kochtöpfen. Diese versifften, von Hand gewaschenen Kochtöpfe kann ich einfach nicht benutzen. Also werfe ich nach jedem Kochen die Töpfe auf den Müll und kaufe neue.

Weil ich jeden zweiten Tag welche hole, fragen mich die Kassierer schon, was ich mit den Töpfen mache. Das Ganze geht natürlich auch ein bisschen ins Geld. Ich würde gerne normal Kochen und von normalem Geschirr essen, aber kann es so einfach nicht. Mir kommen abgewaschene Sachen so widerlich vor. Ich hoffe, dass ich irgendwann wieder normal werde und Absolution dafür bekomme. Es ist ja nicht so, dass ich zu faul zum Abwaschen wäre. Ich möchte ja, aber es ist unmöglich.

Beichthaus.com Beichte #00039885 vom 13.06.2017 um 16:40:22 Uhr in Spanien (Playa de la Americas, Tenerife) (22 Kommentare).

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