Braune Fußabdrücke bei der Party

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Engherzigkeit Neugier Boshaftigkeit Ekel Peinlichkeit Last Night

Ich wollte schon immer mal jemandem Abführmittel verabreichen und gestern hatte ich endlich die Gelegenheit dazu. Ich war mit meiner Freundin auf der Party eines Kumpels, wo natürlich ordentlich gebechert wurde. Als alle schon gut voll waren, bin ich in die Küche, um neue Drinks zu mixen. In das Glas meiner Freundin habe ich dann eine Familienration des besagten Mittels untergemischt und es an ihren Platz gestellt. Nachdem sie ausgetrunken hatte, bin ich unter dem Vorwand, dass mir schlecht ist, auf das Klo gelaufen und habe mich dort eingeschlossen. So konnte ich sicherstellen, dass sie nicht auf Toilette kann, wenn es losgeht. Als ich auf dem Klo saß, musste ich schon bei dem Gedanken daran lachen.

Die Tatsache, dass sie an dem Abend eine dieser weißen engen Stoffhosen anhatte, hat sicher dazu beigetragen. Nach einer Weile habe ich dann Gelächter gehört und kurz darauf hat meine Freundin wie wild gegen die Klotür gehämmert und geschrien, dass sie unbedingt da rein muss. Ich habe nicht geantwortet und so getan, als schliefe ich auf der Toilette meinen Rausch aus. Als ich dann nach einer Viertelstunde rauskam, war sie weg und die ganze Wohnung hat gestunken wie Sau. Ein Kumpel meinte, dass meine Freundin sich von oben bis unten zugeschissen hätte und dass die Suppe ihr schon aus den Hosenbeinen lief. Man konnte sogar die braunen Fußabdrücke sehen, die sie hinterlassen hat, als sie panisch aus der Wohnung lief. Ich bereue nichts, denn ich habe mich selten im Leben so amüsiert. Bei der nächsten Gelegenheit, die sich mir bietet, werde ich es wiederholen.

Beichthaus.com Beichte #00022477 vom 14.08.2007 um 04:28:25 Uhr (13 Kommentare).

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Mein armseliges Leben kotzt mich an!

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Mahlsdorf

Heute ist es mal wieder soweit und es kotzt mich alles an. Auf der Arbeit bekommt man mit jeder neuen Regel mehr Raum genommen, was sich immer mehr auf die Laune auswirkt, wie ich zur Arbeit gehe. Früher oder später wird es mich ankotzen hinzufahren und alles nur, weil ich zu feige bin, den nächsten Schritt zu machen. Ich bin 28 und stelle fest, dass so gut wie jeder um mich herum mit Abschluss der Lehre weitergemacht hat. Da hat es nun Techniker, Meister usw, der einzige Blödmann, der nach wie vor normaler Geselle ist, bin ich. Zwar verdiene ich annehmbar, aber dafür hänge ich auch im Schichtdienst und geh arbeiten, wenn andere frei haben, was mich mittlerweile auch maßlos ankotzt. Ich habe aber auch keine Lust weiter Schule zu machen, erst Recht nicht, da es mehr als ungewiss ist, in der versauten Wirtschaft hier überhaupt den erstrebten Posten zu bekommen.

Dazu kommt, dass ich mittlerweile Kosten zu decken habe, die einen Job voraussetzen, also einfach kündigen und Schule machen wie manch ein verwöhnter Arsch das macht, läuft nicht. Meine berufliche 'Karriere' ist nicht das Einzige, was ich mir mit meiner faulen, ängstlichen und inkonsequenten Art versaue, das Gleiche spielt sich im Freundeskreis und bei Beziehungen ab. Beides existiert nicht mehr. Ich sehe mich schon als 40-jähriger Single, verdreht und alles am mies machen, den keine Sau mag. Ich sollte mich bewerben, die Firma wechseln um wenigstens etwas Selbstachtung zu gewinnen. Momentan arbeite ich da wo ich gelernt habe und werde wohl nie Ernst genommen. Auch wegen eigenem Verdienst, nämlich dem Zwang ständig irgendwelche Leute zum Lachen zu bringen. Das hat mir dann den Ruf als Pausenclown eingebracht, der auch mehr schadet als nützt, denn Komiker bin ich nicht.

Alles in allem stehe ich in einer Sackgasse, an deren Ende ich zwar noch nicht angekommen bin, aber aus der es auch keinen Ausweg gibt und an allem bin ich selbst Schuld. Es ist nur eine Frage der Zeit bis ich entweder total abstürze, oder an einem Strick hänge. An letzteres habe ich sogar öfter gedacht als gesund sein sollte, aber was hat dies wohl verhindert? Genau, ich hatte auch dazu viel zu viel Schiss, um es durchzuziehen. Habe mir immer gesagt, es ist wegen meiner Familie. Die handvoll Leute denen ich vielleicht noch was bedeute und denen ich so etwas nicht auflasten will. Armselig oder?

Beichthaus.com Beichte #00022464 vom 14.08.2007 um 00:36:46 Uhr in Mahlsdorf (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Zu dumm für Windows XP

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Peinlichkeit Dummheit Aggression Zorn Arbeit

Ich muss das jetzt einfach mal loswerden. Ich arbeite in einem Kreditinstitut. Dort muss ich gerade alle Computer von Windows NT auf XP umstellen (allein das ist schon peinlich, wenn man 2007 noch NT 4.0 benutzt) und den Mitarbeitern eine Einweisung geben. Es ist kaum zu glauben, wie dumm Menschen sein können. Denen kann man noch so oft sagen, wie sie ihre Anwendungen zu beenden haben und sich abmelden müssen. Aber nein, jeden Morgen klingelt das Telefon, dass sie eine Doppelanmeldung haben. Am Liebsten würde ich sie durch das Telefon verprügeln. Da bekomme ich echt Agressionen. Ich hoffe mein Chef merkt das nicht. Im Keller liegt mittlerweile ein riesen Styroporberg, an dem ich meine Agressionen rauslassen kann. Und wer sich noch einmal im S-Kiss nicht richtig abmeldet, dem gnade Gott. So, das musste mal gesagt werden.

Beichthaus.com Beichte #00022463 vom 14.08.2007 um 00:28:08 Uhr (5 Kommentare).

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Wenn Schönheit wichtiger ist

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Zorn Ungerechtigkeit Hass Vorurteile

Ich möchte beichten: Ich (w/Anfang 20) war eine ganze Weile lang ziemlich pummelig, stämmig - wie man es auch nennen mag. Mich hat kein Typ angeschaut und wenn doch, war man der pummelige Kumpeltyp, aber keine Frau zum Verlieben, zum Nachschauen. Nicht das geringste […]
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Beichthaus.com Beichte #00022457 vom 13.08.2007 um 22:34:56 Uhr (11 Kommentare).

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“Folge

Der Tag, an dem ich meine Katze freiließ

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Selbstsucht Tiere Sassnitz

Ich liebe Katzen über alles und habe mir damals mit meiner Frau eine kleine Katze von einer Züchterin geholt. Sie war überaus niedlich, dreifarbig, total frech, verspielt und etwas kratzbürstig. Ich habe dieses kleine Wesen natürlich sofort abgöttisch geliebt und wir hatten sehr viel Spaß (natürlich auch mal Ärger und Sorgen ganz klar).

Wir drei sind einige Male umgezogen und als ich mich von meiner Frau getrennt habe, war sonnenklar, dass ich die liebgewonnene Kreatur behalte. Wir haben dann mal hier, mal da in Wohngemeinschaften gewohnt und alles war wunderbar, sie konnte raus, hatte immer einen (mitwohnenden) Hund zum spielen und hat kaum noch Blödsinn gemacht.

Eines schönen Tages musste ich in eine andere Stadt umziehen, doch in der neuen Wohnung durfte man keine Katzen halten und meine damalige Freundin hatte eine Katzenhaarallergie. Als ich dann umgezogen bin, habe ich die kleine Maus zwar mitgenommen, bin aber irgendwo von der Autobahn abgefahren, habe in der Nähe eines Bauernhofes gehalten und mein Baby laufen lassen. Ich bin dann weitergefahren und habe sie einfach zurückgelassen. Meinen Freunden und Bekannten erzählte ich, dass sie bei einer Freundin auf dem Dorf wäre und es ihr dort richtig gut geht. Das ist jetzt bestimmt sieben Jahre her und doch nagt es sehr an mir. Mein Herz tut weh, wenn ich daran denke, dass sie es eventuell nicht geschafft hat oder unglücklich in einem Tierheim sitzt. Oft träume ich von ihr, ich kann mir nie wieder "Herrchen gesucht" anschauen, weil ich denke, dass sie dort auftaucht (letztens war tatsächlich eine einäugige Katze dort, die ihr äußerst ähnlich sah) und jetzt, wo ich dies tippe, kommen mir wieder die Tränen. Ich bereue diese Aktion zutiefst und hoffe das es ihr gut geht.

Beichthaus.com Beichte #00022455 vom 13.08.2007 um 21:55:10 Uhr in Sassnitz (7 Kommentare).

Gebeichtet von ChrChr
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